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Maria Vesperbild setzt Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit12. August 2015 in Deutschland, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Zu Mariä Himmelfahrt kommt ein afrikanischer Kardinal nach Maria Vesperbild. Damit will die Wallfahrtsdirektion ein deutliches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzen und gegen europäischen Neokolonialismus
Augsburg (kath.net) Der Erzbischof von Kinshasa, Kardinal Laurent Monsengwo Pasinya, wird an Maria Himmelfahrt, 15. August, das Pontifikalamt in Maria Vesperbild in Ziemetshausen, zelebrieren. Damit soll ein deutliches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit gesetzt werden, schreibt die Wallfahrtsdirektion in einer Pressemitteilung. Das Lehramt der afrikanischen Bischöfe in Ehe- und Familienfragen sei darüber hinaus in seiner Tiefe, Eindringlichkeit und Klarheit ein leuchtendes Zeichen des Widerspruchs gegen amerikanischen und europäischen Neokolonialismus. Am 15. August wird Maria Vesperbild regelmäßig von tausenden Menschen besucht. Das feierliche Pontifikalamt an der Mariengrotte beginnt um 19 Uhr. Anschließend gibt es eine Lichterprozession zur Mariengrotte. Weitere Infos unter www.maria-vesperbild.de 
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Lesermeinungen| | 14. August 2015 | | | | Theobald/Dottrina Eine Nachfrage an Theobald: Meinen Sie dass die Gläubigen in Maria Vesperbild im Herzen dunkelbraun sind?
Dottrina, Hoffnung und Perspektive auf menschenwürdiges Leben in Deutschland zu suchen - das war einmal, ganz Europa wird binnen kurzem eine Diktatur, wenn nicht mit Bürgerkrieg, dann mit der Herrschaft der islamischen Scharia. Die Umvolkung ist politisch geplant. |  3
| | | | | wladimir 12. August 2015 | | | | Eher Normalzustand Die Kirche ist die einzige Organisation der Welt,in der unabhängig von Volkszugehörigkeit,beruflicher Qualifikation oder Einkommen mehr als 1 Mrd Menschen im Glauben an den einen Gott vereint sind.Deshalb muss es doch selbstverständlich sein,dass auch Mitbrüder aus Afrika die Feier der heiligen Eucharistie leiten können.Ich sehe das nicht als symbolischen Akt gegen Fremdenfeindlichkeit an,sondern als Normalzustand einer Weltkirche. |  10
| | | | | Dottrina 12. August 2015 | | | | Finde ich toll! Gerade die afrikanischen Bischöfe und Kardinäle sind Glaubenszeugen, die hierzulande leider oft fehlen. Mir persönlich ist es egal, aus welchem Land dieser Kardinal kommt; es ist schön, daß er der Einladung folgt. Letztes Jahr war EB Gänswein da (ich war dabei, dieses Jahr geht es zeitlich leider nicht). Ich sehe das Ganze mehr als Glaubensvertiefung denn als Zeichen gegen Rassismus und Kolonialismus. Die Menschen aus den schwarzafrikanischen Ländern fliehen nur, weil sie keine Hoffnung und Perspektive auf menschenwürdiges Leben haben. Wären diese Grundprobleme behoben, würden diese Leute auch gar nicht fliehen wollen. |  6
| | | | | Theobald 12. August 2015 | | | | aha Bei uns in Bayern verrichten (gerade in den Sommerferien) viele viele schwarzafrikanische, indische und osteuropäische Priester ihren Dienst. So gesehen, setzen wir GEWALTIG viele Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit...?
Jetzt mal ehrlich: man kann einem schwarzen Bischof den roten Teppich ausrollen und trotzdem im Herzen dunkelbraun sein. Solche "Zeichen" sind doch absurd. |  9
| | | | | 12. August 2015 | | | | Kolonialismus Was heißt hier Kolonialismus. Bei der Flüchtlingswelle aus Afrika nach Europa erleben wir, wie die Menschen aus den ehemaligen Kolonien jetzt bei den ehemaligen Kolonialherren Zuflucht suchen. Ist das nicht paradox? Und was sagt es über die in die Unabhängigkeit entlassenen Staaten? |  14
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