Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  6. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  11. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  12. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  13. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
  14. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  15. Die Heilige Schrift als Wort Gottes und Raum der Offenbarung in menschlicher Sprache

Britische Gleichstellungsstudie: Christen fühlen sich diskriminiert

23. März 2015 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Großbritannien: Christen äußern Angst, ihre Arbeitskollegen über ihre religiöse Einstellung zu informieren. Wer sich zu erkennen gibt, werde oft verspottet oder als Frömmler behandelt, sogar seine Kinder werden in der Schule lächerlich gemacht.


London (kath.net) In Großbritannien haben Christen zunehmend Angst, ihre Arbeitskollegen über ihre religiöse Einstellung zu informieren. Darauf wies der Vorsitzende der britischen Gleichstellungs- und Menschenrechtskommission hin. Wenn sie sich als Christen zu erkennen geben, werden sie oft verspottet oder als Frömmler behandelt, sogar ihre Kinder werden in der Schule lächerlich gemacht. Das ergab eine große Studie, deren Ergebnisse vor kurzem von der britischen Gleichstellungs- und Menschenrechtskommission veröffentlicht wurden. Darüber berichtete die „Daily Mail“.

Die Studie erbrachte als weiteres Ergebnis, dass Christen den Eindruck hätten, ihr Glaube davon zurückgedrängt, ein Grundstein des Lebens in Großbritannien zu sein. Ironischerweise, so berichtete die „Daily Mail“ weiter, fühlen sich viele Christen ausgerechnet von den Antidiskriminierungsgesetzen und den Gleichstellungsgesetzen bedrängt.


Für die Studie wurden landesweit knapp 2.500 Menschen aller Glaubensrichtungen befragt. Sie steht in Zusammenhang mit den jahrelangen Konflikten über die Rechte von Christen, sich in Großbritannien gemäß ihrer Glaubensüberzeugung verhalten zu dürfen. Mehrere hochrangige Streitfälle vor Gericht haben bei vielen Christen zu dem Eindruck geführt, dass ihnen das Gesetz entgegen stehe und dass die Rechte von homosexuellen Menschen ihre eigenen Rechte übertrumpfe.

Von den Schwierigkeiten, denen sich Menschen anderer religiöser Einstellungen gegenüber sehen, erwähnt die „Daily Mail“ nur die Schwierigkeiten manchen Humanisten und Atheisten, die sich beispielsweise im Krankenhaus atheistische Krankenhausseelsorger wünschen würden oder die sich bei Arbeitgebern benachteiligt fühlen, die Kirchenevents auf die Bühne bringen.

Link zum Artikel der „Daily Mail“:„Christians ARE too scared to admit beliefs - because they fear being mocked or treated like bigots, say equality chiefs“-


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Großbritannien

  1. England und Wales: Katholische Erwachsenen- und Jugendtaufen steigen deutlich, Messbesuch leicht
  2. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  3. Papst Leo XIV. empfängt am 23. Oktober den britischen König Charles III.
  4. Nach Verhaftung wegen transkritischer Beiträge - Debatte um Meinungsfreiheit in Großbritannien
  5. Britische Polizisten nehmen Komiker wegen trans-kritischer Wortmeldungen auf X fest
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. Britische Lebensschützerin wurde verurteilt, weil sie vor Abtreibungsklinik Gespräche angeboten hat
  8. Lebensschützerin in Großbritannien vor Gericht, weil sie Gespräche angeboten hat
  9. Muhammad erstmals beliebtester Vorname in England und Wales
  10. "Experiment der offenen Grenzen! – Britischer Premier Starmer kritisiert Einwanderungspolitik






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  6. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  9. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  10. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  11. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  12. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz