Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  7. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  8. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  9. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  10. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  11. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  12. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv
  13. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  14. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  15. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“

Medien: Nuntiatur-Mitarbeiter arbeitete für CSSR-Geheimdienst

3. September 2014 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Laut bild.de gab Simandl einst auch Informationen über die katholische Kirche in der DDR weiter, darunter Dossiers über die damaligen Bischöfe Joachim Meisner und Joachim Wanke.


Berlin (kath.net/KNA) Laut einem Medienbericht hat ein heutiger Mitarbeiter der Papst-Botschaft in Berlin im Kalten Krieg für einen kommunistischen Geheimdienst gearbeitet. Wie das Internetportal bild.de am Dienstagabend berichtet, gab der Geistliche Karel Simandl zwischen 1975 und 1990 Informationen aus der katholischen Kirche an den Geheimdienst der damaligen Tschechoslowakei (CSSR) weiter.


Der Fall wurde bereits vor zehn Jahren in Prag bekannt. Damals trat Simandl als Generalsekretär der Tschechischen Bischofskonferenz zurück und gestand sein Fehlverhalten ein. Derzeit ist er im Rang eines Prälaten an der Apostolischen Nuntiatur in Berlin tätig.

Laut bild.de gab Simandl einst auch Informationen über die katholische Kirche in der DDR weiter, darunter Dossiers über die damaligen Bischöfe Joachim Meisner und Joachim Wanke.

Der Direktor der Berliner Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, sagte dem Internetportal, die katholische Kirche müsse den Fall untersuchen und gegebenenfalls Konsequenzen ziehen. Wer seine Glaubensbrüder an die Geheimpolizei verraten habe, dürfe nicht weiter in der Kirche in herausgehobener Stelle tätig sein, so Knabe.

Ein Sprecher der Apostolischen Nuntiatur in Berlin sagte der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), es handle sich bei den Vorwürfen um eine «schon lange bekannte Geschichte». Das Staatssekretariat im Vatikan sei frühzeitig informiert worden.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 finemlauda 3. September 2014 
 

Keine Nachwirkung?

Da die osteuropäischen Geheimdienste natürlich ihre Akten nicht dem KGB weitergeben mussten und dieses mit all seinen Akten nicht in den russischen Geheimdienst umgewandelt wurde, so ist der Nuntiatur-Mitarbeiter natürlich nicht erpressbar und an einer Nuntiatur in Berlin besonders in diesen Krisenzeiten natürlich sehr gut untergebracht, aus der russischen Sicht, natürlich.


1
 
 GerogBer 3. September 2014 

Leider hat

Hubertus Knabe von Vergebung offensichtlich keine Ahnung. Es ist gerade die Dimension der Lösung von Schuld, die unsere Kirche so einzig macht.
Verräter hatten wir schon in der ganz frühen Geschichte unserer Kirche. Und der Umgang damit müssen wir uns von Herrn Knabe nicht sagen lassen.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Das kirchliche Amt zwischen Wahrheit und Selbstreferenz – Vom Selbstausdruck zum Christuszeugnis
  2. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  3. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  4. „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
  5. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  6. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  7. Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
  8. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  9. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  4. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  5. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  9. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  10. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  11. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  12. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  13. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  14. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  15. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz