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Sachsen: Jungpolitiker provoziert mit Bild des zerbombten Dresdens

24. Februar 2015 in Deutschland, 1 Lesermeinung
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„Pyro-Technik ist kein Verbrechen“ – Kritiker sehen Verhöhnung der Kriegsopfer


Meißen (kath.net/idea) Viel Kritik hat ein Bild ausgelöst, das der sächsische Nachwuchspolitiker Johann Dulig (SPD) in einem sozialen Netzwerk geteilt hat. Darauf ist ein britischer Bomber abgebildet, der seine Fracht abwirft. Darunter ist das zerstörte Dresden zu sehen. Dazwischen steht: „Pyro-Technik ist kein Verbrechen!!! Deutsche Kurven abfackeln!!!“ Mit dem mittlerweile gelöschten Bild habe er dagegen protestieren wollen, dass „alte und neue Nazis“ den 13. Februar – den Jahrestag der Zerstörung der sächsischen Landeshauptstadt – vereinnahmen wollen, erklärte Dulig. Dresden sei eben auch eine Täterstadt gewesen, so der 20-Jährige, der im Vorstand des SPD-Unterbezirks Meißen sitzt. Er ist der älteste Sohn des sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig (SPD). Die Jugendorganisation der „Alternative für Deutschland“, die „Junge Alternative“, forderte den Rücktritt des Meißener Kreisrats. „Dieses Verhalten von Johann Dulig ist menschlich und politisch betrachtet in höchstem Maße verwerflich“, schreiben die Landesvorsitzende Franziska Schreiber und der Meißener Kreisvorsitzende Peter Baier in einer Erklärung. Mit diesen Aussagen würden Zehntausende ziviler Todesopfer und deren Angehörige entwürdigt. Darüber hinaus seien solche Aussprüche gewaltverherrlichend und bekräftigten Duligs offensichtliche Nähe zum linksradikalen Milieu.


Auch andere Parteien im Meißener Kreistag reagierten mit Unverständnis. „Das war ganz einfach eine nicht akzeptable Äußerung“, so die Vorsitzende der CDU-Fraktion, Margot Fehrmann. Die Fraktionschefin der Partei „Die Linke“, Bärbel Heym, führt die Aktion Duligs auf „jugendliches Geltungsbedürfnis“ zurück: „Das war völlig daneben!“ Dulig erklärte inzwischen, er habe mit dem Bild niemanden verletzen wollen: „Ich möchte mich deswegen bei denen entschuldigen, die meinen Eintrag so interpretiert haben.“

Foto: Bombardierung von Dresden in den letzten Monaten des II. Weltkrieges



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