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Bischofskonferenz veröffentlicht Text der Familiensynode

6. November 2014 in Familie, 7 Lesermeinungen
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Mit einem zeitlichen Abstand von fast drei Wochen hat die Deutsche Bischofskonferenz am Donnerstag den offiziellen Abschlussbericht der «Familiensynode» in Rom auf Deutsch veröffentlicht.


Bonn (kath.net/KNA) Mit einem zeitlichen Abstand von fast drei Wochen hat die Deutsche Bischofskonferenz am Donnerstag den offiziellen Abschlussbericht der «Familiensynode» in Rom auf Deutsch veröffentlicht. Das 62 Absätze umfassende Dokument war bislang vom Vatikan lediglich in italienischer und in englischer Sprache veröffentlicht worden. Der Bericht liegt nun in deutscher Sprache auf der Internetseite der Bischofskonferenz www.dbk.de vor.

Bislang hatte es vereinzelte Arbeitsübersetzungen des Textes in kirchennahen Medien gegeben. Bei der Außerordentlichen Bischofssynode, die vom 5. bis 19. Oktober im Vatikan tagte, war Deutsch keine der offiziellen Synodensprachen.


Mit einem für den Vatikan einmaligen Schritt der Transparenz hatte Papst Franziskus angeordnet, den Bericht im italienischen Original mitsamt den Abstimmungsergebnissen für jeden einzelnen Absatz zu publizieren. Dies geschah bereits am 18. Oktober.

Veröffentlicht wurden im Original ebenso wie in der nun vorliegenden deutschen Übersetzung auch jene Abschnitte, die nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit der Synodenväter erhielten. In diesen Abschnitten geht es vor allem um die Haltung der Kirche zu Homosexuellen sowie um den Umgang mit Geschiedenen, die erneut eine zivile Ehe eingegangen sind.

Das gesamte Dokument soll nach dem Willen von Papst Franziskus in den kommenden Monaten auf der Ebene der einzelnen Ortskirchen diskutiert werden. Bei der für Oktober 2015 geplanten Ordentlichen Versammlung der Weltbischofssynode soll der Abschlussbericht von 2014 als Arbeitsgrundlage («Instrumentum laboris») dienen.

Das Schreiben auf der DBK-Website

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Cumclave 8. November 2014 
 

Schlimmere Manipulatoren im Vatikan?!

@Habsburger: Bitte erstmal lesen und sich dann aufregen:

Denn wenn mann der genannten Logik folt, säßen die übleren Manipulatoren in Rom. Auf der Vatikan-Seite sind die jeweiligen Ergebnisse nicht einmal direkt unterhalb des jeweiligen Abschnittes veröffentlicht, sondern erst gesammelt am Ende des Dokumentes.
Vgl.: http://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2014/10/18/0770/03044.html

Die Arbeitsübersetzung der DBK macht die Abstimmungsergebnisse immerhin an Ort und Stelle zugänglich. Dass es jeweils eine 2/3-Mehrheit braucht, wird auf beiden Seiten nicht ersichtlich.


0
 
  7. November 2014 
 

Manipulatoren im Bischofsgewand

@ Siri: Danke für den Hinweis. Meine Grundhaltung zu den deutschen Bischöfen ist Misstrauen. Ist das nicht tragisch? Aber es geht nicht anders.


3
 
  7. November 2014 
 

Klärungsbedarf

in wenigen Punkten wird sichtbar gemacht.
Das ist gut.
Die Ruach Jahwe, welche zwischen dem Vater und dem Sohn immer schon frei wehte, wird uns der Verheißung Jesu gemäß weiter in die Wahrheit einführen.


1
 
  6. November 2014 
 

Vertrauen in den Heiligen Vater

Ich vertraue auf unseren Heiligen Vater Papst Franziskus, der unsere heilige apostolische römisch-katholische Kirche im Namen Jesu Christi führt, und auch schon in der Vergangenheit ein geschicktes Händchen in Führungs- und Glaubensfragen erwiesen hat. Voll Vertrauen und Zuversicht blicke ich auf die Familiensynode 2015 und hoffe auch mancherlei Neuanfang in den oft so verfahrenen Streitereien der Konservativen und Progressiven.


1
 
 Siri 6. November 2014 
 

Halbwahrheiten

Andernorts hat jemand darauf hingewiesen: Man beachte: Die zurückgewiesenen Abschnitte sind im Text. Sie sind nicht markiert. Und es wird nirgends darauf hingewiesen, daß eine Zweidrittelmehrheit zur Annahme nötig war. Jeder mit den Details nicht befasste Leser liest den Text, sieht die einfachen Mehrheiten und glaubt, daß der vollständige Text so von der Synode angenommen wurde.


7
 
  6. November 2014 
 

Mal etwas in englisch zum Thema Bischofsynode

im weiteren Sinne:

http://www.catholicnewsagency.com/news/for-german-bishops-mercy-comes-at-a-price-critics-charge-64855/


0
 
 Laus Deo 6. November 2014 

Hmmm

So wie ich aus dem Text heraus lese sind die Meinungen eigentlich zu 90% eindeutig doch gerade beim Thema zur Zulassung der Wiederverheirateten zu den Sakramenten sind die Lager 60:40! Aber 40% der Bischöfen sind für eine Lockerung... In meinen Augen zeigt das was Maria sagt: Die Handlung des Teufels wird sogar im Innere der Kirche eindringen, so, dass Kardinäle gegeneinander eintreten werden, und Bischöfe gegen Bischöfe."


7
 

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