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Tausende feiern Christmetten in Bethlehem und Rom

25. Dezember 2014 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Der katholische Patriarch von Jerusalem, Fouad Twal, mahnte Gläubige aller Religionen in Nahost zur Eintracht. Gott habe Juden, Muslime und Christen im Heiligen Land zusammengebracht, damit sie in gegenseitiger Achtung zusammenlebten


Bethlehem/Vatikanstadt (kath.net/KNA) Christen in aller Welt haben an Heiligabend der Geburt Christi vor 2.000 Jahren gedacht. Zu den herausragenden Feiern zählten traditionell die Christmette mit dem Papst im Petersdom und die Messe am Geburtsort Jesu in Bethlehem. Dorthin waren wegen der angespannten Lage im Heiligen Land deutlich weniger Pilger gekommen als in den vergangenen Jahren.

Der katholische Patriarch von Jerusalem, Fouad Twal, mahnte Gläubige aller Religionen in Nahost zur Eintracht. Gott habe Juden, Muslime und Christen im Heiligen Land zusammengebracht, damit sie in gegenseitiger Achtung zusammenlebten, sagte er am Mittwochabend bei der Christmette in Bethlehem. Nachdrücklich rief Twal zum Gebet für Frieden und Versöhnung im Nahen Osten auf. Besonders erinnerte er an die syrischen Flüchtlinge in Jordanien und dem Libanon.


Der Konflikt im Heiligen Land treffe inzwischen auch religiöse Stätten, beklagte der Patriarch. Der Gazakrieg im vergangenen Sommer habe Hass und Misstrauen zwischen Israelis und Palästinensern vertieft und eine «Spirale der Gewalt und der Repressalien» gebracht. Israelis lebten weiter in Angst und Unsicherheit, während das palästinensische Volk noch immer nach Unabhängigkeit und Freiheit rufe.

Als positives Zeichen vermerkte Twal den Besuch von Papst Franziskus im Mai und dessen spontanen Halt an israelischen Sperrmauer bei Bethlehem. «Die Welt könnte all die Reden des Papstes während seines Aufenthalts bei uns vergessen, aber nicht seinen kurzen Halt an dieser Mauer», sagte Twal.

Papst Franziskus sagte am Mittwochabend in Rom, Gottes geduldige Treue sei stärker als «die Finsternis und die Korruption». Er rief die Gläubigen auf, Probleme und schwierige Situationen ihrer Mitmenschen mit Mut und Herzlichkeit mitzutragen. Es reiche nicht aus, nach sachlichen Lösungen zu suchen, «die vielleicht effizient sind, aber nicht das Feuer des Evangeliums in sich tragen», so der Papst.

In der Menschwerdung Christi habe Gott Schwachheit, Leiden, Ängste und Grenzen der Menschen angenommen. Der Mensch müsse diesen Gott nicht eigens suchen, sondern zulassen, dass Gott ihn finden könne. Gott kenne keine Wut und keine Ungeduld; er sei immer für den Menschen da, so Franziskus.

An der Christmette im Petersdom nahmen mehrere Tausend Katholiken aus aller Welt teil. Sie hatten teils Stunden vorher angestanden, um die Sicherheitskontrollen am Eingang zu passieren. Auch auf dem Petersplatz wohnten zahlreiche Gläubige einer Übertragung des Gottesdienstes bei. Aus Rücksicht auf das Alter des 78-jährigen Papstes war die Feier auf 21.30 Uhr vorverlegt worden.

Am Weihnachtstag wird Franziskus sich von der Mittelloggia des Petersdoms aus mit seiner Weihnachtsbotschaft an die Welt wenden und den Segen «Urbi et orbi» spenden. Begleitet wird er bei dieser Zeremonie unter anderem vom deutschen Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller. Diese Einladung gilt als Zeichen besonderer Wertschätzung.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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