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Papst bei Pfarrbesuch: Kinderweinen stört Gottesdienst nicht

15. Dezember 2014 in Familie, 35 Lesermeinungen
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Franziskus in römischer Stadtrandpfarre: Sich Beschweren darüber, was man alles nicht hat, ist "unchristlich" - Tränen eines Kindes die "beste Predigt"


Rom (kath.net/KAP) Nicht weinende Kleinkinder, sondern Kirchgänger, die sich über sie beschweren, sind nach Ansicht von Papst Franziskus eine Zumutung: "Mich stört es sehr, wenn ein Kind in der Kirche weint und es Leute gibt, die nicht gestört werden wollen und sagen, das Kind soll nach draußen", sagte er am Sonntagabend vor Eltern von Säuglingen und Kleinkindern in einer römischen Pfarre. Die Tränen eines Kindes seien die "beste Predigt" so der Papst; "sie sind wie die Stimme Gottes; verjagt sie nie aus der Kirche". Es sei normal, dass Kinder weinten, Lärm machten und "mal hier und mal dorthin" gingen.


Der Papst äußerte sich bei einer Begegnung mit Eltern von 80 Neugetauften, im Rahmen des Besuchs der Pfarre "San Giuseppe all'Aurelio", die in den 1960er-Jahren am östlichen Stadtrand Roms entstanden war. Er traf bei seiner Visite außerdem eine Gruppe Roma sowie Kommunionkinder und Kranke. An die Roma appellierte der Papst, auch "in schwierigen Momenten" nicht die Hoffnung zu verlieren. Er wünsche ihnen Frieden in ihren Familien und Arbeit.

Bei den Kommunionkindern erinnerte sich Franziskus an seine eigene Kommunion vor 70 Jahren. Damals habe man vor der Messe nicht mal einen Schluck Wasser trinken dürfen, berichtete er. Erst Papst Pius XII. (1939-1958) habe sie von dieser "Diktatur" befreit. Er rief die Kinder auf, den Tag ihrer Erstkommunion ihr Leben lang nie zu vergessen und an jedem Jahrestag zur Beichte und zur Kommunion zu gehen.

In seiner Predigt wandte sich Franziskus gegen eine Mentalität ständigen Klagens. Sich immer nur darüber zu beschweren, was man alles nicht habe, sei nicht christlich, so der Papst. Ein Christ müsse Gott "Danke" sagen können. "Es tut weh, wenn man Christen mit einem verbitterten Gesichtsausdruck vorfindet."

Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich


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