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Höllensturz und Hoffnung19. August 2014 in Buchtipp, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Zehn Professoren aus Deutschland glauben, dass unsere Zivilisation kurz vor dem Zusammenbruch steht
Linz (kath.net) Wir sind zehn Professoren aus Deutschland. Und wir glauben, dass unsere Zivilisation kurz vor dem Zusammenbruch steht. Allen Ernstes. Wir sind national und international anerkannte Topexperten in den Feldern Medizin, Finanzen, Ethik, Psychologie, Biophysiologie, Wirtschaft, Informatik, Rechtswesen und Biophysik. Und wir sehen den Berg, an dem unsere Gesellschaft zerschellen wird, auf uns zu kommen. Das Ende der Welt zu beschwören hat derzeit wieder Konjunktur, das wissen wir. Nichts liegt uns ferner, als uns in den Chor der Kassandras einzureihen, die das Abschmelzen der Polkappen beklagen, die Vergiftung der Meere, die Überbevölkerung
Das alles findet statt. Was uns bevorsteht, ist aber noch viel schlimmer als all das. In diesem Buch betrachten zehn Professoren aus ihrem jeweiligen Fachgebiet die zukunftsbedrohenden Entwicklungen im Inneren unserer Zivilisation. Der Fokus richtet sich auf die inneren Prozesse unseres Zusammenlebens, die Richtung, in die sich unsere Gesellschaft entwickelt, darauf, die wesentlichen Katastrophenfelder und Effekte zu erklären, die bislang übersehen werden, weil sie nicht so einfach messbar sind wie die äußeren Faktoren und für sich betrachtet nicht so bedrohlich aussehen und so dramatisch darstellbar sind wie z. B. eine Sturmflut oder eine Ölpest. 
Die innere Verfassung unserer westlichen Welt sehen wir mürbe werden und zerbrechen. Unsere Zivilisation droht im Innern zu kollabieren, und das wiegt viel schwerer als all die Probleme von Außen. Uns droht ein Höllensturz, wenn wir nicht zur Umkehr aus ihnen finden. Indes begründen die Verfasser dieses Buch auch, warum sie dennoch Hoffnung auf eine menschenwürdige Zukunft haben. Schockierend ist das vorliegende Buch, weil es keine einfachen, billigen und schnellen Lösungen anbietet, sondern im ursprünglichen Sinn des Wortes radikale Gesellschaftskritik übt. Erfrischend ist es zugleich, weil die Autoren nicht bereit sind, sich an die diagnostizierten neuen Tabus zu halten. - Stephan Baier, Die Tagespost kath.net-Buchtipp Höllensturz und Hoffnung Warum unsere Zivilisation zusammenbricht und wie sie sich erneuern kann Von Hans-Joachim Hahn; Lutz Simon Hardcover 256 Seiten 2013 Lau-Verlag ISBN 978-3-95768-022-8 Preis 23.60 EUR Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected] Für Bestellungen aus der Schweiz: [email protected] Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und dem RAPHAEL Buchversand (Auslieferung Schweiz) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.
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Lesermeinungen| | 21. August 2014 | | | | @athanasius1957: Quod non est in Google non est in Mundo Sie meinen Joseph Daniel Unwin (1895 - 1936), einen Sir Charles Unwin kennt das Internet nicht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_D._Unwin
Der Name Unwin hat trotzdem einen guten Klang, denn der Verleger Sir Stanley Unwin erhielt einst ein merkwürdiges Manuskript, mit dem er nicht so recht was anfangen konnte. Es hieß "Der Hobbit".
Er zahlte (wie auch in anderen ähnlichen Fällen) seinem zehnjährigen Sohn Rayner Unwin einen englischen Shilling für eine schriftliche Rezension.
Diese fiel positiv aus, der Rest ist Geschichte. |  0
| | | | | jadwiga 19. August 2014 | |  |
Meine lieben Herren,
man muss nicht unbedingt einen Professortitel besitzen um diese Bedrohung wahrnehmen zu können. Die Lüge, die Verhüllung und die Vernichtung der Wahrheit, bilden eine teuflische Welt, die einfach nur deswegen nicht existieren kann, weil sie den göttlichen Gesetzen widerspricht, weil sie die Liebe verleugnet. |  20
| | | | | athanasius1957 19. August 2014 | | | | Sir Charles Unwin "Sex and Culture" ~1932 Aus Untersuchung an knapp 30 VORCHRISTLICHEN Kulturen konnte Unwin folgende Feststellung aufzeigen:
Jede Kultur wird zur Hochkultur, wenn über drei Generationen die Frau und Jungfräulichkeit respektiert wird.
Wenn dies über drei Generationen nicht mehr der Fall ist, verschwindet dieses Volk OHNE KRIEG aus der Geschichte. |  22
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