SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- ADIOS!
- US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
- Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
- ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
- Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
- „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
- Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
- Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
- Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
- Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
- Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen
- Neuer Hirtenstab für Papst Leo XIV. betont die Auferstehung
- L'Avvenire sorgt für Confusione!
- Das Porträt Leos XIV. wird nun in Mosaik-Galerie der Päpste aufgenommen
- THESE: Und die Bibel hat doch Recht!
| 
Franziskus: Ideologischer Einfluss der EU destabilisiert Familien3. Februar 2015 in Familie, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Papst warnt: Litauen sei durch seine EU-Mitgliedschaft einem "ideologischen Einfluss" ausgesetzt, der die herkömmlichen Familienstrukturen destabilisiere.
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat die Bischöfe Litauens zur Verteidigung der klassischen Familie aufgerufen. Als Mitglied der EU sei das Land einem "ideologischen Einfluss" ausgesetzt, der die herkömmlichen Familienstrukturen destabilisiere, sagte Franziskus den Bischöfen bei ihrem turnusmäßigen Besuch am Montag im Vatikan. Er kritisierte einen "falsch verstandenen Sinn für die persönliche Freiheit" und einen wachsenden Relativismus. Dagegen solle die Kirche mit Vernunft und Glauben angehen und besonderen Wert auf die Familienseelsorge legen. 
Gleichzeitig sollen die Bischöfe Litauens nach Franziskus' Worten aber auch einen "konstruktiven Dialog" mit kirchenfernen Schichten führen. "Sorgt dafür, dass die christlichen Gemeinschaften immer ein Ort der Aufnahme sind", so der Papst. Das müsse besonders für die Armen gelten, von denen es trotz des litauischen Wirtschaftswachstums immer noch zu viele gäbe. Knapp 80 Prozent der Litauer sind katholisch. Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Alle Rechte vorbehalten
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Held der Arbeit 3. Februar 2015 | |  | Auf dem Weg in die Effizienzgesellschaft Die Durchökonomisierung aller Lebensbereiche, auch der Familie, ist schon seit Jahrzehnten im Gange. Alles was wir unter Begriffen wie "sexuelle Selbstbestimmung", "Gender Mainstreaming", "Mein Bauch gehört mir", "Homoehe" zu hören bekommen, ist Wegbereiter in eine Gesellschaft, in der nur der ökonomisch voll verwertbare Mensch, als Humankapital, ein Lebensrecht besitzt.
Es freut mich in diesem Zusammenhang ungeheuerlich, das unser Papst aufsteht, und den Finger in die Wunde legt, wo doch gerade viele deutschsprachige Bischöfe ganz andere Ansichten vertreten. |  8
| | | | | 3. Februar 2015 | | | | SPIEGEL Online titelt heute: "Ehe-Trend
Sozialer Aufstieg durch Heirat wird schwieriger"
Im Artikel wird dann der Grundtenor vertreten, dass Akademiker durch Heirat und Familiengründung ihre beruflichen Aufstiegschancen schmälerten. Gemeint sind hier natürlich hauptsächlich Frauen, die auf Grund von Schwangerschaft und Kindererziehung den Unternehmen nicht mehr voll zur Verfügung stehen. Die Identität des Menschen definiert sich in der modernen Industriegesellschaft lediglich durch die Arbeitskraft. Steht diese dem System nicht mehr zur Verfügung, wird der Mensch für das System wertlos. Daher auch die Debatte über Sterbehilfe und Abtreibung von möglicherweise behinderten Kindern. Ein solches System verinnerlicht die Menschenverachtung als notwendige Begleiterscheinung der Optimierung der Produktionsprozesse.
Heute treiben junge Frauen schon aus Angst ab, sonst ihre "Karriere" zu gefährden.
Die Zerstörung der christlichen Familie ist daher Programm dieses menschenverachtenden Systems. |  10
| | | | | 3. Februar 2015 | | | | Das sind doch nun sehr klare Worte des Papstes Dass wir heute in Europa immer stärker einer ideologischen Gehirnwäsche unterzogen werden, sieht man jeden Tag, wenn man z.B. eine Zeitung aufschlägt oder eine Radiosendung hört.
Der Mensch wird zunehmend zur Ware und so wird die Familie zum Gegenstand wirtschaftlicher Interessen und Verfügbarkeit. Die Frau soll nicht mehr Mutter, sondern immer verfügbare Arbeitskraft in Unternehmen und Behörden sein. Die Kindererziehung wird dabei dem Staat und damit einer Bürokratie überantwortet, die die Kinder durch abstrakt gefasste Erziehungsmaxime seelisch schwer schädigt. Eine gedeihliche Entfaltung der Persönlichkeit des Kindes wird schon ideologisch unterdrückt.
Zunehmend wird erkennbar, dass mit der totalen Freiheit der Mensch die ihm eigene Würde preisgibt und sich darauf reduziert, Verfügungsmasse von Wirtschaftsprozessen zu sein.
Von der Geburt bis zum Tod soll alles staatlicher Kontrolle unterworfen sein, die sich als "Hilfe" - z.B. Sterbehilfe - ausgibt. |  10
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuFamilie- „Menschliches Leben ist Geschenk und muss mit Respekt, Fürsorge und Dankbarkeit angenommen werden“
- Zehn Gespräche, bevor man „Ja“ sagt
- Katholischer 'Familienverband Wien' wirbt mit gleichgeschlechtlichen Paaren
- US-Bundesstaat Oregon verweigert Adoption für christliche Mutter
- Texas: Adoptionen im letzten Jahr um 30 Prozent gestiegen
- US-Unternehmen führt Babybonus für Mitarbeiter ein
- Kroatien: Regierung will Sonntagsöffnung deutlich einschränken
- Neigung vor Gott und Zuneigung zum Menschen
- Lebenslänglich für zwei Menschen
- Warum Linke weniger glücklich sind als Konservative
| 





Top-15meist-gelesen- ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- ADIOS!
- Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
- Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
- Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
- Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
- „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
- 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
- Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
- ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
- Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
- "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
- Neuer Hirtenstab für Papst Leo XIV. betont die Auferstehung
|