Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  2. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  3. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  7. Der Tod der Theologie in Deutschland
  8. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  9. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  10. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  13. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  14. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  15. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?

USA: Bill Donohue verteidigt zurückgetretenen Bischof

24. April 2015 in Weltkirche, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof Finn von Kansas City – St. Joseph habe die Missbrauchsvorwürfe gegen den Priester seiner Diözese nicht als Kavaliersdelikt behandelt, sagt der Vorsitzende der ‚Catholic League’.


Kansas City (kath.net/LSN/jg)
William Donohue, der Präsident der amerikanischen Initiative „Catholic League“, hat Robert Finn, den zurückgetretenen Bischof von Kansas City – St. Joseph, verteidigt. Der Vatikan hatte Finn den Verzicht auf Ausübung seines Amtes nahegelegt, nachdem er gerichtlich zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden war. Das Gericht warf ihm vor, Shawn Ratigan, einen Priester seiner Diözese, den Behörden nicht sofort gemeldet zu haben, nachdem auf seinem Computer kinderpornographisches Material gefunden worden war. Kath.net hat berichtet.


In einer Presseaussendung führt Donohue folgende Punkte an:

• 2010 fand ein Computertechniker Fotos auf dem Computer von Ratigan, auf denen der Unterleibsbereich bekleideter Mädchen zu sehen ist. Es wurde ein Nacktfoto gefunden, welches nicht sexueller Natur gewesen sei.
• Obwohl es keine Beschwerde gegeben hatte, schaltete die Diözese die Polizei und einen Rechtsanwalt ein. Beide stimmten darin überein, dass es sich bei dem Nacktfoto nicht um Pornographie handle.
• Nachdem Ratigan einen Selbstmordversuch unternommen hatte, wurde er von einem Psychiater untersucht – auf Wunsch von Bischof Finn. Ratigan wurde als depressiv, aber nicht pädophil diagnostiziert.
• Finn schränkte den Tätigkeitsbereich von Ratigan ein, dieser hielt sich aber nicht an die Vorgaben. Die Diözese verständigte daraufhin die Behörden.
• Finn ordnete eine unabhängige Untersuchung an, obwohl es keinen Beschwerdeführer gegen Ratigan gab.
• Als sich herausstellte, dass Ratigan wieder einen Computer verwendete, wurden hunderte anstößige Fotos gefunden.
• Robert Murphy, der Generalvikar der Diözese, verständigte daraufhin die Polizei (Finn war gerade unterwegs).
• Eine Woche später wurde Ratigan verhaftet.

„Obwohl kein Kind je von Ratigan berührt oder missbraucht worden ist, ist es eindeutig, dass er nie Priester hätte werden dürfen“, schreibt Donohue. Dies widerspricht anderen Berichten, denen zufolge Ratigan selbst kinderpornographische Fotos aufgenommen habe. „Aber Bischof Finn hat das Fehlverhalten nicht als Kavaliersdelikt betrachtet. Hätte er das getan, wäre Ratigans Problem gänzlich ignoriert worden“, schreibt Donohue weiter und weist darauf hin, dass nie jemand Ratigan bei Bischof Finn wegen Kindesmissbrauchs angezeigt habe.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  2. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  3. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  4. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  5. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver
  6. „Recht auf Gebet“: Trump-Administration erlässt neue Richtlinien für US-Schulen
  7. Lebensschützer über Trump: Gemischte Bilanz nach dem ersten Jahr der zweiten Amtszeit
  8. Trump streicht Organisationen das Geld, die DEI-Projekte und LGBTQ-Ideologie verbreiten
  9. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  10. Bibel-Podcast wieder unter den Top 10 der Apple Podcasts







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  6. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  7. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  8. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  9. Der Tod der Theologie in Deutschland
  10. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  11. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  12. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  13. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'
  14. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  15. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz