Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  7. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  8. Der Bischof und der Denunziant
  9. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  12. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  13. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

Journalistin warnt vor 'Ehe auf Probe'

3. Juli 2014 in Familie, 20 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Lydia Rosenfelder in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: Das Zusammenleben ist keine Versicherung für eine gelingende Ehe


Frankfurt am Main (kath.net/idea) Immer mehr Paare leben auf Probe zusammen, bevor sie heiraten. Sie sehen das als eine Art Versicherung für eine gelingende Ehe an. Doch das ist eine Illusion. Seit das voreheliche Zusammenleben üblich geworden ist, werden die Ehen immer instabiler, schreibt die Journalistin Lydia Rosenfelder in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (Ausgabe 29. Juni). Vielmehr sei es erwiesen, dass Partnerschaften ohne Trauschein noch gefährdeter seien. Die Ehe werde nicht unbedingt besser, je länger man damit warte.

Rosenfelder: „Wenn man jahrelang herausfinden muss, ob es der Richtige ist, kann es dann der Richtige sein?“ Wenn am Ende eine Checkliste mit Argumenten für und gegen den Partner stehe, dann sei die Entscheidung zu heiraten kein von Gefühlen getragener, mutiger Willensakt mehr, sondern Ergebnis einer Abwägung. Die Journalistin: „Aber Liebe kann man nicht berechnen. Liebe ist ohne Gewähr.“


Partnerschaft wird religiös überhöht

Man dürfe die Ehe nicht unterschätzen. Sie sei mehr als ein bürokratischer Akt, und sie entwickele eine Eigendynamik: „Sie verstärkt alles, was in einer Beziehung angelegt ist – das Gute wie das Schlechte.“ Rosenfelder warnt aber auch vor überzogenen Erwartungen. Für viele Menschen von heute müsse eine Partnerschaft Halt geben und Leere füllen: „Es ist paradox. Gerade in einer Zeit, in der die Ehe ihre religiöse Funktion als Bündnis vor Gott fast verloren hat, muss sie immer mehr Sinn stiften.“

„Die Ehe ist für immer“

Als ein Beispiel für eine gelingende Ehe führt Rosenfelder den katholischen Journalisten und Autor Jürgen Liminski an, der mit seiner Frau Martine seit über 40 Jahren verheiratet ist. Sie hätten in schwierigen Zeiten nach einer zweieinhalb Jahre anhaltenden Fernbeziehung geheiratet und seien erst dann zusammengezogen. Rosenfelder zitiert Liminski: „Wir fanden es schön, gemeinsam etwas aufzubauen. Eine Probezeit war nicht notwendig. Wir sind beide gläubig, für uns war selbstverständlich: Die Ehe ist für immer.“ Das Paar hat zehn Kinder. Liminski leitet das Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie (Sankt Augustin bei Bonn).

Martine Liminski: Mutter sein (2012)


Interview Jürgen und Martine Liminski (2007)



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  2. US-Studie zeigt: Verheiratete junge Erwachsene sind glücklicher als unverheiratete
  3. Afrikas Bischöfe erklären Umgang mit Polygamie
  4. Neuer Hit: „Für dich gehe ich das volle Risiko ein“
  5. „Georgia Märtyrer“-Seligsprechung am 1. Oktober – Sie verteidigten die Ehe gegen die Polygamie
  6. „Warum erlaubt die katholische Kirche keine Hochzeiten im Garten?“
  7. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  8. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  9. Vatikan kündigt bevorstehende Veröffentlichung eines Dokuments zu Monogamie an
  10. Evangelische Landeskirche in Württemberg: Gleichgeschlechtliche „Ehe“ verfehlt Zweidrittelmehrheit






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  5. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  6. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  7. Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“
  8. "Es wird Europa zerstören, für immer!"
  9. Erdbeben in Kolumbien: Priester evakuierte Gläubige während der Messfeier
  10. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  11. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  12. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
  13. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  14. Im Puls des Herzens Gottes
  15. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz