Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  5. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  12. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Spanien will Abtreibungsgesetz verbessern

19. Februar 2015 in Familie, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bisher sind Abtreibungen generell bis zur 14. Schwangerschaftswoche erlaubt. Bei Risiko für die Mutter oder Behinderung des Kindes kann nach alter Gesetzeslage bis zur 22. Schwangerschaftswoche legal abgetrieben werden.


Madrid (kath.net/KNA/red) Spaniens konservative Regierung will das Abtreibungsgesetz nun doch verbessern. Demnach sollen Minderjährige nicht mehr ohne Erlaubnis ihrer Eltern abtreiben können, wie spanische Medien am Mittwoch berichteten. Der Sprecher der regierenden Volkspartei PP, Rafael Hernando, kündigte an, die Änderung werde schon bald im Parlament verabschiedet. Dort besitzen die Konservativen die absolute Mehrheit.

Vergangenen September musste Ministerpräsident Mariano Rajoy das Vorhaben eines strikteren Abtreibungsgesetzes wegen mangelnden Rückhalts vorläufig aufgegeben. Sein Entwurf stieß bei Frauengruppen und der Opposition, aber auch in Teilen der PP auf Widerstand. Dennoch erklärte Rajoy damals, bei Abtreibungen minderjähriger Mädchen ab 16 die Zustimmung der Erziehungsberechtigten verlangen zu wollen.


2010 hatte die sozialistische Vorgängerregierung Abtreibungen generell bis zur 14. Schwangerschaftswoche freigestellt. Diese Frist kann bis zur 22. Woche verlängert werden, wenn ein Risiko für die Gesundheit der Frau besteht oder Hinweise auf schwere Behinderungen des ungeborenen Kindes vorliegen.

Ein Plan der jetzigen konservativen Regierung sah vor, die Fristenregelung gänzlich abzuschaffen. Frauen hätten dann nur noch in Ausnahmefällen wie nach einer Vergewaltigung oder bei schweren gesundheitlichen Risiken abtreiben dürfen. Nachdem Rajoy das Gesetzesvorhaben aufgab, trat Justizminister Alberto Ruiz-Gallardon zurück. Die katholische Kirche warf der Regierung vor, sich von wahlstrategischen Überlegungen leiten zu lassen.

2015 ist in Spanien ein Super-Wahljahr: Im Mai finden Kommunalwahlen statt; in 15 der 17 autonomen Regionen stehen Regionalwahlen an, und im Spätherbst stimmen die Bürger über das Parlament ab.

´Aaron´ - Eindrückliches Kurzvideo gegen Abtreibung (Englisch)


(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Sol 20. Februar 2015 
 

Die Partido Popular hat mit dem Wahlversprechen, die Fristenregelung abzuschaffen und nur in Ausnahmefällen eine Abtreibung zuzulassen, die letzte Parlamentswahl mit absoluter Mehrheit gewonnen. Es ist ein Irrtum wenn hier berichtet wird, dass Ministerpräsident Rajoy das Gesetzesvorhaben wegen mangelden Rückhalts aufgeben musste. Er tat dies aus anderen fadenscheinigen Gründen. Rajoy hat somit nicht nur seine Wähler betrogen sondern er duldet die aufgrund der Fristenregelung vorgenommenen Abtreibungen. Von einer verbesserten Gesetzeslage kann absolut keine Rede sein. Der Gesetzentwurf schützt zwar in gewisser Weise die minderjährigen Mädchen aber in keiner Weise die ungeborenen Kinder. Somit sieht der Vorsitzende des spanischen Familienforums zu Recht in dem vorliegenden Gesetzentwurf ein Scheitern der Regierung und der Demokratie in Spanien. Am 22.11.2014 fand in Madrid eine Pro-Life Manifestation mit 1,4 Millionen !!! Teilnehmern statt. Eine weitere ist für den 14.3. geplant.


0
 
 bernhardtwarga 19. Februar 2015 

@Dismas - das ist nicht genug ...

... das man das "verbessert" !
Das muss man ABSCHAFFEN !
Sind wir noch Katholisch ???????
Ich frage weil jedes Erstkommunionskind lernt die Gebote und da schreibt nichts von "Du sollst nicht abtreiben" sondern DU SOLLST NICHT TÖTEN !
Wieso nennt man das nicht ganz einfach beim Namen ?
Manche "verschönern" noch diesen Ausdruck und sagen
"Schwangerschaftsunterbrechung" ... als ob man, wenn was passiert die Stromzufuhr unterbricht wegen einem Kurzschluss.
Es gibt so viele Arten und Weisen wie der Teufel uns verführen will und auch tut. Er schreckt von nichts zurück davon können wir sicher sein.
Wir müssen standhaft bleiben !

UIOGD


1
 
 Dismas 19. Februar 2015 

Ja, eine gewisse Einschränkung, "Verbesserung" zu sagen ist mir unmöglich.

Zitat aus dem Artikel" Nachdem Rajoy das Gesetzesvorhaben aufgab, trat Justizminister Alberto Ruiz-Gallardon zurück..." Respekt vor diesem Minister! Ich weiß, Politik ist die Kunst des Machbaren, besteht aus Kompromissen. Aber hier geht es um Menschenleben!! Die Artenschutzgesetze für Elefantenelfenbein sind stringenter als die Gesetze zum Schutz kleiner Kinder!! Wieviel dürfens denn sein? "50.000 statt 100.000" im Jahr? Ist das "Verbesserung"? 1 Kind wäre 1 zuviel. Gute Frauenverbände würden über den Schaden auch für die Frau, die auch ein Opfer dieser Tötung ist, aufklären!! Mich schauert vor dieser grauenhaften Arithmetik.- Also bitte nicht mit "Verbesserung" titeln.


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  3. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  4. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  5. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  6. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  7. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  8. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  9. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  10. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz