Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  4. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  5. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  6. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  7. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  8. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  9. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  10. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  11. Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen
  12. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  13. Neuer Hirtenstab für Papst Leo XIV. betont die Auferstehung
  14. Das Porträt Leos XIV. wird nun in Mosaik-Galerie der Päpste aufgenommen
  15. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther von der CDU immer mehr unter Druck

Menschenrechtler: Türkei unterstützt IS-Miliz aus Eigeninteresse

1. Oktober 2014 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


«Doppelbödige Politik»: Einerseits präsentiere sich das Nato-Land als humanitäre Stütze der Flüchtlinge, andererseits habe es den IS mit Waffen, Logistik und Kämpfern versorgt, um ein Erstarken der Kurden in den Autonomiegebieten zu stoppen.


Berlin (kath.net/KNA) Menschenrechtler werfen der türkischen Regierung eine Unterstützung der Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) vor. «Die Türkei hat eine doppelbödige Politik», kritisierte der Völkerrechtler und Beirat der Ärzte-Vereinigung IPPNW, Norman Paech, am Dienstag in Berlin. Einerseits präsentiere sich das Nato-Land als humanitäre Stütze der Flüchtlinge, andererseits habe es den IS mit Waffen, Logistik und Kämpfern versorgt, um ein Erstarken der Kurden in den Autonomiegebieten zu stoppen. Paech appellierte an die Bundesregierung, die Selbstverwaltung in der nordsyrischen Region Rojava, kurz Westkurdistan, anzuerkennen. Das sei wichtiger, als Waffen zu liefern.


Der Soziologe und Menschenrechtler Martin Dolzer appellierte an die internationale Staatengemeinschaft, von einer an ökonomischen Interessen orientierten Politik Abstand zu nehmen. Entscheidend sei es, der Terrormiliz IS die finanzielle Grundlage zu nehmen. «Der IS muss wirtschaftlich ausgehungert werden», sagte Dolzer. Auch er hob hervor, dass die Übergangsregierungen in den Kantonen mehr Unterstützung aus Europa und von der Bundesregierung brauchten, jedoch nicht in Form von Waffen, sondern durch humanitäre Hilfe.

Die Generalsekretärin der katholischen Friedensbewegung Pax Christi, Christine Hoffmann, betonte, sie sei grundsätzlich gegen Waffenlieferungen in die Region. Es gebe genügend Waffen in dem Gebiet und jedes weitere Geschütz laufe Gefahr, in die falschen Hände zu geraten. «Die Aufnahme von 100.000 Flüchtlingen aus dem Irak und Syrien wäre eine verantwortungsvolle Außenpolitik, nicht das Liefern von Waffen», sagte Hoffmann, die zugleich Sprecherin der Kampagne «Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!» ist.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Türkei

  1. Katholisch sein in Istanbul - Philip und Diana erzählen
  2. Erste fliegende Papst-Pressekonferenz: Lob für Vermittler Erdogan
  3. Papst-Attentäter Mehmet Ali Agca wollte in Iznik mit Papst Leo reden
  4. Papst Leo XIV. in Ankara gelandet
  5. Erster Kirchen-Neubau in Türkei seit 100 Jahren eröffnet
  6. "Lasst uns weiterhin auf Gott und Seine heilige Vorsehung vertrauen"
  7. Erster Kirchen-Neubau in Türkei seit 100 Jahren vor Eröffnung
  8. Christlicher Missionar aus Türkei ausgewiesen
  9. Chalki-Wiedereröffnung: Orthodoxer US-Bischof appelliert an Erdogan
  10. Laschet verbietet der Presse Fragen zu „Ditib“






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  4. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  5. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  8. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  9. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  10. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  11. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  12. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  13. Neuer Hirtenstab für Papst Leo XIV. betont die Auferstehung
  14. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  15. Österreichische Regierungspartei 'Neos' kritisieren KGB-Progapanda beim ORF

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz