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Vermehrte Gewalt gegen Christen in Indien

17. Mai 2015 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Fünf Übergriffe nationalistischer Hindus auf christliche Gemeinden seit Sonntag.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh häufen sich Gewalttaten gegen Christen. Seit Sonntag sei es zu fünf Übergriffen nationalistischer Hindus auf christliche Gemeinden gekommen, meldete der vatikanische Pressedienst "Fides" (Samstag).


Unter anderem wurden demnach ein Heim katholischer Ordensschwestern für geistig Behinderte Kinder in Pipaldhar und drei Kirchen in Indore angegriffen. Laut ersten Ermittlungen sei die radikale Hindu-Organisation "Sanskritik Jagran Manch" für die Taten verantwortlich.

Einziger Anlass der Gewalt ist nach den Worten eines Vertreters des "Global Council of Indian Christians" der "Hass gegen wehrlose Christen". Er forderte rechtzeitige Maßnahmen des Staates, damit sich die Gewalt nicht weiter ausbreite.

Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbereiten


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Lesermeinungen

 Karlmaria 17. Mai 2015 

In Indien gibt es die Riots

Riot kann man mit Aufstand nur unzureichend übersetzen. Riot ist der stürmende Mob. Riots sind so gefährlich weil die große Zahl von Menschen alles niederwalzt. Die Polizei und das Militär ziehen sich bei Riots meist zurück. Was sollen sie auch machen gegen die anstürmende Menge. Da würden nur drastische Maßnahmen helfen. Und da kommt dann halt die einsprechende Reaktion der Öffentlichkeit. Der Platz des Himmlischen Friedens wird den Chinesen noch heute vorgehalten. Deshalb zieht sich die Polizei und das Militär lieber zurück. Bisher wurde noch kein Mittel gefunden wie ein demokratischer Staat mit Riots umgehen soll. Da wäre mal ein klärendes Wort der Kirche gefordert. Wer sonst ist dazu berufen bei solchen schwierigen Fragen Antworten zu geben. Von Luther gibt es das ja schon: Luther sagt ganz klar mit hauen und stechen kann man sich da eher das Himmelreich verdienen als andere mit beten. In Googel: Das harte Büchlein gegen die aufständischen Bauern.


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