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Muslimische Fürbitte im Kölner Dom – Keiner fühlt sich zuständig

9. Februar 2015 in Kommentar, 50 Lesermeinungen
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Islamische Fürbitte beim Soldatengottesdienst im Kölner Dom und keiner ist verantwortlich. Eine Eucharistiefeier ist keine interreligiöse Dialogveranstaltung. Ein kath.net-Kommentar von Johannes Graf


Köln (kath.net/jg)
Im Kölner Dom fand am 22. Januar der traditionelle Soldatengottesdienst zum Weltfriedenstag statt. Kardinal Rainer Maria Woelki zelebrierte die heilige Messe. Neben Vertretern der deutschen Streitkräfte waren auch Soldaten anderer Länder anwesend, die in Deutschland stationiert sind. Die Fürbitten wurden von Militärangehörigen verschiedener Nationen in der jeweiligen Landessprache vorgetragen. Zuvor wurde die deutsche Übersetzung verlesen.

Die dritte Fürbitte wurde von einer muslimischen Soldatin vorgetragen. Die deutsche Übersetzung lautete: „Wir bitten für die Menschen, die dem Unrecht und der Gewalt entgegen treten und dabei ihr Leben riskieren; besonders für unsere Soldatinnen und Soldaten und die Angehörigen der Bundespolizei. Um ein waches Bewusstsein und ein dem Menschen zugewandtes Herz.“

Laut einer kath.net vorliegenden Übersetzung sagte die Soldatin aber: „Im Namen Gottes, des Barmherzigen, des Allerbarmers. Die Grüße seien auf dem Siegel der Propheten (also Mohammed, Anm.). Wir bitten Gott, den Erhabenen, für all die Menschen, die Gewalt und Demütigung ausgesetzt sind und alle diejenigen, die sich mit ihrem Leben der Gefahr aussetzen, insbesondere den Soldaten und Soldatinnen und der Polizei, die über Sicherheit und Schutz und Frieden in den Gemeinschaften wachen.“


Vielleicht handelt es sich nur um ein Missverständnis und die Muslimin hat einfach eine in ihrer Religion übliche und für sie selbstverständliche Einleitungsformel für ein Gebet oder eine Bitte verwendet, die mit dem Veranstalter nicht abgesprochen war. Deshalb sollte man mit Vorwürfen vorsichtig sein.

Objektiv betrachtet hat eine muslimische Fürbitte natürlich nichts in einer katholischen Eucharistiefeier verloren. Mohammed ist für die Christen kein Prophet. Der nachfolgende Vers ist wiederum für Moslems nicht akzeptabel. Der Kantor singt: „Gott unser Vater“, das Volk antwortet: „Wir bitten Dich erhöre uns“. Eine Vater – Kind Beziehung zwischen Allah und dem Menschen ist für den Islam undenkbar.

kath.net hat eine Anfrage an das Erzbistum Köln gestellt, unsere Redaktion wurde an die Domseelsorge verwiesen. Die Domseelsorge teilte uns mit, dass der Soldatengottesdienst vom Katholischen Militärdekanat Köln vorbereitet worden sei, das auch für die Auswahl der Vortragenden der Fürbitten verantwortlich sei. Die Domseelsorge habe die deutschsprachigen Fürbitten erhalten und „zustimmend zur Kenntnis genommen“. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn man sich die deutsche Übersetzung ansieht.

Wer auch immer für die missglückte Fürbitte verantwortlich war – so etwas sollte sich nicht wiederholen. Wie kam es überhaupt dazu, eine Muslimin eine Fürbitte lesen zu lassen? Eine Eucharistiefeier ist schließlich keine interreligiöse Dialogveranstaltung.

Video dieser Eucharistiefeier mit Fürbitte durch eine Muslimin. Die Fürbitte beginnt ab Minute 37:00 mit der deutschen Übersetzung.



Foto Kölner Dom (c) kath.net



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Lesermeinungen

 Gipsy 16. Februar 2015 

@ Unverstellt

"Ist das nicht Entweihung?"
-----------------------------------
Eine Entweihung nicht, aber ein ungeheuerlicher Affront gegenüber unserem Gott.
Erstes Gebot missachtet und andere dazu ermutigt, dies auch zu tun.


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 Gipsy 16. Februar 2015 

@ nachgedacht

2Wer sucht, der findet
immer etwas, was nicht 100-prozentig korrekt gelaufen ist.
2
--------------------------------------
Nicht hundertprozent korrekt ? Das war total daneben und für unseren Herrn Jesus Christus ein Schlag ins Gesicht.

Die Christen vernachlässigen ihr Allerheiligstes und DAS ist nicht nur gerade einmal ein einmaliges "Nicht korrekt gelaufen", das ist ein unverzeihlicher Leichtsinn.


2

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 Suarez 12. Februar 2015 

@Stiller - Entschuldigung, aber was soll dann das Credo?

Mir ist das alles zu unbestimmt. Im Apostolischen Glaubensbekenntnis wird die Dreifaltigkeit als Wesensmerkmal Gottes genannt.

Und immer wieder ist bei Jesus die Rede von Umkehr. Die Apostel Petrus und Paulus haben diese Umkehr zum Hauptbestandteil ihrer Verkündigung gemacht. Umkehr meint doch, dass wir uns der Wahrheit zuwenden müssen und wer das nicht will, der wird ins Verderben geraten.

Errettung meint doch keinen Automatismus, an dem sich der je einzelne Mensch nicht beteiligen müsste und Umkehr ist auch kein blinder Akt, sondern die Hinwendung zum Licht, zum Logos! Du sollst Dir kein Bildnis machen kann doch nicht so verstanden werden, dass unser Gottverständnis im subjektiv Interpretativen verharren soll. Im Gegenteil, dadurch wird der Glaubende verpflichtet nicht sein subjektives Bild als das wahre auszugeben, sondern wirklich auf Gott als den zu schauen, als der er sich uns zu erkennen gegeben hat.Wäre Umkehr überflüssig, so ließ sich fragen, was dann noch Mission soll?


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 Stiller 12. Februar 2015 
 

@Suarez v. 10.02., auch noch Teil 3

Und genau so lernte ich es auch in den 70ern in Vorlesungen zur Exegese AT und NT in der Theol. Hochschule St. Georgen in Frankfurt.

Juden, Christen und Muslime haben als gemeinsamen Grundansatz den Glauben an den einen Gott, den Schöpfer aller. Aus dieser Basis ergibt sich die Grundeinstellung, andere primär als Schöpfung Gottes anzuerkennen.

Die Tiefe der Erkenntnis Gottes hat mit der Liebe Gottes zu den Menschen zu tun.

Können wir annehmen, dass der eine Gott seine eigenen Geschöpfe nicht verlieren möchte (was eine Niederlage für Ihn wäre), dass Er also alle Menschen sucht und retten möchte, und dass Er dazu mehr Möglichkeiten hat, als wir wissen können?

Es ist lang geworden - und doch zu kurz -, was ich geschrieben habe.
Die Tiefe meines Vertrauens in Gottes Handeln (fides lässt mich auf die Erlösung aller Menschen hoffen (spes) und zwingt mich geradezu - wie Hl. Johannes Paulus II. (mehrfach zitiert) - gegen allen eig. inneren Widerstand Muslime als Brüder zu lieben (caritas)


1

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 Stiller 12. Februar 2015 
 

@Suarez v. 10.02., Teil 2

Und ich denke an den Gott der Muslime, der sich durch das Offenbarungsverständnis des Mohammed eben anders erschließt.
Wir Christen hoffen auf das wahre Gottesverständnis. Und gleichzeitig weiß ich: Wir alle sind so unvollkommen, dass wir Gottes Herrlichkeit immer nur erahnen können. Und wenn ich hundert Christen nebeneinander stelle und sie ihre Gotteserkenntnis beschreiben ließe, es wäre Babylon!
Der kluge Dietrich Bonhoeffer schrieb: „Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht.“
Ja, sobald wir uns ein Bild machen, scheitern wir, müssen wir scheitern.
Selbiges lehrt uns der Dekalog:
„Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.“ Ex 20, 4

Gemeint ist sicher nicht etwa ein Verbot – und das lehrt auch die Kirche nicht–, Vorstellungen von Gott und seinen Hypostasen bildhaft festzuhalten. Bilder haben immer Ansehbares, damit Begreifbares. Psychotherapeutisch: Entlastendes, Identität Schaffendes


1

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 Stiller 12. Februar 2015 
 

@Suarez v. 10.02.

Gerne will ich antworten, @Suarez, den wir können ja auch anders...

Sie haben es geschrieben, schon im einleitenden Konjunktionalsatz – es geht um den Einen (Sie geben das Beispiel (eine ‚dritte Person‘, die von zwei anderen Personen charakterisiert wird).
Annahme: Der Eine ist Gott.
Die Beschreibungen Gottes sind Ergebnisse von Gotteserkenntnissen.
Und Gotteserkenntnisse haben unterschiedliche Tiefen wegen unterschiedlicher Offenbarungswahrnehmungen. So ist der Gott Israels auch unser christlicher Gott, aber noch ohne die Offenbarungen durch die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus. Mit unserem paulinischen Gottesverständnis berufen wir uns auch auf die Kontinuität der Gottessuche und –erklärungen seit Platon und Aristoteles einerseits, auf die Schriften des Judentums andererseits. Spätere ergänzten, erhellten; ich denke jetzt von den Evangelisten über Paulus selbst, Thomas von Aquin, Anselm von Canterbury, um zwei von vielen zu nennen, bis Benedikt XVI..

Teil 2 folgt


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 Reichert 11. Februar 2015 
 

Kardiologe

Ich empfinde genauso! Ich habe mir die
Predigt von Kard. Woelki angehört. Sie hat
mich alles andere als vom Stuhl gerissen.
Bekennermut, sei es gelegen oder nicht ge-
legen, sieht in meinen Augen anders aus.
Man darf gar nicht daran denken, wie wie er sich bei dieser Politkorrektness
vor achtzig Jahren verhalten hätte.


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 bezader 11. Februar 2015 
 

Ezechiel 22-26

"Ihre Priester verkehren mein Gesetz freventlich und entheiligen mein Heiligtum; sie halten unter dem Heiligen und Unheiligen keinen Unterschied und lehren nicht, was rein oder unrein sei, und warten meiner Sabbate nicht, und ich werde unter ihnen entheiligt."


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 Unverstellt 11. Februar 2015 
 

Ist das nicht Entweihung?

Tut mir leid, aber solange das nicht geklärt wird, werde ich mir Übertragungen aus dem Kölner Dom sicher nicnt mehr anschauen.


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 Kardiologe 11. Februar 2015 
 

Kölner Dom

Wenn ich so etwas lese, gehen bei mir alle Lichter aus. Da verdunkelt sich der Dom in Wirklichkeit.


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 Suarez 11. Februar 2015 

@Msgr.Franz Schlegl

Papst Johannes Paul II wollte - auf einer rein abstrakten Ebene - den Unterschied zum Atheismus hervorheben, um eine Tür zum Dialog zu öffnen.

Seit der Regensburger Rede von Papst Benedikt XVI emeritus und die schrecklichen Reaktionen darauf in weiten Teilend der muslimischen Welt mit brutal ermordeten Christen, sollte klar sein, dass die bloße Betonung einer nur abstrakt verstandenen Gemeinsamkeit im Glauben wenig Sinn macht.

Eine Teilwahrheit kann das Falsche im defizitären Glauben nicht überlagern, es bleibt eben als Unwahrheit bestehen.

Insofern könnte man nach den Erfahrungen zu den Reaktionen auf die Regensburger Rede von einem sinnlosen Glasperlenspiel sprechen, wenn weiterhin ein rein abstrakt gefasster Gott als gemeinsamer Nenner betont wird. Diese Gemeinsamkeit trägt nicht.


7

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 Rolando 10. Februar 2015 
 

Suarez

"Die entscheidende Frage ist doch, warum die Muslime das Wesen des einem dreifaltigen Gottes nicht erkennen. Könnte das im Koran begründet sein?"
Mt 16 15-17 zeigt das Petrus aus sich heraus Jesus als Sohn Gottes nicht erkennen konnte, es bedarf der Gnade Gottes, auch Muslime können aus sich heraus es nicht. Doch im Koran steht das die Thora und das Evangelium der Wahrheit entsprechen, (ich denke Sure 5, bin mir jetzt aber nicht sicher). Das müssten die Islamgelehrten halt lehren, doch durch Gebet und Opfer können wir Jesus und Maria helfen die Muslime mit dem Hl. Geist zu erfüllen,


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 SCHLEGL 10. Februar 2015 
 

@ Suarez

Wenn Sie genau schauen,sehen Sie,dass ich ein Zitar von JP II. ,das " STIILER" gebracht hat,aufgenommen habe! Das Gottesbild des Islam ist DEFIZITÄR,weil die Dreifaltigkeit des einen Göttlichen Wesens NICHT erkannt wird!
Der hl. Johannes Paul II. in seiner Ansprache an 80.000 marokkanische islamische Jugendliche im Stadion Mohammed V. von Casablanca (Marokko) am 19. August 1985 mit den Worten (u.a.):

"Wir glauben an denselben Gott, an den einzigen Gott, an den lebendigen Gott, an den Gott, der die Welten schafft und Seine Geschöpfe zu ihrer Vollendung führt."
www.kath.net/news/30970" ZITATENDE Msgr. Franz Schlegl


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 Suarez 10. Februar 2015 

@Stiller - Bitte mal etwas konkreter

Wenn zwei Menschen eine dritte Person charakterisieren, kann es mitunter passieren, dass die Darstellung des einen von der des anderen grundlegend abweicht, dennoch sprechen beide über dieselbe Person. Entweder irrt einer oder gleich beide.

Wer nun behauptet, die Differenzen der Charakterisierung spielten keine Rolle, weil man ja über die gleich Person spreche, der legt ganz offensichtlich keinerlei Wert darauf, ob die Charakterisierung zutreffend, also wahr ist oder falsch.

An den einen Gott zu glauben, heißt noch lange nicht, ihn zu erkennen, wie er wirklich ist. Es ist dabei gerade nicht unerheblich, wer die wahre Gotteserkenntnis hat, denn das ist keine Frage des Geschmacks, sondern der Wahrheit. Sie würden sich ganz sicher beschweren, wenn man Sie mit dem Bild gleichsetzte, das sich andere von ihnen machen.

@Rolando
Die entscheidende Frage ist doch, warum die Muslime das Wesen des einen dreifaltigen Gottes nicht erkennen. Könnte das im Koran begründet sein?


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 gegenstrom 10. Februar 2015 
 

…."radikale Muslime...

…spielen sich zum richtenden Gott auf, und töten aus dem Irrtum, Gott einen Gefallen zu tun.“
Lieber Rolando, dieser Irrtum ist aber leider im heiligen Buch der Muslime klar und deutlich festgelegt und mit dem christlichen Wertekatalog („Du sollst nicht töten) völlig inkompatibel. Ich zitiere ausnahmsweise diese Suren, weil sie Ihre Aussagen klar widerlegen. Beide Suren stammen aus Medina und wurden nicht überschrieben (abrogiert).
“Nicht ihr habt sie erschlagen, sondern Allah erschlug sie. Und nicht du hast geschossen, sondern Allah gab den Schuss ab; und prüfen wollte Er die Gläubigen mit einer schönen Prüfung von Ihm. Wahrlich, Allah ist Allhörend, Allwissend.” Sure 8, Vers 17
„Siehe, Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft. Sie sollen kämpfen in Allahs Weg und töten und getötet werden. ... Freut euch daher des Geschäfts, das ihr abgeschlossen habt; und das ist die große Glückseligkeit.“ Sure 9, Vers 111


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 Hans1 10. Februar 2015 
 

Ungläubig sind diejenigen, die ...

... sagen:”Gott ist einer von Dreien”…
"... haben sie nichts Gutes zu erwarten…"
und "... (zur Strafe) dafür, daß sie (dem einen) Allah (andere Götter) beigesellt haben ...".

So steht es im heiligen Buch der Muslime. Umgläubige sind wir.


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 Suarez 10. Februar 2015 

@Msgr.Franz Schlegl - Und was schließen Sie aus Ihrer Aussage?

Entscheidend ist doch, inwieweit das Gottesbild wahr ist und da gibt es doch faktisch gravierende Unterschiede oder etwa nicht?

Nur weil der Muslim an einen personalen Gott glaubt, ist doch der Glaube und damit das Gottesbild nicht gleich, sondern immer noch grundverschieden.

Ist der Glaube an die Dreifaltigkeit Gottes etwa nebensächlich, dass wir sie mit dem Verweis auf die Monotheistische Gemeinsamkeit beiseite schieben könnten?

Doch sicher nicht!

Im Islam wird das zentrale Glaubensfundament, dass der Sohn wesenhaft zum Vater gehöre, vehement bestritten. Selbst wenn man hier eine verminderte Gotteserkenntnis des Islam annimmt, stellt diese doch eine unüberbrückbare Hürde für ein gemeinsames Gottesverständnis dar. Käme es auf Wahrheit im Glauben substantiell nicht an, wäre zu beantworten, warum dann die Katholische Kirche den Arianismus, Pelagianismus und Donatismus so entschieden als Häresien ausgesondert hat, wenn es doch genügte, an einen personalen Gott zu glauben.


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 Genesis 10. Februar 2015 

@Klaffer
Ich glaube Sie verstehen nicht! es geht hier nicht um ein einfaches gemeinsames Gebet, es geht hier darum, dass es während des hl. Messopfers war, welches ein WERK GOTTES ist! ein mystisches, ein geheimnisvolles Werk, wo sich der ganze Himmel mit der Erde verbindet. D.h. jener Moment, wo der ganze Himmel herabsteigt, wo sogar die Armen Seelen anwesend sind.
Sie müssen wissen, dass es sogar Menschen gibt, die leiden, wenn eine Häresie in der Messe stattfindet. Sie leiden dann den ganzen Tag, sie können nicht mal essen weil es ihnen schlecht geht.


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 Chris2 10. Februar 2015 
 

Der letzte macht das Licht aus

Weder nach den Anschlägen von Paris, noch wegen der islamistischen Mordbrenner in vieler Herren Länder (und schon gar nicht am Tag der unschuldigen Kinder) ging am Kölner Dom das Licht aus. Erst, als ein paar tausend (hundert?) Bürger gegen diese Verbrechen und die allgemeine Ignoranz unserer Oligarchen in Politik und Medien auf die Straße gingen. Was lernen wir daraus? Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. Volksempfänger abschalten, katn.net, Alfons Proebstl und andere "frische Quellen" zu Rate ziehen und: Weg mit der staatlichen Kirchensteuer(ung)! Freiheit für die Botschaft des Herrn!


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 Fritz99 10. Februar 2015 
 

Häresien in der Kirche

Immer öfter gibt es Häresien in den Kirchen


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 satcitananda 9. Februar 2015 
 

Anrufung Allahs in katholischem Gotteshaus

Der Ansatz war bereits verfehlt. Bei einer Eucharistiefeier sind gläubige Christen unter sich. Ende.


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 Kant 9. Februar 2015 

Kleine, aber wichtige Unterschiede!

@caminanda: „Beim nächsten Freitagsgebet in der Kölner Moschee trägt ein Christ ein Gebet an den Dreifaltigen Gott vor mit der Schlussformel: ‚Darum bitten wir durch Jesus Christus, unsern Herrn und Gott.‘ Wenn schon dann ganz: „... der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.“ Aber ... sie werden es nicht erlauben. Zu Recht! Und ein überzeugter Christ würde das niemals ohne Zustimmung der Moschee-Verantwortlichen tun. Das ist eben der Unterschied zwischen Christentum und Islam.
@oralabora: „sehr wahrscheinlich ... unbeabsichtigt“! Sehr wahrscheinlich unwahrscheinlich! Und selbst wenn, wäre ein dicke Entschuldigung fällig! Auch wenn jemand unbeabsichtigt meine Mutter beleidigt, ...
@Nachgedacht: „Wer sucht, der findet immer etwas, was nicht 100-prozentig korrekt gelaufen ist.“ Falsch! Hier ist nicht etwas nicht 100% korrekt gelaufen, sondern hier ist etwas 100 % falsch gelaufen. Kleiner Unterschied zum Nachdenken!


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 Stiller 9. Februar 2015 
 

@SCHLEGL

Es ist ganz, ganz schwer klar zu machen, dass es eben nur einen Gott gibt, der ist der Gott Israels, der Gott der Christen und der Gott der Muslime,
WEIL es eben nur einen Gott gibt.

Dass sich Gott offenbarte durch Jesus Christus, glauben und hoffen wir Christen.
Und damit unterscheiden wir uns im Glauben an Gott und im Hoffen auf Gott.

Gott aber ist der Eine, von uns Christen erlebt in drei Personen.

Puh, ist das schwierig.


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 Dismas 9. Februar 2015 

Allah der Gott der Muslime ist nicht

der christliche Dreifaltige GOTT, der sich uns geoffenbart hat.VATER,SOHN und HL.GEIST. EIN GOTT in drei Personen. So ist die Vorstellung der Muslime ein Zerrbild Gottes und die Christen gelten ihnen als Götzendiener.... Nun kann eigentlich nur GOTT selbst in den Herzen der Menschen sehen, zu wem dieser betet. Auf jeden Fall ist es daher wichtig, interreligiöse Feiern zu vermeiden, die oft in den Synkretismus führen.Lesen wir beim Hl.Paulus, wie man in einer heidnischen Umwelt als Christ leben soll. Denn diesem Zustand unseres Landes sind wir schon sehr nahegekommen.


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 Klaffer 9. Februar 2015 
 

Es ist wirklich interessant, was die Fürbitte: "Wir bitten Gott, den Erhabenen, für all die Menschen, die Gewalt und Demütigung ausgesetzt sind und alle diejenigen, die sich mit ihrem Leben der Gefahr aussetzen, insbesondere den Soldaten und Soldatinnen und der Polizei, die über Sicherheit und Schutz und Frieden in den Gemeinschaften wachen." für Reaktionen auslösen kann.

Ich glaube, solange Menschen gemeinsam für diejenigen beten, die über Frieden und Sicherheit wachen, solange werden sie keinen Krieg führen.
Wir haben in den letzten Jahrzehnten schon öfter Päpste erlebt im Gebet mit Menschen anderen Glaubens. Wenn es Päpste machen, dann darf es wohl auch 'einige Etagen tiefer' geschehen.
Der Kölner Dom kann deswegen weiterhin ein katholisches Wahrzeichen bleiben.


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 Reichert 9. Februar 2015 
 

Fink

Ich habe da im Hinterkopf noch die muslimische Vorgehensweise in den vatikanischen
Gärten, als auch der vierte Mann das
islamische Glaubensbekenntnis o h n e
Widerspruch des anwesenden Papstes zitie-
ren konnte. Wann lernen die Europäer, daß sie in ihrer Naivität von den Musli-
men für deren Zwecke mißbraucht werden?
Der Gebrauch des gleichen Begriffes
bedeutet noch lange nicht das selbe
Denken. Erlaubt ist alles, was den An-
hängern Mohammeds nützt. Betrug und Lüge
nicht! ausgeschlossen.


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 Bruder Konrad 9. Februar 2015 
 

Kurswechsel in Köln?

Um die Frage beantworten zu können, ist es sicher noch zu früh.

Faktum ist aber, dass Kardinal Meisner Ende 2006 multireligiöse Feiern in der Erzdiözese Köln ausdrücklich untersagt hat.
Dies hat er nach meiner Kenntnis auch nie zurückgenommen - trotz des Aufschreis, den er seinerzeit in der Öffentlichkeit auslöste. (Schließlich hat er damit die Bewahrung der „interreligiösen Harmonie“ als oberster Richtschnur für erzbischöfliches Handeln infrage gestellt – Ende der Ironie).

Zum Thema „Gottesbild“ haben wir uns erst kürzlich anlässlich des Beitrags „Muslime und Christen glauben nicht an den gleichen Gott“ vom 04.Februar 2015 (http://www.kath.net/news/49327) ausgetauscht.
Die Kommentare sind noch einsehbar. Bisher kann ich keine neuen Aspekte erkennen.

Danke an kath.net auch für den heutigen Beitrag!


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 gegenstrom 9. Februar 2015 
 

In der evangelischen Kirche St. Lukas in München darf ein Imam von der Kanzel
seine koranischen Verse rezitieren.
Nun erlaubt man im Kölner Dom (der für – auch – protestierende Christen das Licht abdreht) einer Muslimin eine Fürbitte zu sprechen.
Während dessen wird ein evangelischer Pastor in Bremen (Olaf Latzel) von der Staatsanwaltschaft überprüft, weil er sich in einer Predigt gegen diese unheilige Vermischung von Religionen wehrt (er zitiert und erklärt Ri 6:25-31-Zerstörung des Baal-Altars- und ruft zur Reinheit der Lehre auf.)

Na, wenn das nicht ein Thema für ein Gstanzl in Nestroys Lumpazivagabundus wäre..... „die Welt steht auf auf kein' Fall mehr lang, lang, lang, lang.....“


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 Fink 9. Februar 2015 
 

Das Projekt "Landnahme" läuft

Wer glaubt da an ein Versehen ?
Wie naiv sind wir Westler bloß ?


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 Anno Rasso 9. Februar 2015 
 

Gibt es eigentlich eine kirchengeschichtliche Tradition für derartige "Fremdgebete" in Kirchen. Hat es gemeinsame Gebetstreffen mit Juppiter-, Donar- oder Venuspriesterinnen gegeben?


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 huegel76 9. Februar 2015 

Was ist nur aus dem Kölner Dom geworden?

Als katholisches Wahrzeichen taugt er jedenfalls nicht mehr...


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 SCHLEGL 9. Februar 2015 
 

@ serafina

STILLER sagt es RICHTIG !Es gibt nur EINEN EINZIGEN Gott! Die Moslems irren aber im Hinblick auf die Kenntnis seines Wesens! Msgr.Franz Schlegl

"Soll man einem heiligen Papst widersprechen?
Der hl. Johannes Paul II. in seiner Ansprache an 80.000 marokkanische islamische Jugendliche im Stadion Mohammed V. von Casablanca (Marokko) am 19. August 1985 mit den Worten (u.a.):

"Wir glauben an denselben Gott, an den einzigen Gott, an den lebendigen Gott, an den Gott, der die Welten schafft und Seine Geschöpfe zu ihrer Vollendung führt."

www.kath.net/news/30970" ZITATENDE


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 Ehrmann 9. Februar 2015 

@Nachgedacht und andere,..

..die Sie nach "keinen größeren Sorgen" fragen: neben dem Hinweis auf ein kleines Glutnest, das einen Waldbrand verursacht, und dem alten "prinzipiis obsta" die Information, daß Muslime Räume, in denen Allah angerufen wird, als rechtmäßig ihnen gehörig beanspruchen. Wie auch bei uns gibt es im Islam verschiedene Gruppierungen mit verschiedenen Auffassungen - aber eben auch solche, die die zitierte vertreten-und sich gegebenfalls darauf berufen können (- und werden?) So geringfügig ist dieses Vorkommnis also doch nicht.
Außerdem weiß ich, daß nicht wenige Menschen die Orientierung verloren haben und aus der Kirche austreten, weil sie sie wegen des zunehmenden Indifferentismus nicht mehr erst nehmen können. Auch nur eine Kleinigkeit?


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 tünnes 9. Februar 2015 
 

Man mag darüber streiten, ob der Adressat korrekt genannt wurde, aber der Intention schließe ich mich an. Wie in dem Artikel erwähnt, finde ich auch, dass man mit Vorwürfen gegen die Person zurückhalten sollte. Eine gezielte Provokation zu unterstellen, geht doch etwas weit.
Ich bin mir außerdem auch nicht sicher, ob Gott die Bitte einer Muslimin, die diese in einer Hl. Messe ausspricht erhört, obwohl das unkorrekt ist.
Ich hoffe mal nicht, dass die Dame die Hl. Kommunion empfangen hat.


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 serafina 9. Februar 2015 
 

@caminanda

Prima Vorschlag, vor allem die Bitte "...durch Jesus Christus, unsern Herrn und Gott".

@Charles X
"Da es bekanntlich nur einen Gott gibt, ist er mit Allah identisch"
Ist er nicht! Natürlich gibt es nur einen GOTT, aber nicht alle glauben an diesen einen wahren GOTT. Die einzige wahre Gottheit ist der DREIFALTIGE GOTT und nicht der einfaltige Allah.


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 HX7 9. Februar 2015 
 

Experiment

Falls man immer noch der Meinung ist, dass im Koran der gleiche Gott dargestellt wird schlage ich folgendes Experiment vor:
Beim gemeinsamen Gebet in der Moschee in Jesu Namen bitten oder ein Vater unser. Möglicherweise überlebt man es in Deutschland - gewiss nicht in islamischen Staaten.


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 Martyria 9. Februar 2015 

Basmala

Die Soldatin hat die sog. Basmala / manchmal Bismallah (Wortlaut: "Bismi ʾllāhi ʾr-raḥmāni ʾr-raḥīmi"; gängige Übs. s.o.) verwendet, die als Eröffnungsformel vor allen Suren außer der neunten im Q'ran steht. Sie auszusprechen ist nach islamischer Ansicht Pflicht vor allen religiösen und rituellen Handlungen; in anderen Kontexten sollte sie zwar zur Norm gehören, kann aber auch entfallen.

Die Attribute ar-rahman (der Barmherzige) und ar-rahim (der Gnädige) für Gott sind für uns Christen schon verdaubar, denke ich - wäre da nicht das islamische Grundverständnis, dass all dies nur auf die Mitglieder der Ummah, der Gemeinschaft der Muslime, zutrifft. Ob die Soldatin es aber so gemeint hat? Wir wissen es nicht - nicht einmal das Kopftuch kann ein Beleg sein (s. kath. Südeuropa!).

Ich sehe aber eine andere andere Gefahr als theologische Aporien: Wird nicht die Konsequenz sein, dass künftig überhaupt keine solchen Gottesdienste mehr gefeiert werden - im vorau


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 Nachgedacht 9. Februar 2015 
 

Wer sucht, der findet

immer etwas, was nicht 100-prozentig korrekt gelaufen ist. Ich habe auch die Einschätzung, dass man es hier gut sein lassen sollte. Als wenn es keine wichtigeren Dinge in dieser Welt und dieser Kirche gäbe als diesen Artikel zu schreiben und dann auch noch Anfragen an unterschiedliche Ämter zu verschicken....


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 Ehrmann 9. Februar 2015 

@Dalet

Ich möchte Ihrem Beitrag vollinhaltlich zustimmen. Auf der Straße kommt es zu Unfällen, wenn die Verkehrsregeln nicht beachtet werden - um sie zu kennen und zu akzeptieren haben wir dn Führerschein erworben - in der Kirche gilt es als modern, offen etc., wenn man sich um möglichst gar keine Regeln kümmert - der Erfolg ist: Zwiespalt, Mißtrauen untereinander und anderen gegenüber. "Gehet und TAUFET und LEHRET ALLES ZU HALTEN WAS ICH EUCH GEBOTEN HABE"..Lehre und Gebote ... wie unmodern!


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 oralabora 9. Februar 2015 
 

sehr wahrscheinlich

wird dies unbeabsichtigt gewesen sein und darum nicht weiter zu thematisieren. es gibt glaube ich wirklich wichtigeres diese tage als dieses malheur. ein reissacke in china fällt um...


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 Charles X. 9. Februar 2015 
 

@ Stiller

Ich stimme ihnen zu. "Allah" ist einfach das arabische Wort für Gott. Wenn palästinensische Christen Gott sagen, sagen sie das auf arabisch: eben "Allah". Da es bekanntlich nur einen Gott gibt, ist er mit Allah identisch.


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 caminanda 9. Februar 2015 
 

Vorschag zur Entspannung:

Beim nächsten Freitagsgebet in der Kölner Moschee trägt ein Christ ein Gebet an den Dreifaltigen Gott vor mit der Schlussformel: "Darum bitten wir durch Jesus Christus, unsern Herrn und Gott."


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 7.Oktober1571 9. Februar 2015 
 

Jetzt ist es nur eine Fürbitte...

Was passiert aber einige "Jahrzehnte Kirchenaustritte" später?


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 HX7 9. Februar 2015 
 

Allah ist nicht unser Vater

Wie oft nun noch! Wir haben Muslime gemäß der Schrift von Herzen zu lieben so wie wir auch untereinander Liebe haben sollen. Muslime haben aber einen anderen Gott, was der Nächstenliebe aber kein Abbruch tut. So etwas geht in der Messe nicht - ebenso wie in den vatikanischen Gärten von damals. Aber kuschelt lieber mit dem Islam, statt liebevoll die Wahrheit zu sagen.


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 hilaire 9. Februar 2015 
 

Das sind Sorgen!

Wenn das all unsere Sorgen sind.... Mein Gott ist jedenfalls ein großzügiger Gott, dem das ehrliche Anliegen im Zweifelsfall ungleich wichtiger ist als theologische Korrektheit!


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 jeitner 9. Februar 2015 
 

Entschuldigung ...

da fehlte nur der Durchblick? Schade! Für Spannung ist gesorgt.


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 Nummer 10 9. Februar 2015 

Die Muslimin hat bestimmt gemerkt, dass sie in einer katholischen Kirche ist,

daher ist eine absichtliche Provokation für mich als sehr wahrscheinlich anzunehmen. Hier ist der Kardinal als Chef gefragt. Die Muslimin muss dazu befragt werden und darauf hingewiesen werden, dass sie nicht richtig gehandelt hat. Auf Unterlassung sollte nicht nur diese Muslimin hingewiesen, sondern auch die Priester in der Erzdiözese hingewiesen werden: Keine religionsfremden Gebete in sakralen katholischen Gotteshäusern. Das wäre sonst übergriffige Religionsausübung anderer Religionen in unseren Gotteshäusern. Ich respektiere ja auch dia anderen Religionen in ihren Gebetshäusern!


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 Stiller 9. Februar 2015 
 

Soll man einem heiligen Papst widersprechen?

Der hl. Johannes Paul II. in seiner Ansprache an 80.000 marokkanische islamische Jugendliche im Stadion Mohammed V. von Casablanca (Marokko) am 19. August 1985 mit den Worten (u.a.):

"Wir glauben an denselben Gott, an den einzigen Gott, an den lebendigen Gott, an den Gott, der die Welten schafft und Seine Geschöpfe zu ihrer Vollendung führt."

www.kath.net/news/30970

Die Soldatin betete also zu Gott.
(Den gibt es eben nur einmal!)

Entspannung!


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 dalet 9. Februar 2015 

Gebet der Gläubigen

"In den Fürbitten übt die Gemeinde durch ihr Beten für alle Menschen ihr priesterliches Amt aus", heißt es in der Einführung in das Meßbuch.
Schon allein deswegen mag es zwar politisch korrekt sein, aber theologisch ist es höchst unsinnig, wenn Nichtchristen während der Eucharistiefeier Fürbitten vortragen.


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 Esperanza 9. Februar 2015 

Zelebrant

Das ist immer so eine Sache mit der Verantwortlichkeit.
Ist nicht der Zelebrant, welcher der Messe vorsteht, Hauptverantwortlicher?


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