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Hillary Clinton: Planned Parenthood Videos ‚beunruhigend’

5. August 2015 in Chronik, 4 Lesermeinungen
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Die Videos in denen Vertreter von Planned Parenthood über die Gewinnung und Weitergabe von Organen abgetriebener Babys sprechen, seien ‚beunruhigend’, sagte Hillary Clinton.


Manchester (kath.net/LSN/jg)
Als „beunruhigend“ bezeichnete Hillary Clinton die Inhalte der drei vom „Center for Medical Progress“ veröffentlichten Videos, in denen Vertreter der „Planned Parenthood Federation of America“ (PPFA) zu sehen sind, die über die Gewinnung und Weitergabe von Organen abgetriebener Babys sprechen. Die demokratische Bewerberin für die Präsidentschaft der USA war wegen ihres Schweigens zu den Vorfällen um die PPFA bereits kritisiert worden. Kath.net hat berichtet.


Gleichzeitig verteidigte sie die Arbeit der PPFA und trat erneut für die Legalisierung der Abtreibung ein. In einem Gespräch mit der Zeitung New Hampshire Union Leader sagte sie wörtlich: „Planned Parenthood hat seit mehr als einem Jahrhundert viel wertvolle Arbeit für Frauen geleistet: Krebsuntersuchungen, Familienplanung, alle Arten von Gesundheitsleistungen.“ Die Videos würden Fragen aufwerfen, die „den ganzen Prozess betreffen, nicht nur Planned Parenthood, sondern viele Institutionen in unserem Land.“ Eine Untersuchung des US-Kongresses sollte daher nicht nur eine Organisation behandeln, verlangte die Politikerin.

Seit mehr als 22 Jahren sei sie dafür eingetreten, dass Abtreibungen „legal, sicher und selten“ sein sollten. Als First Lady der USA (von 1993 bis 2001) habe sie sich erfolgreich darum bemüht, die Zahl der Teenager-Schwangerschaften zu senken, als Präsidentin wolle sie sich weiter dafür einsetzen, dass Frauen „verantwortete Entscheidungen treffen“ könnten, sagte sie gegenüber dem New Hampshire Union Leader.


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