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  15. Benedikt XVI. und Franziskus haben offenbar dasselbe Grab gewählt

'Nicht sehr hilfreich bei der Verkündigung der Lehre der Kirche!'

14. Oktober 2014 in Aktuelles, 32 Lesermeinungen
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Vatikan: Vermehrte Kritik in der Synode am Zwischenbericht - Kardinal Napier bei Pressekonferenz: "Nicht sehr hilfreich bei der Verkündigung der Lehre der Kirche!" - Begriff der Sünde komme gar nicht vor, Annäherung an den Zeitgeist


Vatikanstadt (kath.net/KNA/red) Unter den Teilnehmern der vatikanischen Bischofssynode zu Ehe und Familie gibt es Kritik an dem am Montag veröffentlichten Zwischenbericht. Einige Redner hätten deutlichere Worte zur Unauflöslichkeit des Ehesakraments angemahnt, hieß es am Dienstag in einer Erklärung des Vatikan. Der Text konzentriere sich zu sehr auf die Situation unvollkommener Ehen und stelle zu wenig die Schönheit der lebenslangen Treue heraus.

Die Kritiker warnten laut Erklärung vor einer «Verwirrung» durch den Begriff der «Gradualität». Damit bezeichnet der Zwischenbericht die Möglichkeit, dass auch viele nicht der katholischen Lehre entsprechende Partnerschaften, etwa von wiederverheirateten Geschiedenen, sittlich wertvoll sein könnten. Deren Wiederzulassung zur Kommunion könne schnell zur Regel werden, befürchten die Kritiker. Sie bemängeln außerdem, dass der Begriff der Sünde in der sogenannten Relatio so gut wie gar nicht vorkomme, und warnten dabei vor einer Annäherung an den Zeitgeist.

Als weiteren Kritikpunkt nannte die Vatikan-Erklärung die entgegenkommenden Ausführungen des Zwischenberichts über Homosexuelle. Die Kirche müsse diese Menschen willkommen heißen, aber «mit der richtigen Vernunft», hieß es. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, die Kirche vertrete eine positive Wertschätzung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften.


Der ungarische Kardinal Peter Erdö, der als Generalrelator der Synode für den Zwischenbericht verantwortlich ist, hatte nach der Aussprache der Synodalen über den Text am Montag mitgeteilt, unter den 41 Rednern seien 15 Kritiker gewesen.

Der südafrikanische Kardinal Wilfrid Fox Napier äußerte bei einer Pressekonferenz im Vatikan Unmut über einzelne Formulierungen des Zwischenberichts. Zuweilen erwecke das Dokument den Eindruck, die Positionen seien Konsens der gesamten Synode. Wörtlich sagte der Kardinal zum Papier: "Nicht sehr hilfreich bei der Verkündigung der Lehre der Kirche!"

Napier betonte zwar, das Dokument stehe im Einklang mit der katholischen Lehre, sei aber nur ein Arbeitspapier, über das nun in den sogenannten kleinen Zirkeln intensiv diskutiert werde. Viele Medien berichteten aber so, als gebe es bereits Beschlüsse. Der Erzbischof von Durban leitet die Diskussion in einem der insgesamt zehn Sprachzirkel, die in dieser Woche über den Zwischenbericht debattieren und am Donnerstag vor dem Synodenpräsidium ihre Positionen vortragen.

Ein weiterer Moderator einer solchen Diskutantenrunde, Kurienkardinal Raymond Leo Burke, zeigte sich als scharfer Kritiker des Synodenverlaufs. Die Informationspolitik über die Bischofsversammlung werde in eine Richtung manipuliert, sagte der Präfekt der Apostolischen Signatur der italienischen Tageszeitung «Il Foglio». Er sehe die Gefahr, dass mit dieser Synode eine neue Praxis in der Pastoral durchgesetzt werden solle, die mit der katholischen Lehre nicht vereinbar sei.

Eine positive Halbzeitbilanz der Weltbischofssynode zog indessen der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx. «Wir haben bisher eine offene und ehrliche und in den Themen breitgefächerte Diskussion erlebt», heißt es in einer am Dienstag in Bonn verbreiteten Erklärung.

Es gebe durchaus Spannungen zwischen denjenigen Synodenteilnehmern, die «die Lehre ins Zentrum stellen und denen, die vom Leben der Menschen ausgehen», räumte Marx ein. «Ich hoffe sehr, dass wir mit einem starken, pastoral orientierten Zuspruch in die nächste Etappe gehen können.» Jesus habe kein Gesetzbuch geschrieben, sondern Wege zum Leben gezeigt.
Das Schlussdokument der Außerordentlichen Synode zu Ehe und Familie soll am Samstag per Abstimmung verabschiedet werden. Es bildet die Grundlage für die Vorbereitung der zweiten, Ordentlichen Synode zu dem Thema im Herbst 2015.



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Lesermeinungen

 speedy 16. Oktober 2014 
 

noch was vergessen, vielleicht waren unter Papst benedikt16 die reichen jahre, und jetzt sind die mageren jahre, ich denke und hoffe ich habe genug kraft gesammelt unter dem vorherigen Pontifikat, um treu zu bleiben


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 Hans-Maria 16. Oktober 2014 
 

Zusammenfassend

Kardinal Napler bringt es mit der Bewertung "nicht sehr hilfreich" auf diplomatische weise auf den Punkt. "Nicht sehr hilfreich": Danke für diese klare Bewertung. Man hätte sich diese Art von Synode sparen und uns das wenig Hilfreiche ersparen können.


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 theostudent 16. Oktober 2014 

Danke Kardinal Napler

Ich freue mich, dass Kardinal Napler gesagt hat dass das "Arbeitspapier" im Einklang mit der katholischen Lehre steht! (Auszug aus dem obigen Artikel: Napier betonte zwar, das Dokument stehe im Einklang mit der katholischen Lehre, sei aber nur ein Arbeitspapier, über das nun in den sogenannten kleinen Zirkeln intensiv diskutiert werde.)
Wenn das klar ist, sollten wir offen sein, für die Ergebnisse der Diskussionen.


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 finemlauda 15. Oktober 2014 
 

Nicht von der Kirchensteuer allein lebt der ..

@Konstadinov, @Eremitin
In allem Ernst glaube ich nicht, dass es um die Kirchensteuer geht, denn 100 % zahlen, aber nur 9,8% nehmen irgendeine Leistung, z.B. Kommunion in Anspruch. Bei der jetzigen Rate der Kirchenaustritte (ca. 150 000 pro Jahr bei ca. 24 Millionen Katholiken) wird es noch über 160 Jahre dauern bis keine Kirchensteuer mehr fließt. Änderung der Doktrin bringt also nicht mehr Geld. Die wiederverheirateten Geschiedenen und die homosexuellen Paare zahlen ja sowieso bereits. Nicht einmal Kard. Marx rechnet mit Massenkonversionen. Es geht um die Zerstörung der Kirche von einer höheren, idealistischen Warte aus. Diejenigen, die jetzt schon in Todsünde leben, werden zur Blasphemie, d.h. blasphemischen Kommunionempfang, angeleitet, damit sie sich noch mehr versündigen. Mit pragmatisch-menschlichen Maßstäben ist es nicht mehr zu erklären, mit dem des Mysterium iniquitatis schon. Es gibt die absolute Wahrheit und Falsches bleibt falsch.


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 finemlauda 15. Oktober 2014 
 

Bestürzung und Traurigkeit

Ich kann, wie viele vor mir, nur meiner Bestürzung und Traurigkeit Ausdruck geben, dass so viele Hierarchen der Kirche die wirklich grundsätzliche Lehre der Kirche, ja, des Naturrechts, verlassen haben. Es ist eine Schande! Diese "kundenorientierte und Welt umarmende Mentalität" der Mehrheit deutschen Episkopats - einfach widerlich! Es hilft nichts es schönzureden, dass es nur vorläufige, nicht offizielle Dokumente sind. Wir laufen geradeheraus in ein Schisma. Gott sein uns gnädig! Die "Unglückspropheten" vor denen Johannes XXIII bei der Konzilseröffnung warnte, haben doch Recht behalten. Und ich bin einer von ihnen.
Es gab mal einen Witz: "Was wird geschehen, wenn in der Sahara-Wüste Sozialismus eingeführt wird?" "Ein Jahr lang nicht, dann geht der Sand aus". Ja, uns geht auch der Sand aus.


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 Eremitin 15. Oktober 2014 
 

ja, tröstlich, dass hier einige der Synodalen

sich für die wahre Lehre der Kirche gegen zeitgeisthörige Bischöfe aussprechen. Die Synode zerstört mehr, als sie Nutzen bringt. 90% der Katholiken ist es wurscht, was die Kirche lehrt...und die restlichen 10 % werden verprellt. Das erinnert mich an den genderismus, wo auch sexuelle Abarten , Behinderungen und Krankheiten , die einen winzigen teil betreffen, hochstilisiert werden. NEIN DANKE !


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 Stephaninus 15. Oktober 2014 
 

Schaden schon angerichtet

Man mag es drehen und wenden, wie man will. Durch die Familiensynode wurde schon jetzt Schaden angerichtet. Meines Erachtens droht eine Verstärkung der seit Vaticanum II bestehenden Verwirrung und eine Verstärkung der Unklarheit der Verkündigung. So oder so werden sich beispielsweise die deutschsprachigen Kirchen legitimiert glauben, ihre Sonderwege auszubauen.


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 Kant 15. Oktober 2014 

Schande über den, der das verbrochen hat!

Sünde kommt nicht vor ... das weit verbreitete Übel der Abtreibung übrigens auch nicht ... Homosexualität wird zu etwas Positiven ... alles verweist irgendwie auf die Ehe, die ohnehin kaum zu leben sein soll! Schande über den, der das verbrochen hat!

Und ... lassen wir uns von der Demagogie des Kard. Marx nicht verwirren: es gibt natürlich überhaupt keinen Widerspruch zwischen „Gesetzbuch schreiben“ und „Wege zum Leben“ zeigen. Für einen gläubigen Juden sind etwa die 10 Gebote Worte des Lebens. Wie sagt Jesus doch so schön von Leute wie Kard. Marx: „Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein.“

Warum stützen wir uns nicht vielmehr auf das großartige Lehramt des heiligen JP, dem unübertroffenen Interpreten des Vat II., dessen Leitwort war – lieber Kard. Marx, bitte gut zuhören: „Der Weg der Kirche ist der Mensch!“ Lesen Sie doch noch einmal den entsprechenden Abschnitt 14 in Redemptor Hominis!


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 Kostadinov 15. Oktober 2014 

Marx geht es anscheinend nur um die Kirchensteuer

wenn ich den kath.net Artikel richtig im Kopf habe, dann gehen 90% der deutschen Katholiken nicht zur Messe, denen scheint die (bisherige) Lehre also wurscht zu sein. Und die sollen jetzt vermutlich durch Zugeständnisse im Sinne der modernen säkularisierten Gesellschaft vom Austritt (= Entzug des Mitgliedsbeitrages) abgehalten werden. Die 10%, die noch was auf die Lehre halten, sind ja der kleinere Teil des Kirchensteuerkuchens...


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 benedetto05 15. Oktober 2014 
 

Heiliger Thomas bitte für die Kirche

Unter Benedikt XVI. hätte es solch eine
Synode niemals gegeben.

Meine Enttäuschung über Kardinal Marx wird von Tag zu Tag und von Statment zu Statment größer und immer öfter, wenn ich was von ihm höre oder lese, denke ich, ich bin im falschen Film. Ist es denn von einem Kardinal wirklich zu viel verlangt, die Lehre der Kirche zu vertreten, zumal er ja noch von Benedikt XVI. ernannt wurde. Der Heilige Thomas von Aquin dreht sich im Grabe rum. Heiliger Thomas bitte für die Kirche, dass sie den Grund des Evangeliums nicht verlässt.


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 benedetto05 15. Oktober 2014 
 

Skandal bei der Berichterstattung? Teil 1

"Das Schlußdokument soll...per Abstimmung verabschiedet werden."
Weiß jemand, bei welcher Mehrheit (einfach; 2/3; 3/4)ein Dokument in solch einer Bischofsversammlung als ordentlich verabschiedet gilt?

Ganz offensichtlich würde es in der Fassung des Zwischenberichtes eine 3/4-Mehr-
heit jedenfalls nicht erhalten.

Entsetzt bin ich über die Manipulationen bei der Berichterstattung über die Wort-
meldungen in der ersten Synodenwoche von Seiten des vatikanischen Pressesaals
bzw. des Synodenpräsidiums. Oder habe ich Kardinal Burke hier falsch verstanden?

"Die Informationspolitik werde in eine Richtung manipuliert", so hat er sich gegenüber einer italienischen Tageszeitung geäußert und weiter präzisiert, dass
diese Manipulationen darin bestehen, dass die Bedenken derjenigen Synodenväter, die die kirchliche Lehre verteidigen bei der Berichterstattung eher in den Hintergrund träten (auch zahlenmäßig) und die Wortmeldungen der Progressisten
im Verhältnis zum tatsächlichen Hergang


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 Selene 15. Oktober 2014 
 

@stri

es handelt sich um eine zweiteilige Synode.

Der 2. und längere Teil findet im Oktober 2015 statt und frühestens dann kann man mit verbindlichen Ergebnissen rechnen.

Möglicherweise kann es sich aber noch bis Frühjahr 2016 hinziehen, weil die Ergebnisse ja noch ins Kirchenrecht aufgenommen werden müssen.


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 Waldi 15. Oktober 2014 
 

Ist es nicht seltsam,

dass ausgerechnet die drei letzten Vorsitzenden der DBK, Kardinal Lehmann, Erzbischof Zollitsch und nun Kardinal Marx, die romtreuen Katholiken am schwersten enttäuscht haben? Die katholische Kirche wird nach Abschluss dieser Synode weder vor Gott noch vor den Menschen besser dastehen, das ist meine feste Überzeugung! Die innerkirchliche Zersetzung der Kirchenlehre und der Volksfrömmigkeit kommt nicht von den Gläubigen, sondern von einer nicht geringen Zahl von Kardinälen und Bischöfen, Teilnehmer der Synode! Die Orientierungslosigkeit unter den meisten Katholiken ist inzwischen so verheerend, dass die meisten nicht einmal mehr wissen wogegen sie sich gegen die Zehn Gebote versündigt haben. Nach dem "Religionsunterricht" in Grundschule, in der Realschule und am Gymnasium hat unsere Enkelin immerhin mit bekommen. dass man die Bibel und die Zehn Gebote nicht mehr ernst nehmen soll. Wenn die Pastoral nur darin besteht, das Gewissen der Gläubigen einzuschläfern, dann gute Nacht!


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 finemlauda 14. Oktober 2014 
 

Doch kein Vaticanum III?

Manche Väter haben dazugelernt. Tröstlich.


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 Kant 14. Oktober 2014 

"Der Wege der Kirche ist der Mensch!"

Sünde kommt nicht vor ... das weit verbreitete Übel der Abtreibung übrigens auch nicht ... Homosexualität wird zu etwas Positiven ... alles verweist irgendwie auf die Ehe, die ohnehin kaum zu leben sein soll! Schande über den, der das verbrochen hat!

Und ... lassen wir uns von der Demagogie des Kard. Marx nicht verwirren: es gibt natürlich überhaupt keinen Widerspruch zwischen „Gesetzbuch schreiben“ und „Wege zum Leben“ zeigen. Für einen gläubigen Juden sind etwa die 10 Gebote Worte des Lebens. Wie sagt Jesus doch so schön von Leute wie Kard. Marx: „Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein.“

Warum stützen wir uns nicht vielmehr auf das großartige Lehramt des heiligen JP, dem unübertroffenen Interpreten des Vat II., dessen Leitwort war – lieber Kard. Marx, bitte gut zuhören: „Der Weg der Kirche ist der Mensch!“ Lesen Sie doch noch einmal den entsprechenden Abschnitt 14 in Redemptor Hominis!


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 reconquista 14. Oktober 2014 
 

@ Karl Ma... äääh Kardinal Marx...

Zitat: "Jesus habe kein Gesetzbuch geschrieben, sondern Wege zum Leben gezeigt"

Hmm...Mal sehen was Jesus zu Gesetzen (und Ehebruch) zu sagen hat:

„…bleibt in meiner Liebe! WENN ihr meine GEBOTE HALTET, so bleibt ihr in meiner Liebe, gleichwie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe geblieben bin.“ (Joh. 15,9-10)
„Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote!“ (Joh. 14,15),
„Wer meine Gebote festhält UND sie befolgt, der ist es, der mich liebt“ (Joh. 14,21),
„Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen…Wer mich nicht liebt, der befolgt meine Worte nicht.“ (Joh. 14,23-24)
"Aber eher werden Himmel und Erde vergehen, als dass auch nur der kleinste Buchstabe im Gesetz wegfällt.Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch; auch wer eine Frau heiratet, die von ihrem Mann aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch"(Lk 16,17-18)

Kardinal Marx, welchen Jesus meinen Sie eigentlich? Der aus der hl Schrift kann es ja nicht sein!


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 ottokar 14. Oktober 2014 
 

Unverständlich

Was für ein seltsamer Widerspruch zwischen dem Inhalt der täglichen päpstlichen Verkündigung ("Franziskusperlen") und dem Inhalt der völlig unnötigerweise verkündeten Zwischenberichten der Bischofssynode.Was soll man nun für bare Münze nehmen, die uns im Glauben auch festigen könnte?


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 Marianus 14. Oktober 2014 

Das Bischofswort ( Marx )

kann nur als Einladung zu beliebiger Fehldeutung verstanden werden. Kirche als Lebenshilfe- und Wohlfühlverein? So hätten es die Zeitgeister gern. Für gläubige Christen und die Bischöfe allen voran aber muss das ein absolutes Tabu bleiben! Wenn sie nicht der Häresie verfallen und ihre Herde gänzlich im Stich lassen wollen. Gefragt sind nun klare wahre Worte - Klarheit in der Wahrheit!! Beten wir dafür, dass im weiteren Fortgang der Heilige Geist die Leitung in Rom übernimmt und den Bischöfen am Ende unzweideutige Anleitungen für eine barmherzige Pastoral auf festem Glaubensfundament gelingen!!


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 Marianus 14. Oktober 2014 

Ich sehe schlimmste Befürchtungen

hinsichtlich dieser synodalen Versammlung bestätigt: Nachdem schon im Vorfeld seit der Ankündigung der Synode nahezu täglich Zeichen eher der Unklarheit und des weltgewandten Opportunismus auch aus der Umgebung des Papstes vermeldet wurden, scheint nun im Vatikan der Zeitgeist das Wort zu führen. Wie kann ein Erzbischof ( Marx ) sich zu der Formulierung versteigen, Jesus habe kein Gesetzbuch geschrieben, sondern Wege zum Leben (??) gezeigt?!! Mal abgesehen von der wahnsinnigen Unterstellung, unser HERR habe sich jemals in Gegensatz zu den immer gültigen Gesetzen GOTTES gesetzt, das Wort Jesu wird in alle Ewigkeit gelten: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich!"


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 trueman 14. Oktober 2014 

Euer Ja sei ein Ja, Euer Nein, ein Nein! Alles andere ist vom Teufel!

Jesus Christus hat klar und unmissverständlich gesprochen, sein Wort gilt und ER ist der Richter. Wenn selbst die Bischöfe nicht mehr klar Ja oder Nein sagen können, dann sind sie fehl am Platz. Barmherzigkeit setzt Gerechtigkeit voraus. Wenn Homosexualität praktiziert wird und das dem HERRN ein Gräuel ist, so sollte jeder Bischof Wissen, was das heißt. Ansonsten läuft er Gefahr, ausgespuckt zu werden. Laue Hirten sind ungenießbar weil feige. Es wäre besser, sie würden mal nach Westafrika oder in den Irak oder nach Syrien fahren und sich um die Not der Menschen kümmern, die wirklich in Not sind und nicht in Rom in einem 5 Sterne Hotel (Sankt Martha, Wohnort des Papstes) über die "Nöte" von wiederverheirateten Christen schwadronieren. Alle, die sich an das Gesetz der Liebe Jesu Christi (weil Schutz für Ehe und Liebe) bisher gehalten haben, sind dann wohl die Dummen. Ich kenne einige, die das schaffen und obwohl sie gerne kommunizieren würden, es nicht tun.
Komm Heiliger Geist und hilf


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 Wiederkunft 14. Oktober 2014 
 

Kardinal Max

Ich könnte platzen vor der Präpotentz von Kardinal Max. "Ich hoffe sehr, das wir mit einem stark orientierten, pastoralen Zuspruch in die nächste Etappe gehen können", so der Kardinal.Er will eine pastorale Lösung erreichen ,dass WVG und Homosexuelle nicht von den Sakramenten ausgeschlossen werden. "Einige Bischöfe orientieren sich mehr nach der Lehre, andere an dem Leben der Menschen." Als hätte die Lehre nicht genau die Fülle des Lebens im Blick. Lieber Herr Kardinal Max, wenn sie das Leben der Menschen im Blick haben, und nicht die Lehre, dann werden sie zwar den Lohn der Menschen erhalten, aber nicht den Lohn den Gott für sie bereit hielte, wenn sie seine Lehre treu und ohne Furcht den Menschen verkünden würden um ihnen zu helfen, ihr wahres Lebensziel zu erreichen!


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 Chris2 14. Oktober 2014 
 

Fakten schaffen?

Die Meldungen erinnern mich immer mehr an das, was man über das II. Vaticanum so hört. U.a. schilderte meine Mutter, wie damals - schon bald nach Beginn der Versammlung - mancherorts die Hochaltäre herausgerissen wurden. Dem entsetzten Kirchenvolk erklärte man schlicht: "Das Konzil will es so". Sollen die (offiziellen wie inoffiziellen) Meldungen aus der Synode vielleicht ebenfalls - in "Freiburger Manier" - Fakten und öffentlichen Druck schaffen, dem dann kaum noch ein Bischof standhalten kann?


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 Ginsterbusch 14. Oktober 2014 

Der Hl. Vater

sollte zügigst seine verunsicherten Schäfchen beruhigen und zwar mit einer DEUTLICHEN Stellungnahme.
Es herrscht eine Verwirrung, die in Fassungslosigkeit und Hilflosigkeit mündet. Frustration passt auch noch mit rein. Allein die Aussagen einiger Kardinäle sind es schon wert, eine klare Richtung anzuzeigen. Oder sollen wir etwa das, was Kardinal Marx uns lehrt - angefangen vom "es gibt kein Fegefeuer", bis hin zu "Jesus habe kein Gesetzbuch geschrieben" übernehmen? Sollen wir es unsere Kinder lehren? Danach unsere Hände in Unschuld waschen und gedanklich - nochmals Pilatus - "was ist Wahrheit?" einfügen und schon ist alles erklärt? Ist es barmherzig die Wahrheit zu verschweigen um sich dem Zeitgeist anzupassen? Ist es den Menschen gegenüber barmherzig, die gutgläubig diese Aussagen übernehmen? Sind wir nicht gegenüber unserem Bruder verpflichtet? Hl. Vater, bitte sprechen Sie es aus. Möglichst bald.


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 Paddel 14. Oktober 2014 

Leben gegen Lehre?

Kann das wirklich im Widerspruch stehen?
Das Leben orientiert sich am Ideal und an diesem müssen wir uns alle ausrichten und darauf hin leben. Wir brauchen doch einen Leitstern im Leben, der uns Orientierung gibt und das ist die Lehre. Dieser Stern leuchtet auch dann, wenn wir uns verirrt haben. Niemals kann sich der Stern an den Menschen orientieren, die laufen doch alle kreuz und quer in der Gegend herum und gerade dann ist der Stern oder die Lehre an seinem festen Platz um so wichtiger. Wer in einem inneren Liebesaustausch mit Gott steht, der möchte gar nicht an der Lehre rütteln, sie stört ihn gar nicht, nein er erfüllt sie mit Freude. Die Lehre stört mich nur dann, wenn ich mich von Gott abwende und in der Sünde lebe. Je größer die Sünde um so mehr stört mich die Lehre. Wer in der Liebe zu seinem Ehegatten entbrannt ist, der braucht das Treuegebot nicht, das wird erst dann spannend, wenn er meint, den Ehegatten nicht mehr zu lieben.


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 jadwiga 14. Oktober 2014 

Das einzige, was mir an dieser Synode gefällt ist nicht die Weise wie man über die Barmherzigkeit spricht, sondern, dass man sooo... viel darüber spricht. Manche fragen sich schon:"Ist die Barmherzigkeit neu?"
Es gibt tatsächlich Menschen, die vorher dieses Wort überhört haben.

Also, nochmal für alle Suchenden:
Die Barmherzigkeit ist nicht neu, neu ist nur in manchen Fällen ihre Interpretation. Richtig ist, dass Gott jeden von uns liebt, dass Er jede Sünde vergibt, wenn man darum reuig bittet und beichtet, dass Er keinem die Gnade der Stärke verweigert, dass Er auf alle geduldig wartet, dass er darunter leidet, wenn Er gezwungen ist die Seele zu bestrafen, dass der schrecklichste Sünder mit Hilfe von Seiner B. die Heiligkeit erreichen kann. Und noch eine Wahrheit; Satan hasst die B., weil sich durch sie viele Seelen retten können und er tut jetzt alles um sie so abstrus wie möglich darzustellen.


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 stri 14. Oktober 2014 
 

Ergebnisse

Wann ist die Synode vorbei so dass man mit endgültigen Ergebnissen rechnen kann?


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 Philipp Neri 14. Oktober 2014 

Gesetzeslehrer

Die Linie ist wohl leider:
Alle, die die Lehre der Kirche verteigigen, als Gesetzeslehrer hinzustellen, die nichts vom modernen Leben verstehen.
Dabei sollte man folgendes beachten:
In was für eine gesellschaftliche Situation hat Jesus eigentlich die Botschaft des Evangeliums verkündet? War die Botschaft etwa nur an die Juden gerichtet? Nein, er forderte seine Jünger auf, bis an die Enden der Welt das Evangelium zu verkünden. Und wie sah die Situation in der damaligen Welt aus in Bezug auf Ehe und Familie, auf das Zusammenleben der Menschen und anderes?
Dort bestand keine christliche Vergangenheit und trotzdem haben die Jünger ohne Scheu den Menschen die frohe Botschaft des Evangeliums verkündet, ob es ihnen passte oder nicht.
Dafür sind sie mit ihrem Leben eingetreten!


13

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 Waldi 14. Oktober 2014 
 

Ich bin nur ein bedeutungsloses Nichts,

aber ich liege mit meinen Bedenken bezüglich dieser Synode nicht ganz daneben. Und das war auch an meinen dürftigen Kommentaren von Anfang an zu erkennen! An den innerkirchlichen Verwirrungen und ihren Folgen nach dem II. Vatikanum, wird auch diese Synode nichts klärendes beitragen können! Das neue "Unwort Gradualität" ist genau so missverständlich wie das ehrlich und gut gemeinte "aggiornamento" vom Hl. Johannes XXIII. Die Verwüster werden es genau so umdeuten, dass es zu ihrer Ideologie passt! Auch wenn dieser Kommentar nicht veröffentlicht wird, habe ich doch die Genugtuung, mir die aufrichtige Sorge um die römisch-katholische Kirche von der Seele geschrieben zu haben!


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 Veritasvincit 14. Oktober 2014 

Weg zum Leben

Kardinal Marx: Jesus habe kein Gesetzbuch geschrieben, sondern Wege zum Leben gezeigt.

Jesus gab dem reichen Jüngling, der ihn zum Weg nach dem ewigen Leben fragte, als erste Antwort: "Wenn du das Leben erlangen willst, halte die Gebote." Womit Er ausdrücklich die zehn Gebote meinte, von denen eines heisst: "Du sollst nicht Unzucht treiben."


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 Stanley 14. Oktober 2014 
 

Kein Gesetz?

"Jesus habe kein Gesetzbuch geschrieben, sondern Wege zum Leben gezeigt."
Ich habe noch nie solch einen Blödsinn gehört.
Jesus Christus ist das lebendige Wort des dreieinigen GOTTES. Er hat vom Anbeginn der Offenbarung seinem auserwählten Volk bzw. allen Menschen guten Willens sein göttliches Gesetz eingegeben, zunächst in Form der 10 Gebote und der Vorschriften bezüglich des wahren Gottesdienstes (Opfer). Später dann ist ER sogar Mensch geworden, um uns den Inhalt des göttlichen Gesetzes persönlich vorzuleben und zu erklären.
Genau dies ist nach Seiner Rückkehr zum Vater auch die wesentlichste Aufgabe der von IHM eingesetzten Apostel und deren Nachfolger bis zum heutigen Tag.
Alle Wege zum Leben hat Jesus Christus in Vollkommenheit vorgelebt und damit das Gesetz GOTTES vollkommen erfüllt.
Wir brauchen IHM nur freiwillig nachzufolgen. Das ist alles.
Wieso steht das nicht in dem Bericht der vatikanischen Synode?


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 Philipp Neri 14. Oktober 2014 

Manipulation

Wenn schon Synodenteilnehmer von Manipulation sprechen bei der Erstellung dieses Zwischenberichtes, dann frage ich mich allen Ernstes, was soll das ganze?
Meine Fragen dazu wären:
Warum werden die Redenbeiträge eigentlich nicht veröffentlicht?
Warum sagt der Papst erst, alle sollen frei sprechen und auf Stellungnahmen anderer reagieren, dann wird aber einseitig im Zwischenbericht eine Linie durchgezogen, die andere Seite spiegelt sich aber doch nicht wider?
Warum wird immer von neuer Barmherzigkeit geredet? War die Kirche etwa bisher nicht barmherzig, etwa im Bußsakrament?
Warum hat man jetzt das eigenartige Gefühl, dass viele Stellungnahmen der letzten Päpste zu den behandelten Themen als ad absurdum hingestellt werden?
Warum werden die vielen hunderttausende christlich gelebten Ehen nicht pastoral eindeutiger gestärkt?
Das hatte ich mir eigentlich von der Synode erhofft, dass man in der heutigen gesellschaftlichen Situation als christliches Ehepaar in seinem Glauben gestärkt wird!


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 Gandalf 14. Oktober 2014 

Da haben wohl einige verfrüht die Sektkorken knallen lassen ;-)


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