Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  4. Der stumme Gott unserer Zeit
  5. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Realitätsverlust im Bistum Chur
  8. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  9. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  10. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  11. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  12. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  13. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  14. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  15. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen

Arabisches 'Nun' wird vom Verfolgungs- zum Solidaritätszeichen

8. August 2014 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Islamwissenschaftler Troll erläutert in "Radio Vatikan" Hintergründe - Im Social-Network verbreitet sich das für Christen verwendete Symbol, das aussieht wie ein halbes offenes O mit einem Punkt darüber, derzeit mit enormer Geschwindigkeit.


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Das arabische Schriftzeichen für den Laut "n" ("Nun") wird von einem Verfolgungs- immer mehr zu einem Solidaritätszeichen: Im Social-Network verbreitet sich das für Christen verwendete Symbol, das aussieht wie ein halbes offenes O mit einem Punkt darüber, derzeit mit enormer Geschwindigkeit. Im Irak wurde dieses Zeichen in den vergangenen Wochen von der Terrorgruppe "IS" verwendet, um die Häuser von Christen zu kennzeichnen und zugleich für das ausgerufene Kalifat zu beanspruchen.

Wie der deutsche Theologe und Islamwissenschaftler P. Christian W. Troll SJ gegenüber "Radio Vatikan" erklärte, steht das arabische "Nun" für den ersten Buchstaben des Wortes "Nazara" - die arabische und auch im Koran vorkommende Bezeichnung für Christen. Es sei ein "Zeichen, dass für Unheil steht, eine Kategorisierung, die in roter und schwarzer Farbe auch auf den Häusern in Mosul zurückgeblieben ist" und die christliche Minderheit im Irak zur Flucht zwingt.


Nach der weltweiten Empörung über die Verfolgung der Christen in einem ihrer ältesten Verbreitungsgebiete sei das Symbol in der virtuellen Welt nunmehr zu einem Zeichen der Solidarität geworden. Immer mehr Menschen auf Twitter und Facebook tauschten ihr eigenes Profilbild mit dem Bild des arabischen Buchstabens oder verbreiten Fotos, auf denen sie selbst mit dem Zeichen zu sehen sind, wies Troll hin.

Den Jesuiten erinnert das Zeichen auch an Behandlung von Minderheiten im christlichen Mittelalter. "Man merkt, dass hier eigentlich Mentalitäten verschiedener Jahrhunderte zeitgleich zusammenkommen - das macht sehr betroffen."

Unter dem Hashtag "#Wearen" (Wir sind N - also Christen) werden täglich via Twitter weltweit Solidaritätsmeldungen für die vertriebenen Christen, z.B. auch vom Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, verbreitet, wies "Radio Vatikan" hin. Auch viele Muslime sind Teil der Kampagne: Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf der Website des Vatikansenders stammten 18 Prozent der 55.000 verbreiteten Hahstags aus Saudi Arabien, auch viele muslimische Journalisten setzten sich im Internet für die Verbreitung ein.

Spendenmöglichkeit für Betroffene via „Kirche in Not“!

Kirche in Not Deutschland

Kirche in Not Österreich

Kirche in Not Schweiz

ZDF heute - Christen auf der Flucht


Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  2. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  3. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  4. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
  5. Brutaler Polizeiangriff auf einen katholischen Priester in Sri Lanka: Kirche fordert Aufklärung
  6. Weltverfolgungsindex 2026: Die Christenverfolgung ist weltweit auf neuem Höchststand
  7. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  8. Plakolm: Christenverfolgung ernst nehmen statt relativieren
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  7. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  8. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  11. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  12. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  13. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  14. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  15. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz