Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. „Warum bin ich Christ“
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  12. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  15. Was eine Messe wiegt

Patriarch Sako: Regierungen tun zu wenig gegen «Islamischen Staat»

23. Oktober 2014 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Chaldäisch-katholischer Patriarch: «Es gibt keine klare Entscheidung für eine Befreiung der von den Dschihadisten besetzten Gebiete»


Rom (kath.net/KNA) Der chaldäisch-katholische Patriarch Louis Raphael Sako, hat das Vorgehen der internationalen Gemeinschaft gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) als unzureichend kritisiert. «Es gibt keine klare Entscheidung für eine Befreiung der von den Dschihadisten besetzten Gebiete», sagte Sako in einem Interview der italienischen Tageszeitung «Avvenire» (Mittwoch).

Die internationale Gemeinschaft agiere «sehr ängstlich», so Sako. Die von der Terrormiliz vertriebene Bevölkerung erwarte jedoch, dass sie bald in ihre Häuser zurückkehren könne und nicht erst in drei Jahren, wenn der Kampf gegen den «Islamischen Staat» nach Einschätzung von US-Präsident Barack Obama beendet sein könne, sagte das Oberhaupt der katholisch-chaldäischen Kirche mit Sitz in Bagdad. Die Bombardierung von Stellungen der Terrormiliz allein führe nicht zu einer «unmittelbaren Lösung».


Zugleich hob Sako hervor, dass die Kirchen den geflohenen Christen wirksamer helfen könnten, als die Vereinten Nationen und Hilfsorganisationen, weil ihre Unterstützung nicht über staatliche Stellen laufen müsse.

Weiter sprach sich Sako für eine Bildungsoffensive in den islamischen Ländern aus, um den islamistischen Extremismus zu bekämpfen. In den Schulen müsse eine «neue positive Lesart» des Islam vermittelt werden, die auf Brüderlichkeit, Frieden und Gastfreundschaft gründe, forderte er. Der islamistische Extremismus sei nicht nur eine Gefahr für Christen und andere Minderheiten, sondern auch für den Islam selbst.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 kreuz 24. Oktober 2014 

solange bis die "ängstliche internationale Gemeinschaft"

einen Plan hat, ISIS zu stoppen, hilft -außer beten- nur Angriff.
sowohl in Kobane, als auch für die abermals eingeschlossenen 7.000 Yesiden im Sinjar-Gebirge, als auch 20 km vor Bagdad...

www.youtube.com/watch?v=fBM8S-WNN2o&list=UUckz6n8QccTd6K_xdwKqa0A


1
 
 speedy 24. Oktober 2014 
 

die internationale Gemeinschaft macht mit diesen Leuten Geschäfte, deswegen agieren die so ängstlich


2
 
  23. Oktober 2014 
 

Was ist die internationale Gemeinschaft?

Dazu gehören auch die islamischen Staaten. Man hat den Eindruck, dass diese - allen voran der Irak selber - sich gegenüber ISIS sehr unentschieden verhalten und eine entschlossene Bekämpfung nicht zustande bringen oder überhaupt nicht wollen.


4
 
 kreuz 23. Oktober 2014 

hier der Artikel vom 17.Juni

es ist der erste kath.net-Artikel, in dem das Stichwort "ISIS" auftaucht.

www.kath.net/news/46397


1
 
 kreuz 23. Oktober 2014 

da hat er recht, der Patriarch

Die internationale Gemeinschaft agiere «sehr ängstlich», so Sako.

(Patriarch Sako war einer der Ersten [im Interview von KIN], der das Drama überhaupt erst auf unsere Bildschirme brachte.)
http://www.kath.net/news/46580

twitter.com/hashtag/SaveShingal?src=hash


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Irak

  1. Irakischer Bischof: Christen blicken mit großen Sorgen in die Zukunft
  2. Nordirak: Angespannte Sicherheitslage in der Ninive-Ebene
  3. Irakischer Erzbischof: Leben in Mosul normalisiert sich
  4. Irak: Erzbischof befürchtet „schwerwiegende Folgen“
  5. Irak: Kirche würdigt muslimische Rettungsaktion von Christinnen
  6. Kardinal: Wiederaufbau des Irak braucht "Kultur des Respekts"
  7. „Kirche in Not“ startet neues Großprojekt im Irak
  8. Bagdad von Sicherheitskräften abgeriegelt
  9. Vor Islamisten gerettete Handschrift soll in den Irak zurück
  10. Freude über geplante Papst-Reise in den Irak







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  3. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  4. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  5. Frankreich: Jugendliche schänden Kirche und feiern islamistischen Rap-Song
  6. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  7. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026
  8. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  9. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  10. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  11. Aktionäre fordern FedEx auf, den Versand von Abtreibungspillen einzustellen
  12. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  13. Israel: Vikariat ruft drei Jahre nach 7. Oktober zu Versöhnung auf
  14. Georgien: Kirchen- und Staatsoberhaupt bekräftigen christliche Wurzeln
  15. Papst Leo feiert Hl. Messe im Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz