Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  5. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  6. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  7. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  8. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

USA: Wissenschafter gekündigt, weil er Evolution ablehnt?

15. August 2014 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In den USA bekämpft ein Wissenschafter seine Kündigung. Die Universität, für die er gearbeitet hat, habe ihn gekündigt, weil er als Evangelikaler die Evolution ablehnt, sagt er.


Northridge (kath.net/jg)
Ein amerikanischer Wissenschafter wurde von seiner Universität gekündigt, nachdem er Dinosaurierknochen entdeckt hatte, die möglicherweise nur 4.000 Jahre alt sind. Er hat jetzt sein ehemalige Arbeitgeberin, die California State University at Northridge (CSUN), geklagt. Dies berichtet der Nachrichtensender FoxNews in seiner Online-Ausgabe.

Im Jahr 2012 hat Mark Armitage das größte Horn eines Triceratops gefunden, das bis jetzt aufgetaucht ist. Während er das Stück mit dem Mikroskop untersuchte, machte er eine erstaunliche Entdeckung. Im Inneren des Horns fand er Weichgewebe.


Die Paläontologie geht derzeit davon aus, dass der Triceratops vor etwa 65 Millionen Jahren ausgestorben ist. Die Entdeckung von Armitage ist damit nicht vereinbar. Nach Ansicht des Wissenschafters muss der Triceratops wesentlich jünger sein, sonst hätte er kein Weichgewebe im Inneren des Horns finden können. Er kommt zu dem Ergebnis, das Horn könne nicht älter als 4.000 Jahre sein.

Im Februar 2013 veröffentlichte Armitage diese Ergebnisse in einer wissenschaftlichen Zeitschrift. Wenige Tage später wurde er gekündigt.

Laut den Anwälten von Armitage hätte sich die Universität damit gerechtfertigt, dass die Stelle des Wissenschafters zeitlich befristet gewesen sei und das Dienstverhältnis aufgrund fehlender Mittel nicht verlängert worden sei. Der Wissenschafter behauptet, er habe eine feste Anstellung gehabt.

In der Klage wirft Armitage seinem Vorgesetzter Ernest Kwok vor, dieser sei in den Wochen vor seiner Kündigung in sein Labor gestürmt und habe gerufen: „Wir werden ihre Religion in dieser Abteilung nicht tolerieren!“ Armitage ist evangelikaler Christ und lehnt die Evolutionstheorie ab. Dies habe er der Universität vor seiner Anstellung auch bekannt gegeben, verteidigt er sich.

Ein Sprecher der Universität sagte gegenüber FoxNews, die Hochschule untersuche derzeit den Fall. Die Richtlinien der CSUN würden aber jede Diskriminierung aufgrund der Religion verbieten.

2005 wurde Weichgewebe im den Knochen eines Tyrannosaurus Rex entdeckt. Im November 2013 präsentierten Wissenschafter eine Theorie, die den Fund erklären könnte. Möglicherweise habe Eisen im Körper des Dinosauriers das Weichgewebe vor dem Zerfall geschützt, berichtet FoxNews.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Wissenschaften

  1. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  2. Biotechnologie-Verordnung von US-Präsident Biden als Schritt zum ‚Transhumanismus’?
  3. US-Abgeordnete: Scharfe Kritik an Forschung mit Körperteilen abgetriebener Babys
  4. Universität Pittsburgh ist Zentrum für Experimente mit Körperteilen abgetriebener Babys
  5. Mondlandung bestätigte: "Mensch lebt nicht von Brot allein"
  6. Alles Zufall, oder was?
  7. Kutschera übt Selbstkritik – ohne seine Thesen zu revidieren
  8. Theologe Huber: Immer weniger Naturwissenschafter glauben an Gott
  9. Klimawandel-Hysterie und die Bewahrung der Schöpfung
  10. DNA-Studie: Alle Menschen stammen von einem Paar ab






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  5. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  8. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  9. 'Ein Akt der Hoffnung': US-Bischöfe weihen die USA dem Heiligsten Herzen Jesu
  10. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  11. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  12. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  13. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“
  14. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  15. Fünf Mythen über den Heiligen Geist

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz