Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Der Bischof und der Denunziant
  7. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  8. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  9. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  10. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  13. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  14. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  15. Der Glaube, der Gott nicht loslässt

Eucharistiefeier ist keine menschliche Erfindung

23. Dezember 2014 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Grazer Dogmatiker Körner hielt Katechese über Eucharistie in St. Pölten - Die Feier der Eucharistie habe durch die Jahrhunderte unterschiedliche Ausprägungen erfahren, das Wesentliche sei jedoch immer gleich geblieben.


St. Pölten (kath.net/dsp) Die Heilige Messe sei keine menschliche Erfindung, „nichts was wir uns ausgedacht haben“, sondern komme von Gott. „Sie ist nicht unsere Initiative, sondern Gottes.“ Das betonte der Grazer Dogmatiker Bernhard Körner beim vierten Abend der Katechesenreihe über die Sakramente in der Franziskanerkirche in St. Pölten. Der Vortrag über die Eucharistie trug den Titel „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und Deine Auferstehung preisen wir“.

Die Feier der Eucharistie habe durch die Jahrhunderte unterschiedliche Ausprägungen erfahren, das Wesentliche sei jedoch immer gleich geblieben, so der Leiter des Instituts für Moraltheologie und Dogmatik an der Universität Graz. Die ersten Berichte davon seien „erstaunlich nahe dem, was wir heute tun“. Die Heilige Messe sei immer eine „Vorgabe“, bei der bestimmte Grenzen nicht überschritten werden könnten. Heute gebe es „zwei Extreme, die vermieden werden müssen“, wie Körner ausführte: einerseits dass die Eucharistiefeier „banal und formlos“ werde, andererseits dass sie „im Historischen erstarrt“, wobei der Kontakt zu den Menschen verloren gehe. Das 2. Vatikanische Konzil hab in der Liturgie beseitigt, „was verunklärend wirkt“.


Das Wesen der Eucharistie bleibe immer gleich, so Körner. „Drei Markierungspunkte sichern dabei ab, was uns anvertraut ist“: die Gedächtnisfeier, in der durch die Kraft des Heiligen Geistes das Geschehen vergegenwärtigt und real präsent werde; das Opfer, in dem Jesus seinen Leib und sein Blut für uns hingebe; die Mahlfeier in Gestalt des Pessachmahles. Dabei sei wichtig, dass die einzelnen Aspekte „nicht gegeneinander ausgespielt werden“, wie Körner betonte.

Zum „oft falsch verstandenen“ Opferbegriff sagte der Dogmatiker, dass hier das Bild des guten Hirten hilfreich sei, der dem verlorenen Schaf – der ganzen Menschheit – nachgehe „bis zur letzten Konsequenz der Lebenshingabe“.

„In der Eucharistie gibt sich Gott uns hin, und wir empfangen ihn mit Dank.“ Dass nicht Gott etwas geopfert, geschenkt werde, sondern Gott sich selbst zu Gabe mache, sei im Umfeld der Urchristen so befremdlich gewesen, dass man sie als Atheisten bezeichnet habe. Sich von dem Geschehen prägen zu lassen und sich dem Handeln Gottes an uns zu öffnen, sei der eigentliche Sinn der „tätigen Anteilnahme“, von der das 2. Vatikanische Konzil spreche, wie Körner erklärte. Das „Sinnziel“ der Eucharistie sei schließlich die Einheit der Empfänger mit dem dreifaltigen Gott und untereinander.

Im 5. Teil der Katechesenreihe spricht Abt Columban Luser vom Stift Göttweig über das Sakrament der Beichte. „Wir bitten an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen!“ ist der Titel des Vortrages am 16. Jänner 2015 um 18 Uhr in der Franziskanerkirche St. Pölten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eucharistie

  1. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  2. Eucharistische Prozession zum 250-jährigen Jubiläum der USA
  3. Die katholische Insel des Friedens
  4. „Ein Leib, ein Glaube“
  5. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  6. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  7. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  8. Tausende bei Eucharistie-Prozession in New York City
  9. Theologin: Eucharistie vereint, heilt und verwandelt
  10. Weihbischof Hofer bei "Adoratio" über die tiefste Form des Gebets






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  5. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  6. Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“
  7. Katholisches College erwirbt Freimaurertempel
  8. „Habt keine Angst – Noch sind die Glocken nicht verstummt“
  9. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  10. Sechste Staffel von „The Chosen“ angekündigt: Fokus auf die Passion Christi
  11. Orthodoxe bereiten sich mit Fasten auf "Mariä Entschlafung" vor
  12. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  13. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  14. "Es wird Europa zerstören, für immer!"
  15. „Das menschliche Leben muss von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod geschützt werden“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz