Login




oder neu registrieren?
Aktuelles Chronik Deutschland Österreich Schweiz Kommentar Interview Weltkirche
Prolife Familie Jugend Spirituelles Kultur Buchtipp Reise English

Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Kommt Corona-Impfpflicht?
  2. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  3. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  4. Der grosse Betrug
  5. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  6. Papst Franziskus in Geldnot!
  7. Pius XII., der Vatikan und der neue Kulturkampf gegen die Kirche
  8. Mexiko: Priester nimmt während der Messe Anruf des Papstes entgegen
  9. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  10. Corona-Krise ist für George Soros die Krise seines Lebens

Jüdischer Verleger Weidenfeld rettet Christen vor IS-Gräuel

14. Juli 2015 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Aktion aus Dankbarkeit, weil britische Christen den in Wien Geborenen 1938 vor Nazis retteten - US-Präsident Obama verweigert Unterstützung


London (kath.net/KAP) Der jüdische Verleger Sir Arthur George Weidenfeld unterstützt eine Rettungsmission für Christen, die im Nahen Osten von der IS-Terrormiliz bedroht sind. Der heute in London lebende 95-jährige gebürtige Wiener sieht sich dazu aus Dankbarkeit verpflichtet. Weidenfeld war 1938 mit einem von britischen Christen organisierten Transportzug für jüdische Kinder nach Großbritannien gekommen. Die Mitglieder der Brüderbewegung ("Plymouth Brethren") retten ihn so vor der Nazi-Herrschaft.

Nun will Weidenfeld über die Aktion "Operation Safe Havens" die Rettung von 2.000 christlichen Familien aus Syrien und dem Irak vor dem IS-Terror und ihre Ansiedlung in Europa finanzieren. Eine erste Gruppe mit 150 syrischen Christen wurde am 10. Juli mit Zustimmung der polnischen Regierung nach Warschau geflogen. Sie sollen dort mit finanzieller Unterstützung der Initiative eine neue Heimat finden.

Laut einem Bericht der britischen Zeitung "The Times" gibt es auch Kritik an der Aktion, da sie sich ausschließlich der Rettung bedrohter Christen verschreibt, obwohl auch andere religiöse Minderheiten von den IS-Milizen bedroht werden. Offenbar haben etwa US-Präsident Barack Obama aus diesem Grund eine Unterstützung verweigert.

"Kann nicht die ganze Welt retten, aber..."

Weidenfeld selbst verteidigte gegenüber der "Times" das Projekt. "Ich kann nicht die ganze Welt retten, aber das ist eines besondere Chance für Juden und Christen. Andere können etwas für die Muslime tun." Er selbst habe eine Schuld zurückzuzahlen, verwies er auf seine eigene Lebensgeschichte und die Christen, die ihm als Kind bei der Flucht vor den Nazis geholfen haben. "Wir sollten auch dankbar sein und etwas für die bedrohten Christen tun."

Weidenfeld sagte, dass er sowohl von der IS-Gewalt als auch der zaghaften militärischen Reaktion der westlichen Regierungen entsetzt sei. Das vorrangige Ziel der von ihm unterstützten Aktion sei es, "die Christen zu sicheren Häfen zu bringen".


Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Christa.marga 15. Juli 2015 
 

Mit gutem Beispiel voran

Wenn mehr Menschen so handeln würden wie Herr Weidenfeld, dann wäre vielen wirklich unter Verfolgung und Gewalt leidenden Menschen geholfen. Wo bleiben Nachahmer?
In erster Linie geht es darum, verfolgte Christen und andere Menschen, die einer Minderheitenreligion angehören, aufzunehmen. Diese müssen ihres Glaubens willen um ihr Leben fürchten.
Politisch und religiös verfolgten Menschen eine sichere Zukunft geben - so sieht es auch das Grundgesetz vor.

Wann werden unsere Politiker und auch die Kirche endlich einsehen, dass wir nicht ganz Afrika bei uns in Europa aufnehmen können und der Exodus aus Afrika dringend gestoppt werden muß.


0

0
 
 Stefan Fleischer 15. Juli 2015 

Ohne Kommentar

Röm 12,13
Helft den Heiligen, wenn sie in Not sind; gewährt jederzeit Gastfreundschaft!


8

0
 
 Ulrich Motte 14. Juli 2015 
 

Danke Sir!

(Ich bin selber Christ).


7

0
 
 Selene 14. Juli 2015 
 

Wer Christen hilft,

kann "natürlich" mit keiner Unterstützung rechnen.

Viel "verdienstvoller" ist es, wenn katholische Klöster muslimische Flüchtlinge aufnehmen, damit kann man sich brüsten.


9

0
 
 Fink 14. Juli 2015 
 

Die reichen Staaten auf der arabischen Halbinsel

...sollen die bedrängten muslimischen Flüchtlinge aufnehmen. Warum tun sie es nicht? Warum kommen sie nach Europa?
-Wir dürfen und sollen uns auf unsere christlichen Brüder und Schwestern konzentrieren !?


15

0
 
 Prophylaxe 14. Juli 2015 
 

Die deutsche Islam- Regierung

tut auch nichts, gar nichts.


17

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Kirchen in China von Corona-Lockerungen ausgenommen
  2. „Manche träumen immer noch davon, die Christen zu verjagen“
  3. Video gibt Hoffnung für im Niger entführten Missionar
  4. Türkei: Entführte Mutter eines Priesters tot aufgefunden
  5. Nigeria: Viele Bischöfe demonstrieren gegen blutige Christenverfolgung
  6. Macron wird Asia Bibi die französische Ehrenbürgerschaft verleihen
  7. Abgelehnt werden, gehört zum Christsein
  8. Acht Jahre in der Todeszelle: Asia Bibi betete jeden Tag
  9. Asia Bibi tritt erstmals im Exil öffentlich auf
  10. Iraks Präsident beim Papst: Vatikan fordert Schutz der Christen







Top-10

meist-gelesen

  1. Pius XII., der Vatikan und der neue Kulturkampf gegen die Kirche
  2. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  3. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  4. Kardinal Müller warnt vor Unterdrückung der katholischen Kirche
  5. Vom Lehramt längst beantwortet
  6. Papst Franziskus in Geldnot!
  7. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  8. Es gibt Tragödien, die durch keine Ethik zu vermeiden sind
  9. Corona-Krise ist für George Soros die Krise seines Lebens
  10. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz | US