Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Hamburger Erzbischof Heße meint: 'Christus ist nicht Mann geworden'
  2. Vatikan gegen Mahlgemeinschaft von Katholiken und Protestanten
  3. 27 deutsche Ärzte ersuchen Bischöfe um Erlaubnis der Mundkommunion
  4. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  5. Diese Ablehnung aus Rom war deutlich genug
  6. 'Synodaler Weg' braucht (fast) kein Mensch
  7. Linke US-Verfassungsrichterin Ginsburg an Krebs gestorben - Kommt katholische Höchstrichterin?
  8. "Aus dem Star, der Himmel und Erde gemacht hat, wird also ein Sternchen. Kyrie eleison!"
  9. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert
  10. Bischof Oster kritisiert Unterstützung von „She decides“ durch Maria Flachsbarth/Kath. Frauenbund
  11. Diesen Corona-Irrsinn versteht niemand mehr
  12. "Religion nicht instrumentalisieren"
  13. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  14. Oster: „Irritierend, dass Sie nicht auf Problematik des ungeschützten jungen Lebens eingehen“!
  15. DBK: Flachsbarths „She decides“-Engagement geht auf ihre Verantwortung als Staatssekretärin zurück

Bundestagsabgeordnete Albsteiger: 'Gendermainstreaming ist Ideologie!'

27. März 2015 in Familie, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Katrin Albsteiger (CSU): „Ich halte das Überstülpen einer zweifelhaften Denkweise über die ganze Gesellschafft, die dazu nie befragt worden ist, für das falsche Mittel.“ – Diskussion mit Birgit Kelle bei „Christdemokraten für das Leben“


Berlin (kath.net/pm/red) „Bei Gender-Mainstreaming geht es nicht um Frauenförderung, sondern es geht um Ideologie. Der Maßnahmenkatalog spricht Bände: Sprache ,bereinigen‘, Lehrpläne verändern, ein wie auch immer geartetes ,gesellschaftliches Klima‘ herbeiführen – das sind alles Instrumente aus dem Werkzeugkasten der Ideologen. Hier nehmen ein paar Leute ihre Überzeugungen zu wichtig. Ihr Ziel ist nicht ,Frauenförderung‘, sondern ,Umerziehung‘ – das ist aber nicht die Aufgabe von Politik.“ Dies stellte die CSU-Bundestagsabgeordnete Katrin Albsteiger in einer Diskussion mit Bestsellerautorin Birgit Kelle fest (Foto). Zur Diskussion zum Thema Frauenförderung, Gender-Mainstreaming und zu Kelles neustem Buch „GenderGaga“ hatten am Dienstag die Berliner „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) eingeladen, mit Albsteiger waren insgesamt vier Bundestagsabgeordnete bei der Diskussion anwesend (MdB Sylvia Pantel/CDU, MdB Graf Philipp von Lerchenberg/CSU, MdB Josef Rief/CDU).

Die CSU-Politikerin äußerte weiter: „Einige Auswüchse dieser sich schleichend verbreitenden Lehre, von deren Nutzen ich nicht überzeugt bin: Da ist die Auswahl aus 40, 60 oder gar 4000 Geschlechtern (je nach zugrundeliegender Theorie). Da ist die Dämonisierung derer, die mit der klassischen Einschätzung, dass es vornehmlich zwei Geschlechter gibt, ganz gut zurechtkommen. Da ist die Zwangsvorstellung, Mädchen würden durch ‚Konditionierung‘ zu Mädchen (Pferdezeitschriften, pinke Kleider, speziell Ü-Eier für Mädchen etc.) und nicht vornehmlich durch Veranlagung. Ich bin für die Wahlfreiheit der Lebensentwürfe. Ich bin auch für die Förderung von Minderheiten und möchte den respektvollen Umgang mit Menschen, die sich nicht mit den ‚klassischen Geschlechterrollen‘ identifizieren wollen oder können, sehen. Ich halte aber das Überstülpen einer zweifelhaften Denkweise über die ganze Gesellschafft, die dazu nie befragt worden ist, für das falsche Mittel.“


„‚Gender-Mainstreaming‘ bedeutet, dass jegliche staatliche Entscheidung auf ihre ,geschlechtsspezifischen‘ Auswirkungen abgeschätzt wird. Meine Bilanz: Diese Lehre hat viele neue Stellen in Staat und an den Hochschulen geschaffen – konkrete Verbesserungen für die Chancengleichheit sind kaum fühl- oder messbar“, so Albsteiger. Entstanden sei vielmehr „allerlei diskussionswürdiger Unsinn. Wir sind uns einig: Sprachleitfäden, die uns anhalten nicht mehr ,Ansprechpartner‘ sondern ,Ansprechperson‘ zu sagen, oder auf Ausdrücke wie ,Heulsuse‘ (stattdessen: ,Person, die viel weint‘)zu verzichten, sind nutzlos. Dass in manchen Unis bereits schlechtere Bewertungen drohen, wenn man seine wissenschaftlichen Arbeiten nicht entsprechend ,gendergerecht‘ abgibt, ist skandalös.“

Auch der Landesvorsitzende der CDL Berlin, Stefan Friedrich, erklärte bei der Begrüßung und Vorstellung der beiden Referentinnen, dass das Thema des Buches, das sogenannte „Gender-Mainstreaming“ eben nicht einfach nur die Gleichstellung von Frauen sei, sondern vielmehr eine von Linksideologen erdachte Strategie der Herrschaftsausübung. Gender Mainstreaming sei letztlich auf die Dekonstruktion der Würde des Menschen angelegt.

Leseproben aus „GenderGaga“ von Birgit Kelle:
Leseprobe 1
Leseprobe 2
Leseprobe 3

kath.net-Lesetipp:
GenderGaga
Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will.
Von Birgit Kelle
Hardcover, 192 Seiten
2015 Adeo
ISBN 978-3-86334-045-2
Preis 18.50 EUR

Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:

- Link zum kathShop

- Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus:

Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected]ath.net

Für Bestellungen aus der Schweiz: [email protected]
Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und dem RAPHAEL Buchversand (Auslieferung Schweiz) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.



Foto oben: Albsteiger (links) und Kelle (rechts) © Birgit Kelle


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 marienkind 27. März 2015 
 

In der DDR gab es auch eigene Worte

Aber die aktuelle Veränderung der Sprache und Kontrolle ist kaum zu überbieten. Ein Angriff auf Wissen, Vernunft, Realitätswahrnehmung, Meinungsfreiheit, psychische (Identifikationsstörungen) und körperliche Gesundheit (Schwule und Promiskuitive haben mehr Krankheiten) und das Recht auf eine unversehrte, unschuldige Kindheit ohne Sexuelle Belästigung.


2

0
 
 PB 27. März 2015 
 

Macht

Es geht letzlich um die Macht in der Welt. Feministinnen haben sich in den Kopf gesetzt (oder in den Kopf setzten lassen, vom Hoernligoedu), dass sie die Welt beherrschen sollen. Es gibt sogar Gruppen, die sich als die neuen Priesterinnen der Welt sehen. Um ihr Ziel zu erreichen, ist ihnen jedes Mittel recht. Gendermainstreaming ist nur eines davon. Die wissen genau, dass dies Bloedsinn ist. Aber die jungen Maenner und Frauen wissen es nicht und kriechen ihnen auf den Leim. Mit Schwulen und Lesben ist aber die Welt nicht zu beherrschen, sondern nur mit Paaren aus glaeubigen Maennern und Frauen, denn nur in ihnen wrikt der Geist Gottes.


1

0
 
 Callixtus 27. März 2015 
 

Wer macht da Kohle? Ideologie für die Wirtschaft...

Neue Lehrpläne bedeuten neue Schulbücher. Wenn alle gedruckt, verkauft und gerade zum Einsatz gekommen sind, wird der Lehrplan ein wenig überarbeitet und die Schulbücher müssen auch wieder komplett neu überarbeitet werden.
Mit der Genderidiotie wird vermutlich bewusst eine massiv defizitäre Pädagogik ausgestreut, weil: je dümmer, desto mehr muss nachbearbeitet werden, desto mehr Generationen von neuen Schulbüchern sind damit zu rechtfertigen....


3

0
 
 Ehrmann 27. März 2015 

Befragungen wird es erst geben, wenn die Ideologie durch Schulen und Lehrpläne fixiert ist


4

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

gender mainstreaming

  1. Wenn das Gendersternchen gesprochen wird
  2. Gesellschaft für deutsche Sprache rät vom Genderstern ab
  3. Dichter Reiner Kunze: Sprachgenderismus bringt Sexualisierung und Verarmung der Sprache 
  4. Irischer Minister will ‚Geschlechtsänderung’ für Jugendliche vereinfachen
  5. Geschlechtsverwirrung in den Niederlanden
  6. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  7. Gender-Ideologie widerspricht Natur und Offenbarung
  8. Transgender: Die feministische Revolution frisst ihre Kinder
  9. US-Regierung definiert ‚Gender’ als biologisches Geschlecht
  10. Kritik an Joanne Rowling im kanadischen Kinderfernsehen








Top-15

meist-gelesen

  1. Hamburger Erzbischof Heße meint: 'Christus ist nicht Mann geworden'
  2. Vatikan gegen Mahlgemeinschaft von Katholiken und Protestanten
  3. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert
  4. Diesen Corona-Irrsinn versteht niemand mehr
  5. Bischof Oster kritisiert Unterstützung von „She decides“ durch Maria Flachsbarth/Kath. Frauenbund
  6. Weinendes Marienbildnis sorgt in Griechenland für Aufsehen
  7. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  8. Linke US-Verfassungsrichterin Ginsburg an Krebs gestorben - Kommt katholische Höchstrichterin?
  9. 27 deutsche Ärzte ersuchen Bischöfe um Erlaubnis der Mundkommunion
  10. Diese Ablehnung aus Rom war deutlich genug
  11. "Aus dem Star, der Himmel und Erde gemacht hat, wird also ein Sternchen. Kyrie eleison!"
  12. Die Helden von Berlin - Trotz Corona mehr als 3000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben
  13. 'Synodaler Weg' braucht (fast) kein Mensch
  14. Franziskus und der Exorzismus
  15. Eine nie dagewesene Glaubenskrise – hin zu einem Schisma?

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz