07 Oktober 2014, 08:30
'Damit retten wir Kinder…'
 
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CDU-Generalsekretär Tauber antwortet der „Aktion SOS Leben“

Berlin/Frankfurt am Main (kath.net/idea) CDU-Generalsekretär Peter Tauber (Berlin) hat auf eine Initiative der „Aktion SOS Leben“ geantwortet. Dieser Arbeitszweig der überwiegend von katholischen Laien getragenen Deutschen Vereinigung für eine christliche Kultur (Frankfurt am Main) hatte ihn aufgefordert, dafür zu sorgen, dass die CDU entschlossen für das Recht auf Leben von der Zeugung an eintritt. Denn gegenwärtig werde dieses Grundrecht mit Füßen getreten. 8.000 Unterzeichner hatten nach Angaben von SOS Leben eine Postkarte mit dieser Forderung an Tauber geschickt, 9.000 eine entsprechende E-Mail. Der Generalsekretär hatte im Juni eine Parteireform angeregt, um die CDU „jünger, weiblicher und bunter“ aufzustellen und dem Mitgliederschwund entgegenzutreten. Seit 1990 ist die Mitgliederzahl der CDU um 41 Prozent auf 467.000 gesunken.

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Strafrecht kann Abtreibungen nicht verhindern

In seiner am 2. Oktober in Berlin veröffentlichten Antwort an den Leiter der „Aktion SOS Leben“, Mathias von Gersdorff (Frankfurt am Main), weist Tauber darauf hin, dass sich die CDU/CSU wie keine andere Partei „für den Schutz des Lebens von seinem Beginn vor der Geburt bis zu seinem Ende“ eingesetzt habe. Allerdings könne auch das schärfste Strafrecht Abtreibungen nicht verhindern. „Daher ist es mindestens genauso wichtig, den betroffenen Frauen und Familien Hilfe zukommen zu lassen“, schreibt Tauber. Er erinnert daran, dass die CDU-geführte Bundesregierung 2009 für Änderungen im Schwangerschaftskonfliktgesetz gesorgt habe. Dadurch würden Eltern in Notsituationen nun besser beraten und betreut. Tauber: „Damit retten wir Kinder, weil die Eltern Mut fassen, sich für sie zu entscheiden.“ Die CDU setze sich für ein kinderfreundliches Klima in Deutschland ein. Denn eine Gesellschaft, in der Kinder in erster Linie als Belastung und Karrierehindernis wahrgenommen würden, beraube sich ihrer Zukunftschancen. Hier sei ein Umdenken der gesamten Gesellschaft nötig. Weiter erklärt Tauber, dass die Union die einzige politische Kraft sei, die sich „massiv für weltweit verfolgte Christen“ engagiere.

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