Login




oder neu registrieren?


                                                        Coming soon: Die mobile Version von kath.net - Wir bitten noch um etwas Geduld! DANKE!

Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Kardinal Koch möchte Versöhnung von Alter und Neuer Messe
  2. Kommt Corona-Impfpflicht?
  3. Der grosse Betrug
  4. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  5. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  6. Corona-Ausbruch in Frankfurter Baptistengemeinde
  7. Papst Franziskus in Geldnot!
  8. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  9. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  10. Österreichische Bischöfe bitten im Corona-Hirtenwort um Entschuldigung

Rund 3.500 Kircheneinbrüche seit 2010 in Nordrhein-Westfalen

16. Februar 2015 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nur 14,8 Prozent der Einbrüche in Kirchen und Kapellen konnten aufgeklärt werden - Die Aufklärungsquote ging in den vergangenen Jahren immer weiter zurück.


Düsseldorf (kath.net/KNA) In den vergangenen fünf Jahren sind in dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen insgesamt 3.504 Kircheneinbrüche verübt worden. Wie NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Freitag auf eine Kleine Anfrage der CDU-Landtagsopposition mitteilte, richteten die Diebe in den Gotteshäusern seit dem Jahre 2010 einen Gesamtschaden in Höhe von 2,5 Millionen Euro an. Den Wert des Diebesguts bezifferte der Innenminister auf 1,4 Millionen Euro.

Nur 14,8 Prozent der Einbrüche in Kirchen und Kapellen konnten laut Jäger aufgeklärt werden. Von den 785 Tatverdächtigen waren annähernd 80 Prozent deutscher Nationalität. Pro Jahr wurden in NRW zwischen 660 und 790 Kircheneinbrüchen verübt. Die Aufklärungsquote ging in den vergangenen Jahren immer weiter zurück.

Die CDU-Opposition zeigte sich bestürzt darüber, dass in zunehmendem Maße auch Kirchen zu den Zielen von Einbrechern zählen. Dabei würden zum Teil mit roher Gewalt Opferstöcke und Tresore aufgebrochen, sakrale Gegenstände entwendet und elektronische Anlagen gestohlen. «Besorgniserregend ist die Skrupellosigkeit, mit der die Gotteshäuser unter Anwendung brachialer Gewalt beschädigt und bestohlen werden», erklärte der Kölner CDU-Landtagsabgeordnete Christian Möbius.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 elmar69 17. Februar 2015 
 

Geringe Beute

Vielleicht muss man noch dem dümmsten Junkie klarmachen, dass es nichts zu holen gibt: Ein Opferstock wird oft geleert, da sollte kaum was drin sein. Alles was wirklich wertvoll ist, ist oft separat weggeschlossen. Vieles was in einer Kirche steht ist zwar nicht billig aber auch kaum verkäuflich.

Vandalismus scheint da keinen großen Anteil zu haben, sonst wäre der Gesamtschaden viel größer.


0

0
 
 Rainer Ahrends 16. Februar 2015 

Ausreichender Schutz?

Bei Einbrüchen in Kirchen geht es hauptsächlich um das Ergattern von Geld und Wertgegenständen, es hat nichts mit Kirchen- oder Glaubensfeindschaft zu tun.
Es ist daher fragwürdig, ob unsere Kirchen nicht zu wenig und schlecht gesichert sind, um vor solchen Angriffen gewappnet zu sein. Beispielsweise haben viele Eigentumshäuser mit wertvollem Inventar eine Alarmanlage oder eine erhöhte Sicherheitstechnik (Stahl-Türriegel, Fensterriegel/Gitter, etc.) und sind so vor Einbrechern geschützt. Die hohen Einbruchszahlen rühren daher wahrscheinlich auf einem hohen Inventarwert bei gleichzeitig schlechter Sicherung. Eine Verbesserung ist hier dringend notwendig.


4

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Kardinal Müller warnt vor Unterdrückung der katholischen Kirche
  2. „Ratzinger ist weltweit der wohl meistgelesene Theologe der Neuzeit“
  3. Kirchliche Gästehäuser in Italien bleiben zur Hälfte geschlossen
  4. "Ich vermisse meine Kirche. Ich vermisse meinen Bischof"
  5. Maria 1.0 dankt für Marienweihen dreier Bistümer
  6. Neue Regeln für Gottesdienste in Tschechien, Slowakei und Ungarn
  7. „Von Seiner Liebe umfangen“
  8. „Die Messe ist leider voll“ – Und was jetzt?
  9. Schmerzlich, schmerzlich, schmerzlich
  10. Hierarchie – heute für morgen








Top-10

meist-gelesen

  1. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  2. Kardinal Müller warnt vor Unterdrückung der katholischen Kirche
  3. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  4. Papst Franziskus in Geldnot!
  5. Vom Lehramt längst beantwortet
  6. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  7. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  8. Der grosse Betrug
  9. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  10. Corona-Krise ist für George Soros die Krise seines Lebens

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz