Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  3. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  4. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  7. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  8. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  9. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  10. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  13. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  14. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  15. „Auf dass doch alle eins seien“ (Joh 17,21)

Petition: 'Pille danach' nicht freigeben

15. Jänner 2015 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Appell an Bundesgesundheitsminister Gröhe bereits von fast 8.000 Personen unterzeichnet


Berlin (kath.net/idea) Bürger appellieren in einer Petition an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), die Freigabe der „Pille danach“ zu überdenken. Zwei Präparate dieser Pille sollen einer EU-Richtlinie zufolge bald im gesamten Unionsgebiet rezeptfrei erhältlich sein. Gröhe hatte noch bis Anfang vergangenen Jahres an der Rezeptpflicht festgehalten. „Herr Bundesminister Gröhe, ich bitte Sie und fordere Sie auf: Bleiben Sie Ihrer bisherigen Linie treu und behalten Sie die Rezeptpflicht für „EllaOne“ und „PiDaNa“ in Deutschland bei“, heißt es in der Eingabe. Sie wurde inzwischen von knapp 8.000 Personen auf der Internetplattform „citizengo“ unterzeichnet. Nicht umsonst, so der Text weiter, habe sich die Bundesärztekammer immer wieder gegen die Freigabe dieses Medikaments ausgesprochen und diese Haltung auch nach der Entscheidung der EU-Kommission bekräftigt.


Frauenärzteverbände kritisieren Entscheidung

Kritik an der Entscheidung üben auch der Berufsverband der Frauenärzte, die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie die Deutsche Gesellschaft für gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin. „Die Rezeptpflicht und die frauenärztliche Beratung haben dazu beigetragen, dass Deutschland in Europa und weltweit mit seiner niedrigen Rate an Schwangerschaftsabbrüchen einen Spitzenplatz einnimmt“, schreiben die Verbände in einer gemeinsamen Erklärung. Eine medizinisch kompetente und vertrauliche Beratung in der Apotheke sei „problematisch und in den meisten Fällen unmöglich“.

Schwere Nebenwirkungen

Besonders dem Medikament „EllaOne“ mit dem Wirkstoff Ulipristalacetat werden schwere Nebenwirkungen zugeschrieben. So stellte der Arbeitskreis „Ethik in der Medizin“ der Christdemokraten für das Leben (CDL) fest: „EllaOne ist keinesfalls ein harmloses, sicher wirkendes ‚Notfall-Medikament zur Nachverhütung’, sondern gefährdet die Gesundheit der Frau und beendet früh das Leben des möglicherweise schon entstandenen Embryos.“ Dies geschehe durch die sehr hohe Hormondosis, „die etwa der Größenordnung der gesamten Monatspackung üblicher Verhütungsmittel entspricht“, kath.net hat berichtet.

Ministerium: Verordnung ist in Arbeit

Derzeit arbeitet das Gesundheitsministerium an einer Verordnung für die Freigabe, der dann noch Bundestag und Bundesrat zustimmen müssten. Die Debatte im Bundestag ist für den 15. Januar, die im Bundesrat für den 6. März geplant. Die Richtlinie der EU-Kommission vom 7. Januar lässt die Möglichkeit nationaler Alleingänge bei der Gesetzgebung offen. Gröhe hatte jedoch bekräftigt, keine deutsche Sonderregelung in der Frage anzustreben.

Link zur Petition gegen die „Pille danach“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  2. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  3. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  4. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  5. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  6. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds
  7. ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘
  8. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  9. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  10. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  5. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  6. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  7. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  8. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  9. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  10. „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
  11. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  14. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  15. Varden: „Als Jesus erklärte, was es bedeutet, bei ihm zu bleiben und in das Reich Gottes einzugehen…

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz