Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  5. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  6. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  7. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  8. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  9. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  11. THESE: Und die Bibel hat doch Recht!
  12. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  13. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  14. L'Avvenire sorgt für Confusione!
  15. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien

Warum heiraten sich auszahlt

2. Oktober 2014 in Familie, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Akademiker und Intellektuelle wie die frühere US-Botschafterin im Vatikan, Mary Ann Glendon, veröffentlichen im Vorfeld der Bischofssynode ein Memorandum mit dem Titel „Commitment for Marriage“ (Engagement für die Ehe)


Rom (kath.net/dh)
Warum soll man heute noch heiraten? Welchen Stellenwert hat die Ehe für einen selber und für die Gesellschaft insgesamt? Und wie kann es gelingen, dass man ein ganzes Leben lang seinem Partner treu ist und die eigene Familie Abbild der Liebe Gottes? Um solche Fragen wird es ab Sonntag bei der außerordentlichen Sitzung der Bischofssynode im Vatikan gehen.

Die breite Zustimmung für lose Formen des Zusammenlebens, die vielen Scheidungen und vor allem auch die Schwierigkeiten, mit denen Scheidungskinder mitunter ein ganzes Leben lang kämpfen, haben namhafte Akademiker und Intellektuelle wie die frühere US-Botschafterin im Vatikan, Mary Ann Glendon, veranlasst, ein Memorandum mit dem Titel „Commitment for Marriage“ (Engagement für die Ehe) zu verfassen. In dem Schreiben bestärken sie Papst Franziskus und die Synodenväter in der Absicht, die Ehe- und Familienpastoral der Kirche zukunftsfit zu machen. Vor allem geht es den 48 Unterzeichnern darum, die Schönheit und gesellschaftliche Bedeutung des Ehe- und Familienlebens aufzuzeigen und Wege zu finden, um Ehepaaren gerade auch in schwierigen Zeiten wirksam zu helfen.


Die Experten nennen aktuelle Herausforderungen beim Wort und verweisen dabei auf wissenschaftliche Studien. Pornographie zum Beispiel ist in ihren Augen ein Hauptgrund dafür, dass immer mehr Ehen in Brüche gehen. Die bevorstehende Bischofssynode biete die großartige Gelegenheit, das wunderbare Geschenk der Ehe, aber auch die vielfältigen Gefährdungen für ein erfülltes Ehe- und Familienleben zu analysieren und mit dem Optimismus von Papst Franziskus in die Zukunft zu blicken: „Die Herausforderungen existieren, um überwunden zu werden. Seien wir realistisch, doch ohne die Heiterkeit, den Wagemut und die hoffnungsvolle Hingabe zu verlieren!“ (vgl. Evangelii Gaudium, 109).

Zu den konkreten Ideen, die im Memorandum angerissen werden, gehören die regelmäßige Fürbitte um starke und treue Ehen während der Sonntagsmesse, eine fundierte Ausbildung für die Priesteramtskandidaten im Hinblick auf den Wert und den gesellschaftlichen Nutzen der Ehe sowie die Versöhnungsarbeit, wo immer diese notwendig sein sollte. Die Eheleute werden eingeladen, kleine Gemeinschaften zu bilden, in denen man Erfahrungen austauscht und sich gegenseitig stärkt und hilft. Einige Ehepaare sollten auch eine spezielle Ausbildung durchlaufen, um andere als Mentoren begleiten zu können. In Österreich bietet die Akademie für Ehe und Familie schon seit längerer Zeit einen entsprechenden Kurs an. Wenn die Synodenväter einige dieser Punkte beherzigen, könnte nach Ansicht der Unterzeichner des Memorandums aus der oft beschworenen „Krise der Ehe“ ein neuer Frühling der Ehe werden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bischofssynode

  1. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  2. Kardinal Fernandez, Präfekt des Glaubensdikasteriums: „Synodalität: Warum nein und warum ja?“
  3. Synodenrat gibt Auftrag für allgemeine Kirchenversammlung 2028
  4. Das Schweigen der Synode zum Alten Ritus
  5. Bischof Barron in ‚offenem Widerspruch’ zum Abschlussbericht der Synode über die Synodalität
  6. Erzbischof Fisher/Sydney: Nicht alles dem Heiligen Geist zuschreiben
  7. ‚Verwirrt und verwirrend’ – Kardinal Zen äußert Bedenken zur laufenden Bischofssynode
  8. Mexikanischer ‚Dubia’-Kardinal: Synode hat keine lehramtliche Autorität
  9. Kardinal Zen befürchtet Manipulation der Synode über die Synodalität
  10. Bischof Bonnemain: Sexualmoral ‚kann und muss ... vertieft und weiterentwickelt werden’






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. ADIOS!
  4. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  5. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  10. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  11. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  12. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  13. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  14. Entfremdung und Annäherung – Für einen Katholiken in Deutschland gibt es doch immer noch Rom
  15. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz