Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  12. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  13. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  14. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  15. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch

Belgiens Bischöfe rufen zur Integration von Demenzkranken auf

3. März 2015 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Belgische Bischofskonferenz warnt: Demenzkranke sind durch das derzeitige «Euthanasie-Klima» in Belgien starkem Druck ausgesetzt.


Brüssel (kath.net/KNA) Die katholischen Bischöfe in Belgien fordern eine bessere Integration von Demenzkranken in die Gesellschaft. Damit könne die steigende Zahl von Euthanasie-Fällen in dieser Gruppe gesenkt werden, teilte die Belgische Bischofskonferenz am Montag in Brüssel mit. Demenzkranke seien durch das derzeitige «Euthanasie-Klima» in Belgien starkem Druck ausgesetzt.


Um dagegen anzugehen, seien eine genaue Diagnose der Krankheit, ausreichend Betreuung und Ressourcen für die palliative Versorgung sowie mehr Mittel für Pflegeheime und ambulante Pflege nötig. Die Bischöfe fordern einen gesellschaftlichen Wandel dahingehend, dass Erkrankte nicht als Belastung angesehen würden. «Der Verlust der Autonomie ist kein Synonym für den Verlust der Würde», heißt es. Demenzkranke müssten bis zu ihrem Tod als «ganze Person» anerkannt werden.

In der heutigen Gesellschaft spiele neben dem Kriterium der Unabhängigkeit auch das Konzept der Lebensqualität eine wichtige Rolle bei Entscheidungen. Gerade dabei dürften Dritte keinen Einfluss auf persönliche Anliegen und Sorgen nehmen, so die Bischöfe. Zwar habe der Autonomie-Gedanke einen starken Platz in der Gesellschaft eingenommen. Jeder Mensch lebe jedoch in einem sozialen, kulturellen und historischen Umfeld, von dem er beeinflusst werde. Deshalb müsse von einer Autonomie abhängig von Beziehungen und Gemeinschaft gesprochen werden.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Euthanasie

  1. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes
  2. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  3. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  4. Erzbischof Cordileone: 'Lasst unsere Nonnen in Ruhe!'
  5. Katholische Nonnen verklagen Bundesstaat New York wegen Zwang zur Beihilfe zum Suizid
  6. Niederlande: Erstmals Tötung eines Kindes unter zwölf Jahren im Rahmen der aktiven Sterbehilfe
  7. Schottisches Parlament lehnt Gesetzentwurf zur Legalisierung des assistierten Suizids deutlich ab
  8. Kanada hat fast 100.000 Euthanasiefälle seit der Legalisierung 2016
  9. Nach Protesten scheitert Frankreichs Euthanasiegesetz im Senat
  10. Menschenrecht auf Abtreibung?







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  4. Initiative Pro Fide Ecclesiae richtet dringenden Appell an deutsche Bischöfe
  5. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  6. „Das Ende von Maria 2.0“
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  9. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  12. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  13. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  14. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  15. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz