Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt
  2. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  3. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  4. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  5. Papst in Buchbeitrag: Corona lässt Leben neu auf Gott ausrichten
  6. Vier ganz konkrete Wege, wie die Menschen, heute, Gott begegnen können!
  7. 27-Jähriger macht mit 15-Kilo-Kreuz eine Bußwallfahrt durch Polen
  8. "Tötungswillige Ärzte gesucht!"
  9. Weinhostien für das evangelische Abendmahl in Zeiten von Corona
  10. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  11. Vatikanist Edward Pentin: Franziskus-Nachfolger ist „wahrscheinlich konservativ“
  12. Italiens Kirche: Bischofsbrief zur Wiederbelebung des Pfarrlebens
  13. Dichter Reiner Kunze: Sprachgenderismus bringt Sexualisierung und Verarmung der Sprache 
  14. Kataloniens Präsident kündigt Sanktionen gegen Kardinal Omella an
  15. Papst telefonierte mit Mutter eines jugendlichen Unfalltoten

Tausende von Kirchenschändungen. Wo bleibt die Antwort der DBK?

24. Februar 2015 in Kommentar, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Alleine in Nordrhein-Westfalen gab es seit Januar 2010 3.504 Einbrüche in Kirchen. Doch habe ich dazu im Internet keine Reaktion unserer Bischöfe finden können. kath.net-Kommentar von Michael Schneider-Flagmeyer


Köln (kath.net/Forum Deutscher Katholiken)
Alleine in Nordrhein-Westfalen gab es seit Januar 2010 3.504 Einbrüche in Kirchen. Das teilte NRW-Innenminister Jäger (SPD) auf die Anfrage der CDU-Landtagsfraktion mit, kath.net hat berichtet.

Es wird nicht nur gestohlen in Kirchen, sondern es werden auch die Kirchen als Toiletten benutzt, die Beichtstühle und die Orgelemporen als Lodderbett missbraucht, der Altarraum als Kulisse für Pornodreh provokativ geschändet, die Tabernakel aufgebrochen und Hostien für satanische Riten entwendet sowie allerlei Verwüstungen angerichtet wie z.B. die Zerstörung von wertvollen alten Kirchenfenstern etc. und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in ganz Europa, besonders in Frankreich.

Woher kommt dieser Hass auf das Christentum und dieser Zerstörungswille? Bevor wir dieser Frage nachgehen, müssen wir noch betonen, dass in ganz Europa Christen ihres öffentlichen Bekenntnisses wegen berufliche Nachteile hinnehmen müssen und sogar wie in Großbritannien verhaftet und vor den Kadi gezerrt werden.

Man kann es einfach nicht mehr übersehen, dass in Europa das Christentum nicht nur verdunstet, sondern die Frage sei gestellt, ob das Christentum bei uns noch Wurzeln hat. Mattias Matussek hat das jüngst bestritten.

Was also ist der Grund für diese immer aggressiver werdende Haltung gegenüber dem Christentum? Es ist nicht ein Grund, sondern es sind viele. Zunächst ist da die Verdunstung des Glaubenswissens unter denen, die sich noch offiziell als Christen bezeichnen und von denen ein immer kleiner werdender Teil seinen Glauben praktiziert.

Daran ist die Kirche besonders bei uns nicht unschuldig. Katechese und Religionsunterricht, der den Namen christlich oder gar katholisch verdient, findet seit Jahrzehnten selten statt und wenn, dann nur in Nischen. An den theologischen Fakultäten glauben nur zwei von hundert Lehrenden nach der Aussage des bedeutenden Exegeten und Bibelforschers Klaus Berger an die Auferstehung Christi. Dieses fasste ein katholischer Priester in Baden in einer Predigt so zusammen: „Die Krippe in Bethlehem war leer und das Grab in Jerusalem war voll.“

Aber nicht nur hier haben Männer und Frauen der Kirche versagt, sondern auch bei der Handhabung der schlimmen Missbrauchsfälle und in anderen Angelegenheiten.

Aber auch viele Gläubige haben in Ermangelung jeden Glaubenswissens die Auffrischung ihrer Kenntnisse nicht an der Quelle, sondern an den trüben Gewässern von kirchen- und glaubensfeindlichen Medien gesucht.


Damit sind wir bei einem der schwerwiegenden Gründe für die Feindschaft gegen das Christentum. Viele der Leitmedien sind dem immer mehr aggressiv auftretendem Atheismus gefolgt und haben die Feindschaft gegen die Kirche und ihre Repräsentanten kräftig geschürt. Es ist zwar kirchenpolitisch höchst inkorrekt, so etwas zu sagen, aber der aufmerksame Leser, Hörer, Zuschauer weiß, was gemeint ist.

Oft wird diese Feindschaft gegen das Christentum und die Kirche den Menschen sehr geschickt und unterschwellig untergejubelt und ich will gerne zugeben, dass das manchem Journalisten in seinem Ausmaß nicht bewusst sein mag. So hat ausgerechnet der WDR in einer Fernsehsendung im Jahre 2013 noch sehr objektiv über Kirchenschändungen berichtet. Aber wenn man heute Kirchenschändung, Kirchenplünderung etc. googelt, dann findet man sehr wenig darüber in den Zeitungen und anderen Medien. Es sind hauptsächlich katholische Privatseiten oder Blogs, die darüber berichten.

Auf der kirchenamtlichen katholischen Internetseite, die mit viel Geld aus unseren Kirchensteuern betrieben wird, habe ich dazu nichts finden können, ebenso wie auf der Seite der deutschen Bischofskonferenz.

Ein weiteres Motiv für die Kirchenschändungen erfahren wir aus der Weltpresse. Der „Islamische Staat” IS, der von seinen großen Geldquellen inzwischen weitgehend abgeschnitten ist, verkauft nicht nur kurdische Leichen für Millionensummen und betätigt sich im Organhandel – Ärzte, die die Mitarbeit verweigern, werden massakriert –, sondern er handelt auch mit Antiquitäten, die zu einem beachtlichen Teil aus den Einbrüchen in Kirchen Europas und damit natürlich auch aus Deutschland stammen, kath.net hat berichtet. Und die Hirten schweigen weitgehend. In Frankreich beschließt ein Bischof, in seiner Diözese die Kirchen geschlossen zu halten. So weit sind wir in Deutschland noch nicht, aber wer weiß, was noch kommt.

„Hurra, wir kapitulieren!” Wir kapitulieren in Staat und Kirche. Salafistische Prediger, wie Pierre Vogel und viele andere, deren Treiben man in den Moscheen nicht kontrolliert, dürfen nach wie vor ihr Gift verspritzen ohne mit Folgen rechnen zu müssen. Der IS durfte in Saarbrücken auf seinem Haus die schwarze IS-Flagge viel zu lange hissen, bis die Behörden einschritten. Woher kommt denn die zunehmende Aggression von muslimischen Schülern auf dem Schulhof, die antichristliche Parolen schreien und Lehrerinnen als christliche Huren beschimpfen und Kirchen beschmieren? Von alleine sind die Kinder sicher nicht darauf gekommen.

Eine der besten Einschätzungen unserer Lage und unserer Feigheit hat Alexander Kissler im Cicero geliefert.

Nach dem furchtbaren Massaker an unseren 21 koptischen Glaubensbrüdern durch IS-Horden in Libyen, von denen wir Bilder gezeigt haben, hätte man einen Aufschrei in allen Medien erwarten dürfen. Aber die meisten schwiegen wie bei den Kirchenschändungen. Dafür war einen Tag nach den Meldungen über das Massaker an den Kopten auf der mehrfach genannten katholischen Seite ein Artikel des kirchlich beamteten Limburger Akademiedirektors Prof. Joachim Valentin zu lesen: „Keine Panik”. Er stellte die Frage, wie wir, die potentiellen Opfer von Attentaten, auf diese Gefahr reagieren sollen und stellte fest: „Sicher nicht, indem wir panisch mit dem Finger auf Muslime zeigen, die friedlich unter uns leben und selbst potentielle Anschlagopfer sind…” Das ist natürlich absolut richtig. Es ist jedem vernünftigen Menschen klar, dass der überwiegende Teil der Muslime bei uns friedlich leben will. Aber die islamistische Aggression nimmt eben zu und das nicht nur in den Schulen. Und außerhalb Europas gilt diese Feststellung der friedlichen Einstellung keineswegs, was die schwere Verfolgung der Christen in den meisten islamischen Ländern beweist.

Und dann kommt von Valentin ein Satz, der typisch ist für die an „Ausgewogenheit” und Ignoranz nur so strotzenden Erklärungen mancher Amtskatholiken: „Es gilt vielmehr zu verstehen, dass sich islamistisch gerechtfertigte Gewalt nicht notwendig aus der muslimischen Religion ergibt, auch wenn der Koran sich für die Legitimation ‚gerechter Kriege‘ besser eignet als die Bibel. Kreuzzüge und Hexenverbrennung hat sie auch nicht verhindern können” (sic!). Valentin dokumentiert damit, dass er den Koran und die Kirchengeschichte nicht kennt. Er spricht sogar von den pazifistischen Aussagen des Islam.

Fairerweise soll hier auch gewürdigt werden, dass auf derselben Seite ein sehr viel differenzierter „Standpunkt” von Alexander Görlach erschien: „Wehret den Anfängen”. Hier stellt der Autor fest, dass „der Nahostkonflikt in Europa mehr als angekommen ist. In Frankreich muss der Präsident die jüdischen Mitbürger bitten, das Land nicht zu verlassen. Die deutsche Politik tut es ihm gleich und verspricht Juden Schutz, die bei uns im Land leben.”

Die Hauptgefahr für die Juden geht heute bei uns und in ganz Europa von den Islamisten aus. So werden auch jüdische Synagogen und Friedhöfe von Islamisten angegriffen.

Dr. theol. (kath) und Dr. phil. Alexander Görlach als Firat Kaya, Sohn türkischer Gastarbeiter, in Ludwigshafen geboren und wenige Monate alt von deutschen Eltern adoptiert, kennt im Gegensatz zu Prof. Valentin den Islam bestens, denn er hat nicht nur in Mainz und Rom studiert, sondern auch an dem sunnitischen Zentrum, der Al-Azhar Universität in Kairo. Er ist seit 2009 Herausgeber und Chefredakteur des Debatten-Magazins „The European”, das auf deutsch und englisch erscheint als Internet- und Print-Magazin.

Prof. Valentin sei daran erinnert, dass der Islam sehr wohl etwas mit dem Islamismus zu tun hat; denn sonst hätte der Scheich der Al-Azhar Moschee, der als die wichtigste sunnitische Autorität gilt, es nicht abgelehnt, die Schlächter des IS aus der islamischen Gemeinschaft auszuschließen und sie trotz der betonten Schädigung für den Islam aber doch ihm zugehörig bezeichnet hat. Eine sehr bedenkliche Angelegenheit, die jeden hier bei uns in Politik und Kirche aufrütteln sollte.

Eine klare und unmissverständliche Stellungnahme der deutschen Bischöfe zu all den hier geschilderten Vorgängen ist überfällig, ausgerichtet an dem Wort des im Himmel erhöhten Herrn an die Gemeinde von Laodizea: „Ach das ihr doch kalt oder warm wäret…!”

Wir schließen mit einem Satz von Alexander Görlach, der die Sprachlosigkeit der Kirche kritisiert angesichts drängender Fragen: „Die Menschen in Europa, so schrieb Elias Canetti in seinem berühmten Werk ‚Masse und Macht‘, glaubten nicht mehr an das Jenseits. Das mache die Mobilisierung durch das Christentum unmöglich. Die Reaktion der Kirche fällt angesichts dieser Umstände erschreckend dürftig aus.” (zitiert aus „Christ und Welt“).

Das trifft für die deutsche Teilkirche besonders zu.

kath.net hat die Deutsche Bischofskonferenz um Stellungnahme angefragt. Wir werden weiter berichten.

Dr. phil. Michael Schneider-Flagmeyer ist Gründungsmitglied des Forums Deutschen Katholiken. Weitere Informationen siehe Eintrag auf kathpedia.

Einer der seltenen TV-Beiträge zum Thema: WDR - Aktuelle Stunde zum Thema Christenverfolgung in Duisburg



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Cremarius 27. Februar 2015 

Düsseldorf: Ins Weihwasserbecken uriniert

Die in Düsseldorf erscheinende Rheinische Post meldet, dass in einer Kirche in ebendieser Stadt ein Unbekannter in das Weihwasserbecken uriniert habe:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/unbekannter-pinkelt-ins-weihwasser-aid-1.4907848
Gewiss, im Vergleich zu anderen Kirchenschändungen vielleicht eher harmlos, aber an Respektlosigkeit wohl kaum zu überbieten.


3

0
 
 Rumplhanni 26. Februar 2015 
 

Die Kirchen sind kostbares europäisches Kulturgut.

Ihre Kunstwerke, ihre Ausstattung ein Stück Zeitgeschichte.
Werden sie beraubt oder geschändet, hält auch die Institution Kirche still. Nachsicht und Verständnis mögen christlich sein, aber Dummheit fordern die christlichen Religionen sicher nicht.

Die Politiker, die am lautesten geschrien haben,“ Je suis Charlie“ legen zudem die schützende Hand über ihre unreifen Vandalen, gleich welcher politischer, religiöser, ethischer Herkunft, teils weil sie auf gleicher geistiger Ebene mit ihnen stehen/verräterische Toleranz üben. Oft von Politik und Gesetz verschonte deutsche Deutschland-/Christen- Religionshasser. „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt“.

Vize-Kanzler!!! Gabriel hat nach dem Brand einer Moschee diese besucht. Ein „Deutscher!“ Nazi, wie gleich verdächtigt, war es nicht. Inzwischen gibt es auch viele „ethnisch fremde! Nazis“ im Land – siehe auch Judenhass in ganz Europa. Brennt eine Kirche hört man nichts von ihm - unserem deutschen Vizekanzler!!!


1

0
 
 speedy 26. Februar 2015 
 

die sind so damit beschäftigt ihre deutsche Kirche zu gründen, und die Kirchensteuer zu ver"walten" das sie keine zeit mehr für anderes haben


2

0
 
 M.Schn-Fl 25. Februar 2015 
 

@REHTUL

Bitte schauen Sie doch noch einmal hin.
Im ersten Absatz gleich zu Beginn sind eine Reihe von selbst erlebten Kirchenschändungen aufgeführt.
Das sich früher die Presse nur auf Diebstahl beschränkte ist natürlich eine bewusste Verkürzung der Vorfälle, weil vieles von dem, was für uns Sakrileg ist, für die Presse kein Thema ist.


2

0
 
 sovi 25. Februar 2015 
 

Anbiederung der Kirche

Ich habe die verlogenenen Äusserungen der Kirchen und ihre Licht-Aus-Aktionen (wie in Köln) gegen PEGIDA & Co. nicht vergessen und vergessen habe ich auch nicht die div. Anbiederungen an den Islam. Gemeinsames beten mit Moslems?
Kirchenvertreter haben die "abrahamitische" Gemeinsamkeit hervor ...
Haben die den Koran etwa nicht gelesen?
Der Koran hat mit dem neuen Testament nichts gemein. Christus sagt Sätze wie "Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein." - Mohammed sagt Sätze wie: "Tötet die Ungläubigen" (In allen möglichen Formen wird es wiederholt und dazu aufgefordert.)
Nun, dass ist ein triftiger Grund nicht mehr in der Kirche sein zu wollen.
Ich habe einige Freunde, die Moslems sind. Das heißt aber nicht, dass mich der Koran als "friedlich" überzeugt.

Dass es jahrelang Vergewaltigung von Kindern gab, ist entsetzlich - dass man das auch noch wissentlich unter den Teppich kehrte ist kaum zu steigern. (Und ein weiterer Mosaikstein)


1

0
 
  25. Februar 2015 
 

Diebstahl schlimm genug

In dem Artikel wird die Großteil der Straftaten als Diebstahl aufgeführt. Die anderen Straftaten wurden nicht quantifiziert. M. E. ist ein Diebstahl schlimm und in einer Kirche besonders verwerflich aber noch lange keine "Schändung". Vor einigen Wochen wurde hier von Kircheneinbrüchen berichtet und in der Überschrift stand dann etwas von Raub. Für Diebstahl, Raub, Störung der Religionsausübung gibt es unterschiedliche Paragraphen im Strafgesetzbuch. Ich fände gut zu unterscheiden und dann vielleicht etwas weniger reißerische Überschriften zu finden.


1

0
 
 ThomasR 24. Februar 2015 
 

wenn man zu den Kirchenschändungen (vom Außen)

die liturgischen Missbräuche (Kirchenschändungen vom Innen?) dazu rechnet dann wird sich die Anzahl der Kirchenschändungen allgemein sehr schnell sogar möglicherweise verdoppeln


5

0
 
 anjali 24. Februar 2015 
 

geschlossen

Die meiste Niederlaendische Kirchen sind schon zeit Jahrzehnten ausser der H.Messen geschlossen, da sonst alles gestohlen wird.


7

0
 
 Cremarius 24. Februar 2015 

Brandstiftung Kirche - Leider gar nicht so selten - Auswahl Fälle

Einbrüche sind das eine, Brandstiftungen das andere.
Sie sind, leider, häufiger als man vielleicht vermuten könnte,- denn nicht selten wird darüber kaum bis gar nicht "überlokal" berichtet. Doch auch diese Taten sind möglicherweise dem Oberbegriff "Kirchenschändung" zu unterstellen. Da die Täter indes meist nicht gefasst werden, bleiben ihre Beweggründe in aller Regel im Dunklen.
Eine kleine, natürlich nicht repräsentative, Auswahl der "neueren" Fälle:

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/geilenkirchen/brandstifter-hat-geilenkirchener-kirchen-im-blick-1.789866

http://www.faz.net/aktuell/politik/bandenkriminalitaet-brandstiftung-als-spektakel-12530215.html

https://mopo24.de/nachrichten/kirche-brand-eula-sachsen-4222

http://www.pz-news.de/baden-wuerttemberg_artikel,-Brandstiftung-Serie-Millionenschaden-nach-Kirchenbrand-_arid,255327.html

http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-lichtenberg-brandanschlag-auf-koptische-kirche/10792710.html

...


11

0
 
 Ehrmann 24. Februar 2015 

@antony

Nun ja - gesetzt der Fall, die Kirchen wären durchbetet - es gab einmal eine Zeit (vielleicht bin ich alt genug, mich daran erinnern zu können) - da war praktisch immer jemand in der Kirche - oft auch in den Beichtstühlen (nicht nur während der Messen)- da beteten Priester ihr Brevier oder lasen besinnliche Bücher, wenn sie nicht gebraucht wurden. Die Kirchen sind Bauwerke, da gibt es nicht Schuld oder Unschuld. Aber ich denke, die Anwesenheit von Betern würde schon schützen -oder? Vielleicht wecken uns solche Schändungen auf? Auch leere Wohnungen laden zum Einbrechen ein.
O ja- wie treffend und schön ist das Zitat von Bischof Oster am Kopf dieser Seite.


16

0
 
 Tisserant 24. Februar 2015 

@SpatzInDerHand
Weil unsere Bischöfe, bis auf wenige Ausnahmen, sich nicht trauen, da das System es ihnen nicht erlaubt!

Beispiel Dom Verdunkelung bei der KöGiDa Demonstration in Köln!
Die Gutmenschen im Generalvikariat und aus Medien, Politik und Kultur waren sehr zufrieden deswegen, brav kath Kirche, du machst was wir euch vorgeben!
Weshalb wurde der Dom nicht bei den unzähligen Morden an unschuldigen Brüdern und Schwestern verdunkelt?
Da traut man sich nicht ran, vorher eine Gedenkmesse für jene, mit Kardinal Woelki dies wäre ein Zeichen, das glaubhaft wäre!
Doch danach, würde der Kardinal vor das Tribunal der Gutmenschen aus Medien, Politik und Kultur gezerrt und müßte sich dort tief in Demut verneigen, denn dies sei Anti-islamisch!

Und genauso müßte es bei Kirchenschändugen sein! Ein lautes: NEIN! Was soll das?
Bei anderen insbesondere bei Moscheen sagt man es von bischöflicher Seite seltsamer Weise auch!
Es fehlt bei vielen die Achtung vor sich und den eigenen Glauben!


22

0
 
 M.Schn-Fl 24. Februar 2015 
 

@antony

Danke, dass Sie auf den Tippfehler aufmerksam gemacht haben, der zu einem Verständisfehler wird:
Natürlich muss es heißen: nur 2 von 100 Lehrenden glauben noch an die Auuferstehung Christi.
Ist bereits korrigiert.


9

0
 
 SpatzInDerHand 24. Februar 2015 

@Tisserant: Wie? Was???

Wissen Sie, wenn man Opfer eines Verbrechens wird, versucht man normalerweise, durch Schreien auf sich aufmerksam zu machen. Warum schreien unsere Bischöfe nicht auf??


8

0
 
 Tisserant 24. Februar 2015 

Volle Zustimmung!

Verherhter Dr Schneider-Flagmeyer!
Sie schreiben mir aus dem herzen!
Die DBK ist ein Wachsfigurenkabinett von Bischöfen, welche sich nit getrauen öffentlich etwas zu sagen, da sie damit rechnen müssen vom System innerhalb der Kirche und außerhalb der Kirche direkt sanktioniert zu werden!

Das System funktioniert und wer da an dunkle geheime Mächte denkt, der irrt! Es sind meist die Geenralvikariate, Gremien, einflußreiche Laien- und Priesterorganisationen, deren eine echte und an wahrhaftigkeit lebende Kirche, ihrer eignen Ideologie und Geltungsbedürfnis im Wege stehen!

Das Christentum in Europa und Deutschland ist lau, schal und verwässert durch das Geld!
Die kath Kirche ist immens reich an Geld und immens arm an echtem gelebtem Glauben!

Fragt doch einmal die ach so aufgeklärten, was Auferstehung für sie bedeutet!?
Auf die Häresien könnt ihr euch freuen!

Der Glaube ist in der Kirche verdunstet!
Mit nichts kann man nichts aufbauen und leben!


18

0
 
 antony 24. Februar 2015 

Nun ja...

... Herr Schneider-Flagmeyer: Wollen Sie den Kirchen nun eine indirekte Mitschuld an Kirchenschändungen geben? Scheint mir schon sehr an den Haaren herbei gezogen.

Klar, Glaubensverdunstung ist hierzulande ein erhebliches Problem, für das ein Teil der Verantwortung bei den Kirchen liegt. Wenn, wie Sie zitieren, nur 2% der Lehrenden an den Fakultäten nicht an die Auferstehung glauben, dann wären das zwar 2% zu viel, aber doch viel weniger, als ich bisher geschätzt hätte (>20%). Aber würden wirklich weniger Kirchen geschändet, wenn der Glaube weniger verdunsten würde?

Bei Kirchenschändungen ist die Kirche das Opfer, nicht der Täter.


2

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Prominenter US-Priester verteidigt seine offene Unterstützung für Trump
  2. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  3. Der Aufreger im Sommerloch
  4. Maria 1.0 bittet DBK um einen öffentlichen Akt der Buße und Reue sowie um Marienweihe
  5. Bischof Krautwaschl: Steirische Kirchenreform weitgehend auf Linie mit Rom
  6. Italien: Vatikan-Erklärung zu Spenden für Messen löst Echo aus
  7. „Warum tobt Felix Neumann so gegen katholische Selbstverständlichkeiten?“
  8. Syrien: Wiederaufgebaute maronitische Kathedrale von Aleppo eingeweiht
  9. "Pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche"- Teil 2
  10. USA: Papst erhebt von Junipero Serra gegründete Kirche zur Basilika








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  2. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt
  3. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  4. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  5. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  6. Neues kath.net-Kult-T-Shirt: Crux Sacra Sit Mihi Lux
  7. 27-Jähriger macht mit 15-Kilo-Kreuz eine Bußwallfahrt durch Polen
  8. Tödlich verunglückt: Trauer um zwei Seelsorger
  9. Kataloniens Präsident kündigt Sanktionen gegen Kardinal Omella an
  10. "Tötungswillige Ärzte gesucht!"
  11. EKD-Kopf Bedford-Strohm kündigt Kurswechel an - „Zusammenarbeit mit NGOs wie Sea-Watch“
  12. Vatikanist Edward Pentin: Franziskus-Nachfolger ist „wahrscheinlich konservativ“
  13. Prominenter US-Priester verteidigt seine offene Unterstützung für Trump
  14. Kathedrale von Sheffield löst um „Inklusion“ willen traditionsreichen Kirchenchor auf
  15. Brandanschlag auf Kathedrale in Managua

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz