Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Wozu brauchen wir die Kirche überhaupt?
  2. Erzbischof meint: Sie werden sonst in der Hölle landen!
  3. Diözese Linz: Gay-Fahne auf katholischer Kirche
  4. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  5. Papst-Unterstützung für Synodalen Weg?
  6. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  7. R.I.P. Georg Ratzinger
  8. China-Dissident behauptet: China hat Vatikan-Schweigen gekauft
  9. Vatikanberaterin bringt "Kardinalskollegium mit Frauen" ins Spiel
  10. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  11. Fridays For Future Weimar: „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt“
  12. Dümmer geht nimmer!
  13. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  14. Die Helden von Kalifornien
  15. Prozession zur Ehre des hl. Johannes erstmals seit 14. Jahrhundert verboten!

Woelki warnt vor «falschen Hoffnungen» in Bezug auf Geschiedene

2. Oktober 2014 in Familie, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Kölner Kardinal Kardinal Woelki: Eine generelle Gleichbehandlung mit Nichtgeschiedenen werde es «wahrscheinlich niemals» geben.


Neuss (kath.net/KNA) Der neue Kölner Kardinal Rainer Maria Kardinal Woelki hat vor «falschen Hoffnungen und Erwartungen» in Bezug auf das Thema Kommunionempfang für wiederverheiratete Geschiedene gewarnt. Denn es gehe schließlich auch um das Gebot Jesu, dass die Ehe unauflöslich ist, sagte er in Neuss. Zugleich betonte er, dass sich auch wiederverheiratete Geschiedene «als vollgültige Mitglieder der Gemeinde» sehen sollen. «Es geht dabei nicht nur um die Sakramente.» Am Sonntag beginnt in Rom eine außerordentliche Bischofssynode zum Thema Familie, bei der es auch um diese Frage geht.

«Mir tut es um jeden Leid, der sich von der Kirche nicht mehr angenommen fühlt», sagte der Kardinal. Weiter gab Woelki zu bedenken, dass viele Menschen damit überfordert seien, die mit dem kirchlichen Eheverständnis verbundenen Anforderungen zu erfüllen. Um diese und andere Fragen werde auf der Synode gerungen. Möglicherweise würden Wege gefunden, dass wiederverheiratete Geschiedene in Ausnahmefällen die Sakramente doch empfangen dürfen. Eine generelle Gleichbehandlung mit Nichtgeschiedenen werde es «wahrscheinlich niemals» geben, sagte der Kölner Erzbischof.


Kardinal Woelki, der neue Erzbischof von Köln, im großen Domradio--Interview - Sehenswert!


Woelki äußerte sich am Dienstagabend im Neusser Augustinus-Forum vor rund 600 Zuhörern.

kath.net-Buchtipp:
Die Reaktionen von fünf Kardinälen und vier weiteren Wissenschaftlern zu Walter Kardinal Kaspers Thesen

„In der Wahrheit Christi bleiben?“ Ehe und Kommunion in der Katholischen Kirche
Von Robert Dorado
244 Seiten, Taschenbuch
2014 Echter
ISBN 978-3-429-03783-3
Preis 20.50 EUR

Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:

- Link zum kathShop

- Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus:

Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected]

Für Bestellungen aus der Schweiz: [email protected]
Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und dem RAPHAEL Buchversand (Auslieferung Schweiz) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto (c) Erzbistum Berlin


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 2. Oktober 2014 
 

Eine generelle (!) Gleichbehandlung

wird es «hoffentlich niemals» geben, da sie ein Schlag ins Gesicht aller böswillig verlassenen Ehepartner und der im Stich gelassenen "Scheidungswaisen" wäre. Letztlich auch ins Gesicht aller, die in den Höhen und Tiefen des Lebens zueinander und zu ihrer Verantwortung für die Kinder stehen. An sie alle hatte Jesus gedacht, als er die liberale Scheidungspraxis der Juden "unbarmherzig" geißelte.


2

0
 
 Veritasvincit 2. Oktober 2014 

Leerlaufende Diskussion

Es gibt viel Lärm um die wiederverheirateten Geschiedenen. Dabei ist es doch vielen "Katholiken" egal, was die Hierarchie beschliessen wird.


3

0
 
 M.Schn-Fl 2. Oktober 2014 
 

Barmherzigkeit?

Bei der Barmherzigkeitsfrage denke ich immer wieder an das erschütternde Zeugnis von Kardinal Schönborn, dass er vor Jugendlichen gegeben hat und in dem er geschildert hat, wie er als 13Jähriger die Scheidung seiner Eltern erlebt hat. Er sagte, dass mit dieser Nachricht ihm der Boden unter den Füßen weggezogen wurde und fragte, wer sich denn Gedanken über die Barmherzigkeit mit den Kindern und den Verlassenen mache.


1

0
 
 Kostadinov 2. Oktober 2014 

möglicher Dammbruch...

...und wenn die WvG zugelassen werden, dann sicher auch bald die Paare ohne Trauschein und dann die mit der dritten Zivilehe, dann die mit heimlicher Geliebter etc. Kein WvG ist aus der Kirche ausgeschlossen (das wird auch immer wieder vergessen), aber das "O Herr, ich bin nicht würdig" wird heute leider so gehandhabt, dass wir sowieso alle nicht würdig sind, und dann macht's auch keinen Unterschied mehr und die Barmherzigkeit ist sowieso endlos und vorbedingungslos... Kann's das wirklich sein?
NB: Es wäre eine Riesenohrfeige für alle, die bisher versucht haben, die Regeln zu befolgen. Und es wäre das Signal, das die Kirche 2000 Jahre lang falsch gelehrt hätte. Wer glaubt dann aber noch die Lehre zum Sonntagsgebot, Abtreibungsverbot etc?


6

0
 
 carl eugen 2. Oktober 2014 

Was mir noch niemand plausibel erklären konnte ist,...

...wie das göttliche Gebot der Unauflöslichkeit der Ehe und die Zulassung WvG zu den Sakramemten, selbst in Ausnahmefällen, unter einen Hut zu bringen ist? Alle Bischöfe beteuern, die Unauflöslichkeit werde nicht angetastet und dass die Lehre nicht geändert wird, und im gleichen Atemzug fordern sie die Kommunion für WvG.
Gut, die orthodoxe Kirche kennt zwar die Anerkennung einer zweiten Ehe (nicht sakramemtal) bei gleichzeitiger Lehre der Unauflöslichkeit, aber das überzeugt mich nicht wirklich. Ich bin nicht davon überzeugt, dass die kath. Kirche klug handelt, wenn sie anfängt, Kompromisse einzugehen! Schade, dass sich Kardinal Woelki nicht klar zur Lehre bekennt, sondern ebenfalls die Kommunion für WvG fordert. Aber gut, damit werden wir in Deutschland leben müssen. Die Zeiten von lehramtstreuen Bischöfen ist eben vorbei. Seien wir froh, wenn's nicht schlimmer kommt!


6

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. Fleisch von meinem Fleisch – Kulturgeschichte der „christlichen“ Ehe
  2. Was sagt die Bibel darüber, wie man seinen Mann lieben soll?
  3. 'Nichts anderes ist die von Jesus gestiftete Ehe'
  4. Jedes Ja braucht auch ein Nein
  5. Papst will Rolle von Ehepaaren in der Kirche stärken
  6. Prozentual nimmt der Anteil von Scheidungen deutlich ab
  7. 12 Ratschläge für eine gute Ehe
  8. Um 2.20 starb Herbert, um 14.20 Marilyn
  9. Wenn in der Ehe nur einer betet…
  10. Die Beweislast liegt bei den Ehe-Umstürzlern








Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Georg Ratzinger
  2. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  3. Diözese Linz: Gay-Fahne auf katholischer Kirche
  4. Erzbischof meint: Sie werden sonst in der Hölle landen!
  5. Wozu brauchen wir die Kirche überhaupt?
  6. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  7. Keine Veranlassung etwas zu ändern!
  8. Die Sprache der Engel
  9. Papst-Unterstützung für Synodalen Weg?
  10. Die Helden von Kalifornien
  11. Dümmer geht nimmer!
  12. China-Dissident behauptet: China hat Vatikan-Schweigen gekauft
  13. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  14. Washington DC.: Priester angegriffen und verletzt
  15. „In dieser Stunde der Trauer…“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz