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Limburg: Bischof Tebartz-van Elst zieht jetzt weg

12. September 2014 in Deutschland, 83 Lesermeinungen
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Diözesanadministrator Weihbischof Grothe: „Bei allem, was gewesen ist, danke ich ihm für seinen Dienst und weiß, dass er mit seinem Bischofsamt eine große Hoffnung verbunden hat und diesen Weg in Fleiß und großem Einsatz gegangen ist“


Limburg (kath.net/pbl) Der emeritierte Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst (Foto), verlässt die Wohnung im Diözesanen Zentrum St. Nikolaus auf dem Limburger Domberg und wird eine neue Privatwohnung in Regensburg beziehen.

„Der Umzug in die neue Wohnung des emeritierten Bischofs knapp ein halbes Jahr nach der Annahme seines Amtsverzichts ist ein entscheidender Schritt für ihn und für das Bistum. Ich hatte Gelegenheit, mich persönlich vom emeritierten Bischof zu verabschieden. In der Begegnung ist mir noch einmal bewusst geworden, welcher Einschnitt dies für den emeritierten Bischof ist“, sagte Weihbischof Manfred Grothe, der Apostolische Administrator für das Bistum Limburg.


Er stelle fest, dass im vergangenem halben Jahr viele den Auftrag des Heiligen Vaters, zu einem Klima der Barmherzigkeit und Versöhnung im Bistum Limburg zurückzufinden, konstruktiv aufgenommen haben. „Ich erlebe im offenen Austausch und in vertrauensvollen Gesprächen, dass die Ereignisse der Vergangenheit aufgearbeitet werden“, so Grothe. Das Bistum sei auf dem Weg der Versöhnung bei aller Ungleichzeitigkeit ein deutliches Stück vorangekommen. Vor allem die Gremien wie etwa der Diözesansynodalrat, der ehemalige Priesterrat oder das Domkapitel seien ihm hierbei wertvolle Gesprächspartner und konstruktive Helfer. Für diesen Austausch sei der Apostolische Administrator sehr dankbar und die Erfahrung mache Hoffnung für den noch anstehenden Weg.

Grothe erinnerte daran, dass die Amtszeit von Bischof em. Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst nicht einfach aus der Geschichte der Diözese zu streichen ist. „Bei allem, was gewesen ist, danke ich ihm für seinen Dienst und weiß, dass er mit seinem Bischofsamt eine große Hoffnung verbunden hat und diesen Weg in Fleiß und großem Einsatz gegangen ist“, so Grothe. Mit seinem Amtsverzicht, den der Heilige Vater am 26. März angenommen habe, sei Bischof em. Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst, selbst einen wichtigen Schritt für einen Neuanfang gegangen. Dieser Schritt sei ihm bestimmt nicht leicht gefallen. „Wir wünschen dem emeritierten Bischof für seine Zukunft eine baldige neue berufliche Perspektive und Gottes Segen“, so Grothe.

Foto Bischof Tebartz-van Elst (c) Paul Badde


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