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Terroristen überfallen Christendorf in Nigeria

17. Juli 2014 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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45 Christen sind bei einem Terrorüberfall und einem anschließenden Luftangriff der Armee im Nordosten Nigerias ums Leben gekommen. Die Angreifer brannten das Dorf Dille nieder. Den Flammen fielen auch drei Kirchen zum Opfer.


Dille(kath.net/idea) 45 Christen sind bei einem Terrorüberfall und einem anschließenden Luftangriff der Armee im Nordosten Nigerias ums Leben gekommen. Augenzeugen zufolge brannten die Angreifer am 13. Juli das Dorf Dille nieder (Foto). Dem Flammen fielen auch drei Kirchen zum Opfer. Medienberichten zufolge ist für den Überfall die islamische Terrorgruppe Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) verantwortlich. Dutzende Bewaffnete seien am späten Abend des 13. Juli mit Geländewagen und auf Motorrädern in das überwiegend von Bauern bewohnte Dorf eingedrungen. Sie hätten wahllos auf die Menschen geschossen sowie Handgranaten auf Häuser geworfen. Daraufhin flohen die Bewohner in den Busch und verbrachten dort die Nacht. Als sie am Morgen zurückkehrten, nahmen die Terroristen sie von umliegenden Hügeln erneut unter Beschuss. Den Berichten zufolge versuchten einige Einwohner daraufhin, mit einem Bus zu entkommen. Dabei seien sie von der Armee offenbar für fliehende Terroristen gehalten und mit Kampfflugzeugen angegriffen worden. Aus Armeekreisen wurde bestätigt, dass es „viele Opfer“ gegeben habe.


Über 2.000 Tote allein in diesem Jahr durch Boko Haram

Boko Haram will in west- und zentralafrikanischen Ländern mit Gewalt einen Gottesstaat einführen. Alle Bürger müssten sich dann dem islamischen Religionsgesetz, der Scharia, unterwerfen. Seit fünf Jahren verübt die Gruppe mit Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida Anschläge vor allem auf Schulen und Kirchen. Allein in diesem Jahr starben dabei mindestens 2.000 Menschen. Ende Juni wurden im nordöstlichen Bundesstaat Borno über 100 Kirchgänger getötet, als sie auf dem Weg zu Gottesdiensten waren. Ferner sind mehr als 200 meist christliche Schulmädchen in der Hand von Boko Haram. Sie wurden am 14. April entführt und sollen als Sexsklavinnen an Muslime verkauft werden. Von den 169 Millionen Einwohnern Nigerias sind etwa 50 Prozent Muslime und 48 Prozent Christen. Die übrigen sind Anhänger von Naturreligionen.


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