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Schweizer Bischof Büchel möchte bei der 'Wahrheit' flexibel sein

7. September 2015 in Schweiz, 43 Lesermeinungen
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Der Vorsitzende der Schweizer Bischofskonferenz möchte "Homo-Paare", die den Weg miteinander gehen möchten, den Segen nicht verweigern. "Nur haben wir noch kein festgeschriebenes Ritual für entsprechende Segnungsformen."


Zürich (kath.net)
Der St. Galler Bischof Markus Büchel, der in Kürze von der Spitze der Schweizer Bischofskonferenz abtritt, hat in einem Interview mit dem "Tagblatt" erneut die Lehre der Kirche relativiert und gemeint, dass es viele Entwicklungen gäbe, die sich noch nicht im Katechismus niedergeschlagen haben. "Deshalb ist der Umgang mit Wiederverheirateten und Homosexuellen ja auch ein zentrales Thema der anstehenden Bischofssynode. Gesellschaftliche Veränderungen und neue humanwissenschaftliche Erkenntnisse fordern uns heraus. Wir müssen aufpassen, dass wir mit unseren Glaubenssätzen nicht unglaubwürdig werden.", meinte Büchel wörtlich.

Beim Thema "Homosexualität" möchte Büchel es mit der Wahrheit flexibel halten. Dazu verwies er auf das 2. Vatikanum und die dort formulierte "Hierarchie der Wahrheiten". "Ich darf also gewichten und den Wandel berücksichtigen. Daraus ergibt sich eine Flexibilität in der Auslegung der Wahrheit", behauptete der Bischof. Und "Homo-Paare", die den Weg miteinander gehen möchten und ein gemeinsame Leben auch vor Gott verantworten wollen, möchte der umstrittene Bischof den Segen nicht verweigern. "Nur haben wir noch kein festgeschriebenes Ritual für entsprechende Segnungsformen."


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Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 23. Februar 2016 

Immer wieder die Barmherzigkeit

Damit würgt man jede Diskussion ab. Dabei hat meines Erachtens jener Aphoristiker Recht, der schreibt:
"Es ist die Hohe Schule der Barmherzigkeit
zu urteilen ohne zu verurteilen."


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 speedy 9. September 2015 
 

wenn es soweit kommt, ist das ende da


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 Hadrianus Antonius 8. September 2015 
 

@Vergil: ein hervorragender Kommentar

Sie haben es sehr eindrucksvoll kurz und fundamental geschrieben.
Für Ihr hervorragendes und mutiges Posting mein aufrichtiger Dank.


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 Waldi 8. September 2015 
 

Dieser Bischof Büchel ist immer...

für zweifelhafte Ansichten zu haben, auch wenn es meist nur negative Äußerungen sind. Er meint: "dass es viele Entwicklungen, (oder Sündhaftigkeiten?) gäbe, die sich noch nicht im Katechismus niedergeschlagen haben", so, als wäre die Wahrheit etwas Gestriges und für heute nicht mehr anwendbar! Ich würde eher glauben, dass im Katechismus die Wahrheit steht, die sich noch nicht in der Gesellschaft niedergeschlagen hat - und am wenigsten bei Bischöfen wie Büchel! Aber auch in der deutsch-kath. Kirche haben wir unsere "lieben Büchels"!


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 Vergil 8. September 2015 

Die Kirche segnet überhaupt keine Beziehungen

Die Kirche segnet nicht nur keine homosexuellen Beziehungen oder (wie auch schon gefordert wurde) Beziehungen außerhalb der Ehe, sie segnet überhaupt keine Beziehungen oder Partnerschaften. Die Kirche segnet Menschen, Vieh, Wiesen und Wälder, Felder und Weinberge, Ringe oder Waffen (mit oder ohne Krieger): aber keine Beziehungen!
Sowieso kann keiner - solches gehört nämlich zum freien Wesen des Segnens - einen persönlichen Segen FORDERN, aber er kann ihn ERBITTEN, für sich oder für einen anderen, jedoch nicht für eine „Beziehung“.
Streng genommen wird nicht einmal die kirchliche Ehe gesegnet. Beim Eheritual findet kein expliziter Segen der Beziehung statt. Die Ehe ist ja ein Sakrament und als solches selber ein Segen, ein Segen für andere, vor allem für die daraus entspringenden Kinder, den erstrangigen Ehezweck. Ein Segen braucht nicht noch einmal gesegnet zu werden.
(Allenfalls kann der Priester ein Paar segnen, weil sie in den Augen der Kirche EIN Fleisch, eine Wirklichkeit sind.)


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 Vergil 8. September 2015 

Was genau wird gesegnet?

Abgesehen davon, dass die Kirche überhaupt keine Beziehungen segnet, würde die Segnung homosexueller Paare nichts anderes bedeuten, als den homosexuellen Sex zu segnen; genau, was die Kirche (die römisch-katholische) nicht kann, will, darf und soll.
Das Spezifische, ja Konstituierende einer homosexuellen Beziehung ist eben der homosexuelle Sex. Sonst bräuchte man sich ja nicht geoutet als schwules Paar zur Segnung aufzustellen, sondern es wären einfach zwei Freunde, brüderlich und platonisch, die keinen anderen als den sonntäglichen Segen bräuchten und beanspruchen (und zwar jeder allein, nicht paarweise).
Der gleichgeschlechtliche Sex hingegen macht die homosexuelle Beziehung nicht nur aus, sondern macht sie in den Augen der katholischen Kirche auch sündig; er ist gemäß Schrift und Überlieferung keine Variante von Sex, sondern seine Verkehrung (per-versio). Sünde aber kann man nicht segnen, man kann sie jedoch - wie das genuiner Auftrag jedes katholischen Priesters ist - vergeben.


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 doda 8. September 2015 

Gottes Wort

"Wir müssen aufpassen, dass wir mit
u n s e r e n Glaubenssätzen nicht unglaubwürdig werden."

Ich finde die Wortwahl 'unsere Glaubenssätze' verstörend.
Es sind Sätze Jesu Christi in der Heiligen Schrift.
Er weist uns damit den Weg zum Heilwerden, zum ewigen Leben.
Wir vertrauen auf Seine Worte, vertrauen uns Ihm an, weil Er mit göttlicher Vollmacht von sich sagt, Weg, Wahrheit und Leben zu sein.
Kohärente Christen leben, bezeugen und verkünden nicht auf eigene Rechnung.
Ich habe keine Glaubenssätze, die mir gehören.
Besitzt und verfügt Bischof Büchel über eigene Glaubenssätze?
Wer sind diese 'wir'?
Warum und woher haben Bischof Büchel und diese mit 'wir' Gemeinten, eigene Glaubenssätze?
Ich habe bisher keine eigenen Glaubenssätze gebraucht, denn die Worte des Gottessohnes in der Bibel sind mir glaubwürdig und überzeugend!


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 Bentheim 8. September 2015 
 

Monsignore Schlegl

Stimme vollkommen mit Ihnen überein. Man hat damals noch nicht im eigentlichen Sinn genealogisch gedacht und keine historisch gesicherten Stammbäume aufstellen wollen und können, sondern genealogische Zusammenhänge nur in dem von Ihnen zitierten Sinn geschätzt.


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 PBaldauf 8. September 2015 
 

Nachstehende Zeilen beziehen sich nicht auf eine bestimmte Person,
sondern sind ein Echo von Eindrücken, die ich an verschiedenen Orten
zu verschiedenen Zeiten gewann:

Ach, so manch ein Kirchenmann
käm‘ zu gerne besser an
So knickt man schon mal willig ein
und zieht zurück ein ‘Kirchenbein‘
Stellt auf ‘Standby‘ mal den Verstand
und gibt ‘modern‘ sich, konziliant,
verschweigt so manches, ängstlich-stumm,
und redet wortreich drum herum,
gibt nach, passt sich geschmeidig an,
als wäre man ‘von Welt‘ ein Mann

Was andere nicht gerne hören,
man sagt es nicht, dies würde stören
So hält man lieber sich bedeckt,
zumal man selbst schon ‘angesteckt‘
Es lebt sich einfach recht bequem,
wird schläfrig Geist-Immunsystem
Gibt‘s Beifall, streicht man gern ihn ein
entspannt auf einem Kirchenbein

Da frage ich mich, irritiert
Wie solche ‘Krankheit‘ man kuriert?
Da taucht ein Bild auf…, deutlich ganz:
Maria ruft zum Rosenkranz

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


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 Veritasvincit 8. September 2015 

Ungeheuerliche Worte

"Wir müssen aufpassen, dass wir mit unseren Glaubenssätzen nicht unglaubwürdig werden."

Wenn die Glaubenssätze nicht mehr gelten, dann gibt es überhaupt keinen Glauben mehr. Auch die Hoffnung auf die Auferstehung ist verloren. Wie steht es mit der Liebe? Sie richtet sich auf rein Irdisches. "Auch die Sünder lieben sich" sagt Jesus.

Ein Segensritual für homosexuelle Paare wäre eine Lüge und Gotteslästerung.


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 Stephaninus 8. September 2015 
 

Es ist aber auch so

dass die Zentrale der Kirche auch eine Mitverantwortung trägt. Seit Jahren verkünden im deutschspr. Raum Bischöfe solches und ähnliches und es kommt zu keiner Reaktion....ich meine auf kosten der Gläubigen vor Ort, die das alles (er-)tragen....wie lange noch?


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 Stefan Fleischer 8. September 2015 

Diesem (und anderen) Bischöfen ins Stammbuch:

Leben aus dem Glauben heisst,
meine Lebenswirklichkeit
dem Glauben anzupassen,
nicht den Glauben
meiner Lebenswirklichkeit.


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 JohnPaul 8. September 2015 

Wie kann die Kirche etwas segnen ...

... von dem das Wort Gottes sagt, dass der Herr es nicht segnet? Was sind das für blinde Blindenführer, die die Menschen geradewegs auf den breiten Weg leiten, der in die Hölle führen kann?


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 Fink 7. September 2015 
 

"Neue humanwissenschaftliche Erkenntnisse"

...gibt es nicht zum Thema Homosexualität. Aber jede Menge Auftrags-(Pseudo-) Wissenschaft! Diese bringt das gewünschte Ergebnis. Wissenschaft darf sich nicht einer Ideologie oder der Politischen Korrektheit unterordnen!


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 Suarez 7. September 2015 

Bischöfe wie Bischof Büchel zerstören den Glauben und die Kirche

Wenn die Schöpfungsordnung und angeblich "neue humanwissenschaftliche Erkenntnisse" nicht mit einander vereinbar sind, dann sollte Herr Büchel doch bitte konstatieren, dass der christliche Glaube nicht mehr zeitgemäß sei und entsprechende persönliche Konsequenzen ziehen. Statt dessen an der Institution Kirche festhalten zu wollen, aber den Glauben selbst als überholt anzusehen, ist, dies sei mir hier gestattet, völlig unglaubwürdig und hat Züge von nur noch geheucheltem Glauben.

Wo der Glauben substantiell infrage gestellt wird, kann man nicht so tun, als hätte das nicht zur Konsequenz, dass er im Ganzen fragwürdig würde. Ein bisschen Wahrheit gibt es nicht.


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 Devi 7. September 2015 
 

Bischof Büchel

Was soll der Priester segnen,den Menschen oder das sexuelle Verhalten von Mann zu Mann von Frau zu Frau,das sexuelle Verlangen von Mann zu Tier u.s.w.Es reicht mir schon lange wie der Mensch sich immer mehr gegen die Schöpfung ausrichtet.Aber,dass wir noch Amtsträger in unserer Kirche die noch die treuen Mitglieder verunsichern,dass ist nicht mehr zu dulden. Herr Bischof
wenn sie den Segen Gottes spenden dürfen,dann auch als Bischof und nicht gegen Göttliche :Schöpfungsordnung: .Wenn sie sich dem, aus welchem Grübden auch immer,nicht unterstellen können, sollten Sie das Bischofsamt nicht mehr ausüben um nicht Gläubige Menschen in die Irre zu leiten. Devi.


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 antony 7. September 2015 

@ Charles X.

Nun ja, zumindest zu Davids Ehebruch mit Bathseba, der Frau des Uria, hat Gott durch den Propheten Nathan sehr eindeutig Stellung bezogen, auch wenn der spätere gemeinsame Sohn Salomo in Jesu Stammbaum auftaucht.

Nachzulesen hier:

www.bibleserver.com/text/EU/2.Samuel12


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 Laus Deo 7. September 2015 

@Schlgl

Danke für ihre Antwort. Wäre schön wenn sich auch in der Schweiz einige Priester Gedanken machen würden und den wahren katholischen Glauben verteidigen. Wir waren am Freitag in einer Gebetsnacht und der Priester wusste nichts besseres als uns 350 Gläubige welche 8 Stunden für Gott opferten anzugreifen, gegen die Lehre zu predigen und uns zu sagen, wie blöde wir doch eigentlich sind eine ganze Nacht Gott loben und preisen, bringt eh nichts, den Himmel kann man nicht erbitten, beten soll man nicht in Formen(Kritik an den Rosenkranz) leider ist das im Deutschsprachigen Europa keine Seltenheit..... Mögen die Priester doch endlich das Verkünden was Jesus lernt und nicht was sie selber denken.


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 SCHLEGL 7. September 2015 
 

@Bentheim

Vermutlich meint Charles X im Alten Testament die Dirne Rahab, welche die Späher Josuas in Jericho beschützte, sowie den König David,der mit der Frau des Hethiters Uria Ehebruch begangen hatte und dann auch noch Uria ermorden ließ!
Allerdings ist dieser Stammbaum Jesu(Mt 1,1 - 18) KEIN historischer Stammbaum! Der Stammbaum Jesu bei Lukas 3, 23ff nennt z.T. VÖLLIG andere Personen. Matthäus will sagen, Jesus ist Nachkomme Abrahams und aus dem Hause David, was wegen der Volkszählung in Bethlehem sicher ist.
Lukas stellt Jesus für die Heidenchristen in Kleinasien als 2. Adam dar! Aus der Aufzählung von Personen im A. T. kann man sicher KEINE Berechtigung ableiten gleichgeschlechtliche Partnerschaften zu segnen!Msgr. Franz Schlegl


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 Stefan Fleischer 7. September 2015 

Man wird nicht mit Glaubenssätzen unglaubwürdig,

sondern wenn man diese über Bord wirft, sobald sie nicht mehr in die eigene "Lebenswirklichkeit" passen.


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 ChemMJW 7. September 2015 
 

Doch

Bischof Büchel: "Nur haben wir noch kein festgeschriebenes Ritual für entsprechende Segnungsformen."

Doch. Das passende Ritual findet man im Beichtstuhlt.


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 Stephaninus 7. September 2015 
 

Frage

die ich ernst meine: ist die Schweizer Kirche überhaupt noch katholisch?


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 Liberaler 7. September 2015 
 

Schisma

Wer in der Schweiz lebt und den Glauben zu leben versucht, leidet nicht nur unter diesem oder jenem Einzelfall. Die Kirche dieses Landes leidet unter den vielen, systematischen Sonderwegen - selbst ein moderater Jesuit wie Pater Kleiber aus Luzern spricht von einem "strukturellen Schisma".


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 Liberaler 7. September 2015 
 

Theologische Differenzen

Vor einigen Tagen hatte das Bistum Basel bereits offen über "abweichende theologische Auffassungen" des Bischof gesprochen. (http://www.bistum-stgallen.ch/index_de.php?TPL=26000&x26000_ID=998).


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 Seramis 7. September 2015 
 

Die Wahrheit ist das unflexibelste, was es gibt.

Meinungen, Ansichten, Geschmäcker können unterschiedlich sein und sich ändern, die Wahrheit bleibt.

Eine Gewichtung der Wahrheiten ist wieder etwas anderes. Wie neulich hier diskutiert ist das alttestamentarische Gebot, homosxuell Handelnde zu töten, durch die einschlägigen Gottesworte des NT aufgehoben. Aufgehoben ist aber nur die Art der Sanktion, nicht die moralische Verurteilung. Eine kirchliche Gutheißung, etwa in Form einer Segnung, ist damit ausgeschlossen.

HS werden nich nur nicht mehr verfolgt, sondern können mittlerweile sogar weltlich "heiraten", und damit ist auch ihr gemeinschaftliches Zusammenleben rechtlich gleichgestellt. Die Kirche muss und kann das aber weder gutheißen noch dazu beitragen, und das ist ihr gutes verfassungsgarantiertes Recht. Warum wollen einige Kirchenführer die Religionsfreiheit, die der Staat uns lässt, selber einschränken?


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 Sol 7. September 2015 
 

Zentrales Thema der Bischofssynode?

Nach Bischof Büchel ist der Umgang mit Wiederverheirateten und Homosexuellen ein zentrales Thema der anstehenden Bischofssynode.(Wunschdenken) Meiner Ansicht nach wäre es angebracht, wenn der Umgang mit Bischöfen, die die Lehre der Kirche relativieren,einmal thematisiert würde.


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 Chris2 7. September 2015 
 

"humanwissenschaftliche Erkenntnisse"

Tschänder sagt, Geschlecht und sexuelle Orientierung seien "anerzogen" und beliebig wechselbar, die Homolobby sagt, eine hs. Neigung sei angeboren und dürfe niemals (auch nicht auf Wunsch von Betroffenen) geändert werden. Totaler Widerspruch. Die Kirche sagt mit allen mir bekannten Wisseschaft(lich)en (Erkenntnissen): Es gibt Mann und Frau, die aufeinander bezogen sind, alles andere sind Ausnahmen von der Regel. Wer sollte da wobl eher recht haben?


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 Ad Verbum Tuum 7. September 2015 

Neue Erkenntnisse?

In diesem Bereich kommt irgendwie bei den Studien immer das heraus, was der Auftraggeber zu sehen wünscht.
Erst vor kurzem war auf WELT veröffentlicht worden, dass im Bereich der humanwissenschaftlichen Untersuchungen sich nicht einmal 50% der Studienergebnisse wiederholen lassen...
Hier wird allzu gerne Korrelation mit Kausalität verwechselt.


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 Bentheim 7. September 2015 
 

Charles X.

"...den Gott überreich gesegnet hat."
Woraus wollen Sie das ableiten?


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 Laus Deo 7. September 2015 

Antwort vom wahren Bischof Vitus

In der heutigen Predigt zeigt er sich wiedermal als wahren Hirten
http://www.bistum-chur.ch/bistumsleitung/predigt-von-bischof-vitus-huonder-anlaesslich-der-priestertages-in-chur-am-montag-7-september-2015/


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 Charles X. 7. September 2015 
 

@ Kant

"2. Sie täuschen den Gesegneten einen Segen für außerehelichen Sex vor, den Gott nach seiner Offenbarung nicht geben wird."

Wenn ich mir die Ahnenreihe Jesu anschaue, dann kommt da viel außerehelicher Sex vor, den Gott überreich gesegnet hat.


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 julifix 7. September 2015 

Auslegung der Wahrheit?

Sehr diplomatische Art das Wort "Lüge" nicht sagen zu müssen!
Jesus sagte: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!
Also bitte was ist hier auslegbar??

Gnade uns Gott


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 Aschermittwoch 7. September 2015 
 

Verwirrung

So wie Bischof Büchel Stellung bezieht, redet kein Hirte. Eine Sünde zu segnen, ist das Dümmste das ein Bischof tun kann. Aber lesen Sie doch bitte die letzten beiden Beiträge unter : Kath.net/News/51894


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 Kant 7. September 2015 

Lieber Herr Bischof, denken Sie doch mal nach!

1. Sie fördern damit eine defizitäre Variante menschlicher Sexualität (keine Kinder, keine Komplementarität der Geschlechter, Anfälligkeit für Krankheiten).
2. Sie täuschen den Gesegneten einen Segen für außerehelichen Sex vor, den Gott nach seiner Offenbarung nicht geben wird.
3. Sie sagen denen, die Sie segnen lassen wollen, daß es für sie keine Alternativen gibt.
4. Sie erschweren denen den Ausstieg aus der Homosexualität, die das - oft auch aus christlichen Gründen - möchten.
5. Sie schwächen damit das Bild von Ehe und Familie, das für Staat und die Kirche, ja für jede menschliche Gemeinschaft von fundamentaler Bedeutung ist.
Also, lieber Herr Bischof, beten Sie, bitten Sie um den Heiligen Geist und ... denken Sie noch einmal nach! Ich bete für Sie!


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 Quirinusdecem 7. September 2015 
 

welche Erkenntnisse ?

welche "neuen humanwissenschaftlichen Erkenntnisse" meint er? Ich kenne da keine, wohl aber pseudowissenschaftliche Aussagen zu diesem und ähnlich gelagerten Themen. Außerdem, Wahrheit ist Wahrheit und nicht nur ein bischen Wahrheit und der Wahrheitsgehalt eine Aussage ändert sich auch nicht mit dem Stellenwert derselben. Weiß dieser Bischof eigentlich noch wovon er redet und was er tut?


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 Tadeusz 7. September 2015 

das spricht der Der Vorsitzende der Schweizer Bischofskonferenz...

Was ist das für eine Kirche?

Kirche der sich ständig verändernden Glaubenssätze des Zeitgeistes?

Erbärmlich und unwürdig.
So handeln Verräter.


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 Philosophus 7. September 2015 
 

Der Segen der Kirche

untersteht nicht dem persönlichen Ermessen eines Bischofs, der Gnadenschatz der Kirche ist nicht sein persönliches Eigentum, über den er willkürlich verfügen kann!


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 Passero 7. September 2015 
 

Blinde Blindenführer

Bischof Büchel sagte: "Wir müssen aufpassen, dass wir mit unseren Glaubenssätzen nicht unglaubwürdig werden."
Exzellenz, S i e sind unglaubwürdig geworden! Es gibt für Sie nur zwei gute Möglichkeiten: entweder sofort zur klaren katholischen Lehre zurückkehren und diese mutig verkünden - oder sofort zurücktreten!


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 chronotech 7. September 2015 

Demnach lebt der Bischof sein Zölibat auch flexibel, oder?

...na ja wenn schon, denn schon... wahrscheinlich schaut er auf sein eigenes Leben als Mann, als Priester, als Bischof und will auch die anderen demnach segnen lassen...
Einst hat die Hl. Theresia gesagt: "Alles ist Gnade". Heute sagt der Bischof Büchl: "Alles ist flexibel".


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 Stephaninus 7. September 2015 
 

Die Aussage ist klar

Bischof Büchel will, dass die kath. Kirche homosexuelle Paar segnet. Damit ist gelebte Homosexualität für ihn keine Sünde mehr.


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 Theobald 7. September 2015 
 

Mathe

Ich war in der Schule bei mathematischen Wahrheiten auch immer flexibel. Die Noten waren entsprechend...
Die Noten für Herrn Bischof Büchel dürften im Himmel ähnlich ausschauen.


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 AlbinoL 7. September 2015 

im unten verlingten englischen Artikel (auch franzöisch, spanisch, italienisch)

schreibt Magister (mit Verweis auf den Generalvikar von Chur), dass es den schweizer Reformern, Bonny und vielen deutschen, ranzösischen und Benelux Theologen und Bischöfen nicht nur um die kaspersche Barmherzigkeit geht, sondern darum die katholische Morallehre ein für alle mal zu überwinden. Er verweist auf kürzlich erschienene Bücher der Mitglieder des Geheimtreffens im Vatikan...

chiesa.espresso.repubblica.it/articolo/1351124?eng=y


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 wedlerg 7. September 2015 
 

Das positive an dem Beitrag

ist der Halbsatz: "der bald abtritt"


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