Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  4. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  5. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  6. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  7. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  8. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  9. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  10. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  11. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  12. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  13. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  14. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  15. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen

USA: Wissenschafter gekündigt, weil er Evolution ablehnt?

15. August 2014 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In den USA bekämpft ein Wissenschafter seine Kündigung. Die Universität, für die er gearbeitet hat, habe ihn gekündigt, weil er als Evangelikaler die Evolution ablehnt, sagt er.


Northridge (kath.net/jg)
Ein amerikanischer Wissenschafter wurde von seiner Universität gekündigt, nachdem er Dinosaurierknochen entdeckt hatte, die möglicherweise nur 4.000 Jahre alt sind. Er hat jetzt sein ehemalige Arbeitgeberin, die California State University at Northridge (CSUN), geklagt. Dies berichtet der Nachrichtensender FoxNews in seiner Online-Ausgabe.

Im Jahr 2012 hat Mark Armitage das größte Horn eines Triceratops gefunden, das bis jetzt aufgetaucht ist. Während er das Stück mit dem Mikroskop untersuchte, machte er eine erstaunliche Entdeckung. Im Inneren des Horns fand er Weichgewebe.


Die Paläontologie geht derzeit davon aus, dass der Triceratops vor etwa 65 Millionen Jahren ausgestorben ist. Die Entdeckung von Armitage ist damit nicht vereinbar. Nach Ansicht des Wissenschafters muss der Triceratops wesentlich jünger sein, sonst hätte er kein Weichgewebe im Inneren des Horns finden können. Er kommt zu dem Ergebnis, das Horn könne nicht älter als 4.000 Jahre sein.

Im Februar 2013 veröffentlichte Armitage diese Ergebnisse in einer wissenschaftlichen Zeitschrift. Wenige Tage später wurde er gekündigt.

Laut den Anwälten von Armitage hätte sich die Universität damit gerechtfertigt, dass die Stelle des Wissenschafters zeitlich befristet gewesen sei und das Dienstverhältnis aufgrund fehlender Mittel nicht verlängert worden sei. Der Wissenschafter behauptet, er habe eine feste Anstellung gehabt.

In der Klage wirft Armitage seinem Vorgesetzter Ernest Kwok vor, dieser sei in den Wochen vor seiner Kündigung in sein Labor gestürmt und habe gerufen: „Wir werden ihre Religion in dieser Abteilung nicht tolerieren!“ Armitage ist evangelikaler Christ und lehnt die Evolutionstheorie ab. Dies habe er der Universität vor seiner Anstellung auch bekannt gegeben, verteidigt er sich.

Ein Sprecher der Universität sagte gegenüber FoxNews, die Hochschule untersuche derzeit den Fall. Die Richtlinien der CSUN würden aber jede Diskriminierung aufgrund der Religion verbieten.

2005 wurde Weichgewebe im den Knochen eines Tyrannosaurus Rex entdeckt. Im November 2013 präsentierten Wissenschafter eine Theorie, die den Fund erklären könnte. Möglicherweise habe Eisen im Körper des Dinosauriers das Weichgewebe vor dem Zerfall geschützt, berichtet FoxNews.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 myschkin 16. August 2014 
 

Wie gut, dass die Katholische Kirche

ein entspanntes Verhältnis zur Wissenschaft hat und deshalb auch zur Evolutionstheorie. Der oben genannte Wissenschaftler muss wirklich seine Qualifikation bezweifeln lassen. Eine dermaßen grobe Fehldatierung, bei der 65 Millionen gegen 4000 Jahre stehen, wäre ins ungefähre Verhältnis gesetzt so, als würde ein Historiker die Geburt Christi folgendermaßen neu datieren: Als würde er die über 2000 Jahre seit der Geburt Christi durch zweieinhalb Jahre ersetzen wollen. Jeder, der die Geburt Christi vor 2 1/2 Jahren stattfinden lassen wollte, würde sich lächerlich machen. Und eben deshalb schütteln im konkreten Fall die Dinosaurierforscher den Kopf. 65 Millionen gegen 4000 Jahre: Das ist absurd.


0
 
 Wolfgang63 16. August 2014 
 

Ergebnisse

An dem Bericht kann etwas nicht stimmen. Es wurde bereits häufiger Weichgewebe in Sauriern entdeckt, die eindeutig älter als 60 Millionen Jahre waren (Gesteinsschichtendatierung, Radiocarbonmethode, etc.). Solche Funde werden heute nicht mehr als "erstaunlich" angesehen. Hier ein Link zu einem Artikel von Mary Schweitzer, welche diese Entdeckungen ursprünglich machte.

http://www.spektrum.de/news/blutspuren-aus-der-kreidezeit/1072452


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Wissenschaften

  1. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  2. Biotechnologie-Verordnung von US-Präsident Biden als Schritt zum ‚Transhumanismus’?
  3. US-Abgeordnete: Scharfe Kritik an Forschung mit Körperteilen abgetriebener Babys
  4. Universität Pittsburgh ist Zentrum für Experimente mit Körperteilen abgetriebener Babys
  5. Mondlandung bestätigte: "Mensch lebt nicht von Brot allein"
  6. Alles Zufall, oder was?
  7. Kutschera übt Selbstkritik – ohne seine Thesen zu revidieren
  8. Theologe Huber: Immer weniger Naturwissenschafter glauben an Gott
  9. Klimawandel-Hysterie und die Bewahrung der Schöpfung
  10. DNA-Studie: Alle Menschen stammen von einem Paar ab






Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  4. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  5. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  6. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  7. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  8. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  9. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  10. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  11. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  12. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  13. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  14. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  15. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz