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Kirchenkenner Pentin: 'Manche sagen, dies könnte ins Schisma führen'

11. Mai 2015 in Deutschland, 41 Lesermeinungen
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Die deutsche Kirchenhierarchie habe „klar gezeigt, dass sie die Kirche diesen Standpunkten angleichen will und hat die Ergebnisse sogar in fünf Sprachen veröffentlicht, um zu versuchen, die bevorstehende Familiensynode“ damit zu „beeinflussen“.


Bonn (kath.net) Die deutschen Bischöfe würden immer mehr dafür kritisiert, „dass sie die Kirche straffrei in Häresie führen“. Dies stellte Edward Pentin in seinem Blog im „National Catholic Register“ fest. Jüngstes Beispiel dafür sei, dass mehr als Zweidrittel der deutschen Bischöfe für die Erlaubnis gestimmt haben, geschiedene Katholiken in ziviler zweiter Ehe und Katholiken, die in homosexueller Lebenspartnerschaft leben, fast ausnahmslos in kirchlichen Einrichtungen weiter zu beschäftigen. Der britische Kirchenkenner und katholische Journalist erinnerte außerdem an die Ergebnisse, die deutsche Bischöfe über die vorsynodale Vatikanumfrage veröffentlichten. Diese zeigten, dass eine Mehrheit der deutschen Katholiken die kirchliche Lehre verlassen habe. Der Journalist bezeichnete diese Ergebnisse als „nicht überraschend“. Die kirchliche Hierarchie in Deutschland habe „klar gezeigt, dass sie die Kirche diesen Standpunkten angleichen will und hat die Ergebnisse sogar in fünf Sprachen veröffentlicht, um zu versuchen, die bevorstehende Familiensynode“ dementsprechend zu „beeinflussen“.


Pentin verwies dann auf einen Beitrag des italienischen Vatikanisten Sandro Magister, der vor wenigen Tagen aufgezeigt habe, wie abweichend die deutsche Kirche geworden sei. Als Beispiele zitierte Pentin:
- In fast allen deutschen Diözesen werde wiederverheirateten Geschiedenen die sakramentale Lossprechung und die Heilige Kommunion gespendet
- Die Mehrheit der deutschen Bischöfe äußere ihre Hoffnung, dass zivil geschlossene zweite Ehen zukünftig kirchlich gesegnet werden könnten
- Ebenso hoffen sie, dass auch nichtkatholische Ehepartner zukünftig die Hl. Eucharistie empfangen dürfen
- Sie möchten die „positiven Aspekte“ homosexueller Beziehungen und gleichgeschlechtlicher Partnerschaften anerkannt sehen

Doch „trotz dieser Positionen wirkt Rom machtlos“, egal, wie weit die Positionen von der bisherigen kirchlichen Lehre abwichen, stellte Pentin weiter fest. Es sei zu erwarten, dass „die deutschen Bischöfe bedenkenlos weitermachen werden“. De facto „zeigen viele Hinweise, dass sie eine gut orchestrierte Kampagne führen, um ihre pastoralen Innovationen bei der Synode angenommen zu sehen“. Doch die Konsequenzen davon könnten „sehr schwerwiegend sein, manche glauben, dies könnte in ein Schisma führen“.

Der Vatikan hatte stark die Position vertreten, dass Bischöfe Rechenschaft schuldig sind, als es zu sexuellem Missbrauch in ihren Diözesen gekommen war. Deshalb komme nun die Frage auf, so Pentin, „warum der Papst und der Vatikan nicht genauso stark die deutschen Bischöfe dafür verantwortlich machen könne, dass sie das Episkopat in Häresie treiben, viele Seelen in die Irre führen und der Kirche signifikanten Schaden zufügen“.

Link zum Beitrag in voller Länge: Edward Pentin: Will Rome Hold Germany's Bishops to Account? (New Catholic Register Blog).

Kurienkardinal George Pell: Die bevorstehende Bischofssynode wird die kirchliche Lehre nicht ändern (engl.)




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Lesermeinungen

 jadwiga 16. Mai 2015 

@Frauke G

Sie unterstellen mir ständig Sachen, die nicht der Wahrheit entsprechen!
Ich ignoriere weder Paulus noch nehme mir nur "ausgewählte" Zitaten von Jesus!

Ungehorsam bin ich auch nicht, denn auch Papst Franziskus steht für Integration.

Je länger ich aber Ihre Kommentare lese, desto mehr bin ich davon überzeugt, dass der hl.Paulus uns auch so wie Jesus vor der Säure der Häretiker warnen wollte.

Ich bedanke mich für diese Diskussion und wünsche Ihnen alles Gute.


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 Frauke G. 15. Mai 2015 
 

Jadwiga nochmal wer Paulus nicht gehorcht, gehorcht Christus nicht.

Sie bevorzugen offenbar nur Zitate von Jesus, die Ihnen in den Kram passen, die Zitate von Jesus, die ich bringe ignorieren Sie eisern. Aber das ist so üblichen bei denjenigen, die die Autorität Paulus übergehen wollen, am Ende wollen Sie nicht einmal Christus gehorchen. Es gibt kein Paulus vs Jesus wie Sie es hier auf einer unredlichen Art versuchen zu konstruieren um ihren Ungehorsam reinzuwaschen. Was der Meister sagt steht nicht im Widerpruch zu dem was Paulus sagt. Johannes erklärt in bezug auf sich und auf die anderen Apostel: „Wir sind von Gott, und wer Gott erkennt, der hört uns; wer nicht von Gott ist, der hört uns nicht. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.“ (1. Johannes 4,6). Jadwiga Sie können weiter die Autorität der Aposteln kleinreden aber das spricht nicht für Sie, sondern gegen Sie, da Jesus durch seine Aposteln spricht. Sie wollen sich offenbar hinter Jesus verstecken um sich noch über Paulus zu stellen. Spricht Bänder.


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 Frauke G. 13. Mai 2015 
 

Jadwiga Ich unterstelle Ihnen nichts, ich beziehe mich auf ihre Aussagen.

Nein, Sie haben nicht lediglich Christus zitiert sondern Sie haben Jesus zitiert um die Worte von Paulus zu übergehen. Dabei ignorieren Sie auch, dass ich Jesus ebenfalls zitiert habe um zu zeigen, dass die Aussagen von Paulus total im Einklang mit dem, was Jesus sagt, stehen. Erläutern Sie bitte warum Sie sagen:"Sie zitieren Paulus, ich zitiere Jesus." Was soll das?

Außerdem stand nicht zur Debatte ob man das Evangelium Ungläubige verkünden soll oder nicht oder ob man niemals mit Ungläubige sprechen soll.

Meine Kritik galt Ihrer Haltung gegenüber Aussagen von Paulus. Ich zitiere Sie. "Wenn ich dem Rat aus dem Zitat folgen würde, dann würde ich fast mit niemanden in Frankfurt sprechen können." Wie soll man diesen Satz außer "ich höre nicht auf Paulus-sprich, ich gehorche ihm in dem Punkt nicht", verstehen?
Auf Argumente nicht eingehen und mir vorwerfen ich würde Ihnen einfach so etwas unterstellen ist ein bisschen dürftig.


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 carolus romanus 12. Mai 2015 

Das Schisma ist bereits Realität

- Die eindeutigen und unmissverständlichen fundamentalen Abweichungen des ZDK gegenüber der aktuellen postkonziliaren (!!) Glaubenslehre bei fehlendem Widerspruch der DBK und somit anzunehmender Billigung durch das deutsche Episkopat
- das Unbehagen und Fremdheitsgefühl vieler der wenigen verbliebenen Kirchgänger beim sonntäglichen "Gottesdienst" mit seiner oft unkatholischen und z.T. explizit antikatholischen "Gestaltung"
- die zunehmende kritische Sicht anderer Katholiken auf die Vorgänge in der Kirche in Deutschland (http://www.ncregister.com/blog/edward-pentin/will-rome-hold-germanys-bishops-to-account/)

Ironie der Geschichte: auch die 2. abendländische Kirchensspaltung geht von Deutschland aus. Nur dass der Ablasshandel (Kirchensteuer oder Exkommunikation) diesmal von den Reformatoren vertreten wird - verrückt.
Aber lange geht das nicht gut. Die neuen Reformatoren lehren uns ja dauernd: egal was du machst: alles ist ok. und alle kommen in den Himmel. Na dann..


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 Frauke G. 12. Mai 2015 
 

@ Jadwiga"Darf man hier nicht diskutieren?" Paulus ignorieren ist nicht diskutieren.

" 1.Sie zitieren Paulus, ich zitiere Jesus Worte.",2.Wenn ich dem Rat aus dem Zitat folgen würde, dann würde ich fast mit niemanden in Frankfurt sprechen können." Sie diskutieren nicht, Sie ignorieren und missachten die Aussagen und die Autorität von Paulus. Sie versuchen noch Jesu Worte für sich zu vereinnahmen um sich über die Worte von Paulus hinwegzusetzen um am Ende das zu machen, was Sie wollen. Das ist unredlich bis zum geht nicht mehr. Ungehorsam gegenüber Paulus als Gehorsam gegenüber Christus zu verkaufen ist seither ein beliebter Trick. Wer sich gegen Paulus stellt stellt sich gegen Christus.Petrus hat die Schriften von Paulus als Heilige Schrift bezeichnet, die Heilige Schrift zu missachten oder zu ignorieren geht nicht.Diese Respektlosigkeit gegenüber Paulus ziemt sich eines Gläubigen nicht.Mit Ungläubige sprechen ist was anderes als mit ihnen zu kuscheln.Paulus verbietet uns nicht mit Ungläubigen zu sprechen und selbst wenn es täte, kann man ihn nicht einfach ignorieren.


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 Waldi 12. Mai 2015 
 

Sehr verehrter Tisserant,

das Beste was wir füreinander tun können - ist beten. Dafür danke ich Ihnen von Herzen und das werde ich auch für Sie tun. Über Pfingsten bin ich wieder vier Tage in Maria Vesperbild. Jeden Tag Rosenkranz, Heilige Messe, Mundkommunion und der zelebrierende Priester mit Blickrichtung auf das Allerheiligste - kein Volksaltar, keine Laienprediger und Predigerinnen! Ein vertrauter Anblick mit freudigen Kindheitserinnerungen. Das allein schon lässt das Herz höher schlagen. Man muss in Maria Vesperbild sein, um die Mystik, die Schönheit und die tiefe Ehrfurcht der Heilige Messe wieder in ihrem alten Glanz erleben zu können.
Ich wünsche Ihnen Gottes Segen und viel Kraft und Ausdauer, bis für die deutsch-katholische Kirche wieder bessere Zeiten anbrechen, denn was jetzt läuft, kann keinen Bestand haben! Aber seien Sie versichert, dass ich Sie gerne ins Gebet mit einschließen werde.


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 Tisserant 12. Mai 2015 

Sehr veerhter Waldi!

Die kath Kirche in Deutschland hat sich nach dem Konzil, als die Kirche mit den besonders schlimmsten vergehen hervorgetan!

Man war am Puls der Zeit und der hieß Revolution der sog alt 68 ziger!

Bis heute haben diese Revolutionäre, die Lehre der vergiftet!
Spielen sich immer noch auf, als seien sie besonders klug!
Mich haben diese Typen, schon als Jugendlicher abgestoßen, da ich eines gespürt habe, entweder es gibt eine Wahrheit oder eben nicht!
Diese Wischiwaschi Theologie, ist zum erbrechen und ich kann aus eigener leidvoller Erfahrung nur sagen, niemand unternimmet etwas dagegen!
Ganz im Gegenteil, jeh verrückter um so besser!

Die kath Kirche muß sich nur eines überlegen, will sie den Weg Jesu oder den Weg des mainstream gehen!?

Diese Frage ist so einfach, wie der theologische Inhalt eines ZdK Papiers!

Ich nehme Sie verehrter Waldi mit in mein Gebet und denke an Sie, bei den eucharistischen Andachten!


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 Waldi 12. Mai 2015 
 

Sehr verehrter @Tisserant,

Sie haben die ganze innerkirchliche Misere der deutsch-katholischen Kirche auf den Punkt gebracht und ich fühle mit Ihnen bis in die tiefsten Seelenwinkel hinein. Ich frage mich schon lange, wie die seit der Reformation verstreuten Christen wieder in die unam sanctam catholicam zurück finden sollen, wenn diese selbst immer mehr dem Beliebigkeits-Vandalismus zum Opfer fällt! Ich habe die Gute Mutter Kirche noch vor der Liturgiereform gekannt und tief als geistige Heimat empfunden. Im heutigen Zustand der Kirche ist mir dieses Heimatgefühl völlig abhanden gekommen. Ich war am Ende des Konzils 28 Jahre alt und habe die zügellosen Veränderungen, die sich nach dem Konzil der Kirche bemächtigt haben, in ihrer ganzen Dramatik schmerzlich miterlebt. Eine Kirche, die alles über den Haufen schmeißt, was vor dem Konzil für jeden Katholiken und für den Klerus verbindliche kath. Kirchenlehre war, darf sich nicht wundern, dass sie ihre Glaubwürdigkeit weitgehend eingebüßt hat!


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 Waldi 12. Mai 2015 
 

Mir fällt auf,

dass die Kritik aus der kath. Kirche gegenüber der FSSPX deutlich leiser geworden ist. Mag es daran liegen, dass die Kirche mittlerweile die erschreckende Erkenntnis gewonnen hat, dass in ihr die viel gefährlicheren Häretiker und Schismatiker sitzen als die Piusbrüder? Ich kenne über viele Jahre keinen einzigen Fall, in dem mich die FSSPX bezüglich der kath. Glaubenslehre negativ beeinflusst hätte. Aber viele deutsch-kath. Kardinäle, Bischöfe, Priester, Diakone, Pfarr-, Gemeinde-, Pastoralreferenten und -referentinnen tun dies am laufenden Band. Während man von der FSSPX kaum was Romkritisches hört, ist die kritische Abgrenzung gegen Rom in fast allen Pfarrgemeinden bei den "Mahlfeiern" fühl- und greifbar! Gerade in einer Zeit, in der die Piusbruderschaft am heftigsten verteufelt wurde, hat sich eine hinterhältig schleichende Häresie in der deutsch-kath. Kirche etabliert, die in ihrer ungezügelten Heftigkeit die den Piusbrüdern vorgeworfene Häresie bei weitem übersteigt!


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 Antigone 12. Mai 2015 
 

Zarah N., bleiben Sie auf dem Teppich

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen "überheblichkeit" und Hybris? Sehen Sie zu, dass Ihre Kommentare nicht auf Sie selbst zurückfallen!


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 Suarez 12. Mai 2015 

@jadwiga / Lesen Sie einfach bei Paulus weiter:

"2.Wenn ich dem Rat aus dem Zitat folgen würde, dann würde ich fast mit niemanden in Frankfurt sprechen können."

1 Kor 5,9 Ich habe euch in meinem Brief ermahnt, dass ihr nichts mit Unzüchtigen zu schaffen haben sollt.

1 Kor 5,10 Gemeint waren damit nicht alle Unzüchtigen dieser Welt oder alle Habgierigen und Räuber und Götzendiener; sonst müsstet ihr ja aus der Welt auswandern.

1 Kor 5,11 In Wirklichkeit meinte ich damit: Habt nichts zu schaffen mit einem, der sich Bruder nennt und dennoch Unzucht treibt, habgierig ist, Götzen verehrt, lästert, trinkt oder raubt; mit einem solchen Menschen sollt ihr nicht einmal zusammen essen.

1 Kor 5,12 Ich will also nicht Außenstehende richten - ihr richtet ja auch nur solche, die zu euch gehören - ,

1 Kor 5,13 die Außenstehenden wird Gott richten. Schafft den Übeltäter weg aus eurer Mitte!


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 jadwiga 12. Mai 2015 

@Frauke G.
Überheblichkeit? Darf man hier nicht diskutieren?
Nein, ich bleibe nicht "auf dem Teppich", ich bin nur ein Teppich!


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 Frauke G. 12. Mai 2015 
 

Jadwiga Jesus und alle Aposteln nicht nur Paulus haben vor Umgang mit unbußfertigen Sündern gewarnt.

Gemeindezucht und Gemeindeausschluss haben das Ziel Gottes Heiligkeit zu wahren, die Gemeinde zu schützen und Christen vor Sünde und Verlust des ewigen Lebens zu bewahren. Gemeindezucht wird erforderlich, wenn jemand sündigt und davon nicht
umkehrt. Gemeindeausschluss ist die letzte Möglichkeit, wenn eine lange Reihe von Bemühungen nicht zur Umkehr führte. Das Ziel ist erreicht, wenn betreffende Person seine Sünde bekennt und wieder in die Gemeinde aufgenommen werden kann. Der Ausschluss muss geschehen,wenn keine Busse (Umkehr) stattfindet und das Gemeindeleben durch geduldete Sünde gefährdet wird (1.Kor 5,1ff.1.Tim 1,20).Gemeindeausschluss muss auch dann vollzogen werden, wenn die Wahrheit des Wortes Gottes angegriffen wird und die Gefahr der Verführung besteht, indem sich falsche Lehrer einschleichen:"Ich ermahne euch aber, ihr Brüder:Gebt Acht auf die, welche Trennungen und Ärgernisse bewirken im Widerspruch zu der Lehre,die ihr gelernt habt,und meidet sie!Röm 16,17;.2.Joh 10-11;2.


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 Frauke G. 12. Mai 2015 
 

Jadwiga bleiben Sie auf dem Teppich Sie irren sich das NT kennt Gemeindezucht und Gemeindeausschluss

1.Sie zitieren Paulus, ich zitiere Jesus Worte." Diese Satz ist an überheblichkeit und Hybris nicht zu toppen. Wer glauben Sie eigentlich wer Sie sind, dass Sie Paulus Worte ignorieren, beiseite schieben und die Worte Jesu gegen die Worte Paulus ausspielen? Jesus selbst hat Paulus die Vollmacht gegeben und jeder Christ ist verpflichtet ihm zu gehorchen, wer Paulus nicht gehorcht gehorcht Christus nicht. Punkt.
Die Grundlage der Gemeindezucht gab Jesus selbst: «Wenn aber dein Bruder an dir gesündigt hat, so geh hin und weise ihn zurecht unter vier Augen. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. Hört er aber nicht, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache auf der Aussage von zwei oder drei Zeugen beruht. Hört er aber auf diese nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie ein Heide und ein Zöllner» (Mt 18,15-17).
Am Ende hören Sie nicht einmal auf Jesus, dies ist bei allen die Paulus missachten der Fall.


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 jadwiga 12. Mai 2015 

@Lieber bellis

1.Sie zitieren Paulus, ich zitiere Jesus Worte.

2.Wenn ich dem Rat aus dem Zitat folgen würde, dann würde ich fast mit niemanden in Frankfurt sprechen können.

3.Die Kirche ist in einem hoffnungslosen Stadium, sodass sogar Menschen, die sich selbst als "katholisch" bezeichnen, gleichzeitig die 10 Gebote leugnen(Sogar gestern habe ich mich darüber geärgert)


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 rosenkranzbeter 12. Mai 2015 
 

Fasten und Gebet

Die Mutter Gottes sagt in Medjugorje. "Durch Fasten und Gebet könnt ihr Kriege verhindern und Naturgesetze außer Kraft setzen" und "Betet für eure Hirten!!" und "Betet, betet, betet, bis euch das Gebet zur Freude wird!"
Noch Fragen: wie wir das deutsche Schismar verhindern können? Dem Bischof Oliver Dashe Doeme aus Nord-Nigeria überreichte Jesus in einer Vision ein Schwert, das sich in einen Rosenkranz verwandelte und Jesus sagte dem Bischof "Boko Haram ist verschwunden!" (dreimal) Der Rosenkranz ist also die beste "Waffe" gegen Schismen und Glaubensfeinde und eine "Stärkung" für den Glauben.


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 bellis 11. Mai 2015 

jadwiga

bitte auch den Korintherbrief lesen: z.B.: Nun aber habe ich euch geschrieben, "keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Unzüchtiger ist oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener oder ....


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 Tisserant 11. Mai 2015 

Ich bin römisch Katholisch

Lieber Waldi!

Ich kann Ihren Schmerz nur zu gut verstehen!

Was ist nur aus dieser Kirche geworden!

Man hat das Gefühl in einem Irrenhaus zu leben! Selbstverständlichkeiten werden über Bord geworfen, der Zeitgeist blüht und mit ihm seine verfaulten Früchte!
Etliche altrevolutionäre, dem Beifall der Menschen anbiedernde Bischöfe, Priester, Diakone, Pastoralreferenten und Innen und die Gemendereferentinnen,haben aus der einst unam sanctam catholicam eine Kirche der Beliebigkeit gemacht!
In der jede und jeder das machen kan was er/sie will, solange es Links und gegen Rom ist!

Was habe ich in meinem Reliogionspädagogik Studium in Mainz, für skrupellose Gemrefs erlebt, besonders die Frauen, die an nichts glaubten nur an eines, den neuen Zeitgeist!
Sie studierten wegen der beruflichen Sicherheit! Gebet? Was für die dummen, die nicht wissen, daß man keine Kirche braucht! Nur den Gehalt, den wollen sie und den nicht zu knapp!
Bei Priestern sieht es im übrigen nicht besser aus!


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 CARHEIN71Comment 11. Mai 2015 

Schisma iam est!

Ich hoffe, daß den Bischöfen, die sich für die falsche Lehre vom Ehesakrament und der Sexualmoral einsetzen, klar ist, daß sie sich gemäß c 750-752 CIC (1983!) einer schismatischen Handlung schuldig machen, so oder so. Und das ist nicht erst vollzogen, sobald es durch einen Beschluß einer Bischofskonferenz gemäß den canones 450 sqq, sondern schon mit der (zivil)-rechtlichen Änderung einer "res mixta", auch wenn es sich nur (scheinbar) auf eine rein zivilrechtliche Sache, dem bürgerlichen Arbeitsrecht bezieht.
Das ist und bleibt eine Lehrentscheidung! Ich hoffe, daß von nun an kein deutscher Bischof mehr der FSSPX schismatische Natur unterstellt. Die FSSPX ist näher am KKK/1993 als die deutschen Bischöfe!


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 jadwiga 11. Mai 2015 

@Lieber Hortensius,

Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus. Lasst beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune.“

– Matthäus 13,24-30 EU


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 JohannBaptist 11. Mai 2015 
 

@Waldi

Es sind keinesfalls dürftige Kommentare, sondern Sie sprechen mir und vielen hier im Forum aus der Seele.
Falls Sie im Raum München wohnen, gäbe es auch eine Alternative, die ich sehr schätze, ein wahres Meßopfer zu besuchen...


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 hortensius 11. Mai 2015 
 

Sauerteig ?

Bei dieser Vermischung, für die hier Jadwiga eintritt,kann die Kirche nicht wachsen. Aber wer spricht hier von Wachsen, wenn die Glaubensinhalte verfälscht werden? Wir brauchen eine Abspaltung derer, die die Kirche verfälschen wollen. Besser eine kleine wahre Kirche, die am Glauben festhält, als eine zusätzliche neue kirchliche Gemeinschaft, von denen es schon Hunderte gibt.


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 jereoon 11. Mai 2015 
 

Wer die Musik bezahlt, bestimmt auch wat se spellt!!

Ich denke man, sollte hier stärker differenzieren.
In Bereichen wie Schulen, Kindergärten, KiTa'en und Krankenhäusern, in den der säkulare Staat zwischen 85% und 100% der Kosten erstattet, darf man sich nicht wundern, wenn dann auch erwartet wird, dass dessen Regeln und Werte zur Geltung gebracht werden.
Etwas anderes ist es, wenn es um rein kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geht, Gemeindereferntinnen, Pastoralreferent oder die Bediensteten in den Generalvikariaten oder Ordinariaten.
Für eine konsequente durchgehende Haltung bedarf es halt doch der Entweltlichung.
Das von einem kath. Krankenhaus, das weit und breit das einzige ist und von der Allgemeinheit finanziert, auch eher Leistungen erwartet werden, wie von einem kath. Krankenhaus, dass nur eins von 24 in einer Großstadt ist und halt nicht in diesem Maße von der Allgemeinheit finanziell getragen wird, liegt in der Natur der Sache. Die Frage ist was will man, Entweltlichung oder mit Staatsknete überall dabei sein?


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 Marienzweig 11. Mai 2015 

@Waldi

Gibt es wirklich keine Pfarrei in Ihrer näheren Umgebung, in die Sie sich flüchten könnten; auch kein Kloster?

In etwa 10 km Entfernung von meinem Wohnort gibt es ein Kloster der Franziskanerinnen.
Jeden Morgen wird dort in der Kapelle eine hl. Messe gefeiert, an der auch andere teilnehmen dürfen.
Ich kann nicht regelmäßig hinfahren, aber immer, wenn ich dort bin, ist es etwas ganz besonderes.
Vielleicht gibt es etwas Ähnliches auch bei Ihnen, obwohl ich schon davon ausgehe, dass Sie sich genügend informiert haben.
Es war nur so eine Idee!


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 speedy 11. Mai 2015 
 

lieber waldi
ich wünsche ihnen und allen mutigen Bekennern, treubleibenden weiterhin Gottes Segen-
ich habe viel hier dazugelernt, und sage allen vergelts Gott dafür, und gleichzeitig niete ich um Entschuldigung für mache ironischen Kommentare-
ich will auch treu bleiben, doch manchmal stehen einem die haare zu berge


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 Waldi 11. Mai 2015 
 

Nur noch ein Gedanke zur Tradition!

Viele Traditionen der kath. Kirche, aber auch der evang., die uns glaubenstärkend durch Generationen mit tiefer Volksfrömmigkeit über Jahrhunderte vererbt wurden, hat man, besonders in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, als rückständig und mittelalterlich rigoros abgeschafft. Nur eine Tradition ist in voller Blüte lebendig geblieben: Die Spaltung der kath. Kirche vor bald 500 Jahren. Und das wird auch noch als gelungenes, religiöses Meisterwerk 2017 gefeiert! Da sieht man, wie ein irrsinniger Geistesblitz gegen alle Vernunft und sogar gegen den Willen Gottes ein halbes Jahrtausend, ohne Hoffnung auf Korrektur, weiter wirkt - und noch lange weiter wirken wird, ohne dass die Verantwortlichen der kath. Kirche in ihrer Verstiegenheit zur Vernunft gebracht werden könnten! Im Gegenteil, für eine neue Spaltung der kath. Kirche durch die DBK, unter Beihilfe des ZdK, werden bereits deutlich die Weichen gestellt! Und was tut Rom - es schläft zum Leidwesen der letzten Getreuen!


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 Colonia 11. Mai 2015 
 

Los-von-Rom-Bewegung in Deutschland nichts Neues

Wieder einmal erleben wir in Deutschland eine nationalkirchliche Los-von-Rom-Bewegung, seit Jahren latent, nun auch von einer DBK-Mehrheit durch Card. Marx offen ausgesprochen. Nach jahrzehntelang augenzwinkernd geduldeten Häresien ist nun das logisch danach folgende Schisma der sich nicht mehr als Teilkirche verstehenden Kirche in Deutschland auch durch abwiegelnde Schönredner nicht mehr zu leugnen; es ist da. Und auf Papst Franziskus können sich die, die ihn so lange rühmten, nicht berufen. Nach Papst Johannes Paul II und Papst Benedikt ist nun auch Papst Franziskus im deutschen Mainstream zunehmend persona non grata. Auch dieser nationalkirchliche Spuk wird im Orkus der Geschichte verschwinden. Am deutschen Wesen wird weder die Welt noch die Kirche genesen, wie gehabt.


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 Waldi 11. Mai 2015 
 

Ja verehrte(r) @la gioia,

ich würde ja auch gerne auf eine Pfarrei ausweichen, wo Heilige Messen noch ehrfurchtsvoll zelebriert werden. Aber viele Katholiken, die sich trotz allem noch aufraffen eine solche Pfarrei zu finden, führen das Leben von Nomaden, die fieberhaft nach würdigen Quellen religiöser Erbauung suchen, wenn in der eigenen Pfarrei die Quelle vertrocknet ist. Ich müsste allein für die Hinfahrt nach Maria Vesperbild 80 Km in kauf nehmen. Das kann ich mir jeden Sonntag als kleiner Rentner nicht leisten. Deshalb feiere ich die Heilige Messe als Alternative bei K-tv mit. Man darf unter den gegebenen Umständen, wo bei den "Mahlfeiern" nur noch seichte Magerkost serviert wird, nicht all zu wählerisch sein. Das tausendstimmig aus vollen Kehlen und mit Brustton gesungene, "Gott wir loben Dich", oder "Ein Haus voll Glorie schauet, weit über alle Land", ist aus kath. Kirchen schon längst verbannt! Statt dessen werden, wie persönlich erlebt, "Schnaderhüpfln" mit Volksfeststimmung gesungen!


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 jadwiga 11. Mai 2015 

@Liebe(r)Karmelblume

Wenn wir, Katholiken, uns jetzt von den Ungläubigen und Sünder absondern, dann wird auch unsere Kirche nicht wachsen können.
Wir sind wie Sauerteig und dieser Sauerteig muss mit dem Rest vermengt werden. Das meine ich mit "kuscheln"
Ich hätte nichts dagegen, wenn eine Sünderin in einem katholischen Krankenheus arbeiten würde. Allerdings "der Kodex dieses Krankenhauses" musste sie beachten und eine Verpflichtung unterschreiben!
Ich meine, irgendwo müssen die Sünder auf Jesus "stoßen" Wer weiß wo heute Maria aus Magdala wäre, wenn sie nicht Jesus begegnet wäre?


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 Karmelblume 11. Mai 2015 
 

@ jadwiga

Was wollen Sie mit Ihrem Kommentar eigentlich zum Ausdruck bringen? Wovon sprechen Sie??


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 Hadrianus Antonius 11. Mai 2015 
 

Betr. Übersetzungen

Auch der erste Brief des Bischofs von antwerpen Bonny wurde in sechs Sprachen verteilt (zusätzlich auf Niederländisch- in der Sache verständlich, ist es doch die lokale Sprache in Antwerpen);
alles dann noch gleichzeitig, was auf eine koordinierte Aktion und organisierte Übersetzungsstrukturen weist.
Der 2. Brief von Bonny 8am 27.12.2014), noch viel brenzliger, wurde dann überhaupt nicht mehr übersetzt und kaum referiert.
Die Publikation erfolgte leider fast zeitgleich mit einem theologisch sehr gut fundiertem Artikel v. Bischof Oster und -schlechtest getimed- mitten in einer Kette von Pädo- und Homoskandalen.

Wer nichts übersetzt: die Franziskaner der Immakulata:
weder die juristische Texte und Geradestellungen, noch die aktuelle Nachrichten über die Führung dieses Ordens.


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 la gioia 11. Mai 2015 
 

..."trotz dieser Positionen wirkt Rom machtlos" - warum nur, so frage ich mich schon seit längerer Zeit.
Im Falle einer offiziellen Abspaltung möchte ich dann aber auch die Wahl haben zwischen 'deutsch- und römisch-katholisch' und meine Kirchensteuer direkt nach Rom abführen.
@ waldi: seit längerer Zeit schon geht es mir wie Ihnen: um meinen Glauben nicht zu verlieren, gehe ich schon seit längerer Zeit nicht mehr in meine eigene Pfarrei. Gott sei Dank kann ich von polnischen Priestern zelebrierte hl. Messen mitfeiern (wenn für mich auch nur mit dem Auto erreichbar, aber das nehme ich gerne in Kauf).
Jeden Tag aufs Neue frage ich mich zudem, was mit unseren sog. Oberhirten eigentlich los ist, ich bin nur noch enttäuscht und immer öfter auch erfüllt von einem gewissen heiligen Zorn!


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 Chris2 11. Mai 2015 
 

Dafür gibt es genügend (Geld für) Übersetzer

Ich erinnere mich noch, dass unter Johannes Paul II. einige Vorgaben aus Rom jahrelang nicht umgesetzt werden "konnten", weil es angeblich nicht gelang, die Texte zu übersetzen. Benedikt Bitte nach dem "pro multis" hat man gleich ganz dreist auf die nächste Neuauflage verschoben (als ob es nicht auch dafür Aufkleber gegeben hätte - und ein einzelnes Wort kann man sich ja vielleicht sogar merken). Jetzt geht alles - Destruktive Kirchenpoltik mit Kirchensteuermitteln. Beten wir für alle unsere Bischöfe um den Heiligen Geist und seien wir froh, dass wir nicht ihre schwere Verantwortung vor Gott werden tragen müssen...


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 jadwiga 11. Mai 2015 

Schisma oder Charisama?

Die Ehe ist unauflöslich! Das Zölibat soll bleiben! Die wiederverheiratete Geschiedene sollten nicht alle zur Kommunion gehen!
Dem stimme ich auch zu. Aber, ich bin fest davon überzeugt, dass wir alle, sowohl die Katholiken als auch die Atheisten und Protestanten, die geistige Kälte nicht überleben werden, wenn wir uns nicht aneinander "kuscheln"
Zusammenarbeiten kostet zwar viel Überwindung, aber irgendwo muss letztendlich das Opfer für den Herrn gebracht werden.


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 [email protected] 11. Mai 2015 
 

Kirchengeschichte

Ich habe aus dem Werk von August Franzen Kleine Kirchengeschichte über schismatische Tendenzen in Deutschland gelesen: zwischen 1100 und Ende 1400 10 (!) Konzilien damals gab es den Konziliarismus mit dem Ziel, das Konzil über den Papst zu stellen, die Reformation mit dem alleinigen Schriftprinzip (nicht Schrift UND Tradition, wie im
KKK erwähnt), dann das Vaticanum I mit der Unfehlbarkeit nach der Verkündigung des Dogmas über die Unbefleckte Empfängnis durch den Papst allein im Jahre 1854, statt wie zuvor durch das Konzil, daraus kamen die Altkatholiken vor allem im deutschen Sprachraum. Das ist die Summe der schismatischen Tendenzen, jetzt ist die Familiensynode daran. Hört es mit schismatischen Tendenzen nicht auf?


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 Suarez 11. Mai 2015 

Erneute Zwangsprotestantisierung

Wie schon vor 500 Jahren, als der Protestantismus und seine Folgen weite Teile der katholischen Welt verwüstete und die Menschen in Deutschland nur noch das glauben durften, was ihnen ihr Landesherr erlaubte oder auswandern mussten, stehen wir heute wieder vor einem katholischen Scherbenhaufen. Eine durch ein staatliches Steuersystem saturierte und an den Zeitgeist gekettete deutsche Kirche, entkleidet sich der Katholizität um weiter dem Mammon dienen zu können. In unserem Land war leider die Verflechtung von Kirche und Staat immer schon zu eng. Wo solche Verflechtung hinführt, sieht man in Skandinavien und seit kurzem auch in England.

Der Protestantismus ist mittlerweile eine Form des Heidentums, der sich eklektizistisch mit Einsprengseln des Christentums schmückt, wobei man keine Schöpfungsordnung anerkennen will. Was soll aber ein Christentum noch sein, das keine Schöpfungsordnung kennt, denn die Ungeordnetheit ist ja niemals das Werk Gottes sondern das des Fürsten der Welt.


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 Smaragdos 11. Mai 2015 
 

Neues Schisma 2017 zur Feier des alten Schisma 1517?

"Doch die Konsequenzen davon könnten „sehr schwerwiegend sein, manche glauben, dies könnte in ein Schisma führen“.

Vielleicht wollen die deutschen Bischöfe (bzw. zwei Drittel davon, Gott Lob nicht (ganz) alle) 500 Jahre Kirchenspaltung mit einem neuen Schisma feiern? Haben sie denn nichts aus der Kirchengeschichte gelernt?


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 Waldi 11. Mai 2015 
 

Ich bin nur ein winzig kleiner Laie,

der kaum einen Schatten wirft. Aber wer meine dürftigen Kommentare über längere Zeit verfolgt hat, wird mir bescheinigen können, dass ich die deutschen Bischöfe schon seit Jahren als Hauptursache für die Glaubenserosion in Deutschland deutlich erkannt habe. Wenn ich mich nicht irre, hat sogar der gute em. Papst Benedikt XVI. die Hauptursache für den Glaubensverlust unter den Menschen dem Glaubensverlust der Bischöfe zugeschrieben! Ich habe durch die deutschen Bischöfe zwar keinen Glaubensverlust erlitten, aber nur, weil ich mich von ihnen und ihre Irreführungen distanziere und römisch-katholisch bleiben will! Gott wird es mir verzeihen, wenn ich den von Rom losgelösten, deutschen Filialen, die Gefolgschaft verweigere!


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 SpatzInDerHand 11. Mai 2015 

Jeeeeeppppppp, Herr Pentin! Sie sehen das richtig.

Genauso erleben ich das auch. Und die unter uns Katholiken, die RÖMISCH-katholisch statt deutsch-katholisch sein wollen, die werden verachtet, bekämpft, ins Schweigen getrieben.


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 Kleine Blume 11. Mai 2015 
 

Ehe unauflöslich

Letztlich geht es nur um eine Botschaft: Die sakramentale vollzogene Ehe ist unauflöslich.


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 tünnes 11. Mai 2015 
 

Ich habe keine Lust mich eines Tages in der evangelischen Kirche wiederzufinden. Organisationen wie ZDK, KFD, BDKJ und wie sie sich alle nennen gehören nicht mit Kirchensteuermitteln finanziert. Solcherlei Innovationen stärken nicht den Glauben, sondern den Zeit-Geist.


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