Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  8. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  9. Was auch immer Synodalität sein soll
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. „Warum bin ich Christ“
  13. Was eine Messe wiegt
  14. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

Österreichs Bischöfe gegen Lockerung bei Fortpflanzungsmedizin

25. November 2014 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Österreichische Bischöfe haben massive Kritik am geplanten Fortpflanzungsmedizingesetz geäußert. Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn forderte vom Gesetzgeber einen stärkeren Blick auf das Wohl von Familien und Kindern.


Wien (kath.net/KNA) Österreichische Bischöfe haben massive Kritik am geplanten Fortpflanzungsmedizingesetz geäußert. Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn forderte vom Gesetzgeber einen stärkeren Blick auf das Wohl von Familien und Kindern. Eine «gründliche Diskussion» über den Gesetzesentwurf sei nötig, da es «per Saldo doch darum geht, was letztlich natürlich ist», sagte Schönborn am Wochenende der «Kronen-Zeitung». Viel wichtiger sei es, dass sich die Politik darauf konzentriere, dass «junge Menschen es sich auch leisten können, eine Familie zu gründen».


Der Grazer Bischof Egon Kapellari sagte, der Mensch sei «nicht bloß Mittel zum Zweck». Die Regierung «galoppiere» bei der vorliegenden Gesetzesnovelle mit unverständlich kurzer Frist voran, kritisierte Kapellari in einem Gespräch mit der «Kleinen Zeitung». «Speed kills. Wir appellieren dringend, eine Entschleunigung zuzulassen, weil das, worüber abgestimmt werden soll, irreversibel sein wird.»

Die österreichische Regierung hatte vergangene Woche einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Fortpflanzungsmedizin nach rund 20 Jahren neu regeln soll. Unter anderem erlaubt die Novelle Eizellenspenden und Samenspenden Dritter bei der In-vitro-Fertilisation (IVF). Auch die umstrittene Präimplantationsdiagnostik (PID) soll künftig unter strengen Auflagen angewendet werden können - etwa wenn eine Frau drei Fehlgeburten hatte. Darüber hinaus soll PID möglich sein, wenn nachgewiesen das Risiko besteht, dass das Kind schwerste Hirnschäden oder dauerhaft Schmerzen hätte.

Hintergrund für die Gesetzesnovelle ist eine Vorgabe des österreichischen Verfassungsgerichtshofs. Dieser hatte im Januar das Verbot einer künstlichen Fortpflanzung mittels Samenspende für ein lesbisches Paar aufgehoben und dabei dem Gesetzgeber eine Frist für eine Neuregelung bis zum 31. Dezember 2014 gesetzt.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Österreich. Bischofk

  1. Wiener Theologin vermisst bei Corona-Onlinegottesdiensten vieles – nur nicht die Hl. Eucharistie
  2. Lackner: Meine Aufgabe ist es, Dinge in Einklang zu bringen
  3. Erzbischof Lackner will intensiven Dialog mit der Politik pflegen
  4. Lackner: Bei Gott ist der Mensch gut aufgehoben
  5. Kärnten: Familienverband für Gleichstellung von Kinderbetreuung
  6. Lackner: Sorgen und Visionen Österreichs in Weltkirche einbringen
  7. "Gebet und stiller Dienst" - Hirtenwort der österreichischen Bischöfe
  8. CoV-Krise: Bischofskonferenz bekräftigt und konkretisiert Maßnahmen
  9. Bischofskonferenz abgesagt, Schönborn bis auf Weiteres Vorsitzender
  10. Bischöfe regeln Natur- und Feuerbestattung neu







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026
  3. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  4. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  5. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  6. Aktionäre fordern FedEx auf, den Versand von Abtreibungspillen einzustellen
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. Israel: Vikariat ruft drei Jahre nach 7. Oktober zu Versöhnung auf
  9. Georgien: Kirchen- und Staatsoberhaupt bekräftigen christliche Wurzeln
  10. Bischofstreffen zu Ehe und Familie will Abschlussbericht publizieren
  11. Du bist eingeladen – mit deinem ganzen Leben
  12. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
  13. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  14. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  15. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz