Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  5. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  6. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  7. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  8. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  11. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  12. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

Kauder: Die Christenverfolgung wächst dramatisch

10. August 2015 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Allianzkonferenz: Christen leiden unter IS sowie in kommunistischen Staaten


Bad Blankenburg (idea.de)
Die Verfolgung von Christen hat dramatisch zugenommen. Diese Einschätzung äußerte der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, am 9. August auf der Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz im thüringischen Bad Blankenburg. An dem fünftägigen Glaubenstreffen nahmen mehr als 2.000 Christen aus allen Regionen Deutschlands teil. Nach Kauders Worten wurden Christen noch vor zehn Jahren vor allem durch Staaten verfolgt. Heute hätten sie besonders in Ländern zu leiden, in denen es gar keine staatliche Ordnung mehr gibt. So betreibe die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) im Irak und in Syrien eine „Perversion des Glaubens“. Christen und Jesiden würden brutal getötet.


IS könne man nicht „mit dem Waschlappen in der Hand“ bekämpfen, sagte Kauder. Gegen militärische Gewalt helfe nur militärische Gewalt. Im Kampf gegen den IS seien deutsche Waffenlieferungen an die kurdischen Peschmerga-Streitkräfte daher richtig gewesen. Christen in China, Vietnam und Indien haben es schwer Aber auch im kommunistisch regierten Vietnam haben es Christen laut Kauder schwer. Sie würden ausgegrenzt und könnten ihren Glauben nur im Untergrund leben. Rückschläge gebe es auch in der Volksrepublik China. Die Rücknahme von Freiheiten wirke sich auch auf die Ausübung der Religion aus. Die kommunistischen Herrscher befürchteten den Zerfall der Republik und versuchten, alle Lebensbereiche zu kontrollieren. Doch obwohl sich die Lage der Christen in China dramatisch verschlechtert habe, wüchsen die Kirchen weiter. Ähnlich sei die Situation in Indien. Dort haben die christliche und die muslimische Minderheit vor allem unter Anfeindungen militant-nationalistischer Hinduisten zu leiden.

Was christliche und islamische Gesellschaften unterscheidet

Kauder äußerte sich auch zu den Unterschieden zwischen Christentum und Islam. In christlich geprägten Gesellschaften stehe das Recht des Einzelnen über jeder Religion. Hingegen stehe in islamischen Gesellschaften, etwa in Ägypten, der Islam über dem Einzelnen. Der Wechsel von Muslimen zu einer anderen Religion sei dort nicht zulässig. Christen hätten es daher schwer, für ihren Glauben einzutreten. Sie dürften nur unterhalb der öffentlichen Wahrnehmung leben. Erschwert werde der Dialog mit islamischen Vertretern auch dadurch, dass diese Atheisten nicht als Gesprächspartner akzeptierten. Muslime bemängelten ihm gegenüber, dass es in Europa kaum noch Menschen gebe, die an Gott glauben. Dort seien „die Kirchen leer, aber die Bordelle voll“. Daher sind, wie Kauder sagte, engagierte Christen nötig, die sich zu ihrem Glauben bekennen. Er sei „außerordentlich dankbar“, dass Evangelikale ihren Glauben glaubwürdig lebten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Scotus 10. August 2015 

Das Problem ist nicht die Stärke des Feindes.

Das größte Problem ist die Schwäche des Christentums.

Der sehr bekannte (leider schon verstorbene) Journalist Peter Scholl-Latour meinte sinngemäß einmal: Der islamischen Welt könne man nur positiv begegnen, indem man selbst seinen Glauben bekennt. Wer der islamischen Welt als Atheist gegenübertritt, habe nicht die geringste Chance.

Auch wir im Westen werden in absehbarer Zeit noch erfahren, was Verfolgung bedeutet. Bei uns wird es eher die neue Ideologie (Gender etc.) sein, die alles daransetzt, diese "ewig Gestrigen" aus dem Weg zu zu räumen. - Auch hier gilt: Das größte Problem sind nicht die Anderen, sondern ist die laue Kirche selbst.


12
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. UN-Experten: Christliche Frauen und Mädchen in Nigeria besonders von Gewalt bedroht
  2. Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
  3. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  4. Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
  5. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  6. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  7. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  8. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  9. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  10. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  5. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  8. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  9. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  10. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  11. 'Ein Akt der Hoffnung': US-Bischöfe weihen die USA dem Heiligsten Herzen Jesu
  12. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  13. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  14. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz