Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt
  2. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  3. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  4. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  5. Papst in Buchbeitrag: Corona lässt Leben neu auf Gott ausrichten
  6. Vier ganz konkrete Wege, wie die Menschen, heute, Gott begegnen können!
  7. 27-Jähriger macht mit 15-Kilo-Kreuz eine Bußwallfahrt durch Polen
  8. "Tötungswillige Ärzte gesucht!"
  9. Weinhostien für das evangelische Abendmahl in Zeiten von Corona
  10. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  11. Vatikanist Edward Pentin: Franziskus-Nachfolger ist „wahrscheinlich konservativ“
  12. Italiens Kirche: Bischofsbrief zur Wiederbelebung des Pfarrlebens
  13. Dichter Reiner Kunze: Sprachgenderismus bringt Sexualisierung und Verarmung der Sprache 
  14. Die Welt heilen
  15. Kataloniens Präsident kündigt Sanktionen gegen Kardinal Omella an

Heftige Debatten vor der Familiensynode auch in Chile

21. April 2015 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Theologen wurde Lehrerlaubnis entzogen: Wiederverheirateten Geschiedenen die Kommunion zu verweigern hatte er als «Leugnung der Wahrheit des Evangeliums» bezeichnet, außerdem forderte er die volle kirchliche Anerkennung der Homosexualität.


Santiago (kath.net/KNA) Auch in Chile sorgt die im Herbst bevorstehende Familiensynode im Vatikan schon jetzt für heftige Debatten und personelle Konsequenzen. Wie das Nachrichtenportal «BiobioChile» am Montagabend (Ortszeit) berichtete, darf jetzt der chilenische Theologe und Jesuitenprofessor Jorge Costadoat Carrasco trotz des Entzug der kirchlichen Lehrbefugnis an die Päpstliche Katholische Universität zurückkehren. Costadoat kann demnach an der Theologischen Fakultät seine wissenschaftlichen Forschungen wieder aufnehmen, wird aber vorerst nicht wieder als Dozent tätig sein.


Im Vorfeld der Weltbischofssynode über Ehe und Familie hatte der chilenische Kardinal Ricardo Ezzati dem Jesuitenprofessor die Lehrbefugnis entzogen. In seiner Funktion als Großkanzler der Päpstlichen Katholischen Universität von Chile entließ der Erzbischof von Santiago den Theologen, weil er sich «in wesentlichen Teilen nicht an das Lehrprogramm gehalten» und somit das Vertrauensverhältnis erschüttert habe. Costadoat hatte es als «Leugnung der Wahrheit des Evangeliums» bezeichnet, wiederverheirateten Geschiedenen die Kommunion zu verweigern. Zudem hatte er die uneingeschränkte Anerkennung der Homosexualität durch die Kirche gefordert.

Der chilenische Jesuitenprovinzial Cristian del Campo hatte sich daraufhin hinter seinen Mitbruder gestellt: Costadoat habe seine Lehraufgabe in Chile sowie an der Universität Gregoriana in Rom stets «verantwortungsvoll» und «hochqualifiziert» geleistet. Die Theologische Fakultät spiegele den «Pluralismus der Kirche» wider.

Wie auch der Dekan und der Fakultätsrat der Universität hatte Campo Kardinal Ezzati aufgefordert, seine Entscheidung zu überdenken und zurückzunehmen. Auch Studenten der Universität hatten in den vergangenen Tagen immer wieder Protestaktionen gegen Costadoats Entlassung organisiert. Papst Franziskus gehört übrigens ebenfalls dem Jesuitenorden an.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Dismas 23. April 2015 

@Chris2 , da gebe ich Ihnen recht.

Der Gerechte wird verleumdet und leidet mit CHRISTUS, den Hochmütigen, Ungerechten hofiert die Welt.


0

0
 
 Ehrmann 23. April 2015 

"Pluralismus der Kirche" -ist denn Christus geteilt?

Oder wessen ist die Kirche? Aber auch Gal.1, 6-11.Ist es nicht erste Aufgabe der Kirche, die Lehre Christi zu bewahren und weiterzugeben? Was ist das für ein Ordensprovinzial??


0

0
 
 UnivProf 23. April 2015 
 

Befremdliche Arroganz

Die auch für die Kollegen so beschämende Maßnahme hat der Provinzial zum Anlass für ein peinliches öffentliches Selbstlob genommen.
Costadoat hat schon mindestens seit 2007 Abmahnungen vom Kardinal erhalten und sich nicht darum gekümmert.
Auch ist schon längst nach Can.194 und 1364 des kirchlichen Rechtsbuches "ipso iure" mit Amtsverlust und Exkommunikation zu rechnen, bei Klerikern auch noch mit weiteren Maßnahmen - wegen hartnäckiger Ablehnung verbindlicher kirchlicher Glaubens- und Sittenlehren.
Wird etwa sogar noch der Papst bei dem verlotterten Verein Gehorsam einfordern müssen?


1

0
 
 Chris2 22. April 2015 
 

Immer das gleiche Lied...

Linke werden nach massiven (Medien-) Kampagnen rehabilitiert, egal, wie erdrückend die Beweise sind, rechtgläubige Katholiken (konservativ sind die Geist-des-Konzils-Jünger) werden nach solchen Kampagnen - selbst, wenn ihre Unschuld offensichtlich ist - aus den Ämtern gejagt. Das ist die neue Gleichheit und Barmherzigkeit...


2

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bischofssynode

  1. Priester zu Amazonien-Synode: Indigene wurden instrumentalisiert
  2. Nächste Bischofssynode im Herbst 2022: Thema noch offen
  3. ‚Hoffen wir, dass Papst Franziskus das Abschlussdokument zerreißt’
  4. ‚Hoffen wir, dass Papst Franziskus das Abschlussdokument zerreißt’
  5. Mexikanischer Bischof meint: Pachamama-Ehrung ist keine Götzenanbetung
  6. Die heidnische Bedeutung der Zeremonie in den Vatikanischen Gärten
  7. Abschlussmesse der Synode: Schale als Symbol für Pachamama?
  8. Wallner gegen pantheistische Darstellung von Muttergottheiten
  9. Wurden die Pachamama-Statuen wirklich aus dem Tiber gerettet?
  10. Amazonassynode und evangelikale/pfingstliche Gruppen








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  2. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt
  3. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  4. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  5. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  6. Neues kath.net-Kult-T-Shirt: Crux Sacra Sit Mihi Lux
  7. 27-Jähriger macht mit 15-Kilo-Kreuz eine Bußwallfahrt durch Polen
  8. Tödlich verunglückt: Trauer um zwei Seelsorger
  9. Kataloniens Präsident kündigt Sanktionen gegen Kardinal Omella an
  10. "Tötungswillige Ärzte gesucht!"
  11. EKD-Kopf Bedford-Strohm kündigt Kurswechel an - „Zusammenarbeit mit NGOs wie Sea-Watch“
  12. Vatikanist Edward Pentin: Franziskus-Nachfolger ist „wahrscheinlich konservativ“
  13. Prominenter US-Priester verteidigt seine offene Unterstützung für Trump
  14. Kathedrale von Sheffield löst um „Inklusion“ willen traditionsreichen Kirchenchor auf
  15. Brandanschlag auf Kathedrale in Managua

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz