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Premier Cameron: Großbritannien 'ist ein christliches Land'!

9. April 2015 in Aktuelles, 10 Lesermeinungen
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Die bemerkenswerte Osterbotschaft des britischen Premierministers David Cameron fand bisher im deutschsprachigen Raum eher wenig Medienresonanz, auch nicht in katholischen Presseerzeugnissen.


London (kath.net) „Wir sind stolz darauf, sagen zu können: Dies ist ein christliches Land.“ Darauf wies der britische Premierminister in seiner beachteten Osterbotschaft hin, Seine Worte fanden bisher im deutschsprachigen Raum eher wenig Medienaufmerksamkeit, auch nicht in katholischen Medienerzeugnissen. „Ostern ist nicht nur eine Zeit, in der die Christen in unserem ganzen Land nachdenken, sondern es ist auch eine Zeit, in der unser ganzes Land darüber nachdenkt, was das Christentum Großbritannien bringt“, welche Rolle „das Christentum in unserem nationalen Leben spielt“. „Die Kirche ist nicht nur eine Ansammlung herrlicher alter Bauwerke, sondern sie ist eine lebendige, aktive Kraft, die über unser gesamtes Land hin Großes leistet“. „Ja, wir sind eine Nation, die alle Religionen bejaht, willkommen heißt und akzeptiert, doch wir sind weiterhin ein christliches Land. Und als christliches Land hört unsere Verantwortung hier nicht auf.“ Cameron ist praktizierender Christ in der anglikanischen Kirche, er bezeichnet sich gelegentlich als „evangelikal“. „Aus den schwierigsten Zeiten meines eigenen Lebens weiß auch ich, dass die Freundlichkeit der Kirche ein großer Trost sein kann.


„Im ganzen Vereinigten Königreich geschehen täglich unzählige freundliche Handlungen durch jene, die an Christus glauben und ihm nachfolgen. Das Herz des Christentums ist ‚Liebe deinen Nächsten‘ und Millionen leben dies.“ Cameron wies lobend auf die christlichen „Alpha“-Glaubenskurse etwa in Gefängnissen hin, die den straffällig gewordenen ein neues Leben erst im Gefängnis, danach außerhalb des Gefängnisses ermöglichen sollen. „Oder die Suppenküchen und Obdachlosenherbergen, die von den Kirchen betrieben werden. Und wir sahen dieselbe Einstellung während der furchtbaren Stürme“, die vor einiger Zeit über Großbritannien getobt hatten. „Von Somerset bis Surrey, von Oxford bis Devon wurden Kirchen zu Zufluchtsstätten, sie boten Schutz und Nahrung, Pfarrgemeinden sammelten Spenden“, „Gemeindepfarrer paddelten mit dem Kanu durch ihre Dörfer, um Einwohner zu retten. Wieder haben sie bewiesen, dass der Glaube die Menschen zu guten Taten motiviert. Das wird von dieser Regierung unterstützt und gelobt.“ Cameron betonte, deshalb Nachbarschaftshilfen stärker zu fördern.

„Wenn wir Ostern feiern, wollen wir aber auch an jene denken, die nicht feiern können, jene Christen rund um den Erdball, die geächtet, missbraucht – sogar ermordet – werden einfach aufgrund des Glaubens, dem sie folgen. Religionsfreiheit ist ein absolutes und fundamentales Menschenrecht. Britannien ist verpflichtet, dieses Recht zu schützen und zu fördern und für Christen und andere Minderheiten zu Hause und auswärts aufzustehen. Unsere Herzen gehen zu ihnen hinaus, besonders in dieser speziellen Zeit des Jahres.“ „Wir haben eine Verpflichtung, über die weltweite Christenverfolgung zu reden.“ „Es ist wirklich schockierend, dass auch im Jahr 2015 Christen weiterhin wegen ihres Glaubens bedroht, gefoltert und sogar getötet werden, von Ägypten bis nach Nigeria, von Libyen bis Nordkorea“. „All diesen tapferen Christen in Irak und Syrien, welche ihren Glauben leben, welche anderen helfen, müssen wir sagen: ‚Wir stehen zu euch‘“.

Britischer Premierminister David Cameron in Osterbotschaft: ´Dies ist ein christliches Land!´ (in englischer Sprache)




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