Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  8. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  12. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

‚Wieder mehr über den Himmel sprechen!‘

20. Juli 2014 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Schick: „Der Glaube an den Himmel macht das Leben menschlicher, geduldiger und solidarischer“


Bamberg/Regensburg (kath.net/ bbk)
Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick ruft dazu auf, wieder mehr über den Himmel und die Auferstehung zu sprechen. Der Himmel stehe heute nicht mehr hoch im Kurs. Vielmehr werde angestrebt, das Leben auf Erden „himmlisch“ zu gestalten. „Wer an das ewige Leben im Himmel glaubt, der verzweifelt nicht, auch wenn er noch so sehr in seinem Leben gebeutelt wird“, sagte Schick am Sonntag zum 1000. Jubiläum des Gnadenbildes der Alten Kapelle in Regensburg. „Wer gewiss ist, dass der Himmel in der Ewigkeit Gottes kommt, der kann geduldig hier auf dieser Erde sein und muss nicht alles selber regeln.“

Mit dem Verlust des Glaubens an den Himmel gehe aber auch die Toleranz verloren. Denn Jesus rate, das Unkraut, das der böse Feind gesät habe, wachsen zu lassen. Er warne vor den ungeduldigen Puristen, die alles ausreißen, weil sie weder Toleranz noch Geduld haben. Der Glaube an den Himmel sei auch Motivation für Verantwortungsbewusstsein: „Wer an das Gericht glaubt, wird sich bemühen, anständig zu leben, seine Talente zum Wohl des Nächsten und zur Ehre Gottes einzusetzen und seinen Beitrag für das Allgemeinwohl zu leisten.“ Der Glaube an den Himmel mache das Leben menschlicher, geduldiger und solidarischer. „Der Glaube an den Himmel entstresst, lässt das Schöne wachsen und gedeihen“, sagte Schick.


Wer an das ewige Leben glaube, verzweifle auch nicht im Sterben. „Nur wer an den Himmel glaubt, für den verliert der Tod seine Schrecken, und für den sind die Toten nicht einfach weg und vergessen.“ Schick appellierte daher auch, den Verstorbenen eine Grablege zu widmen, anstatt sie zu verbrennen oder anonym zu bestatten. „Wer an den Himmel glaubt, geht mit den Sterbenden gut um und begleitet sie in das andere Leben, wo er sie einmal wiedersehen wird.“ Denn jeder Mensch solle den Himmel erreichen, wenn er sich nicht verweigere.

Erzbischof Schick war mit einigen Mitgliedern des Bamberger Domkapitels nach Regensburg gereist, um dort das „Stiftsfest Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle“ zu feiern. Der heilige Bamberger Bistumsgründer Heinrich II. hatte im Jahr seiner Kaiserkrönung 1014 das Gnadenbild, das er von Papst Benedikt VIII. bekommen hatte, der Kapelle geschenkt. „Die Beziehung zwischen Bamberg und der Alten Kapelle war immer eng und herzlich“, sagte Schick. Der barocke Hauptaltar zeigt die Herrlichkeit des Himmels mit der Muttergottes als Himmelskönigin in der Mitte.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Glaube

  1. Über das Dämonische
  2. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  3. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  4. „Die Generation Z, die in Manhattan zur Messe kommt, sucht keine alternative Clubszene“
  5. Katholische Influencer öffnen neue Zugänge zum Glauben für die junge Generation
  6. Kardinal Nichols: „Das kostbarste Geschenk, das der Kirche anvertraut ist: das heilige Messopfer“
  7. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  8. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  9. US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an
  10. Spanische Bischofskonferenz beleuchtet Verhältnis von Verstand und Emotion im persönlichen Glauben







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz