Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  10. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  11. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  12. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  13. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  14. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  15. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?

Die geschiedenen Wiederverheirateten sind nicht unser größtes Problem

14. September 2014 in Familie, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Schick: „Nicht die geschiedenen Wiederverheirateten sind unser größtes Problem, besonders in Deutschland und Mitteleuropa, sondern der Mangel an Eheschließungen und Familiengründungen“


Bamberg/Kevelaer (kath.net/bbk) Die Kirche muss sich nach Ansicht des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick verstärkt den Themenfeldern Ehe und Familie widmen. „Nicht die geschiedenen Wiederverheirateten sind unser größtes Problem, besonders in Deutschland und Mitteleuropa, sondern der Mangel an Eheschließungen und Familiengründungen“, sagte der Bamberger Oberhirte am Sonntag im niederrheinischen Wallfahrtsort Kevelaer auch mit Blick auf die demnächst beginnende Familiensynode in Rom.

Obwohl viele junge Menschen laut Umfragen sich nach einer Ehe und Familie sehnten, so würden doch zu wenige aus Angst und Enttäuschung diese Schritte wagen. Die Kirche müsse daher die Menschen beziehungsfähig machen. Dazu sei eine gute Bildung in den Kindergärten und Schulen, eine gute Jugendarbeit, gute Ehevorbereitung, aber auch eine gute Ehe- und Familienbegleitung wichtig. Mit „die Kirche“, so der Bamberger Erzbischof, seien in diesem Fall nicht nur die Priester, Bischöfe und Hauptamtlichen gemeint, sondern das ganze Volk Gottes.


Ehe und Familie seien Kernzellen der Kirche und der Gesellschaft. „Ohne Ehe und Familie gibt es keine Zukunft“, predigte der Bamberger Oberhirte. Wenn es wieder mehr gute Beziehungen, mehr gute Ehen und Familien gebe, dann würden auch daraus wieder mehr Priester- und Ordensberufungen hervorgehen.

Der Bamberger Erzbischof bemängelt, dass es unserer Gesellschaft und Kirche an Mütterlichkeit fehle. Diese Mütterlichkeit sei eine Gabe und Aufgabe der Frau, „aber auch Männer müssen mütterlich sein“, so Erzbischof Schick. Männer wie Frauen müssten mehr Beziehungen pflegen und zwar in dreifacher Hinsicht: zu den Mitmenschen, zur Schöpfung und zu Gott.

Die Muttergottes Maria mache deutlich, wie wichtig Mütterlichkeit sei. Die Mutterschaft Mariens erstrecke sich nicht nur auf Jesus, sondern auf alle Menschen und die ganze Kirche. Unter dem Kreuz habe Jesus seine Mutter Johannes anvertraut und damit deutlich gemacht: „Maria ist die Mutter aller Christen.“

Maria sei eine Beziehungsexpertin gewesen. „Wo Beziehungen sind und funktionieren, da können die Menschen gut leben“, predigte Schick. Wenn Beziehungen funktionierten, führe dies zur Fülle des Lebens (vgl. Joh 10,10). „Es gibt keine Entfaltung des Lebens und nicht die Fülle des Lebens ohne gute Beziehungen zu Gott, den Mitmenschen und zur Schöpfung“, so der Bamberger Erzbischof.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bischofssynode

  1. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  2. Kardinal Fernandez, Präfekt des Glaubensdikasteriums: „Synodalität: Warum nein und warum ja?“
  3. Synodenrat gibt Auftrag für allgemeine Kirchenversammlung 2028
  4. Das Schweigen der Synode zum Alten Ritus
  5. Bischof Barron in ‚offenem Widerspruch’ zum Abschlussbericht der Synode über die Synodalität
  6. Erzbischof Fisher/Sydney: Nicht alles dem Heiligen Geist zuschreiben
  7. ‚Verwirrt und verwirrend’ – Kardinal Zen äußert Bedenken zur laufenden Bischofssynode
  8. Mexikanischer ‚Dubia’-Kardinal: Synode hat keine lehramtliche Autorität
  9. Kardinal Zen befürchtet Manipulation der Synode über die Synodalität
  10. Bischof Bonnemain: Sexualmoral ‚kann und muss ... vertieft und weiterentwickelt werden’







Top-15

meist-gelesen

  1. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. "Derselbe Polarstern"
  11. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  12. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  13. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  14. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  15. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz