Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  6. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  7. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  8. Die große Täuschung
  9. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  10. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  11. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  12. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  13. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?

Imam ruft Frankreichs Muslime zu Massendemonstrationen auf

9. Jänner 2015 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rektor der Großen Moschee von Bordeaux, Tareq Oubrou: «Der gesellschaftliche Friede ist bedroht. Die Muslime Frankreichs müssen massenhaft auf die Straße gehen, um ihre Abscheu angesichts dieses Verbrechens kundzutun».


Paris (kath.net/KNA) Ein führender islamischer Gelehrter Frankreichs hat die Muslime seines Landes zu Massendemonstrationen aufgerufen. Wie die katholische Zeitung «La Vie» am Donnerstag in ihrer Online-Ausgabe berichtet, sagte der Rektor der Großen Moschee von Bordeaux, Tareq Oubrou, nach einer Begegnung mit Papst Franziskus in Rom: «Der gesellschaftliche Friede ist bedroht. Die Muslime Frankreichs müssen massenhaft auf die Straße gehen, um ihre Abscheu angesichts dieses Verbrechens kundzutun». Oubrou ist einer von vier französischen Islamgelehrten, die am Mittwoch zu einer seit langem geplanten interreligiösen Begegnung mit dem Papst nach Rom gekommen waren.


Der in Marokko geborene Imam betonte, das Massaker von Paris habe seine eigene Wahrnehmung grundlegend verändert. Bislang habe er einen Rechtfertigungsdruck auf die Muslime angesichts islamistischer Gewalttaten abgelehnt, nun aber befinde man sich an einem «Einfallstor zum Krieg». Mohammed Moussaoui, Vorsitzender der Vereinigungen der Moscheen Frankreichs, betonte laut «La Vie» in Rom, die Ereignisse von Paris verstärkten die Notwendigkeit des Dialogs zwischen den Religionen. Den Terroristen warf er vor, sie instrumentalisierten den Islam für ihre Zwecke.

Bischof Michel Dubost, in der französischen Bischofskonferenz zuständig für den interreligiösen Dialog, erklärte bei gleicher Gelegenheit, das Attentat von Paris werde den französischen Laizismus grundlegend verändern. Die öffentlichen Schulen in Frankreich dürften den Unterricht über Religionen und Weltanschauungen nicht länger außer Acht lassen. Der bisherige Laizismus beruhe auf einer «krassen Ignoranz», die letztlich die Extreme fördere.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  10. Jänner 2015 
 

Ist nicht fragwürdig

sondern ohne Einschränkungen zu akzeptieren; natürlich im Dialog bleiben.
Jeden wirklich ernst nehmen und respektieren. Alles andere ist Lügerei.
Ohne wenn und aber hier anknüpfen.


2
 
 Karmelblume 10. Jänner 2015 
 

Fragwürdig

Den guten Willen des Imam nehme ich wohl wahr, dennoch: Wenn dieser Imam angesichts tausender geplünderter, vergewaltigter, versklavter und getöteter Christen, Jesiden und auch Muslimen im Nahen Osten - was wohl unter "Bislang" zu verstehen sein dürfte - noch keinen Rechtfertigungsdruck verspürt und diese Taten der Islamisten nicht abgelehnt hat, na dann stelle ich mir wirklich große Fragen. Erst kürzlich wurden in Nigeria wieder ca. 2000 Menschen von Boko-Haram-Terroristen getötet und weder Medien noch Politik und auch keine religiösen Führer oder Gelehrte des Islam haben diese vielen Opfer großartig interessiert und sich dazu geäußert.

Kann man den Imam tatsächlich ernst nehmen oder wird es sich als aufgesetzte Betroffenheit entpuppen? Werden die aufgerufenen Muslime handeln?


5
 
  10. Jänner 2015 
 

@dominique

Ich danke für Ihre freundliche Antwort. Wo ich lebe, ist der Ausdruck "Der Deutsche/ Die Dütsche ein Schimpfwort. Deshalb meine Reaktion.


0
 
 chriseeb74 9. Jänner 2015 
 

Nun....

aufgrund der sich derzeit in Paris abspielenden (2 Geiselnahmen mit weiteren Toten) und der bereits bestehenden Gegenbewegungen insbesondere durch die FN, wird Frankreich nicht umhin kommen sein Verhältnis zur Religion (insb. zum Islam) zu überdenken, sonst wird es einen gewaltigen Rechtsruck geben.
Leider mehren sich die Anzeichen, dass der "Kampf der Kulturen" jetzt ungebremst seinen Lauf nehmen wird...
Ob jetzt auch einige Politiker und Bischöfe in Deutschland nachdenklich werden?? Der von mir sonst sehr kritisch beäugte Heiner Geissler scheint einer der Ersten zu sein...


6
 
 dominique 9. Jänner 2015 
 

@Helios

Entschuldigung, mein Text begann in der Tat "aussi sec". Das "die" war jetzt ein bisschen deiktisch, gemeint sind natürlich "Frankreichs Muslime" aus der Titelzeile des Beitrags.


3
 
  9. Jänner 2015 
 

D i e werden nicht......

Ihr Kommentar @ Dominique mit DIE zu beginnen sagt schon alles über ihre Person und Ihre Haltung. D I E, ist ein sogenannter " negativer Satzanfang". Warten wir es doch ab. Wie viele wollen sie den erwarten, dass sie wenigsten etwas beruhigt sind?.


1
 
 Dismas 9. Jänner 2015 

Die Botschaft höre ich wohl......

aber wird man den Koran, die Hathithen usw. deswegen umschreiben? Oder die Muslime sich von ihren Hl.Schriften weiter entfernen? Es gibt KEIN muslmisches Land, in dem Christen den Muslimen in allem gleichgestellt sind. Das Verhalten zu den "Ungläubigen" ist in diesen Schriften geregelt. Beten wir das diese weiterhin von den meisten Moslems nur lässig befolgt werden....


9
 
 stri 9. Jänner 2015 
 

gutes Zeichen

Das ist ein gutes Zeichen. Allerdings ist es besser die Ursachen zu bekämpfen als die Symtome. Und die Ursachen sind nun einmal im Koran und den Hadhiten enthalten. Wenn es gelingt, den Koran dahingehend zu entschärfen häten wir eher dauerhaft Ruhe vor Terror.
Mohammeds Verhalten müsste dann streckenweise verneint werden und entsprechende Koranverse müssten dauerhaft außer Kraft gesetzt werden. Diese sehr große und extrem schwere Aufgabe muss dringend angegangen werden.


5
 
 Gipsy 9. Jänner 2015 

Das wäre ja

ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt.Auf dieses Zeichen, warten viele Menschen schon lange.

Es bedeutet aber auch, Moslem-gegen Moslem ganz officiell u.U. auch innerfamiliär, daher ist das alles sehr schwierig und wenn hier noch nichts zustande kommt, dann wäre es nicht verwunderlich.


5
 
  9. Jänner 2015 
 

Guter Wille

einzelner wiegt eine verhängnisvolle Entwicklung nicht auf. Der Zug ist längst abgefahren. Ein paar integrierte ältere Personen werdend daran teilnehmen, in den Banlieus der Großstädte wird weiterhin eine Kultur der Abschottung und des Hasses gegen Frankreich und seine Menschen gepflegt. Da gibt es keinen Austausch mehr, die jungen Leuten islamischen Hintergrunds leben in einer anderen Welt - der Parallelwelt. Verhängsnisvoll ist, dass deren Anteil von Jahr zu Jahr zunimmt. Vielleicht erlebe ich es zu meinen Lebzeiten noch, dass Frankreich Mitglied der OIC wird. Das war's dann gewesen - christliches Abendland!


3
 
 dominique 9. Jänner 2015 
 

Die werden nicht massenhaft auf die Straße gehen

Das Zeitfenster ihrer möglichen Emanzipierung ist längst wieder geschlossen. Die islamische Parallel-Öffentlichkeit wird von Islamisten und ihren Sympathisanten beherrscht.
Hat der Rektor wenigstens Polizeischutz? Von unseren Politikern hat er nichts zu erwarten.


17
 
 Kardiologe 9. Jänner 2015 
 

Aufruf

Der massenhafte Protest gegen die Terroristen hätte doch schon längst stattfinden müssen. Ein Iman ruft jetzt hierzu auf. Sein Aufruf mag starke wirkung entfalten.


6
 
 SpatzInDerHand 9. Jänner 2015 

SEHR GUT!

Ich hoffe auf überwältigend starke und deutliche Beteiligung unserer muslimischen Mitbürger und wünsche mir diesselben Kundgebungen auch hierzulande! Ich möchte mit meinem muslimischen Mitbürgern (mit jenen, die ich kenne und schätze, ebenso mit jenen, die ich nicht kenne) in Frieden leben können, dazu würden solche Kundgebungen einen unschätzbar wertvollen Beitrag leisten. Den Muslimen, die hier mitmarschieren, wünsche ich von ganzem Herzen "Salamaleikum", der Friede sei mit dir!


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  2. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  3. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
  4. Der neue Erzbischof von Wien und der Islam
  5. Iran: Immer mehr Frauen verstoßen gezielt gegen die Hijab-Pflicht
  6. Muslime größte Religionsgemeinschaft an öffentlichen Wiener Pflichtschulen
  7. Bistum Hildesheim: Kein Verständnis für Kritik an Auftritt eines Imams bei Abschlussfeier
  8. Imam mit Verbindung zur IGMG predigt bei Abschlussfeier einer katholischen Schule
  9. Berlin: Fastenbrechen mit ‚Allahu akbar‘-Rufen vor evangelischer Kirche
  10. Berliner Schule wollte Nicht-Muslime zum Ramada-Fastenbrechen verpflichten






Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  7. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  8. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  9. Die große Täuschung
  10. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  11. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  12. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  13. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  14. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  15. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz