Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Weihbischof Schneider: Impfpflicht mit Wirkstoff aus abgetriebenen Babys wäre Anfang der Apokalypse
  2. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  3. Donald Trump: "Jesus Christus ist der berühmteste Mensch der Geschichte"
  4. Vatikan gibt Gedenkmünze mit Motiv der Pachamama heraus
  5. Botschaft zum Globalen Bildungspakt
  6. Bistum Fulda: Kirchlicher Segen für lesbisches Paar durch Pallotinerpater Modenbach
  7. Das Schweigen zur Verfolgung der Christen im Orient ist wirklich dramatisch
  8. Köln: Anklage gegen Priester wegen Verdacht auf sexuellem Missbrauch
  9. "Tun wir so als wäre da nichts"
  10. „Freiheit - ohne Kreuz?“
  11. Zieht ZdK-Vorsitzender Sternberg das sogenannte „ökumenische Abendmahl“ ernsthaft in Betracht?
  12. „Eindruck, dass die Teilnehmer des Synodalen Weges die Kirche hier und jetzt neu erfanden“
  13. Papst Franziskus: Dante hilft in den ‚dunklen Wäldern’ des Lebens
  14. Paris: 18-jähriger Tschetschene enthauptet Lehrer - 'Allahu akbar'
  15. CoV: Mehrere Staaten verschärfen Schutzregeln für Gottesdienste

Irak: Bald auch keine Christen in Bagdad mehr?

29. Juli 2014 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Meisten Christen sind nach Irakisch-Kurdistan geflüchtet. Dort sind sie sicher. Allerdings benötigt man finanzielle Mittel


Mossul/Göttingen/Sinsheim (kath.net/idea) Die Lage der aus Mossul vertriebenen Christen ist dramatisch. Darauf machen Hilfswerke in Deutschland aufmerksam. Bis zu 25.000 Christen waren aus der zweitgrößten irakischen Stadt geflüchtet, nachdem die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) sie vor die Wahl gestellt hatte, entweder zum Islam überzutreten oder Schutzzölle zu zahlen. Sollten sie beides ablehnen, würden sie getötet. Die Region um Mossul galt seit 1.800 Jahren als das Zentrum des Christentums im Irak. Die Stadt hatte bis 2003 mit bis zu 200.000 Mitgliedern eine der größten christlichen Gemeinden im Land. Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker haben aber inzwischen die letzten Christen die Stadt verlassen, weil sie dort kein sicheres Leben führen könnten. Nach Worten des Nahostreferenten Kamal Sido (Göttingen) sind die meisten Christen nach Irakisch-Kurdistan geflüchtet. Dort seien sie sicher und würden von den Kirchen und der Regionalregierung Kurdistan versorgt. Allerdings benötige man mehr finanzielle Mittel. Hier sollte sich auch Deutschland großzügig zeigen, forderte Sido. Zugleich mahnte er mehr internationalen Druck auf Saudi-Arabien, Katar und vor allem den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan an. Diese Länder stünden im Verdacht, die Aktivitäten der Terrorgruppe IS zu unterstützen. Sollte dem kein Ende gesetzt werden, sei zu befürchten, dass auch die kleine christliche Gemeinde in Bagdad bald ausgelöscht werde. Die Terrorgruppe IS hat in den von ihr kontrollierten Gebieten ein Kalifat, also einen islamischen Gottesstaat, ausgerufen und setzt ihre extreme Auslegung des Religionsgesetzes, Scharia, durch.


Foto: (c) Kirche in Not


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Irak

  1. Erzbischof Warda: BBC hat verfolgte Christen und Jesiden aus irakischer Geschichte „wegretuschiert“
  2. Irak: Kardinal Sako plädiert für säkularen Staat
  3. Irakischer Premier lädt Christen zur Rückkehr ein
  4. Irak: Kirchenbau für die Hoffnung
  5. Irak: Christen weiterhin von Auslöschung bedroht
  6. Irak: „Unmöglich, die Lage in den Griff zu bekommen“
  7. Patriarch: Kirche im Irak verzichtet auf große Weihnachtsfeiern
  8. Bagdad: Weltmission-Gottesdienst von Ausschreitungen überschattet
  9. Von IS zerstörte Kirche wiedereröffnet
  10. Fünfter Jahrestag der IS-Invasion im Irak







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihbischof Schneider: Impfpflicht mit Wirkstoff aus abgetriebenen Babys wäre Anfang der Apokalypse
  2. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  3. "Ist der Papst parteipolitisch?"
  4. Vatikan gibt Gedenkmünze mit Motiv der Pachamama heraus
  5. Das Schweigen zur Verfolgung der Christen im Orient ist wirklich dramatisch
  6. Bezichtigt der Jesuitenpater Bernd Hagenkord den Fuldaer Altbischof Algermissen der Lüge?
  7. Bistum Fulda: Kirchlicher Segen für lesbisches Paar durch Pallotinerpater Modenbach
  8. „Freiheit - ohne Kreuz?“
  9. Köln: Anklage gegen Priester wegen Verdacht auf sexuellem Missbrauch
  10. "Ich danke Ihnen für Ihr Zeugnis!"
  11. Donald Trump: "Jesus Christus ist der berühmteste Mensch der Geschichte"
  12. "Tun wir so als wäre da nichts"
  13. „Eindruck, dass die Teilnehmer des Synodalen Weges die Kirche hier und jetzt neu erfanden“
  14. Christenverfolgung in Finnland - Religionsfreiheit unter Dauerbeschuss
  15. Paris: 18-jähriger Tschetschene enthauptet Lehrer - 'Allahu akbar'

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz