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Niederländische Ärztegesellschaft rechtfertigt Euthanasie Neugeborener

17. Jänner 2015 in Chronik, 16 Lesermeinungen
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Wenn keine reelle Lebenschance besteht und das Kind und die Eltern leiden dürfen Ärzte mit einer letalen Injektion das Leben des Babys beenden, heißt es in einer Grundsatzerklärung.


Utrecht (kath.net/LSN/jg)
Eine Grundsatzerklärung der „Königlich Niederländischen Medizinischen Gesellschaft“ (KNMG) rechtfertigt die Tötung „Neugeborener mit ernsthaften Missbildungen „wenn die Phase der Schnappatmung und des Sterbens andauert und der unausweichliche Tod verzögert wird, obwohl gute Präparate vorhanden sind und die Eltern ernsthaft leiden“. Von den jährlich etwa 175.000 Neugeborenen käme eine Euthanasie unter diesen Umständen für etwa 650 in Frage, heißt es in der Grundsatzerklärung der Ärztegesellschaft.


Den Eltern sollte die „Abscheulichkeit“ erspart werden, ihr Kind leidend sterben zu sehen, sagt Dr. Eduard Verhagen, einer der Autoren der Grundsatzerklärung, gegenüber der Zeitung de Volkskrant.

Verhagen gilt als einer der prononciertesten Vertreter der Euthanasie in den Niederlanden. Andere Experten haben ihre Meinung angesichts der Ausweitung der Euthanasie seit der Legalisierung 2002 geändert. Der niederländische Ethiker Theo Boer war früher der Ansicht, ein gutes Euthanasiegesetz würde die Zahl der Euthanasiefälle niedrig halten. 2014 sagte er vor dem britischen Oberhaus, dass es sich geirrt habe. Sobald Euthanasie rechtlich auch nur in wenigen Fällen zugelassen sei, werde aus einem letzten Ausweg ein normales Verfahren. Ursprünglich sei er ein Verfechter des niederländischen Euthanasiegesetzes gewesen, mittlerweile sehe er die Sache völlig anders, sagt Boer.

Seit 2013 ist in den Niederlanden die aktive Tötung todkranker Neugeborener legal. Die Vorgehensweise sei in den Jahren vorher bereits praktiziert worden und habe zu kontroversen Diskussionen geführt, berichtet das deutsche Ärzteblatt in seiner Onlineausgabe.


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Lesermeinungen

 Antas 19. Jänner 2015 
 

"Den Eltern sollte die „Abscheulichkeit“ erspart werden, ihr Kind leidend sterben zu sehen, sagt Dr. Eduard Verhagen" Abscheulich und Widerlich! Wer gibt Ihnen das Recht deswegen ein Menschenleben auszulöschen, als wäre es nichts Wert?! Ist doch klar, dass zuerst Gründe gesucht werden, um etwas zu Legalisieren. Dann wird im zweiten Schritt geschaut, dass man den Mord an Kindern immer häufiger praktiziert, um dann im dritten Schritt die absolute Kontrolle über die Neugeborenen hat. Eine Gesellschaft des Todes sind wir. Mehr nicht...


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 Kleine Blume 18. Jänner 2015 
 

Kardinal Ratzinger, Gott und die Welt, S. 149

"Die Weiterungen gehen relativ zügig voran, vor allen Dingen, wenn ich bei der Euthanasie anfange. Sofort taucht die Frage auf, ab wann ist ein Leben so dem Schmerz ausgeliefert, so beschwerlich in meinen Augen, daß ich es auslöschen darf.

An den Grenzen des Lebens also erlisch t dann allzu leicht dieses eigentlich menschenurtümliche, moralische Bewußtsein, daß der Mensch über den anderen nicht verfügen darf.

Um so mehr müssen wir gerade heute um diesen Inhalt des fünften Gebotes streiten - um das Gottesrecht auf das Menschenleben, von der Empfängnis bis zum Tode."

(Joseph Kardinal Ratzinger: Gott und die Welt. Glauben und Leben in unserer Zeit. Ein Gespräch mit Peter Seewald. Stuttgart - München 2000, S. 149.)


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 Nummer 10 18. Jänner 2015 

Gütiger Gott, verzeih diese furchtbare Sünde!


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 trueman 17. Jänner 2015 

Vater der Lüge und Menschenmörder von Anbeginn...

Wer sich nicht klar ist über die Herkunft der Euthanasie und all der anderen scheinheiligen Bezeichnungen, der möge in der Bibel nachlesen und schon bald wird er denjenigen erkennen, der hinter all diesen "sog." Ärzten steht. Man kann nur für sie beten, dass sie die Kurve kriegen, denn sie drohen verloren zu gehen...das sollte übrigens jeder tun, der an Abtreibungen direkt oder indirekt mitwirkt. Es muss furchtbar sein, was jene Seelen erleiden müssen...betet für diese Leute um die Gnade der Umkehr!


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 Kardiologe 17. Jänner 2015 
 

Graf Galen

Graf Galen hat sich in schwieriger Zeit widersetzt. Heute wird alles hingenommen bis auf Ausnahmen in der Hierarchie und bei den Laien. Das Gewissen Vieler ist heruntergekommen. Nur die klare Linie ist zu wahren, nur sie führt zum Heil auch unser schweren Bedingungen.


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 Evalyne 17. Jänner 2015 
 

kann man sich etwas schrecklicheres vorstellen?

Wie lange wird der liebe Gott uns noch freie Hand lassen? Das ist sowas von gruselig, perverser geht es kaum. Und die Holländer immer allen voran, was ist los in diesem Land?


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 Montfort 17. Jänner 2015 

Und bald gibt's die Todesspritze für sterbenskranke Menschen jeglichen Alters, ...

damit sie und ihre Angehörigen "nicht leiden" müssen, die Ärzte Zeit und Nerven und die Krankenkassen Geld sparen. Eine Horrorzukunft.

Wer sich dann allerdings um die "Überlebenden" kümmern soll, die mit solcher Gewissenslast (Post-Abortion-Trauma, Post-Euthanasie-Trauma) nicht mehr leben können, sagt niemand.


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 Stanley 17. Jänner 2015 
 

@friederschaefer

Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen!
Genau so ist es!
Nur zur Erinnerung: Das heutige Abtreibungsrecht in Deutschland - im Prinzip nichts anderes als die von der DDR mit kleinen Retuschen übernommene Fristenlösung - wurde 1976 im Zuge der Reform des §218 StGB vom Bundesverfassungsgericht noch ausdrücklich verboten.
Inzwischen hat man sich daran fast schon gewöhnt.
Das ist ja gerade das Schlimme!
Der Wunsch nach einer Euthanasie Neugeborener wird unweigerlich auch den Wunsch nach einer Euthanasie von Menschen beliebigen Alters nach sich ziehen!


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 friederschaefer 17. Jänner 2015 
 

Wenn in der Mauer

eines Staudamms nur ein Haarriss ist, so ist der Dammbruch nur eine Frage der Zeit.


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 Helena_WW 17. Jänner 2015 
 

Mit entsprechender Palliativmedizin Leiden abfangen

_ohne_ Euthanasie.


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 Veritasvincit 17. Jänner 2015 

abscheulich

"bibelsticker


Zitat:Den Eltern sollte die „Abscheulichkeit“ erspart werden, ihr Kind leidend sterben zu sehen.

Ist es weniger abscheulich, wenn die Eltern zusehen müssen, wie der Arzt ihr Kind umbringt?


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 Ginsterbusch 17. Jänner 2015 

und Herr Gröhe ist auch eingeknickt

Nächste Woche kommt eine Stellungnahme von der Ärzteschaft. Die Abtreibungspille ohne Rezept ist durch, trotz Widerstand der Ärzte in Deutschland, Brüssel hat Druck gemacht, Herr Gröhe hat nachgegeben.


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 marienkind 17. Jänner 2015 
 

Wieviele Babies galten schon als todkrank oder hatten zu niedrige Überlebenschancen

und sie haben TROTZDEM überlebt. Wer ist der Nächste? Unfallopfer mit niedriger Überlebensquote. Spinnen die? Im Internet (Facebook) grassiert ein englisches Video von einem Paar, dass sein behindertes Baby bekommen hat und es bis zum Tod begleitet hat. Das ist wirklich rührend. Die Eltern sind frph über jeden Moment des Lebens ihres Kindes. Ich weiß leider nicht mehr den Titel, aber falls das jemand findet, kann man das hier vielleicht einstellen?


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 stellamaris 17. Jänner 2015 
 

Hier

werden wieder seltene und absolute Grenzfälle konstruiert und dazu missbraucht, um ein generelles Tötungsgesetz zu erlassen. Erwecken von Mitleid gehört dazu, um die Wahrheitsverdrehung perfekt zu machen. Nicht für das Überleben des Neugeborenen zu kämpfen sei das ethische Gebot, sondern die Tötung aus "Barmherzigkeit".


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 Ginsterbusch 17. Jänner 2015 

Oh Herr

Komm bald und bereite diesem Treiben bald ein Ende.
So etwas lässt sich kein normaler Mensch einfallen und.... weil wir gerade dabei sind, so etwas habe ich auch noch nie bei muslimischen Mitbürgern erlebt. Da können wir schimpfen wie wir wollen, ich habe noch nie eine Muslimin in einem Altenheim gesehen. In Krankenhäusern bekommen sie sogar das Essen von Familienangehörigen gebracht. Gut, ich wohne in einer Kleinstadt, nicht unbedingt der Nabel der Welt. Aber das was wir - der Mensch hier tut ist nur noch abstoßend.
Frauen mit Mitte 40 rennen zur künstlichen Befruchtung um dann im fünften Monat einen Abbruch vornehmen zu lassen weil Gefahr das Kind nicht gesund. Das habe ich selber mitbekommen. Wir sind stellenweise echt gruselig geworden.


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 Marcus, der mit dem C 17. Jänner 2015 
 

Auszug aus dem Eid des Hippokrates:

"Auch werde ich niemandem ein tödliches Gift geben, auch nicht, wenn ich darum gebeten werde, und ich werde auch niemanden dabei beraten; auch werde ich keiner Frau ein Abtreibungsmittel geben. Rein und fromm werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren."(Quelle Wikipedia)

EIDBRECHER!


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