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Marsch für das Leben in Berlin mit über fünftausend Teilnehmern

20. September 2014 in Familie, 14 Lesermeinungen
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Nach Schätzungen der Veranstalter haben über 5.000 Menschen teilgenommen - Wieder Steigerung zum Vorjahr (2013: mehr als 4.500 Unterstützer) – Anschlag auf BLV-Geschäftsstelle - UPDATE


Berlin (kath.net/BVL) In Berlin hat heute um 13 Uhr der zehnte Marsch für das Leben begonnen. Zur Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt trafen wieder mehrere Tausende von Unterstützern ein. Nach Angaben der Veranstalter haben über 5.000 Personen am Marsch teilgenommen, dies stellt wieder eine Steigerung zum Vorjahr dar (2013: mehr als 4.500 Unterstützer). Der BVL-Vorsitzende Martin Lohmann unterstrich im Rahmen seiner Ansprache: „Der Marsch für das Leben ist eine große und jährlich wachsende Ja-Bewegung! Wir sagen Ja zum Leben, Ja zu Freiheit, Selbstbestimmung und Verantwortung, Ja zu viel mehr Hilfe fürs Leben und Menschen in schwierigen Lebenslagen, Ja zu Respekt und Toleranz, Ja zur Liebe und zur Würde des Menschen! Ich freue mich, dass gerade unter jüngeren Menschen die Sensibilität für den Wert des menschlichen Lebens wächst. Dies belegen die zahlreichen jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim diesjährigen Schweigemarsch – ein eindrucksvolles und friedliches Zeugnis für das Leben!“

Lohmann rief zu einem friedlichen, respektvollen und toleranten Schweigemarsch durch Berlin auf: „Wir sagen Nein zu Hass, Nein zu Gewalt, Nein zu Verfolgung und Diskriminierung! Hass tötet, doch Liebe ist immer stärker. Und darum sagen wir Nein zu Fanatismus oder Faschismus! Nein zu rot lackierten Braunen oder braun lackierten Roten!“


Zugleich informierte Lohmann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Marsches über einen Anschlag mit Farbflaschen, der in der Nacht vom 18. auf den 19. September auf die Geschäftsstelle des Bundesverbandes Lebensrecht verübt wurde und mehrere Räume unbrauchbar machte: „Es traf Räume, in denen Frauen und Männer beraten werden, die ihr Kind bekommen möchten, aber Hilfe brauchen. Es traf eine Kleiderkammer mit Babyausstattung. Die geistigen Brandstifter sitzen in Parlamenten und Verbänden.“ Inzwischen hat sich das Bündnis „Marsch für das Leben? What the Fuck“ zu dem Anschlag bekannt. Die Täter sprechen davon, sie hätten dem Büro einen Besuch „mit Hammer und Farbe“ abgestattet.

UPDATE:
Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht Martin Lohmann freut sich über diese Steigerung: „Die Pro- Life-Bewegung ist im Aufwind – national wie international. Auch und gerade unter jüngeren Menschen wächst die Sensibilität für das Leben. Dies belegen die zahlreichen jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim diesjährigen Schweigemarsch – ein eindrucksvolles und friedliches Zeugnis für das Leben!“

Der Marsch für das Leben geht zur Zeit mit einem ökumenischen Gottesdienst vor dem Berliner Dom zu Ende. Durch den Gottesdienst führt der evangelische Pfarrer Axel Nehlsen. Die Predigt hält in diesem Jahr der Generalvikar des Bistums Regensburg, Prälat Michael Fuchs. Er unterstrich die Bedeutung des Lebensrechts für eine humane Gesellschaft und dankte den Teilnehmern des Marsches für ihr mutiges Zeugnis.

In seinem Schlusswort dankte Lohmann den zahlreichen Teilnehmern des Friedensmarsches für Ihr persönliches Zeugnis: „5.000 Menschen sind heute auf die Straße gegangen und haben gleichsam mit ihren Füßen für das Leben abgestimmt. Der Marsch für des Lebens war auch in diesem Jahr ein friedliches, respektvolles und tolerantes Zeugnis für das Leben und gegen den Tod. Ich danke allen Teilnehmern für ihr Zeugnis! Die Proteste gegen unsere Freiheitsbewegung sind letztlich nur eine starke Bestätigung dafür, dass wir einen Friedensmarsch für das Leben nötig haben. Wir sagen Ja zum menschlichen Leben, zur Würde jedes einzelnen Menschen, von Anfang an bis zu seinem natürlichen Ende! Wir wollen keinen Suizid auf Wunsch, keinen verordneten oder vorgeschriebenen Selbstmord im Alter oder bei Krankheit. Wir sind für alle Menschen, für das Leben aller Menschen!“

Erste Fotos vom "Marsch für das Leben" 2014 in Berlin






Foto (c) CDL/Andreas Kobs, www.andreas-kobs.de


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Lesermeinungen

 mirjamvonabelin 23. September 2014 
 

@benedetto05

ihre Zuversicht und Heiterkeit ist echt ansteckend. Tut richtig gut.


2

0
 
 benedetto05 22. September 2014 
 

Bericht eines Erstteilnehmers

Ich als Erstteilnehmer am Lebensmarsch bin
emotional von den Ereignissen immer noch
sehr ergriffen.
Aber hey, Leute wegen den "Sexualdemokra-
ten" am Wegesrand rege ich mich nicht mehr groß auf, denn es ist doch klar:
wenn die Kirche marschiert, dann schreien die Dämonen, normal! Und da
schließe ich geistige Brandstifter wie
Volker Beck ausdrücklich mit ein!
Ich bin nicht für eine Aufteilung auf
mehrere kleinere Märsche, denn wie der
Generalvikar Fuchs aus Regensburg in seiner Predigt dargelegt hat, ist es
sehr wichtig die Kräfte zu bündeln und
wenigstens 1x im Jahr in der Hauptstadt
Flagge zu zeigen. Wenn es irgendwie geht, fahre ich 2015 wieder hin und hoffe, dass die anderen Plätze in meinem
Auto dann auch besetzt sind. Es ist schon anstrengend - keine Frage, aber es
ist die Mühe bestimmt wert.
Besonders berührt hat mich, dass die
Marschierer gegen die Krakeler einfach
mit laut gesungenen Kirchenliedern ge-
kontert haben. Das darf nä. Jahr gern
noch viel lauter sein.


4

0
 
 Diasporakatholik 22. September 2014 
 

@Hans Josef und @hortensius

@Hans Josef
Durchaus richtig, was Sie schreiben. Selbst wenn es in anderen Städten (noch) keine entspr. Märsche gibt, können Sie auf jeden Fall für die Teilnehmer des Lebensmarsches zu der betr. Zeit beten.
Das ist ungeheuer wichtig!
Ein Beispiel:
Mutter Theresa hatte für ihr großartiges und weltweit beachtetes Werk stets eine große Schar stiller Beter im Hintergrund. Auch gerade mit deren Hilfe konnte Sie arbeiten - das hat sie stets auch in der Öffentlichkeit betont.

@hortensius
Der Nachrichtenboykott der links-rot-grün-lastigen öffentlich-rechtlichen Medien zum Marsch für das Leben ist mir auch wieder sehr unangenehm aufgefallen!
Ist bezeichnend für dieselben!
Deren Taktik geht z.Zt. dahin, die teilnehmenden Christen etc. in sog. Satiresendungen zu "verscheißern"!


7

0
 
 mirjamvonabelin 22. September 2014 
 

Was ist mit Gebetsvigilien,

sind die nicht erwehnenswert?
In Bregenz und Lindau finden diese alle zwei Monate statt. Gibt es auch andere Orte die eine Gebetsvigil durchführen?


3

0
 
 hortensius 21. September 2014 
 

Nachrichtenunterdrückung

In den Nachrichten des Bayerischen RUndfunks, in der "heute-Sendung" des ZDF und in der Tagesschau wurde über den Marsch für das Leben nicht berichtet. Gort werden Nachrichten unterdrückt


14

0
 
  21. September 2014 
 

@ Giovanni Bosco

Vor allem hatten mehr Menschen die Moeglichkeit Zeugnis in der Oeffentlichkeit abzulegen.
Die Moeglichkeit mal kurz nach Berlin zu fahren hat nun ein mal nicht jeder, egal aus welchen Gruenden.
Wuerde man diesen Marsch an mehreren Orten in Deutschland organisieren koennten viel mehr Menschen daran
teilnehmen.
Wo und Wer erfährt überhaupt von diesem in den Medien totgeschwiegen Marsch????


8

0
 
 Chris2 21. September 2014 
 

„mit Hammer und Farbe“?

Ich dachte immer, das heißt "mit Hammer und Sichel" (bzw. "Zirkel"). Aber nett, so unverblümt zuzugeben, wes Geistes Kind die Täter sind. Jedenfalls hat mich so manches an den "äußeren Begleitumständen" des Marsches an die beiden Diktaturen im Deutschland des 20. Jahrhunderts erinnert, insbesondere an die Ereignisse auf Deutschland Straßen ab 1933. Allerdings halte ich Täter "im Nadelstreifenanzug" für viel gefährlicher als diese aufgeputschten Jugendlichen, die hoffentlich doch irgendwann nachdenklicher werden...


7

0
 
 M.Schn-Fl 20. September 2014 
 

Sorry, der Kommentar war für den Artikel

über den Angriff von ZDF-Mitarbeitern auf Hubert Hüppe gedacht.


2

0
 
 M.Schn-Fl 20. September 2014 
 

Es reicht!

Man kann nur hoffen, dass den Vorgang Zeugen beobachtet und bestätigt haben oder sogar im Bild festgehalten haben. Hubert Hüppe ist natürlich glaubhaft.
Dieser unglaubliche Vorgang muss weitreichende Folgen haben.

siehe hierzu ausführlicher:
"Jetzt reicht es!" auf
blog.forum-deutscher-katholiken.de


7

0
 
 Anna Lea 20. September 2014 
 

@hofi

nur Mut! Wenn jeder Teilnehmer nächstes Jahr nur einen einzigen weiteren Teilnehmer mitbringt sind wir 2015 schon 10000!

Und bezüglich den Gegendemonstranten, wenn jeder von den heutigen 5000 Demonstranten einen einzigen Tag in diesem Anliegen fastet, und weiter betet, dann haben wir schon zusammen 5000 Tage d.h mehr als 13 Jahre gefastet, denn wie Jesus gesagt hat in - Matthäus 17:21 "Diese Art aber fährt nicht aus, als nur durch Gebet und Fasten"


10

0
 
 Giovanni Bosco 20. September 2014 

Vielerorts

@Hans Josef
Das habe ich auch schon gedacht. Mehr Passanten würden etwas davon mitbekommen und:
die mit großem Aufwand 300 aufgetriebenen Gegendemonstranden hätten Mühe, an alle Orte gleichzeitg eine wahrnehmbare Gruppe zu entsenden.


6

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 Prophylaxe 20. September 2014 
 

Den Tätern wird

Dekadenzdeutschland nichts passieren. Eher werden sie mrogen noch das Bundesverdienstkreuz erhalten, wobei diese hier die Endung -kreuz entweder nicht verstehen oder Farbbeutel dagegen einsetzen werden.


6

0
 
  20. September 2014 
 

Vielerorts

Auch ich habe mit dem Gedanken gespielt, an dem Marsch teilzunehmen.
Als Arbeiter muss ich montags wieder arbeiten.
Sinnvoller waere die Ueberlegung meiner Ansicht nach an mehreren Orten in Deutschland zeitgleich diese Maersche zu organisieren.
So koennten an diesen Maerschen auch Menschen teilnehmen, denen es aus wer weiss welchen Gruenden nicht möglich ist extra den weiten Weg nach Berlin zu fahren.
AUSSERDEM wuerde man in Mehreren Orten mehr Menschen in unserem Anliegen erreichen und die meisten Medien kaemen dann mit der Zeit nicht umhin darüber zu berichten, weil diese Maersche nicht wie der Marsch in Berlin, von den meisten Medien nicht mehr totzuschweigen sind.

Wer liest zum Beispiel auf katholische.Net?


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 hofi 20. September 2014 

Leider................

Leider sind wir doch zu wenig (an Zahlen gemessen)! Wir denken, falls wir aufrichtig sind, doch nur an unsere eigenen Belange. In Deutschland ist dies weit verbreitet,bedauerlicherweise auch in der Kirche.


9

0
 

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