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Mediengezwitscher, Manipulationen und die Wirklichkeit

25. Oktober 2014 in Aktuelles, 45 Lesermeinungen
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Franziskus an die Synode: der Papst bin ich! Der Papst warnt vor fünf schweren Versuchungen, denen die Synode ausgesetzt war und ist. Was Franziskus zum Abschluss der Synode wirklich gesagt hat. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Als ob es nicht bekannt sei, was Benedikt XVI. in seiner letzten großen Ansprache vor seinem Amtverzicht über das „Konzil der Medien“ gesagt hat, das nichts mit dem „wirklichen Konzil“ zu tun hatte, waren auch die vergangenen zwei Wochen der außerordentlichen Bischofssynode zur Familie ständig in der einen oder anderen Weise von einer „Synode der Medien“ begleitet oder umgeben. Dies nahm seinen Anfang am Tag der Eröffnung der Synode mit einer weiter verbreiteten falschen Übersetzung eines Wortes von Papst Franziskus, der gesagt habe, das Drängen des Geistes könne die „Lehre“ verändern, und setzte sich von Tag zu Tag fort.

Dies ist natürlich nicht allein den Medien anzukreiden, die, wie der Name sagt, „Mittler“ sind und als solche ge- und auch missbraucht werden. Nicht wenige der Synodenteilnehmer nutzten die verschiedenen Kanäle, um ihren Positionen in der Öffentlichkeit Gewicht zu verleihen. Dass sie dabei oft, wie dies bis zum Schluss der Fall war, soziologischen und politischen Argumentationsformen den Vorzug gaben statt einer theologischen Vermittlung zu dienen, lässt einiges von den eigentlichen Absichten erkennen. Die Warnung der Päpste, allen voran Benedikt XVI. und Franziskus, die Kirche nicht auf ein soziales Konstrukt mit weltlichen Regeln zu beschneiden, wurde nicht immer gehört und umgesetzt.

Der öffentlichen Meinung wurde suggeriert: mit diesem Papst ist die Zeit für „revolutionäre“ Änderungen gekommen. Allenortens wurde ein Geist beschworen, der durch die Synodenaula wehte, einmal war es der „Geist des Konzils“, ein anderes Mal gleich der „Heilige Geist“. Mit dem Debakel der zur Halbzeit der Synode veröffentlichten und extrem kritisch bewerteten „relatio post-disceptationem“ schien für die „Erneuerer“ der große Coup gelungen zu sein: alles neu, alles anders, dem Wort nach bleibt natürlich die Lehre, aber sie „entwickelt“ sich, hin zu einer neuen „Offenheit“, mit einer „neuen Sprache“. Dass viele der Synodenväter am Tag der Wahl des heiligen Johannes Pauls II. zum Papst (16. Oktober) dieser irrationalen Hoffnung eine Absage erteilt haben, verlor sich zunächst im allgemeinen Begeisterungsgerede.

Daher brauchte man sich nicht zu wundern, wenn nach der Abschlussrede des Papstes vor der Synode, die mit fünfminütigen „Standing Ovations“ von der Versammlung begrüßt worden war, sofort das Theorem der Revolution und des Umsturzes weiter erzählt wurde. So konnte das ZDF berichten: „Der Papst warnte seine Bischöfe, nicht in der reinen Lehre zu verharren, sondern auch mal dazuzulernen“. Das klingt richtig revolutionär. Und weiter: „Seit den Zeiten von Jesus laufen die Übereifrigen, die Bedenkenträger, und heute die sogenannten Traditionalisten Gefahr, sich in feindseliger Erstarrung einzuschließen“. Wow.

Verunsicherung unter den Gläubigen wird mit derartigen Verfälschungen produziert, und wahrscheinlich besteht genau darin die rein politisch motivierte Absicht. Was aber hat Papst Franziskus am Abend des 18. Oktobers wirklich gesagt?


Franziskus hat eine große und denkwürdige und „wunderschöne“ (P. Federico Lombardi SJ beim Pressebriefing zur Vorstellung der „relatio synodi“) Ansprache gehalten. Diese bedeutende Ansprache wurde durch obige Zitate verfälscht, nicht nur „verkürzt“. Denn der Papst war klar. Wie verfälscht man? Indem man intrumentalisierend Zitate verbiegt und nicht auf den Text eingeht. Dankenswerter Weise bemühen sich katholische Medien wie „Die Tagespost“ und „kath.net“, ihren Lesern gerade die „ipsa vox“ zur Verfügung zu stellen, um nicht auf irgendwelche Lügenkonstrukte angewiesen zu sein.

Der Papst sprach von fünf Versuchungen, denen die Synode als gemeinsam zu begehender Weg ausgesetzt war:

„- Die Versuchung, sich feindselig zu versteifen, das heißt, sich im Geschriebenen (dem Buchstaben) zu verschließen und sich nicht von Gott, vom Gott der Überraschungen (dem Geist), überraschen lassen zu wollen; sich im Gesetz zu verschließen, in der Gewissheit dessen, was wir kennen und nicht dessen, was wir noch lernen und erreichen müssen. Seit der Zeit Jesu ist das die Versuchung der Eiferer, derer, die immer voller Bedenken sind, der Besorgten und der – heute - sogenannten ‚Traditionalisten’ und auch der Intellektualisten“.

Das war natürlich das gefundene Fressen für einige: „Papst gegen Traditionalisten, die auf der Lehre beharren!“ Aber – Franziskus fuhr fort:

„- Die Versuchung eines zerstörerischen Gutmenschentums, das im Namen einer falschen Barmherzigkeit die Wunden verbindet, ohne sie vorher zu heilen und zu verarzten; das die Symptome und nicht die Gründe und die Ursachen behandelt. Das ist die Versuchung der ‚Gutmenschen’, der Furchtsamen und auch der sogenannten ‚Progressiven und Liberalen’“.

Tja, das kann man natürlich nicht zitieren. Aber es geht noch weiter:

- „Die Versuchung, Steine in Brot zu verwandeln, um eine lange, schwere und schmerzvolle Fastenzeit zu beenden (vgl. Lk 4,1-4), sowie auch Brot in Steine zu verwandeln und gegen die Sünder, die Schwachen und die Kranken zu werfen (vgl. Joh 8,7), das heißt, es in ‚schwere Lasten’ (Mt 23,4) zu verwandeln.

- Die Versuchung, vom Kreuz zu steigen, um die Menschen zufriedenzustellen, und nicht dort zu bleiben, um den Willen des Vaters zu erfüllen; sich dem weltlichen Geist zu beugen, statt ihn zu läutern und dem Geist Gottes zu beugen“.

Und schließlich:

„- Die Versuchung, das ‚depositum fidei’ zu vernachlässigen, indem man sich nicht als Hüter, sondern als Eigentümer oder Herr betrachtet, oder andererseits die Versuchung, die Wirklichkeit zu vernachlässigen, indem man sich einer akribisch genauen Sprache und einer ausgefeilten Redeweise bedient, um viel zu reden und nichts zu sagen! So etwas hat man, glaube ich, einmal ‚Byzantinismus’ genannt...“

Eifrige Leser der Franziskus-Perlen werden in diesen Worten leicht immer wiederkehrende Grundmotive der Sorge des Papstes erkennen.

Aber dies war nicht alles. Es fehlte und fehlt ja nicht an Kommentatoren, die sich diebisch über die von Franziskus angeblich praktizierte Demontage des Papstamtes und des Papsttums gefreut hatten und freuen. Er, der sich als „Bischof von Rom“ am 13. März 2013 den Gläubigen vorgestellt hatte, so „nackt“ und ohne päpstliche Hoheitszeichen – ja, der musste das Papsttum revolutionieren, verbunden mit einem demokratisch falsch interpretierten Begriff von „Synodalität“.

Fehlanzeige auch hier: „Sprechen wir nun ein wenig über den Papst in seiner Beziehung zu den Bischöfen...“, hob Franziskus an: „Nun, die Aufgabe des Papstes ist es, die Einheit der Kirche zu gewährleisten; den Hirten in Erinnerung zu rufen, dass es ihre erste Pflicht ist, die Herde zu weiden – die Herde zu weiden -, die der Herr ihnen anvertraut hat und zu versuchen, die Schafe, die sich verlaufen haben, väterlich und barmherzig, ohne falsche Angst aufzunehmen. Hier habe ich mich geirrt. Ich habe gesagt ‚aufnehmen’: man muss sie suchen gehen“.

Dann zitierte der Papst einen langen Abschnitt aus der Katechese Benedikts XVI. während des Priester-Jahres 2010 über das „munus regendi“:

Die Aufgabe des Papstes ist es, „allen in Erinnerung zu rufen, dass Autorität in der Kirche Dienen bedeutet (vgl. Mk 9,33-35), wie Papst Benedikt XVI. es klar mit Worten gesagt hat, die ich hier wörtlich zitiere: „Die Kirche ist berufen und bemüht sich, diese Art von Autorität auszuüben, die Dienst ist, und sie übt sie nicht aus eigener Vollmacht aus, sondern im Namen Jesu Christi …. Durch die Hirten der Kirche nämlich weidet Christus seine Herde: Er ist es, der sie leitet, schützt und zurechtweist, da er sie zutiefst liebt. Doch Jesus, der Herr, der oberste Hirt unserer Seelen, hat gewollt, dass das Apostelkollegium, heute die Bischöfe in Gemeinschaft mit dem Nachfolger Petri, … an dieser seiner Sendung teilhaben sollten, für das Gottesvolk zu sorgen, Erzieher im Glauben zu sein und der christlichen Gemeinschaft Orientierung zu geben, sie zu beseelen und zu stützen oder, wie das Konzil sagt, ,dafür zu sorgen, dass jeder Gläubige im Heiligen Geist angeleitet wird zur Entfaltung seiner persönlichen Berufung nach den Grundsätzen des Evangeliums, zu aufrichtiger und tätiger Liebe und zur Freiheit, zu der Christus uns befreit hat’ (Presbyterorum Ordinis, 6). … Durch uns – so fährt Papst Benedikt fort - erreicht der Herr die Seelen, durch uns lehrt, bewahrt und leitet er sie. Der heilige Augustinus sagt in seinem ,Kommentar zum Johannesevangelium’: ,Es sei ein Erweis der Liebe, die Herde des Herrn zu weiden' (123,5); dies ist die oberste Norm für das Verhalten der Diener Gottes, eine bedingungslose Liebe, wie jene des Guten Hirten, voll Freude, allen Menschen gegenüber offen, achtsam auf den Nahestehenden und fürsorglich gegenüber den Fernen (vgl. Augustinus, ,Reden’ 340,1; ,Reden’ 46,15), einfühlsam gegenüber den Schwächsten, den Geringen, den Einfachen, den Sündern, um die unendliche Barmherzigkeit Gottes mit den ermutigenden Worten der Hoffnung zu offenbaren (vgl. ders., ,Brief' 95,1)“ (Benedikt XVI., Generalaudienz vom 26. Mai 2010).

Aber dem nicht genug: Was ist die besondere Aufgabe des Papstes? Nach Franziskus mit Gregor dem Großen „Servus servorum Dei“ zu sein, „der Garant des Gehorsams und der Übereinstimmung der Kirche mit dem Willen Gottes, dem Evangelium Christi und der Tradition der Kirche“:

„Die Kirche gehört also Christus – sie ist seine Braut – und alle Bischöfe haben gemeinsam mit dem Nachfolger Petri die Aufgabe und die Pflicht, sie zu hüten und ihr zu dienen, nicht als Herren, sondern als Diener. Der Papst ist in diesem Zusammenhang nicht der oberste Herr, sondern eher der oberste Diener – der ‚servus servorum Dei’; der Garant des Gehorsams und der Übereinstimmung der Kirche mit dem Willen Gottes, dem Evangelium Christi und der Tradition der Kirche, indem er jeden persönlichen Willen zurückstellt, auch wenn er – auf den Willen Christi hin – ‚oberster Hirt und Lehrer aller Gläubigen’ (Can. 749) ist und obwohl er ‚über höchste, volle, unmittelbare und universale ordentliche Gewalt’ (vgl. Can. 331-334) verfügt“.

Es bleibt zu hoffen, dass hiermit mutwilligen, revolutionären „Interpretationen“ ein Ende gesetzt ist.

Zum Schluss: Am Sonntag veröffentlichte die italienische Zeitung „La Repubblica“ ihren Scoop, der dann natürlich von anderen Mainstream-Medien bereitwillig aufgenommen wurde. Benedikt XVI. hätte Kardinäle aus dem „konservativen“ Kreis empfangen, die ihm ihre Besorgnis über die Synode zum Ausdruck gebracht hätten. Daraufhin hätte der Emeritus dem Papst ein „biglietto“, eine Karte mit Anmerkungen geschickt. Nur: dies ist leider falsch. Es hat kein Treffen des Emeritus mit Kardinälen gegeben, und vor allen Dingen hat Benedikt XVI. dem Papst keinen Brief geschrieben. Dies hätte wissen können, wer den Emeritus kennt, dem es nie in den Sinn kommen würde, ungefragt in die Amtsgeschäfte des Papstes einzugreifen. Wem das nicht bewusst ist – tja, der hätte im Kloster „Mater Ecclesiae“ anrufen können. Aber so weit reicht es dann nicht. Denn: es ist bequemer, in der Kirche den Spaltpilz auszusäen, egal mit welchen Mitteln.


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Lesermeinungen

 Rademann 25. Oktober 2014 

Beschuldigungen des Papstes

Ich war erschrocken, auf der Webseite der Piusbruderschaft zu lesen, dass diese den Heiligen Vater Franziskus beschuldigt, an der Verfälschung der katholischen Lehre während der Familiensynode verantwortlich zu sein. Der Artikel sieht in Papst Franziskus gleichsam den Drahtzieher jenes Vorstoßes um Kardinal Kasper. Angesichts solcher Verleumdungen ist ein Zusammengehen mit der Bruderschaft meiner Ansicht nach unmöglich!!!


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 Hans-Maria 25. Oktober 2014 
 

Revolution

Allein das Wort Revolution sollte uns doch abschrecken. Denken wir an die Oktoberrevolution und das Blutvergießen der Französischen Revolution. Revolution ist doch allein schon ein Unwort. Was wollen denn die uns sagen, die nicht an die Gottessohnschaft Jesus glauben. Wer sind denn die ? Jedenfalls keine Leute, die uns etwas lehren können.


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 speedy 25. Oktober 2014 
 

in der Bibel ( lizenzausgabe 1980, herder)

las ich heute früh folgende stelle: von der zeit an. in der man das tägliche Opfer abschafft und den unheilvollen greuel aufstellt, sind es zwoelfhundertneunzig tage.

zuvor gab es diese stelle: es dauert noch eine zeit, zwei Zeiten und eine halbe zeit. wenn der am ende ist, der die macht des heiligen Volkes zerschlägt, dann wird sich das alles vollenden.
nachzulesen bei daniel, kapitl12, beim 7.vers, und beim 11 Vers.
irgendjemand steckt hinter den falschen aussagen und Verdrehungen der papstworte- um viele gegen den Papst aufzuhetzen, oder um die papstworte als Rechtfertigung für ihren Lebenswandel zu benutzen-
ich denke Papst franziskus hat es auch nicht leicht, Gott sei dank hat er jemand zuverlässiges bei dem er rat holen kann: emeritus benedetto 16, Gott sei dank


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 bellis 22. Oktober 2014 

"Entwicklung", "neue Offenheit","neue Sprache" - Orwell läßt grüßen

Diese Gedanken sind Gedanken der alten Schlange "sollte Gott gesagt haben...?"
Es ist ganz einfach, den mutwilligen, revolutionären „Interpretationen“ ein Ende zu setzen: Sofortige Beendung der Maintream-Medien-Themen in der Synode und Einsatz für die verschiedensten Sorgen und Belange der Familien!!!

Keine 68`er Ideologien mehr, sondern frisches Vorausgehen für die jungen Familien, die Jesus nachfolgen wollen - und dies sind nicht wenige!!! Den bisher in der schweren Sünde verharren wollenden muss die Schönheit der Lehre Jesu Christi gezeigt und vorgelebt werden! Pflichtlektüre: "Die Theologie des Leibes für Anfänger" - so werden die Beichtstühle voll! Die Sünde darf nicht länger hofiert werden, seht nach Osten, dem auferstandenen Herrn entgegen!!


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 Diasporakatholik 22. Oktober 2014 
 

@Zarah N

Sie haben mit Ihrem aus dem NT genommenen Hinweis auf antigöttliche Geister und Irrlehrer - selbst sogar ggf. aus der Mitte der Gemeinde - sehr recht!

Christen sind stets zur Wachsamkeit und Unterscheidung der Geister aufgerufen, denn der Widersacher Gottes schläft nicht und sucht, wen er verführen und letztendlich verschlingen könnte.


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 Zarah N 21. Oktober 2014 
 

@Kostaditov Sie müssen sich für ihr Unbehagen nicht rechtfertigen

Jesus hat uns nicht umsonst zur Wachsamkeit ermahnt, uns vor falschen Propheten und Wölfe im Schafspelz gewarnt. Man sollte auch sein Unbehagen, Bauchgefühl nicht einfach unterdrücken,sondern ergründen woher es kommt. Es ist nicht christlich, naiv blauäugig durch die Welt zu wandeln und dabei Augen und Ohren vor dem Negativen zu verschließen."Glaubt nicht jedem Geist sondern prüft die Geister!" steht im Epheserbrief. Im 1 Johannesbrief 4,steht:"Geliebte, glaubt nicht jedem Geist sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind".Christen sind aufgefordert den Unterscheidungsvermögen anzuwenden. Wir können nicht ständig blind davon ausgehen,dass immer nur der Heilige Geist aktiv ist und dabei verkennen,dass auch antigöttliche Kräfte wirken.Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied räuberische Wölfe zu euch hinein kommen werden,die die Herde nicht schonen;und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen,die verkehrte Dinge reden um die Jünger wegzuziehen in ihrer Gefolgschaft.Apg20


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 mirjamvonabelin 21. Oktober 2014 
 

Noch einmal,

Jesus, ich vertrau auf Dich,
der du durch deine Priester, allen voran den Papst, sichtbar uns führst.

Ja, es mischen sich viele Stimmen miteinander, aber keine Angst, Die Stimme Jesu ist unverkennbar, sie löst so viel Freude in uns aus und durch die Stimme Jesu, haben wir eine Frieden in uns, den uns die Welt nicht geben kann.

Tja, und daas Kreuz ist das äußere Zeichen.


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 Helena_WW 21. Oktober 2014 
 

@Antigone @Konstatinov : Das mit dem "gedeckelt" war auch unglücklich ausdrückt

Ich denke das Problem bei ihnen @Antigone ist, dass sie die Situation in Westdeutschland in den 1970'er/1980'er Jahren nicht miterlebt haben. Wo massiv gegen die römisch-katholische Kirche und ihre christliche Lehre, gegen christliche Familie gehetzt wurde, Gegen Rom, die Päpste, auch von kirchlichen Akteueren, die sich ihre eigene StaatsKirche machen wollten. Konstatinov meint "gedeckelt" da ehr im Sinne das solchen Akteuren gegen die christliche Lehre einhalt geboten wurde.


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 Rolando 21. Oktober 2014 
 

Antigone

Amen


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 Antigone 21. Oktober 2014 
 

@Kostadinov

vielen Dank für Ihren Kommentar.
Ich kenne mich zum Glück nicht aus hinter den Kulissen des Vatikans, aber vermutlich geht es so kontrovers zu, wie bei uns auch.
Ich möchte aber schon dem Papst vertrauen. Was sollte man sonst vom Wirken des Heiligen Geistes beim Konklave halten?
Es wurde berichtet, dass der Papst bei der Synode hauptsächlich geschwiegen habe, und viele kreiden ihm das an.
Er hat die Synode aber einberufen, um allen nun mal in der Weltkirche umgehenden Gedanken ein Podium zu bieten. Das finde ich richtig. Deckeln finde ich nicht richtig, denn unter einem Deckel brodelt und fault es.
Mit dem Ergebnis des ersten Teils der Diskussion können wir wohl einigermaßen zufrieden sein. Dann wollen wir doch auch vertrauen!


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 Antigone 21. Oktober 2014 
 

Lieber Suarez,

kein Einspruch. Aber wir sind alle zu schnell im Abgeben unserer Meinung. Und im darauf Beharren. Demut wird noch behauptet, aber nicht mehr praktiziert. Ich schließe mich ein und bemühe mich um Besserung!


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 Kostadinov 21. Oktober 2014 

@Antigone

Die von Ihnen kritisierte Kritikbereitschaft am Papst rührt zumindest in meinem Fall daher, daß er mich zutiefst verunsichert. Der Zwischenbericht scheint ja von den Bischöfen Baldesseri und Forte verfasst worden zu sein und wurde publiziert, ohne dass die Synoden-Teilnehmer den Bericht zu Gesicht bekamen. Ich kann nicht glauben, dass die zwei was rausgeben, was nicht mit dem Papst koordiniert ist. Und der Papst hat nun mal den Teppich für Kardinal Kasper und seinen 30Jahre alten Kreuzzug gegen das Ehe-Sakrament ausgerollt, obwohl Kapser von zwei Vorgänger-Päpsten mehrfach gedeckelt wurde. Und Baldesseri und Forte wurden auch von ihm persönlich in die Posten gehievt. Wenn er die Abschlussansprache zum Beginn gehalten hätte, wäre mir wohler. Ich weiß aber auch, dass mein Wohlsein nicht das entscheidende Kriterium ist. Wenn man allerdings über 30 Jahre lang das katholische Familienbild im privaten Umfeld verteidigt hat, fühlt man sich jetzt schon seltsam...


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 Suarez 21. Oktober 2014 

Liebe Antigone - "Kritikbereitschaft" am Papst

Wären die progressiven Kritiker der katholischen Lehre doch nur annähernd so empfindlich, was die Achtung vor den Päpsten in der Vergangenheit anbetrifft, insbesondere bei Papst Johannes Paul II.

Wenn man die Worte einiger Kardinäle deutscher Mundart vernimmt, wie sie Barmherzigkeit zur Waffe gegen die Lehre instrumentalisieren und so den früheren Päpsten unausgesprochen unterstellen, Peiniger der Seelen ihrer Schafe gewesen zu sein, dann ist da schon eine "Kritikbereitschaft" an allen früheren Päpsten zu erkennen, die nur Staunen macht.

Außerdem gab es ja die kallistische Wende: die Kirche ist wesenhaft sakramentale und nicht personale Kirche. Insofern ist es kein Sakrileg an einzelnen Entscheidungen des Papstes, sofern es sich nicht um Lehraussagen handelt, Kritik zu üben. Natürlich sollte immer ein angemessener Ton in der Kritik gewählt werden, nicht nur, wenn sich die Kritik gegen den Papst richtet.


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 Sternenklar 21. Oktober 2014 

Machen wir nicht den gleichen Fehler wie unsere Vorgänger

Es ist richtig, dass wir während der Entscheidungsfindung unserer Hirten auch mit unseren Kommentare und Berichten die Sicht der gläubigen Katholiken kundtun, so dass die treuen Bischöfe wissen, dass es uns gibt und sie ermutigt werden ihre Überzeugung bei der Synode zu vertreten. Ebenso wird damit bewirkt, dass die "liberalen" Kräfte wissen, dass nicht alle ihrer Meinung sind, ebenso die Wirkung für die Presse.
Aber wir müssen immer zu 100% auf den Beistand des Hl. Geistes der Kirche und Ihrer obersten Leitung vertrauen. Ohne dieses 100% Vertrauen stehen wir auf der gleichen Ebene wie die "Liberalen" welche meinen, dass die Kirche von den Menschen gemacht und gesteuert wird. Die katholische Kirche ist der Leib Christi. Er ist das Haupt. Das Haupt steuert wohin es geht! Wir sind Glieder Christi, sagen wir mal der kleine Finger der linken Hand. Dieser Finger soll nicht sich ängstigen, dass das Haupt sich irren könnte, sondern die Aufgabe des Fingers ist mit anzupacken. 100%, nicht 99%


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 Antigone 21. Oktober 2014 
 

Vertrauen in den Papst

Ich möchte Rolando zustimmen. Ich bin oft fassungslos über die Kritikbereitschaft am Papst.


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 SpatzInDerHand 21. Oktober 2014 

@Diasporakatholik:

... und bei der Tagespost machen Sie dann umgekehrt Werbung für kath.net, ja?


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 Rolando 21. Oktober 2014 
 

Satcitananda

"Die Fünf Versuchungen
Danke für diesen Artikel. Er hat mir das Vertrauen in diesen Papst wieder gegeben."
Das Vertrauen in die Leitungsautorität des Papstes darf nicht verlorengehen, wer führt dann das Kirchenschiff? Der Teufel versucht durch Medien die Gläubigen vom Leitungsanspruch des Papstes zu trennen, er versucht auch die Gläubigen in die Kritik und in Verurteilungen über die Kardinäle und Bischöfe zu ziehen, sie sind sündige Menschen wie wir selbst, ein Gebet statt negativer Kritik ist fruchtbarer.


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 Hans-Maria 21. Oktober 2014 
 

Annemonika

Da freut sich Annemonika noch etwas zu früh. Die Synode geht doch noch weiter. Die Verweltlicher werden auch keine Ruhe geben. Ihnen ist entschiedener entgegen zu treten.


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 Diasporakatholik 21. Oktober 2014 
 

@rolando

Ich wollte durch meine Ergänzung eigentlich nur Werbung für die für eigentlich ALLE Katholiken höchst lesenswerte Tagespost machen, deren Redakteure wirklich stets um DIFFERENZIERTE UND FUNDIERTE Berichterstattung bemüht sind!


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 Annemonika 21. Oktober 2014 

Ehrlich gesagt,

mir ist ein enorm grosser Felsbrocken vom Herzen gefallen. Endlich alles klar.
Gott sei Dank; Papst Franziskus sei Dank; Dank aber auch an kath.net und Herrn Schwibach.


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 Habsburger 20. Oktober 2014 

Die undifferenzierte Kritik an "Intellektualisten" und "Traditionalisten"

führt nicht nur bei Fr. Zuhlsdorf zu der Befürchtung, daß hier die komplette Lehre des hl. Johannes Paul II. unterminiert werden soll.
Soll die Herrschaft dr Vernunft durch jene der Emotion ersetzt werden?
Die Medien haben in dieser Synode genau jene Rolle gespielt, die "man" ihnen zugedacht hatte.


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 wedlerg 20. Oktober 2014 
 

Kurve gekriegt?

Der Papst hat sich leider erst zum Abschluss als Oberhaupt gezeigt. Er hätte niemals eine "offene Diskussion" durch Parteinahme für eine Position (Kasper) gestalten dürfen. Und die manipulative Medien- und Leitungspolitik der Synode hat er auch zu verantworten.

Wenn wenigstens eine kreative Idee zu WvG oder Homosexuellen zur Debatte gestanden hätte. Aber mit alten theologisch überholten Positionen, wie der von Kasper war nicht einmal eine fruchtvolle Debatte möglich.

Nein: die Synode hat bestätigt 2+2=4, die Modernisten haben 2+2=6 propagiert und jetzt lässt sich der Papst mit der moderaten Position 2+2=5 feiern, wie ein Kommentator heute nicht zu unrecht schrieb.

Und schließlich: die Aussage, Traditionalisten seien zu sehr im Gesetz verhaftet, halte ich für analytisch falsch. Keiner hat mehr Gesetze, wie liberale Zeitgenossen heute. Sie schreiben vor, was gesagt werden darf, was nicht- nur an einen allmächtigen Gott glauben sie nicht, maximal an einen nützlichen Idioten.


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 satcitananda 20. Oktober 2014 
 

Die Fünf Versuchungen

Danke für diesen Artikel. Er hat mir das Vertrauen in diesen Papst wieder gegeben.


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 bellis 20. Oktober 2014 

Aufsatz "Familiensynode" Thema verfehlt, Note 6 setzen

allen Menschen anbietet. Sollen pastorale Wege gesucht werden für Mörder,die weiter morden wollen? Das würde sicher sofort abgelehnt. Weshalb? Nur weil in unseren Ohren die ständige Sünde außerhalb der Ehe "humaner" klingt? Es wird doch niemand "umgebracht"? Wir sollten mit den Augen Jesu sehen: Beim Geschlechtsverkehr außerhalb der Ehe schade ich mir und dem anderen (den ich angeblich so sehr liebe), denn wir benutzen uns gegenseitig, wo wir doch aufgerufen sind, den Fortpflanzungstrieb katholisch zu leben. Tut man dies, beleidigt man Jesus nicht und erfährt eine wirkliche Befriedigung im wahrsten Sinne des Wortes und keine "Pseudobefriedigung", die nach der nächsten "Pseudobefriedigung" sucht, weil eben keine Befriedigung eintreten kann. In der Nachfolge des Herrn habe ich etwas Höheren, Schöneres, ich esse mit "Tafelsilber" und nicht mit einem verrosteten Messer. Die Hirten sollten uns lehren, dass es Tafelsilber gibt. Oder soll das 6. Gebot abgeschafft werden, da zu schwer für uns?


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 WoNe 20. Oktober 2014 
 

"Medien-Synode"

Es ist schon klar, dass die Medien die Synode auf ihre Art begleiten; schlimmer noch: sie versuchen ihre eigene "Privatsynode" über die eigentliche zu stülpen. Das Prinzip ist sehr alt; jeder kennt es und wer sich darüber wundert, ist entweder naiv oder hat bei diesem Szenario Hintergedanken!

Ich möchte fragen: Von wem wurden denn die deutschsprachigen Medien implizit ermuntert, aus der eigentlichen Synode ein Wunschkonzert des Zeitgeists zu machen?

Ich meine, es waren besonders die beiden Kardinäle Marx und Kasper. Und genau diese beiden Kardinäle stehen bei Papst Franziskus ganz hoch im Kurs.

Die Medien machen, was sie wollen. Jedoch liegt der Verdacht nahe, dass manche Eminenz diesmal die Medien für die eigenen Ziele nutzbar machen wollte.


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 bellis 20. Oktober 2014 

Aufsatz "Familiensynode" - Thema verfehlt Note 6 setzen Teil 1

Ich habe nichts zur Stärkung der Familie gehört, nichts zur Gewährung eines gerechten Netto-Lohnes für den Vater, um die Familie zu ernähren, nichts zur Unterstützung der Wohnungsnot von Familien mit mehreren Kindern, nichts zur kath.Ehe, nichts zur katholischen Kindererziehung, keinen Rat, wie Kinder vor Pornographie und Versexualisierung in Schule und Gesellschaft geschützt werden können, einfach NICHTS!
Stattdessen wird gesprochen über ein Problem, dessen einziger Lösungsweg längst klar ist, kein Sprechen ist notwendig. Wer schwer gesündigt hat, kann dies bereuen, er muss ALLES, ALLES tun, um diese Sünde künftig zu meiden; dazu gehört z.B. keinen Geschlechtsverkehr vor der Ehe, keinen außerhalb der Ehe, keinen unverantwortlichen Geschlechtsverkehr in der Ehe, keine Pervertierung des Geschlechtsaktes und keine sexuelle Betätigung bei homosexuell empfindenden. Dann beichten und nach der Absolution den Herrn empfangen, der erlöst und heilt. Das ist die große Barmherzigkeit, die Jesus


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 naturmensch 20. Oktober 2014 

Als Familienvater weiß ich immer noch nicht,

welche Relevanz diese "Familien"-Synode für meine Kinder, Frau und mich hatte?

Es ist echt traurig, dass ganz normale Familien kein bisschen Verstärkung oder Motivation erfahren konnten!

Es drehte sich alles im wahrsten Sinne des Wortes nur um außerehelichen Sex (Homo und WvG) und dessen Legalisierung und "Wertschätzung".

"Familie, Kinder, Erziehungsfragen, eheliche Treue?
Fehl am Platz. Es gibt coolere Themen"


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 Veritasvincit 20. Oktober 2014 

Synode als Problemlöserin?

Die Medien erwarten von der Synode die Lösung der Probleme, denen die Paare in unerlaubten Verhältnissen ausgesetzt sind. Die Lösung besteht im Ordnen der Beziehung zu Gott, d.h.in der Bekehrung. Das kann ihnen die Synode nicht abnehmen.


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 hajduk2 20. Oktober 2014 

Gottes Lehre

Wir können nicht die lehre Gottes neu schreiben!
wenn wir diese zwei "Hauptthemen" zulassen dann gute Nacht.
Hat unser Herr einen Homosexuellen und die Ehebrecherin zum letzten Abendmahl "eingeladen?


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 Johann Martin 20. Oktober 2014 
 

Hirten, die sich - leider- nur selbst weiden.

Die jetzt sichtbar gewordene Einstellung der Mehrheit unserer Bischöfe wundert mich nicht. Ich habe schon die ganze Zeit darüber gestaunt, dass die Bischöfe den "Wir-sind-die-Kirche"-Leuten nie widersprochen haben und auch gegen den Ungehorsam der aufmüpfigen Priester nie eingeschritten sind. Ich habe mir oft gedacht: Ob es den Bischöfen nicht vielleicht ganz recht ist, dass diese Gruppen sich so lautstark zu Wort melden und dass sie als Bischöfe am liebsten miteinstimmen würden, es sich aber dann doch nicht trauen.


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 Cosmas 20. Oktober 2014 
 

Hoch die Beschwichtigungshofräte

Alles wieder im Lot! Die Medien waren Schuld. Na toll. Dennoch bleiben unbezweifelbare Fakten, die das Renommee des Papstes nicht heben und die flugs wieder unter den Tisch gekehrt werden. Zunächst die massive Wortmeldung des polnischen Episkopats - die sonst nicht gerade als Revoluzzer und Papstkritiker bekannt sind. Da muss von Seiten des Papstes schon einiges Negative vorgefallen sein. Einfach so schnell passiert so etwas nicht.
Der vom Papst mehrmals öffentlich gelobte Hauptproponent seiner Linie, Kard. Kasper, wird öffentlich der Lüge überführt.
Die nachträglichen Ernennungen während der Synode, zuerst von genehmen Redaktoren, dann eines afrikanischen Bischofs, sagen auch einiges und sind kein Beleg von Souveränität. Von der manipulativen Informationspolitik ganz zu schweigen. Oder war die Kritik von Kard. Müller auch eine Zeitungsente?Irgendwann werden die Alt-68er Marke Kard Re et al. auch in Rom abtreten. Erst dann kann es wieder substantiell besser werden.


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 Rolando 20. Oktober 2014 
 

Diasporakatholik

Ich wusste das ich einige vergessen habe, daher Danke für Ihre Ergänzung, und ein Sorry den Vergessennen, es gibt bestimmt noch einige, und das Gute ist, sie setzen sich langsam aber stetig durch und regen zum Nachdenken an.


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 carl eugen 20. Oktober 2014 

Lieber Herr Schwibach!

Auch von meiner Seite den herzlichsten Dank für diesen Artikel.

Ich möchte betonen, dass auch ich für Barmherzigkeit in der Kirche bin. Es ist wichtig, dass WvG freundlich und liebend in den Gemeinden aufgenommen werden. Es darf keine Stikmatisierung und Ausgrenzung geben. Und wenn die Synode Wege findet, WvG besser zu integrieren, dann kann ich das nur begrüssen. Im übrigen ist es nicht Angelegenheit der Gläubigen, den Richter zu spielen. Es gibt nur einen Richter, und der ist der Allmächtige Gott.

ABER: Wenn Barmherzigkeit die Wahrheit auschalten will, dann ist es eine falsche Barmherzigkeit. Und ich sage es ganz klar, wenn man WvG den Zugang zu den Sakramenten erlauben würde, wäre das eine falsche Barmherzigkeit. Eine Barmherzigkeit die die Wahrheit aushebeln würde. Vertrauen wir auf den Heiligen Geist und unseren Heiligen Vater, und beherzigen wir den Vorschlag von @Gandalf: Beten wir jeden Tag den Rosenkranz für die kommende Synode. Gottes Segen an alle!


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 Helena_WW 20. Oktober 2014 
 

Im übrigen könnte man die ollen selbstgerechten 68'er schon längst als "Tradionalisten" bezeichen,

verharrend, erstarrt, verkrustet, mit ihrem "revolutionären Geistlein" nur besserwisserisch nur um sich selbst kreisend, pseudointellektuell, vereinahmend endlos alles in ihrem Sinne zerdiskutierend, aufhetzend, die Entwicklungen auch die negativen gesellschaftlichen Entwicklungen als Folgen ihrer "Geistlein" in der letzten Jahrzehnte nicht mitbekommen habend, ignorierend.


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 helveticus 20. Oktober 2014 
 

Alles klar!

Dann sollten wir die Synode der Medien (auch kath.net war kräftig dabei) aber endgültig abschliessen.


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 benefranz 20. Oktober 2014 
 

Klarer kann man ES nicht sagen!

Wer da noch journalistisch versucht Interpretationsakrobatik zu betreiben, hat einen schweren Stand.

Danke, vielen Dank!


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 Bentheim 20. Oktober 2014 
 

Diejenigen deutschen Bischöfe,

die durch das Abschlussdokument der Synode eine Niederlage erlitten haben, werden diese erst einmal auch intellektuell zu verkraften haben. Ob wir sie dessen ungeachtet als weiter am Werk befindliche Spalter zu sehen haben, das haben wir erst einmal abzuwarten. Es ist noch reichlich früh. Am Sonntag haben Gebet und Hoffnung gesiegt, nicht Verängstigung und Unheilsprophetie. Darauf sollten wir zunächst einmal setzen!


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 raph 20. Oktober 2014 
 

Zeit der Gewissensprüfung

Vielen Dank Heiliger Vater für diese klaren Worte! Unser Papa emeritus sagte damals "meine Kräfte reichen nicht mehr..." und er trat vom Amt zurück. Möge dieses Jahr, bis zur ordentlichen Synode, vielen Hirten zur Gewissensprüfung dienen - reicht meine Glaubens-Kraft noch um ein, wie hier glasklar beschriebener, Hirte zu sein? Möchte ich die Herde noch im Gehorsam gegenüber dem Willen des Herrn und der Lehre der Kirche weiden? Die Herde dort draußen steht heute oft im Regen und es bläst ein kalter und stürmischer Gegenwind. Reichen meine geistigen Immunkräfte noch um mich nicht zu erkärten/erkalten und im warmen Relativismus der Welt unterschlupf zu suchen? Oder sollte ich mich von Amt und Aufgabe zurück ziehen und der Kirche im Gebet dienen?


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 M.Schn-Fl 20. Oktober 2014 
 

Ja wirklich, "wunderbar". Mut für die Mutlosen!

Ich kan Martin Lohmann nur beipflichten und hoffe, dass die Mutlosen jetzt wieder etwas klarer sehen.
Dass der Papst gerade in der Abschlußrede der Synode seinen Vorgänger mit diesen Worten zitiert, straft die Behauptungen Lügen, er unterlaufe die Theologie Benedikts. Das Gegenteil ist der Fall.
Ich bin so dankbar für diese Worte und möchte alle Katholiken wie Nichtkatholiken ermutigen, täglich die Franziskusperlen zu lesen sowie die Ansprachen des Papstes. Franziskus ist wirklich katholisch bis auf die Knochen.


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 mirjamvonabelin 20. Oktober 2014 
 

Wow,

ich bin sprachlos.
Die Worte des Papstes, sind so eindeutig und verständlich, auch für eine Ungebildete wie mich.

Diese Aussage hat für mich eine zentrale Bedeutung:
...die Warnung der Päpste, allen voran Benedikt XVI. und Franziskus, die Kirche nicht auf ein soziales Konstrukt mit weltlichen Regeln zu beschneiden,..
Da meine erste Prägung "kommunistisch" war, kenne ich den Unterschied zwischen "sozialem Konstrukt" und der katholischer Kirche. Ich habe beides "live" erlebt.
Das "soziale Konstrukt" widerspricht nicht der Kirche aber es ist nicht "lebensfähig".
Ich bleibe katholisch und vertraue auf Jesus, der unmittelbar durch den Fels, den Papst, seine Herde weidet.

Die Stürme werden nicht ausbleiben, im Gegenteil, sie werden noch mehr wüten.


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 Rolando 20. Oktober 2014 
 

Journalistenkommentare und Kolumnen

Viele Journalisten schreiben über kirchliche Themen, machen ihre eigene Meinung zur Wahrheit, obwohl sie davon überhaupt nichts verstehen. Wenn ein Journalist nicht in Beziehung mit Jesus und seiner kath. Kirche lebt, kann er über die kath. Kirche nicht wahrheitsgemäß berichten. Ich ignoriere solch Anmaßungen der Presse. Doch es gibt auch leuchtende Sterne, Kathnet, Lohmann, Kissler sowie Badde, Kuby und Kelle,ich hoffe es werden mehr.


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 Martin Lohmann 20. Oktober 2014 
 

Wunderbar!

Dank an kath.net für diese so wichtige und erhellende Information - und die Bestätigung des Verdachts, dass manche Medien ihrer eigenen Agenda folgen als der Agenda derer, über die möglichst fair und objektiv zu berichten eigentlich ihre Pflicht und Aufgabe ist. Man möchte fast Mitleid mit einigen forschen - oder falschen? - Kommentatoren haben. Fast. Ich habe es schon vor Monaten hier einmal angedeutet: Was, wenn sich herausstellt, dass der Papst tatsächlich katholisch ist? Für manche wäre das wohl eine wahnsinnige Überraschung, oder?


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 waghäusler 20. Oktober 2014 
 

...wo der Barthel den Most holt

Lesenswert für einige Theologen auf diesem Forum,
die meinen man könnte an der ausgegebenen Lehre
etwas ändern,bis hinauf zum Vorsitzenden der DBK.
In den letzten Tagen,so schien es,hätte manch einer hier den Katechismus am liebsten verbrannt
oder gleich für ungültig erklären lassen.


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 Suarez 20. Oktober 2014 

Die Spalter sind nicht nur die Medien

Wer die Aussagen einiger deutschsprachiger Kardinäle zur Kenntnis genommen hat, kann gar nicht umhin, hier eine eindeutig spalterische Tendenz zu erkennen. Darum hat sich ja auch Kardinal Kasper so abfällig über seine afrikanischen Mitbrüder geäußert, auch wenn er nun sagt, er habe das ja nur im kleinen Kreis gesagt, wodurch der Wahrheitsgehalt dessen, was im Interview tatsächlich von Kardinal Kasper gesagt wurde, nicht aufgehoben sondern im Gegenteil noch bekräftigt wird.

Offenbar ist man bereit, einen Kirchenkampf gegen die Lehre zu führen, den man subtil durch die Medien begleiten lässt. Zur Not bedient man sich auch verkürzter Aussagen des Papstes, um den ideologischen Kampf voranzutreiben.

Es grenzt schon an Fanatismus, wie man ihn von "Wir sind Kirche" kennen, der hier einen Teil der Bischöfe zu einem Modernismus treibt, der mit Katholizität völlig unvereinbar ist. Es wirkt, als sei die Kirche in unserem Land krank, als habe sie hohes Fieber.


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 chriseeb74 20. Oktober 2014 
 

Diesem großartigem Statement...

ist im Prinzip nichts hinzuzufügen.
Trotzdem ist mir eben noch ein Gedanke gekommen:
An sich ist es kontraproduktiv, dass die "konservativen, lehramtstreuen" Kräfte immer nur reagieren; vielleicht ist es hilfreich auszuloten, welche pastoralen Möglichkeiten es in zu prüfenden Einzelfällen für wiederverheiratet, geschiedene Eheleute gibt ohne gleich mit der Tür ins Haus zu fallen und/oder die Lehre anzupassen.
Fakt ist (und ich glaube, da wird mir jeder zustimmen), dass die Kirchgänger unter den wiederverheiratet Geschiedenen sich oftmals aus einer verzweifelten Situation heraus zu diesem Schritt entschieden haben; manchmal ohne auf die Konsequenzen zu denken.
Vielleicht sollte sich das Forum im positiven Sinne darüber einmal Gedanken machen.
Vielleicht findet man tatsächlich Wege, um hier ein wenig "Linderung" zu schaffen ohne aber das Lehramt und das Sakrament der Ehe zu schwächen!


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