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Radio Vatikan musste Gay-Foto von Website entfernen

6. Juli 2015 in Aktuelles, 39 Lesermeinungen
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Die deutschsprachige Abteilung von "Radio Vatikan" musste am Wochenende offenbar ein Gay-Foto von der Website entfernen. Das von der AFP gekaufte Foto zeigte zwei lesbische Frauen beim Kuss - UPDATE: Foto und Artikel wieder online geschaltet


Rom (kath.net)
Die deutschsprachige Abteilung von "Radio Vatikan" musste am Wochenende offenbar ein Gay-Foto von der Website entfernen. Das von der AFP gekaufte Foto zeigte zwei lesbische Frauen beim Kuss. Das großformatige Bild sollte offensichtlich ein Interview mit einem Moraltheologen mit dem Titel "Kirchliche Sexualmoral ist in Bewegung" untermauern. Wie kath.net erfahren konnte, wurden bereits am Freitag im Vatikan hochrangige Kurienmitarbeiter über das Bild informiert. Am Wochenende wurde das Bild dann entfernt, der Link führt nicht länger zu einem Artikel .


Wer die Verantwortung für die Veröffentlichung des Bildes übernimmt, ist derzeit unklar. Die deutschsprachige Abteilung von "Radio Vatikan" wird finanziell von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) unterstützt.

UPDATE 7.7.2015:
Am Montag erwies sich am Nachmittag der Link wieder als funktionstüchtig: Link zu Radio Vatikan.

UPDATE 8.7.2015:
Am Dienstag entfernte Radio Vatikan das stark umstrittene Foto.

Zur Dokumentation: Screenshot des Radio-Vatikan-Artikels ´Kirchliche Sexualmoral ist in Bewegung´ mit hochumstrittenem Foto


Foto oben zur Dokumentation (c) Radio Vatikan/Screenshot


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Lesermeinungen

 Charles X. 7. Juli 2015 
 

@Spatz in der Hand, Christa

Der Nickname "Christa" ist sicher nicht auf Sie abgestimmt - und mit Verlaub, hier halte ich nichts von einer "feindlichen Übernahme". Da fühlen Sie sich, Christa, zuunrecht verfolgt.
Interessant ist Suarez auf jeden Fall. Ob sich hier eine Taxilaffäre andeutet?


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 Waldi 7. Juli 2015 
 

Eine deutliche Darstellung von Lesben in Aktion!

Ich habe mir das Bild in Großformat angesehen. Ein Grad mehr und es wäre reinste Pornographie. Mich haut dieses Bild, wo die linke der rechten die Zunge zwischen die Lippen presst, nicht um, weil man ähnliche Bilder an jedem Kiosk für jeden, auch für Kinder, deutlich sichtbar "bewundern" kann. Dass aber die deutsche Sektion von Radio Vatikan dieses Bild als "Werbematerial" zur süffisanten Schau stellt, um möglicherweise die Bischofs-Synode im Oktober dieses Jahres zu beeinflussen, ist schon ein dicker Hund! Die einzigen, die sich über diesen geschmacklosen Schnitzer von Radio Vatikan freuen werden, ist die DBK und das "ZdK"! Ach, da fällt mir das Buch vom Rundfunk-Berichterstatter Reinhard Raffalt ein, mit dem Titel: "Wohin steuert der Vatikan"? Ich zitiere daraus einen Satz, den der afrikanische Bischof N'Daymen auf der römischen Synode im Herbst 1971 ausgesprochen hat: "Ich bin nicht Tausende Meilen gereist, um hier, (im Vatikan), Tarantella zu tanzen"! Was würde er heute sagen?


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 carl eugen 7. Juli 2015 

Mir ist gerade ein Artikel auf der Site der Huffington Post in die Finger geraten,...

...der sich mit diesem kath.net-Artikel beschäftigt. Hochinteressant, besonders wie der Artikel "gute" Katholiken (Radio Vatikan) gegen "schlechte" Katholiken (Konservative) ausgespielt. Typische Vorgehensweise! Ich fühle mich fast geschmeichelt, dass mein Kommentar, in fast vollständiger Weise, als Beispiel herangezogen wurde, um aufzuzeigen, wie rasend wütend wir Konservativen sind.
Tja, lieber Huffington-Post-Redakteur, von Ihnen als Hardliner bezeichnet zu werden, erfüllt mich mit Stolz, zeigt es doch, dass ich mit meiner Überzeugung richtig liege. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!
Ja, liebe Redakteure, lest nur ordentlich kath.net, vielleicht geht euch dann doch noch irgendwann ein Licht auf. Mit freundlichem Gruss
Ihr carl eugen!


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 Scotus 7. Juli 2015 

Nicht das Foto ist das Problem (Teil 2)

Und ja, ich kenne sie alle. Ich weiß, wer jene Leute in der Kirche sind, die sich für Gleichstellung und Homo-Rechte in der Kirche einsetzen. Ich weiß auch, von welchen Ideologen sich unsere Bischöfe einlullen lassen. Zu gut kenne ich auch jene homosexuellen Geistlichen und Mitarbeiter in den Diözesen, deren Ziel es ist, die kirchliche Sexualmoral aufzuweichen, um deren eigenes sündhaftes Leben zu rechtfertigen, natürlich nur unter dem Vorwand, für Randgruppen einzutreten. Dabei schrecken sie auch nicht zurück, die Aussagen von Papst Franziskus für ihre Zwecke zu missbrauchen.

Und ja, viele Familien kämpfen ums Überleben. Ich denke hier auch an die vielen Familien, deren Kinder in höchster Armut aufwachsen müssen. Angesichts dieser Tatsache ist es eine Schande, wie sehr sich Teile der Kirche für die Rechte Homosexueller einsetzen.


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 Scotus 7. Juli 2015 

Nicht das Foto ist das Problem (Teil 1)

Lieber Toribio, eigentlich wollte ich zu diesem Thema schweigen. Zu oft wurde ich auch in diesem Forum schon missverstanden, wenn ich die Lanze für "homosexuell leidende" Menschen gebrochen habe. Aber bei dieser Gelegenheit kann ich nicht schweigen und möchte unterstreichen, was Sie sagen: Nicht das Bild zweier sich küssender Lesben ist das Problem, sondern jene Leute in der Kirche, deren Verständnis von Evangelisierung es ist, den Geist der Welt in die Kirche zu tragen, um so die Welt mit Gott zu versöhnen. - Wenn ich mich für Homosexuelle eingesetzt habe, dann stets im Geist Jesu des Mattäusevangeliums, wo die Pharisäer den Jüngern Jesu vorgeworfen haben: "Wie kann euer Meister zusammen mit diesem Gesindel essen?" Und Er sie wissen ließ: "Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich will Barmherzigkeit, nicht Opfer. Die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten: Deswegen bin ich hierhergekommen." (vgl. Mt. 9,9ff)


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 Marienzweig 7. Juli 2015 

klären

Wir wissen, dass Bilder eine starke Aussagekraft haben können.
Es ist also nicht die Tatsache, dass irgendein x-beliebiges Foto zweier Frauen ausgesucht und verwendet wurde, die verwundert.
Es ist eine Botschaft, die dem Leser durch genau dieses Foto vermittelt wird -ob gewollt oder nicht- und die der Leser intuitiv aufnimmt.
Wollte Radio Vatikan dies?
Das müsste Radio Vatikan für sich klären.

Was den Blog betrifft, so haben dort glaubenstreue Kommentatoren einen recht schweren Stand - so mein subjektiver Eindruck, den ich vor Monaten einmal gewann.
Ob das heute noch so ist, weiß ich nicht!


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 Christa 7. Juli 2015 

@SpatzInDerHand vor einer Stunde

Sehr interessant Ihre Feststellung:

Auch ich habe eine Doppelgänger(in) beim Radio Vatikan-Blog. Die Meinung dieser Person vertrete ich nicht.

Mit was für üblen Tricks wird da gespielt????


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 SpatzInDerHand 7. Juli 2015 

@Suarez:

Was sagen Sie eigentlich zu Ihrem namentlichen Doppelgänger bei Radio Vatikan? Sie vertreten hier bei uns gelegentlich die Mehrheitsmeinung gelegentlich überprägnant... auch dort postet ein Suarez überprägnant im dortigen Mainstream. Zufall?


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 Toribio 7. Juli 2015 
 

@ huegel76: Sie haben vollkommen recht!

Das, was dort auf seinem Blog geboten und von ihm zugelassen wird, zeigt deutlich, mit welch harten Bandagen Hagenkord in Wirklichkeit kämpft, mag er sich noch so lammfromm geben. Ein Beispiel: Jeder kennt u. schätzt 'Suarez' hier auf kath.net als äußerst kompetenten u. praktisch wichtigsten Kommentator hier, aber um Verwirrung zu stiften u. kath.net zu schaden, lässt Hagenkord auf seinem Blog einen Kommentator 'Suarez' zu, der das pure Gegenteil verkörpert... das ist wohl einer von den Humanisten aus dem FGH. Mit denen macht er sich gemein. Fairness schaut anders aus!
Kritische Kommentare schaltet er nur frei, um seine Verachtung zeigen zu können... lesen Sie dazu den Kommentar von 'Zarah N' u. seine Antwort darauf.
'Zarah N': Die Frage, ob Sie, Hagenkord noch katholisch sind, spare ich mir!!! Dann müsste ich ja einen Fleischesser fragen, ob er Vegetarier sei. Ich sehe, was Sie sagen und tun. Das reicht vollkommen."
'Zarah N' hält das Bild für eine Hommage an die Homosexualität!


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 Toribio 7. Juli 2015 
 

Lieber Carl Eugen!

'resistance' hat überhaupt nicht übertrieben... der Zungenkuss zusammen mit dem Regenbogen-Armband lassen keinen Zweifel aufkommen, was hier gespielt wird: RV hat versucht, die Homo-Agenda in den Mittelpunkt zu rücken u. den Eindruck zu vermitteln, dass Teile der Kirche mit der Homoszene solidarisch seien. Eine Kommentatorin auf dem Portal der frömmerfrommen Besserkatholiken mit deren Motto je bigotter desto besser hat es auf den Punkt gebracht: "Die Familien kämpfen ums Überleben u. RV protegiert im Namen Roms die Lesben!"
Mich hat erstaunt, dass man sich so über ein "Bildle" erregen kann, aber sich kaum gefragt hat, was RV damit bezwecken wollte. 'resistance' hat eine gute Antwort gegeben: "Die Verwendung des Fotos von kirchlicher Seite interpretiere ich als ein Signal für eine ganz neue Sexualmoral in der Kirche." - Genau darum geht es denen!
Deswegen darf man nicht bei diesem "Bildle" hängen bleiben, sondern sollte sich endlich mit dem wirklich gefährlichen Text beschäftigen!


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 Waldi 7. Juli 2015 
 

Verehrteter @resistance,

ich kann es Ihnen nachfühlen: "Jedes Jahr weniger meine Kirche". Durch meine Erfahrungen geht es bei mir noch etwas schneller: "Jeden Monat weniger meine Kirche". Durch das Buch von Weihbischof em. Max Ziegelbauer mit dem Titel: Die "alte" Kirche ist mir lieber, ist mir erst richtig bewusst geworden, wie sehr die kath. Kirche nicht nur für die Gläubigen seit der Liturgiereform Jahr für Jahr weniger geworden ist, sondern auch für sich selber! Die kath. Kirche hat nicht nur in der Glaubensverkündigung ihrer "Hirten" auf allen Ebenen erschreckend nachgelassen, sondern auch christliche, über Jahrhunderte bewährte und weiter gereichte Grundwerte aufgegeben und das dadurch entstandene geistige Vakuum durch zeitgeistig entstellte Lustgebilde aufgefüllt. Der kath. Kirche ist es in den vergangenen Jahrzehnten meisterhaft gelungen, in den Seelen der Menschen das Sündenbewusstsein einzuschläfern, wie die unbesetzten und unbenutzten Beichtstühle deutlich zeigen!


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 Christa 6. Juli 2015 

interessanter blog zu diesem Thema

http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/2015/07/radio-vatikan-deutschland-homo-agenda.html?m=1

Ich frage mich schon lange, ob Pater bernd Hagenkord als Leiter eines okatholischen mediencenters mit solchen antikath. Berichten noch tragbar ist.


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 huegel76 6. Juli 2015 

@Toribio

Das ausgerechnet P. Hagenkord bei anderen den Tonfall kritisiert zeigt eigentlich, wie ideologisch verblendet dieser Mann ist. Er sollte mal seinen eigenen Blog kritischer betrachten...


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 carl eugen 6. Juli 2015 

Liebe/r @resistance!

Wir wollen es mal nicht übertreiben. Sicher ist dieses Bild auf einer mehr oder weniger offiziellen Seite des Vatikans unglücklich und auch ärgerlich, aber noch lange kein Anzeichen für eine Kehrtwende der Kirche in Fragen der Sexualmoral. Wer die Worte von Papst Franziskus liest, weiss, dass es keine Kehrtwende geben wird. Das ist Humbug!
Allerdings wirft die Auswahl dieses Bildes ein grelles Licht auf die Zustände in einigen Abteilungen des Vatikans. Wie ich schon weiter unten schrieb, es ist an der Zeit, diesen Laden mal ordentlich auf Vordermann zu bringen, und durchaus auch mal zu schauen, wes Geistes Kind so mancher Angelstellte des Vatikans in Wirklichkeit ist.
@Toribio! Volle Zustimmung! Kritik ist durchaus angebracht, aber der Ton macht die Musik. Die von Ihnen erwähnte Site ist unterstes Niveau, dort wird Papst-Bashing der übelsten Sorte praktiziert. Das ist nicht hinnehmbar, und von solchen Sites muss man sich klar abgrenzen. Kritik ja, Bashing (besonders rechtes) niemals!


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 resistance 6. Juli 2015 
 

Jedes Jahr weniger meine Kirche

marguerite:
Ich habe weder meine Eltern noch meine Kinder je auf den Mund geküsst, nur meine Frau. Wer sich das Bild hier genau ansieht erkennt einen angesetzten Zungenkuss. Da ist eine öffentliche, lesbische sexuelle Handlung.
Soweit die Tatsachen!

Die Verwendung des Fotos von kirchlicher Seite interpretiere ich als ein Signal für eine ganz neue Sexualmoral in der Kirche.


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 Toribio 6. Juli 2015 
 

Pater Hagenkord hat dazu Stellung genommen! Forts.

Er schreibt dann weiters: "Es ist bezeichnend, dass bei uns und vor allem auch in den USA – da gibt es besonders viele super-katholische Anzeige-Christen – ein einziges Bild ausreicht, sich dermaßen in Erregung zu versetzen, dass die Wortwahl kein Halten mehr kennt. Um die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften geht es gar nicht, es geht darum, sich künstlich aufzuregen und sich zu erregen und sich maßlos über andere zu erheben. Vor allem finden es Menschen wohl toll, sich selber als enthemmt wahrzunehmen. Was das mit Nächstenliebe oder auch nur normalem zwischenmenschlichen Verhalten zu tun haben soll, entzieht sich mir."
Eine bemerkenswerte Stellungnahme, wie ich finde, auch wenn ich manches darin leicht verräterisch finde... "super-katholische Anzeige-Christen": diese Formulierung ist doch irgendwie sehr entlarvend!
Ich denke, dieses Beispiel zeigt einmal mehr, wie fremd sich die verschiedenen kath. Lager mittlerweile geworden sind... man versteht sich gegenseitig nicht mehr!


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 Toribio 6. Juli 2015 
 

Pater Hagenkord hat dazu Stellung genommen!

Es sei nicht wirklich ein Skandal. Zu einem Bericht über gleichgeschlechtliche Partnerschaften hätte man ein Bild ins Netz eingestellt, das zwei sich küssende Frauen zeige. Vielleicht nicht allzu klug gewählt... aber nicht wirklich ein Skandal.
Skandalös finde er den Tonfall vieler, die sich dazu geäußert hätten... was ich zum Teil verstehen kann. Ich habe diese Info schon früher gelesen auf einem angeblich kath. Portal, das mittlerweile zu einer regelrechten Dreckschleuder gegen die eigene Kirche u. den Papst verkommen ist. Anstatt anzumahnen, dass sich RV mehr für die kath. Ethik u. Moral hätte stark machen müssen u. sich nicht dermaßen undifferenziert mit der Homoszene hätte solidarisieren dürfen, hat man sich dort ähnlich geäußert wie von P. Hagenkord berichtet: "Homo-Perversion", "widerliche Porno Bilder" usw. Er schreibt dann nicht ganz zu unrecht: "Wildes verbales Draufhauen, als ob Worte keine Wirklichkeit und Wirkung hätten. Alles im Namen von Lehre, Wahrheit und Kirche."


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 Stefan Fleischer 6. Juli 2015 

Eine Herkulesaufgabe

wartet auf unseren Heiligen Vater Papst Franziskus, wenn er diesen Augiasstall ausmisten soll. Darf man hoffen, dass er will, wenn er einen Besuch in Deutschland plant?


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 Hadrianus Antonius 6. Juli 2015 
 

Sodom und Gomorrha II

die Erinnerungsfotos an einer gemeinsamen Paristreise ins netz gesetzt hat.
Unter dem Eifelturm (ach ja), auf der Pont des Arts, vollgehängt mit Vorhängeschlössern als Zeichen der Liebe und Treue (daß sie nicht bei St. Sulpice waren, verwundert mich nicht).
Und seit der Emeritierung v. EB Léonard ist der Verein der "Holebi-pastores" wieder aktiv.
DeEr Plan ist einfach:
die bisherige katholische Ehemorallehre muß fallen.
Erst kommt die Kommunion für die in neuer Verbindung lebenden Verheiratete, dann die "ökonomische"Toleranz des Ehescheiterns und die Raparatur, dann ein neugeartetes Sakrament für Homophilen- und Lesbenverbindungen (und wschl. auch für Bisexuellen, was auf einmal 3 oder mehr Personen betrifft-auch ein Novum) und en passant auch die Pädophilie (ein Bisschen, etwas mehr usw.)- keine Sünde mehr und Rettung für jedermann- Wellnesskirche pur.
Wenigstens: alles ist öffentlich- man kann nicht sagen daß man von nichts gewußt hat.


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 Hadrianus Antonius 6. Juli 2015 
 

Kennzeichnend für das Heute I

- @Bruder Chris: ja!
Ein Skandal und eine Sünde wird nicht besser durch sie zu verschweigen.
- @marguerite: Sie haben offensichtlich sehr merkwürdige Bekannten.
Bei der Demonstration für das Leben und für die Familie in Antwerpen vor 6 Wochen fingen 2 schlanken Damen ostentativ an sich schwer zu küssen coram publico; natürlich um sehr viel Ärgerniß zu geben (gerade auch bei den polnischen Freunden).
Die Reaktion der Antwerpener Polizei war jedoch verblüffend: obwohl Flandern und sicher das Bistum Antwerpen weitestgehend entchristlicht und entkatholischt sind und B. Bonny als Supermodernist bekannt ist, wurden die Damen v.d. Polizei aufgefordert dort nicht zu küssen.
Das Plakat mit den blutigen Leichen der abgetriebenen Kinder wurde beschlagnahmt, weil es "schockieren" konnte (das Plakat aber auch die Wahrheit dahinter)


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 Toribio 6. Juli 2015 
 

Forts.

Seine Thesen kann somit jeder auf katholisch.at, der Seite der Österreichischen Bischofskonferenz, unter Aktuelles: 02. Juli 2015 "Kirchliche Sexualmoral ist in Bewegung" nachlesen.
Solche Beiträge finden auch deshalb eine weite Verbreitung, weil sie praktisch immer von der KNA und der deutschsprachigen Abteilung von RV übernommen werden... ein sehr fein gesponnenes Netzwerk von ganz unten bis nach ganz oben!
Warum nun die deutschsprachige Abteilung von RV zur Untermauerung des Lintner-Beitrags dieses auffällige Foto hinzugenommen hat, darüber kann man verschiedentlich spekulieren. Ich erinnere nur daran, was schon das bisherige Ziel eines Kaspers oder Schockenhoffs war und nun eben auch Lintners ist: dass die Kirche ihre Haltung zur Homosexualität komplett ändern möge und ändern müsse.
Nebenbei bemerkt ist die betreffende RV-Seite im Google-Cache noch vorhanden:
http://tinyurl.com/qxntk9m


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 Toribio 6. Juli 2015 
 

Bevor hier noch weiter herumspekuliert wird...

Seit jenem ominösen Geheimtreffen einiger Bischöfe u. Theologen aus Deutschland, Schweiz u. Frankreich am Pfingstmontag in der Gregoriana wissen wir, dass diese Kräfte hinter den Kulissen alles daran setzen, dass die Entscheidungen auf der kommenden Bischofssynode schlussendlich in ihrem Sinne ausfallen. Dabei gibt es altbekannte Protagonisten u. gewisse Zirkel, die sich besonders hervortun... beispielsweise die Eugen-Biser-Stiftung mit ihren drei Lieblingskindern: Dr. Christiane Florin, Dr. Wunibald Müller und der eben hier gerade im Blickpunkt stehende Prof. Dr. Martin M. Lintner, der in Österreich gerne zu Workshops zur Vorbereitung auf die Bischofssynode eingeladen worden ist... inwieweit für das Interesse an seiner Person dabei sein Buch 'Den Eros entgiften: Plädoyer für eine tragfähige Sexualmoral und Beziehungsethik' eine Rolle spielt, weiß ich nicht. Jedenfalls hat 'Die Furche' neulich seine Thesen unters Volk zu bringen versucht, danach auch Kathpress und die ÖBK selber.


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 girsberg74 6. Juli 2015 
 

@HX7 – ehrliche Frage“

Danke für die „ehrliche Frage“! – Für mich gibt es aber eine „wichtige(re) Frage“, denn was bewirken Sakramente, die nur gegen Geld abgegeben werden?

Sind der Wert / die Wirkung von Sakramenten nicht an die lautere Absicht eines Spenders gebunden?

Vielleicht könnte die passende Antwort hier mit einem Tritt erteilt werden und zwar in den Teil des menschlichen Körpers, der Vielen als weniger edel gilt, nichtsdestweniger aber unverzichtbar ist. (Schwer von Begriff? – Es ist der Teil, auf dem ein Mensch sitzt.)


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 carl eugen 6. Juli 2015 

Und wieder mal ein mehr als deutliches Zeichen dafür,...

...wie notwendig es ist den vatikanischen "Laden" mal ordentlich durchzuwirbeln und wieder vom Kopf auf die Füsse zu stellen. Eine Herkulesaufgabe, für die Franziskus nicht zu beneiden ist! Was neuerdings alles auf der deutschen Radio Vatikan-Website zu lesen ist, das spottet jeder Beschreibung, ganz zu schweigen vom Radio Vatikan-blog, gegen den ist Alice Schwarzers Zeitschrift Emma geradezu ein Waisenknabe. Viel Glück, Heiliger Vater, beim ausmisten dieses Augiasstalls.
Langsam wundert es mich nicht mehr, dass Benedikt XVI. zurückgetreten ist. Ein so feiner und nobler Mann, von tiefer Frömkigkeit durchdringt, hält es im Vatikan, so wie er jetzt ist, nicht aus.


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 M.Schn-Fl 6. Juli 2015 
 

Ein einmaliger Vorgang in der Geschichte von Radio Vaikan

Es ist wohl noch nie vorgekommen, dass von der deutschsprachigen Abteilung von Radio Vatikan. Auf die Konsequenzen bin ich mal gespannt.
Der Vorgan zeigt, dass die Philippika des Papstes vor den Kurienmitarbeitern, die alle Kurien der Welt betraf, ihre volle Berchtigung hatte


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 wladimir 6. Juli 2015 
 

Na ja

Wer Bilder zum bevorstehenden Papstbesuch in Argentinien sieht,auf denen sich Ordensfrauen dazu hergeben,im Ordenskleid mit der Regenbogenfahne in der Hand mit ihren befreundeten Aktivisten aufzutreten,den wundert nichts mehr.Wie kann es denn sein,dass derartige,im offenen Gegensatz zur Meinung des Lehramtes stehende demonstrative Solidarisierungen,die ja keine Einzelfälle darstellen,ungestraft stattfinden können?Da muss auch die kritische Frage erlaubt sein,wo die Glaubenskongregation in solchen Fällen bleibt,die die Verbindlichkeit des Glaubens zu gewährleisten und diesen vor Fälschungen zu schützen hat?Es kann doch nicht sein,dass der Abwendung falscher Theologen,die systematisch das Fundament der Kirche aushöhlen,in ihrem Treiben kein Ende bereitet wird.Hier müssen eindeutige Zeichen gesetzt werden!


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 Waldi 6. Juli 2015 
 

Ich halte mich als...

Katholik von allem konsequent fern, was von der DBK ideologisch oder finanziell unterstützt wird! Heute um so mehr, nachdem die deutsch-kath. Bischöfe Kardinal Marx zu ihrem Vorsitzenden gewählt haben! Ich kenne keine außerkirchlichen Gruppen oder Institutionen, die mich im Glauben so verunsichert haben, wie die DBK und die von ihr gönnerhaft unterstützten Gruppierungen! Die DBK steht heute häretischen Gruppen wie "Pfarrerinitiative", "ZdK", "Wir sind Kirche" und dem "Kirchenvolksbegehren", geistig viel näher, als den traditionell der römisch-kath. Kirche treu gebliebenen Katholiken! Bis in die kleinsten Pfarrgemeinden hinein, lässt sich dieses verstörende Wirken schmerzlich wahrnehmen. Man fühlt sich als romtreuer, der Kirchenlehre und der Tradition verbundener Katholik, immer mehr an den Rand gedrängt. Deshalb suche ich mir auch bei der Hl. Messe einen unscheinbaren Platz aus, um durch Knien und Bekreuzigen nicht unangenehm und störend aufzufallen! So sieht Kirche heute aus!


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 Dottrina 6. Juli 2015 
 

Hier muß ich @Toribio recht geben.

Wobei allerdings Radio Vatikan verantwortlich ist, was veröffentlicht wird und was nicht. Man hätte dieses erst gar nicht publizieren sollen und wenn, dann mit kritischem Begleitkommentar.


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 HX7 6. Juli 2015 
 

ehrliche Frage

Muss man Hirten, die gegen die Lehre wiederholt vorgehen Gehorsam leisten? Die DBK versucht ständig subtil oder frontal gegen Rom zu arbeiten. Was für einen Sinn macht dann die Kirchensteuer? Bei der Mafia zahlt man Schutzgeld, um nicht bedroht zu werden. Und in D zahlt man Kirchensteuer, um nicht mit dem Kirchenausschluss belegt zu werden. Entweder du zahlst oder kannst die Sakramente vergessen. Das kommt einer Drohung gleich! Sorry für den Vergleich. Aber bei gemeinsamer Ramadanfeier und Zeitgeistliebhaberei sind viele unserer Hirten ganz vor mit dabei. Die DBK ist dafür da ein Fels in der Brandung zu sein und Orientierung zu geben. Die DBK ist aber eher ein Schilf in der Brandung und weist wenige Unterschiede zur EKD auf. Das ist eine Schande!


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 Ehrmann 6. Juli 2015 

@marguerite

Wahrscheinlich - und ziemlich sicher - ist das Photo (für das Plakat) gestellt. Aber ebenso eindeutig und sicher ist, was es ausdrücken soll.


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 huegel76 6. Juli 2015 

Ach, das wird von der DBK mitfinanziert?

Das erklärt einiges...


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 Christa 6. Juli 2015 

Pater Bernd Hagenkord

ist doch als Leiter von Radio Vatikan verantwortlich.
Wen wunderts!!!!


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 SpatzInDerHand 6. Juli 2015 

@marguerite: ... und das Regenbogenarmband ist auch bloß reiner Zufall und Schmuck ;)


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 marguerite 6. Juli 2015 

geh bitte

harmloses busserl auf den mund, wie es unter schwestern, guten freundinnen, mutter und tochter praktiziert wird. dazu muss frau nicht lesbisch sein. zumal das rechte mädel nicht gar begeistert dreinschaut.


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 SpatzInDerHand 6. Juli 2015 

@bruder chris: solange solche Medien und die deutschsprachigen Kirchenverantwortlichen

lieber den Überbringer einer Botschaft kritisieren als den Lapsus selbst, muss man solche Fotos und Artikel leider dokumentieren! Offenbar kennen Sie sich in den kirchlichen Mediengepflogenheiten hierzulande noch nicht sehr aus...


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 wedlerg 6. Juli 2015 
 

Beitrag wurde Radio Horeb als Feature von Radio Vatikan untergejubelt

Offensichtlich ist Herr Hagenkord empfänglich für neue Wege.


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 Stephaninus 6. Juli 2015 
 

langsam

ödet einem das kirchliche Einknicken vor dem Zeitgeist lediglich noch an....


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 Toribio 6. Juli 2015 
 

Skandalös ist nicht das Foto, skandalös sind vielmehr...

... die haarsträubenden Thesen von P. Martin Lintner OSM zur Sexualmoral. Dieser Mann ist immerhin der Provinzial der Tiroler Provinz des Servitenordens.
Sexualität werde von Theologie und Lehramt "mehr und mehr in ihrer personalen und ganzheitlichen Dimension wahrgenommen", erklärte P. Lintner. Seine Einschätzung begründet er mit einem Wandel weg von einer naturrechtlich bestimmten "Aktmoral", bei der jede einzelne sexuelle Handlung danach beurteilt wurde, ob diese der "Natur der Sexualität" entspreche, hin zu einer bereits vom Zweiten Vatikanischen Konzil vertretenen Sichtweise, wonach "sexuelles Verhalten als leibliche Kommunikation" zu gelten habe.
Für Lintner "lebt die Hoffnung, dass die Kirche aus dem langen und bedrückenden Schatten ihrer sexualfeindlichen Tradition heraustritt".
Wie in Österreich üblich, erscheinen solche Thesen zuerst in kirchenlinken Publikationen u. werden dann von KAP und ÖBK auf deren Seiten weiterpubliziert. Radio Vatikan hat von dort übernommen!


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 bruder chris 6. Juli 2015 
 

Frage an den Betreiber der Site

Müssen Sie jetzt aber das Foto groß und breit (ich meine das untere) jetzt zeigen???


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