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Imam ruft Frankreichs Muslime zu Massendemonstrationen auf

9. Jänner 2015 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen
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Rektor der Großen Moschee von Bordeaux, Tareq Oubrou: «Der gesellschaftliche Friede ist bedroht. Die Muslime Frankreichs müssen massenhaft auf die Straße gehen, um ihre Abscheu angesichts dieses Verbrechens kundzutun».


Paris (kath.net/KNA) Ein führender islamischer Gelehrter Frankreichs hat die Muslime seines Landes zu Massendemonstrationen aufgerufen. Wie die katholische Zeitung «La Vie» am Donnerstag in ihrer Online-Ausgabe berichtet, sagte der Rektor der Großen Moschee von Bordeaux, Tareq Oubrou, nach einer Begegnung mit Papst Franziskus in Rom: «Der gesellschaftliche Friede ist bedroht. Die Muslime Frankreichs müssen massenhaft auf die Straße gehen, um ihre Abscheu angesichts dieses Verbrechens kundzutun». Oubrou ist einer von vier französischen Islamgelehrten, die am Mittwoch zu einer seit langem geplanten interreligiösen Begegnung mit dem Papst nach Rom gekommen waren.


Der in Marokko geborene Imam betonte, das Massaker von Paris habe seine eigene Wahrnehmung grundlegend verändert. Bislang habe er einen Rechtfertigungsdruck auf die Muslime angesichts islamistischer Gewalttaten abgelehnt, nun aber befinde man sich an einem «Einfallstor zum Krieg». Mohammed Moussaoui, Vorsitzender der Vereinigungen der Moscheen Frankreichs, betonte laut «La Vie» in Rom, die Ereignisse von Paris verstärkten die Notwendigkeit des Dialogs zwischen den Religionen. Den Terroristen warf er vor, sie instrumentalisierten den Islam für ihre Zwecke.

Bischof Michel Dubost, in der französischen Bischofskonferenz zuständig für den interreligiösen Dialog, erklärte bei gleicher Gelegenheit, das Attentat von Paris werde den französischen Laizismus grundlegend verändern. Die öffentlichen Schulen in Frankreich dürften den Unterricht über Religionen und Weltanschauungen nicht länger außer Acht lassen. Der bisherige Laizismus beruhe auf einer «krassen Ignoranz», die letztlich die Extreme fördere.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

  10. Jänner 2015 
 

Ist nicht fragwürdig

sondern ohne Einschränkungen zu akzeptieren; natürlich im Dialog bleiben.
Jeden wirklich ernst nehmen und respektieren. Alles andere ist Lügerei.
Ohne wenn und aber hier anknüpfen.


2
 
 Karmelblume 10. Jänner 2015 
 

Fragwürdig

Den guten Willen des Imam nehme ich wohl wahr, dennoch: Wenn dieser Imam angesichts tausender geplünderter, vergewaltigter, versklavter und getöteter Christen, Jesiden und auch Muslimen im Nahen Osten - was wohl unter "Bislang" zu verstehen sein dürfte - noch keinen Rechtfertigungsdruck verspürt und diese Taten der Islamisten nicht abgelehnt hat, na dann stelle ich mir wirklich große Fragen. Erst kürzlich wurden in Nigeria wieder ca. 2000 Menschen von Boko-Haram-Terroristen getötet und weder Medien noch Politik und auch keine religiösen Führer oder Gelehrte des Islam haben diese vielen Opfer großartig interessiert und sich dazu geäußert.

Kann man den Imam tatsächlich ernst nehmen oder wird es sich als aufgesetzte Betroffenheit entpuppen? Werden die aufgerufenen Muslime handeln?


5
 
  10. Jänner 2015 
 

@dominique

Ich danke für Ihre freundliche Antwort. Wo ich lebe, ist der Ausdruck "Der Deutsche/ Die Dütsche ein Schimpfwort. Deshalb meine Reaktion.


0
 
 chriseeb74 9. Jänner 2015 
 

Nun....

aufgrund der sich derzeit in Paris abspielenden (2 Geiselnahmen mit weiteren Toten) und der bereits bestehenden Gegenbewegungen insbesondere durch die FN, wird Frankreich nicht umhin kommen sein Verhältnis zur Religion (insb. zum Islam) zu überdenken, sonst wird es einen gewaltigen Rechtsruck geben.
Leider mehren sich die Anzeichen, dass der "Kampf der Kulturen" jetzt ungebremst seinen Lauf nehmen wird...
Ob jetzt auch einige Politiker und Bischöfe in Deutschland nachdenklich werden?? Der von mir sonst sehr kritisch beäugte Heiner Geissler scheint einer der Ersten zu sein...


6
 
 dominique 9. Jänner 2015 
 

@Helios

Entschuldigung, mein Text begann in der Tat "aussi sec". Das "die" war jetzt ein bisschen deiktisch, gemeint sind natürlich "Frankreichs Muslime" aus der Titelzeile des Beitrags.


3
 
  9. Jänner 2015 
 

D i e werden nicht......

Ihr Kommentar @ Dominique mit DIE zu beginnen sagt schon alles über ihre Person und Ihre Haltung. D I E, ist ein sogenannter " negativer Satzanfang". Warten wir es doch ab. Wie viele wollen sie den erwarten, dass sie wenigsten etwas beruhigt sind?.


1
 
 Dismas 9. Jänner 2015 

Die Botschaft höre ich wohl......

aber wird man den Koran, die Hathithen usw. deswegen umschreiben? Oder die Muslime sich von ihren Hl.Schriften weiter entfernen? Es gibt KEIN muslmisches Land, in dem Christen den Muslimen in allem gleichgestellt sind. Das Verhalten zu den "Ungläubigen" ist in diesen Schriften geregelt. Beten wir das diese weiterhin von den meisten Moslems nur lässig befolgt werden....


9
 
 stri 9. Jänner 2015 
 

gutes Zeichen

Das ist ein gutes Zeichen. Allerdings ist es besser die Ursachen zu bekämpfen als die Symtome. Und die Ursachen sind nun einmal im Koran und den Hadhiten enthalten. Wenn es gelingt, den Koran dahingehend zu entschärfen häten wir eher dauerhaft Ruhe vor Terror.
Mohammeds Verhalten müsste dann streckenweise verneint werden und entsprechende Koranverse müssten dauerhaft außer Kraft gesetzt werden. Diese sehr große und extrem schwere Aufgabe muss dringend angegangen werden.


5
 
 Gipsy 9. Jänner 2015 

Das wäre ja

ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt.Auf dieses Zeichen, warten viele Menschen schon lange.

Es bedeutet aber auch, Moslem-gegen Moslem ganz officiell u.U. auch innerfamiliär, daher ist das alles sehr schwierig und wenn hier noch nichts zustande kommt, dann wäre es nicht verwunderlich.


5
 
  9. Jänner 2015 
 

Guter Wille

einzelner wiegt eine verhängnisvolle Entwicklung nicht auf. Der Zug ist längst abgefahren. Ein paar integrierte ältere Personen werdend daran teilnehmen, in den Banlieus der Großstädte wird weiterhin eine Kultur der Abschottung und des Hasses gegen Frankreich und seine Menschen gepflegt. Da gibt es keinen Austausch mehr, die jungen Leuten islamischen Hintergrunds leben in einer anderen Welt - der Parallelwelt. Verhängsnisvoll ist, dass deren Anteil von Jahr zu Jahr zunimmt. Vielleicht erlebe ich es zu meinen Lebzeiten noch, dass Frankreich Mitglied der OIC wird. Das war's dann gewesen - christliches Abendland!


3
 
 dominique 9. Jänner 2015 
 

Die werden nicht massenhaft auf die Straße gehen

Das Zeitfenster ihrer möglichen Emanzipierung ist längst wieder geschlossen. Die islamische Parallel-Öffentlichkeit wird von Islamisten und ihren Sympathisanten beherrscht.
Hat der Rektor wenigstens Polizeischutz? Von unseren Politikern hat er nichts zu erwarten.


17
 
 Kardiologe 9. Jänner 2015 
 

Aufruf

Der massenhafte Protest gegen die Terroristen hätte doch schon längst stattfinden müssen. Ein Iman ruft jetzt hierzu auf. Sein Aufruf mag starke wirkung entfalten.


6
 
 SpatzInDerHand 9. Jänner 2015 

SEHR GUT!

Ich hoffe auf überwältigend starke und deutliche Beteiligung unserer muslimischen Mitbürger und wünsche mir diesselben Kundgebungen auch hierzulande! Ich möchte mit meinem muslimischen Mitbürgern (mit jenen, die ich kenne und schätze, ebenso mit jenen, die ich nicht kenne) in Frieden leben können, dazu würden solche Kundgebungen einen unschätzbar wertvollen Beitrag leisten. Den Muslimen, die hier mitmarschieren, wünsche ich von ganzem Herzen "Salamaleikum", der Friede sei mit dir!


9
 

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