Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  3. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  4. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  8. Die Stunde der Heuchler
  9. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
  12. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken

Knappe Mehrheit für Kindergeld schon während Schwangerschaft

27. April 2015 in Familie, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


INSA-Umfrage: Wenn ein Ungeborenes behindert sein könnte, sind 56 Prozent für Abtreibung. Dabei votieren 64 Prozent der Konfessionslosen für Abtreibung, Katholiken 49 Prozent, Protestanten 56 Prozent, Sonstige (Orthodoxe-Juden-Muslime) 39 Prozent


Erfurt (kath.net/idea) Eine knappe Mehrheit der Deutschen ist für ein Kindergeld schon während der Schwangerschaft, „damit die Eltern notwendige Anschaffungen für das Neugeborene finanzieren können“. Das hat das Meinungsforschungsinstitut INSA (Erfurt) herausgefunden. 45 Prozent der Befragten stimmen dieser Ansicht zu, 43 Prozent sind dagegen. Aber eine deutliche Mehrheit ist dann gegen das Kindergeld vor der Geburt, wenn „dadurch das Bewusstsein für das vorgeburtliche Leben gestärkt werden könnte“. Dafür sprachen sich 29 Prozent aus, dagegen sind 57 Prozent. Auf große Unterschiede stößt diese Auffassung bei religiösen Menschen. 49 Prozent der in Deutschland lebenden orthodoxen Christen, Juden und Muslime sind für diese Form des Kindergeldes, aber nur 26 Prozent der Katholiken und 32 Prozent der Protestanten.


Bei Behinderung: 56 Prozent für eine Abtreibung

Sollte es Hinweise während der Schwangerschaft geben, dass das Kind krank oder behindert zur Welt kommen könnte, sind 56 Prozent für eine Abtreibung, 21 Prozent dagegen. Mit 64 Prozent ist die Zustimmung zur Abtreibung eines kranken Kindes am stärksten unter den Konfessionslosen verbreitet (Katholiken 49 Prozent, Protestanten 56 Prozent, Sonstige – Orthodoxe, Juden, Muslime – 39 Prozent).

Ein Kind wächst am besten mit Mutter und Vater auf, aber...

Die große Mehrheit der Befragten ist davon überzeugt, dass „die Entwicklung des Kindes am besten gefördert wird, wenn es gemeinsam mit Mutter und Vater aufwächst“. 77 Prozent sind dieser Auffassung, 13 Prozent sind dagegen. Eine kleinere Mehrheit stimmt der Aussage zu, „dass gleichgeschlechtliche Paare ebenso wie heterosexuelle Paare die Möglichkeit haben sollen, Kinder zu adoptieren“. 59 Prozent sind dafür, 30 Prozent dagegen. Diese Ansicht wird vor allem von jüngeren Befragten geteilt. Unter den 18- bis 24-Jährigen sind 75 Prozent dafür, unter den 25- bis 34-Jährigen 65 Prozent.

Abtreibung privat bezahlen?

In der Umfrage ging es ferner um Einstellungen zu Abtreibung und Lebensrecht. Unstrittig ist, dass vor einem Schwangerschaftsabbruch jede Frau über die gesundheitlichen Folgen ausreichend informiert werden sollte: 93 Prozent stimmen zu, drei Prozent nicht. Keine klare Mehrheit gibt es in der Frage, ob die Kosten einer Abtreibung privat getragen werden sollten. 40 Prozent stimmen zu, 42 Prozent sind dagegen. Weiter sind 54 Prozent der Meinung, dass die „Pille danach“ nur mit Rezept ausgegeben werden sollte. 35 Prozent sind anderer Auffassung. Dass die „Pille danach“ eine Form der Abtreibung ist, meinen 38 Prozent, 49 Prozent teilen diese Ansicht nicht.

Familie kündigt musikalisch ihr viertes Kind an - Chad und Andrea Chapman: ´We can´t stop... having babies´ - Voll gut! :)



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Familie

  1. „Menschliches Leben ist Geschenk und muss mit Respekt, Fürsorge und Dankbarkeit angenommen werden“
  2. Zehn Gespräche, bevor man „Ja“ sagt
  3. Katholischer 'Familienverband Wien' wirbt mit gleichgeschlechtlichen Paaren
  4. US-Bundesstaat Oregon verweigert Adoption für christliche Mutter
  5. Texas: Adoptionen im letzten Jahr um 30 Prozent gestiegen
  6. US-Unternehmen führt Babybonus für Mitarbeiter ein
  7. Kroatien: Regierung will Sonntagsöffnung deutlich einschränken
  8. Neigung vor Gott und Zuneigung zum Menschen
  9. Lebenslänglich für zwei Menschen
  10. Warum Linke weniger glücklich sind als Konservative






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Die Stunde der Heuchler
  11. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  12. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  13. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  14. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  15. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz