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Kardinal Puljic: Papst wird nicht über Medjugorje sprechen

18. Mai 2015 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
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Erzbischof von Sarajevo mit Blick auf den Papst-Besuch am 6. Juni in Bosnien


Sarajevo (kath.net/KAP) Papst Franziskus wird bei seinem Besuch in Bosnien den bisher kirchlich nicht anerkannten Marienerscheinungsort Medjugorje weder besuchen noch sich dazu äußern. Das sagte der Erzbischof von Sarajevo Kardinal Vinko Puljic laut "Radio Vatikan" bei einer Pressekonferenz zur Vorbereitung der Papst-Visite am 6. Juni. Puljic ging damit auf die Frage ein, welche Haltung der Vatikan zu Medjugorje habe, wo seit 33 Jahren laut Aussagen von Sehern Marienerscheinungen stattfinden.

"Dazu kann ich nichts sagen, da ich Mitglied der vatikanischen Untersuchungskommission bin und eine Schweigepflicht habe", so der Kardinal. Die Arbeit der Kommission sei abgeschlossen, mit dem Dossier müsse sich nun die Glaubenskongregation auseinandersetzen. Danach werde auch der Papst sich zu Medjugorje äußern. Papst Franziskus reist am 6. Juni nach Sarajevo. Kardinal Puljic geht davon aus, dass zu diesem Anlass mindestens 50.000 Pilger aus den Nachbarländern nach Bosnien kommen werden.

Untersuchungen 2010 eingeleitet

In Medjugorie soll es seit Juni 1981 zu Marienerscheinungen gegenüber sechs Personen gekommen sein, die sich bis in die Gegenwart wiederholten. Die zuständige Bischofskonferenz hatte sich 1991 in Leitlinien zurückhaltend zu dem Phänomen geäußert und offizielle Wallfahrten in den Ort untersagt. Private Wallfahrten sind allerdings erlaubt.

Eine vatikanische Kommission hatte im März 2010 im Auftrag der Glaubenskongregation ihre Überprüfungen über den bislang kirchlich nicht anerkannten Wallfahrtsort aufgenommen. Im Mittelpunkt der Arbeit standen dabei jedoch nicht in erster Linie die Marienerscheinungen, sondern das geistliche Leben und die seelsorgliche Begleitung der Pilger in Medjugorje.

Die Untersuchungen über den umstrittenen Marienwallfahrtsort sind nun seit Jänner 2014 abgeschlossenen. Das Ergebnis ist zur weiteren Bearbeitung der Glaubenskongregation zugeleitet worden.

Die Marienerscheinungen in Medjugorje sollen am 24. Juni 1981 begonnen haben. Sechs Kinder berichteten damals, die Gottesmutter habe sich ihnen gezeigt, während sie Schafe hüteten. Die Erscheinungen dauern nach Angaben der inzwischen erwachsenen Seherinnen und Seher mit großer Häufigkeit weiter an. Sie sind verbunden mit präzisen Aussagen der "Gospa" (Herrin) zu kirchlichen und sonstigen Themen.

Kardinal Schönborn antwortet 2012 auf die Frage: Was halten Sie von Medjugorje? (Reihe: Frag den Kardinal)


Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 Theodor69 19. Mai 2015 
 

@ Laus Deo: "solange die Erscheinungen andauern kann die Kirche kein Urteil fällen."

das ist für mich ein argumentativer Kurzschluss. Zu prüfen ist, ob die Erscheinungen echt sind oder nicht d.h. beide Varianten sind möglich. Was ist nun, wenn die Erscheinungen nicht echt sind? Muss man dann warten, bis die nicht echten Erscheinungen aufhören, damit man feststellen kann, dass sie nicht echt sind. Ist ein wenig unlogisch.


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 Diadochus 18. Mai 2015 
 

Urteil

Papst Franziskus mag sich an die Kirchenregeln halten. Die Gläubigen, vor allem jene die Medjugorje bereits besucht haben, haben ihr Urteil längst gebildet. Medjugorje war für mich eine Bereicherung. Medjugorje ist eine wunderbare Oase des Friedens. In Medjugorje habe ich mein Leben geändert. Was mir vorher unmöglich erschien, ist jetzt plötzlich sehr leicht. Ich bin dankbar, dass ich dort sein durfte. Ich wünschte es mir, es könnten noch viel mehr Menschen diesen Ort besuchen. Dort ist der Himmel so nah. Nein, das ist kein Strohfeuer. Die Bekehrungen, die dort stattfinden, sind nachhaltig und echt. Es ist schön, eine so liebe fürsorgliche Mutter haben zu dürfen.


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 rosenkranzbeter 18. Mai 2015 
 

Es geht nicht nur um die Erscheinungen

Erscheinungen, die in der Zukunft liegen, können natürlich nicht im Vorhinein beurteilt werden.
Den Millionen Pilgern in den vergangenen 34 Jahren geht es aber sehr wohl darum, dass Medjugorje aus der Jurisdiktion des Bischofs von Mostar herausgenommen wird. Es müsste z.B. dringend eine Kirche gebaut werden, die die vielen tausend Gläubigen während des täglichen Abendprogramms aufnehmen kann. Während des Jahrestages und des Jugendfestivals feiern täglich über 60.000 Gläubige mit mehreren hundert Priestern 3 Stunden und mehr Gottesdienste (Rosenkranz, Heilige Messe, Eucharistische Anbetung) - openair am Außen-Altar.


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 Laus Deo 18. Mai 2015 

Papst Franziskus und Medjugorje

1. der Papst ist nicht negativ gestimmt auf Medjugorje sondern sehr interessiert, sein langjähriger Beichtvater in Argentinien war ein Franziskaner Priester aus Medjugorje.
2. solange die Erscheinungen andauern kann die Kirche kein Urteil fällen.
3. Es gibt kein anderer Ort auf der Welt wo sich so viele Menschen bekehrt hat, und die Früchte von Medjugorje sind nicht zu übersehen.
Das Medjugroje ein Gnadenort ist, dass ist auch dem Papst bekannt und die Zeugnisse darüber sind überwältigend, ich verstehe einfach nicht wie es immer noch Menschen gibt, die den Teufel dahinter sehen. ich kenne viele Menschen die ihr Leben ganz in den Dienst der Kirche, der Muttergottes gestellt haben und das ein Leben lang. Medjugorje hat auch sehr viele Priesterberufungen hervorgebracht. Ich will der Kirche nicht zu vorkommen, ob die Erscheinungen stimmen oder nicht, ein Gnadenort ist Medjugorje sicherlich.


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 agnese 18. Mai 2015 
 

agnese

Papst Franciskus hat des öfteren Bemerkungen gemacht, die darauf hinweisen daß er sehr wohlwollend beurteilt die Ereignisse in Medjugorje. Es ist sehr evident, daß er nichts sagt, bevor die Glaubenskongregation ihren Abschlussbericht nicht veröffentlicht.


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 nurmut 18. Mai 2015 
 

Wie lange dauern die Untersuchungen?

Solange die Erscheinungen nicht abgeschlossen sind, wird es keinen endgültigen Bericht geben.
Es sei denn, die Vorgänge bzw. Ereignisse in und rund um Medjugorje widersprechen der Lehre der RKK derart, dass das gesamte Phänomen rundum abgelehnt wird.
Das kann ich mir derzeit nicht vorstellen. Ich kenne keinen Ort in Europa, wo die Sakramente und die Gebete der RKK derart intensiv gelebt werden wie dort, und zwar das ganze Jahr über.


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 Smaragdos 18. Mai 2015 
 

"Die Untersuchungen über den umstrittenen Marienwallfahrtsort sind nun seit Jänner 2014 abgeschlossenen. Das Ergebnis ist zur weiteren Bearbeitung der Glaubenskongregation zugeleitet worden."

Ich dachte, die Glaubenskongregation hätte schon längst ihre Arbeit abgeschlossen, täusche ich mich? War das eine Fehlinformation? Weiß jemand mehr darüber?


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 horologius 18. Mai 2015 
 

Der Papst tut genau das Richtige:

Er mischt sich nicht durch irgendwelche Äußerungen in ein laufendes Verfahren ein.


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 Kardiologe 18. Mai 2015 
 

Klar

Das ist für mich klar, dass der Papst sich darüber nicht äußern wird. Kann man oder muss man das so werten, dass er nicht an die Erscheinungen glaubt. Sonst hält franziskus mit seiner Meinung ja auch nicht hinterm Berg.


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