Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. „Wir werden erwartet“
  10. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  11. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  12. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  13. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  14. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  15. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um

Jüdischer Verleger Weidenfeld rettet Christen vor IS-Gräuel

14. Juli 2015 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Aktion aus Dankbarkeit, weil britische Christen den in Wien Geborenen 1938 vor Nazis retteten - US-Präsident Obama verweigert Unterstützung


London (kath.net/KAP) Der jüdische Verleger Sir Arthur George Weidenfeld unterstützt eine Rettungsmission für Christen, die im Nahen Osten von der IS-Terrormiliz bedroht sind. Der heute in London lebende 95-jährige gebürtige Wiener sieht sich dazu aus Dankbarkeit verpflichtet. Weidenfeld war 1938 mit einem von britischen Christen organisierten Transportzug für jüdische Kinder nach Großbritannien gekommen. Die Mitglieder der Brüderbewegung ("Plymouth Brethren") retten ihn so vor der Nazi-Herrschaft.

Nun will Weidenfeld über die Aktion "Operation Safe Havens" die Rettung von 2.000 christlichen Familien aus Syrien und dem Irak vor dem IS-Terror und ihre Ansiedlung in Europa finanzieren. Eine erste Gruppe mit 150 syrischen Christen wurde am 10. Juli mit Zustimmung der polnischen Regierung nach Warschau geflogen. Sie sollen dort mit finanzieller Unterstützung der Initiative eine neue Heimat finden.


Laut einem Bericht der britischen Zeitung "The Times" gibt es auch Kritik an der Aktion, da sie sich ausschließlich der Rettung bedrohter Christen verschreibt, obwohl auch andere religiöse Minderheiten von den IS-Milizen bedroht werden. Offenbar haben etwa US-Präsident Barack Obama aus diesem Grund eine Unterstützung verweigert.

"Kann nicht die ganze Welt retten, aber..."

Weidenfeld selbst verteidigte gegenüber der "Times" das Projekt. "Ich kann nicht die ganze Welt retten, aber das ist eines besondere Chance für Juden und Christen. Andere können etwas für die Muslime tun." Er selbst habe eine Schuld zurückzuzahlen, verwies er auf seine eigene Lebensgeschichte und die Christen, die ihm als Kind bei der Flucht vor den Nazis geholfen haben. "Wir sollten auch dankbar sein und etwas für die bedrohten Christen tun."

Weidenfeld sagte, dass er sowohl von der IS-Gewalt als auch der zaghaften militärischen Reaktion der westlichen Regierungen entsetzt sei. Das vorrangige Ziel der von ihm unterstützten Aktion sei es, "die Christen zu sicheren Häfen zu bringen".


Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  2. UN-Experten: Christliche Frauen und Mädchen in Nigeria besonders von Gewalt bedroht
  3. Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
  4. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  5. Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
  6. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  7. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  8. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  9. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  10. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  3. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  4. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  5. Wenn das Scrollen in die Gnade eintaucht
  6. Äthiopien: Mehr als 60 Tote bei Angriffen auf Christen
  7. Venezuela: Machado kehrt zurück und besucht Marienheiligtum
  8. Waffenruhe für Oleschky: Papst-Appell für besetzte Stadt greift
  9. Vatikan-Außenminister: Papstreise nach USA 2027?
  10. “As a bishop, my duty is to proclaim the faith of the Church”
  11. Erzbischof Marini über Johannes Paul II.: Er war für mich ein zweiter Vater
  12. ‚Ghost Soldier‘ – Action-Film mit Jim Caviezel in der Hauptrolle und Gebet zum Erzengel Michael
  13. ‚Big Bang Theory‘-Produzent warnt: Gesellschaften ohne Gott fallen in Tyrannei
  14. "Österreich-Feier" im Stephansdom mit Lichterprozession und Pummerin
  15. Der katholische Osten in der Analyse

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz