Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  4. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  8. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  11. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden
  12. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  13. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  14. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  15. Das gebrochene Brot und die gebeugten Knie. Die innere Form der Eucharistie

Gladbeck: Muezzin ruft künftig zum Gebet

30. März 2015 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Superintendent: Christlich-abendländische Kultur ist nicht bedroht


Gladbeck (kath.net/idea) In Gladbeck (bei Essen) wird ab dem 20. April einmal täglich vom Minarett einer Moschee der Gebetsruf eines Muezzin zu hören sein. Bürgermeister Ulrich Roland (SPD) teilte dies in einer Pressekonferenz mit dem Vereinsvorsitzenden der Moschee, Nadir Kahraman, mit. Sie gehört zum Dachverband Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB). Die beiden großen Kirchen wurden vorab nicht darüber informiert, sondern erfuhren es aus den Lokalmedien. Dieses Vorgehen stößt beim Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Gladbeck – Bottrop – Dorsten, Dietmar Chudaska (Gladbeck), zwar auf Kritik. Wie er der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, begrüßt er aber die städtische Entscheidung, da jeder das Recht auf freie Religionsausübung habe. Chudaska: „Wir leben in einem Rechtsstaat, und die Stadt hat formal korrekt nach einem Prüfverfahren die Genehmigung erteilt. Ich hätte mich aber gefreut, wenn vor dem Ratsbeschluss eine öffentliche Debatte geführt worden wäre. Das ist eine vertane Chance, um diese Debatte zu versachlichen.“


Chudaska: Die Gleichgültigkeit vieler Christen macht Angst

Durch den Muezzinruf werde die christlich-abendländische Kultur nicht bedroht: „Mir macht nicht die Ausbreitung der muslimischen Gemeinden Angst, sondern die Gleichgültigkeit vieler Christen.“ Chudaska weiter: „Ich glaube, wir Christen sollten uns nicht in erster Linie dadurch positionieren, dass wir gegen etwas sind. Wir müssen stattdessen unseren Glauben offen bekennen und dadurch missionarisch tätig sein. Menschen anderer Religionen müssen sehen, dass im Zentrum unseres Glaubens Jesus Christus steht und dass wir diese Botschaft weitergeben.” Der Gebetsruf ist laut der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) unter Muslimen umstritten. Befürchtet werde, dass der tägliche Ruf diffuse Ängste vor einer Ausbreitung des Islams hervorrufe. Der Ruf des Muezzin wird nach WAZ-Angaben mittags zwischen zwölf und 13 Uhr sowie an muslimischen Festen für maximal fünf Minuten zu hören sein und eine Lautstärke von 55 Dezibel nicht überschreiten. An christlichen Feiertagen wird er ausgesetzt.

Bürgermeister Roland bezeichnete den Muezzinruf laut WAZ als eine logische Konsequenz der Bevölkerungsentwicklung in der 75.000 Einwohner zählenden Stadt: „Fast ein Drittel sind muslimischen Glaubens, deshalb ist es folgerichtig, dass sich die Lebenswirklichkeit in der Religionsausübung abbildet.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Islam

  1. Islamistengruppe ‚Nūr al-ʿIlm‘ breitet sich in Norddeutschland aus
  2. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  3. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  4. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  5. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  6. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
  7. Der neue Erzbischof von Wien und der Islam
  8. Iran: Immer mehr Frauen verstoßen gezielt gegen die Hijab-Pflicht
  9. Muslime größte Religionsgemeinschaft an öffentlichen Wiener Pflichtschulen
  10. Bistum Hildesheim: Kein Verständnis für Kritik an Auftritt eines Imams bei Abschlussfeier







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  5. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  8. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  11. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  12. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  13. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf
  14. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  15. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz