Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Der anderskatholische Papstkritiker
  6. Bätzing gegen Papst Leo
  7. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

Erzbischof Schick für Fortsetzung des Dialogs mit dem Islam

25. Oktober 2014 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Klare Forderung an Gesprächspartner nach Distanzierung von Mord, Gewalt, Krieg und Terror im Namen der Religion.


Bamberg/Frankfurt am Main (kath.net/ bbk)
Auch in diesen Zeiten des brutalen islamistischen Terrors muss der islamisch-christliche Dialog nach Worten des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick fortgesetzt werden. „Wir dürfen und wollen die religiöse Pluralität nicht nur stumpf und unbewusst ertragen, sondern annehmen und gestalten. Wir wollen sie als Quelle des Friedens in versöhnter Verschiedenheit verstehen und nutzen“, sagte der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Bischofskonferenz am Freitagabend in Frankfurt am Main und fügte hinzu: „Dazu müssen wir bestrebt sein, die Religion der Nachbarn zu begreifen.“


Angesichts der weltpolitischen Lage und der Kriege, die im Namen des Islam geführt werden, sei der Dialog derzeit nicht einfach und stocke auch vielerorts. Die Kirche wolle und dürfe sich den Herausforderungen und Aufgaben im christlich-islamischen Dialog aber deswegen nicht entziehen. „Wir fordern aber auch von unseren islamischen Gesprächspartnern die klare Distanzierung von Mord, Gewalt, Krieg, Terror und Verletzung der Menschenrechte namens der Religion“, sagte Schick.

„Der Dialog mit den Muslimen und die intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Islam muss fortgesetzt werden“, betonte Schick. Dazu müssten aber auch die Christen lernen, sich selbst im Angesicht des Islam neu und besser zu verstehen. „Das Verstehen der anderen und das Verstehen unserer selbst als Christen gehen Hand in Hand und durchdringen sich gegenseitig.“ Fruchtbarer Dialog setze Gleichberechtigung und auch gleichstarke Partner voraus. „Da haben wir Christen in Deutschland und Europa Nachholbedarf im Wissen und in der religiösen Praxis“, so Schick.

Erzbischof Schick sprach am Freitagabend in Frankfurt am Main beim Festakt zur Einrichtung der Stiftungsprofessur „Katholische Theologie im Angesicht des Islam“ sowie zur Einweihung der neuen Geschäftsräume der Christlich-Islamischen Begegnungs- und Dokumentationsstelle (CIBEDO) der Deutschen Bischofskonferenz.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  2. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  3. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  4. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  5. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  6. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  7. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  8. Berliner Studie: 41 Prozent der islamischen Neuntklässler geben religiösen Regeln Vorzug
  9. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  10. Italienischer Bischof ruft zur Evangelisierung von Muslimen auf – Unterstützung von Konvertiten







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  3. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  4. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  5. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  6. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  7. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  8. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  9. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  10. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  11. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  12. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  13. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  14. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  15. Brücken bauen, Wurzeln schlagen, Gemeinschaft leben. Der Glaube als gemeinsamer Ursprung und Auftrag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz